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Evangelisch-Lutherisch

Antworten im Thema: 258 » Der letzte Beitrag (3. August 2016, 19:56) ist von diaconus.

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diaconus

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Sonntag, 11. November 2012, 17:57

Präses Kurschus: Kirche auf biblischer Grundlage verändern

So eine gestrige idea-Meldung im Bericht über die westfälische Landessynode der EKD. So sagte sagte die Präses der Evangelischen Kirche von Westfalen, Annette Kurschus, vor Journalisten am 9. November in Bielefeld, dass das Anliegen des Reformators Martin Luther (1483-1546), die Kirche auf Grundlage der Bibel zu verändern, ist auch nach 500 Jahren weiter hochaktuell sei und mit Blick auf das 500-jährige Jubiläum der Reformation im Jahr 2017 ergänzte sie: „Martin Luther wollte seine Kirche erneuern, nicht spalten.“ Deshalb wolle man sich auch fragen, wie die beiden großen Kirchen im ökumenischen Miteinander weiterkommen..

Und herausgefordert sieht sich die westfälische Kirche auch durch das veränderte Familienbild in der Gesellschaft. „Bislang dominiert ein enges Familien-Bild von der klassischen Kleinfamilie“, stellte der Theologische Vizepräsident Albert Henz (Bielefeld) fest. Doch die Familien-Realität sei längst vielschichtiger geworden. Wer die „Funktion von Familie“ erfülle, müsste durch die Kirche unterstützt werden. Das Thema „Familie heute“ steht im Mittelpunkt der synodalen Beratungen

Kommentar
Ich frage mich wirklich wie weit diese Gemeinschaft noch zur Bibel und auch zu ihrem Konfessionsgründer Martin Luther steht. Allein die obige Aussage zur Familie von Herrn Henz widerspricht der Bibel, die eindeutig das „enge Familienbild“ aufzeigt und nicht die zeitgeistige atheistische Familienrealität, die eindeutig dekadent, atheistisch sowie unchristlich ist und ursprünglich von den Marxisten propagiert wird. Mit dieser perversen zeitgeistigen Bibelauslegung kann man natürlich Homo-Paare trauen, ins Pfarrhaus einziehen lassen, PID, Abtreibung, Suizidbeihilfe usw. akzeptieren bzw. fördern, nur wirklich christlich, bibelkonform und der Lehre Jesus gemäß, ist es nicht. Genauso wenig christlich ist die Ordination von Frauen, dass ist nach 1 Tim 2,12 „Dass eine Frau lehrt, erlaube ich nicht‘ deutlich, wobei zusätzlich zu beachten ist, dass Jesus nur Männer als Apostel berufen hat und auch Luther erklärte: „Dass eine Frau predigt, verbiete ich!“ Weiter hat Luther „ecclesia“ mit „Gemeinde“ übersetzt und wollte keine Hierarchie, die aber nunmehr der RKK „nachgeäfft“ wird. Dass Kirchen von Aposteln gegründet wurden, ist nachweisbar, daher kann eine menschliche Gründung nie „Kirche“ sein wobei zusätzlich noch die Bibelstelle „Du bist Petrus und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche gründen“ (Mt 16,18 ) zu beachten ist. Wenn Präses Kurschus „die Kirche auf biblische Grundlage verändern“ will, soll sie zur unverkürzten und unverfälschten Lehre zurückkehren so wie es auch evangelische Theologen getan haben, die die richtigen Schlüsse aus der Bibel gezogen hatten, und daher in die Heilige Mutter Kirche, die römisch-katholische, konvertierten.
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Katrin

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Samstag, 17. November 2012, 14:57

RE: Aus dem Thread "Evangelische Gemeinschaften" kopiert

Donnerstag, 18. August 2011, 20:47 von Teresa
Das wünsche ich jedenfalls der ev.-luth. Kirche schon um der gläubigen ev. Christen willen, die treu in der Nachfolge Jesu zu leben versuchen.


Bist du der Meinung, dass fast alle Evangelen ungläubig sind? Was stellst du dir unter gläubig vor? Außerdem ist mir aufgefallen, dass ihr die evangelische Kirche nicht gern als Kirche bezeichnet. Sind also nur Katholiken gläubig?

Liebe Grüße :)
Katrin

Teresa

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Samstag, 17. November 2012, 16:45

RE: RE: Aus dem Thread "Evangelische Gemeinschaften" kopiert

Donnerstag, 18. August 2011, 20:47 von Teresa
Das wünsche ich jedenfalls der ev.-luth. Kirche schon um der gläubigen ev. Christen willen, die treu in der Nachfolge Jesu zu leben versuchen.


Bist du der Meinung, dass fast alle Evangelen ungläubig sind? Was stellst du dir unter gläubig vor? Außerdem ist mir aufgefallen, dass ihr die evangelische Kirche nicht gern als Kirche bezeichnet. Sind also nur Katholiken gläubig?

Liebe Grüße :)
Katrin


Erst einmal: Hallo, wie schön, wieder etwas von Dir zu lesen, liebe Katrin! :)

Ich kann natürlich nur für mich sprechen, aber ich bezeichne die evangelische Kirche durchaus als Kirche, zumal ichdort langjährig als Kirchenmusikerin tätig war. Das Kirchenverständnis ist jedoch ein anderes als in der katholischen Kirche. Dir sind die Unterschiede in den Sakramenten (die Evangelischen haben nur zwei, die Katholiken sieben), im Amtsverständnis (Unterschied Priester und ev. Pastoren) und zwischen Eucharistie und Abendmahl sicher bekannt...
Eine Schwierigkeit gibt es noch: die reformierten Kirchen, zu denen ja auch die ev.-luth. Christen gehören, gliedern sich in zahlreiche verschiedene Gemeinschaften auf. Welche von denen ist dann die eigentliche, mit der man ökumenische Gespräche führen könnte? ?(
Da wollen die Calvinisten z. Bsp. genauso wenig ausgeschlossen werden wie die Lutheraner...

Und zur Gläubigkeit evangelischer Christen: meine beste Freundin ist eine sehr gläubige Lutheranerin, die treu in der Nachfolge Jesu zu leben versucht. :) Und meine ganze Familie ist ev.-lutherisch. Sie glauben aber alle in unterschiedlicher Intensität. Ich finde sowieso, daß man nicht pauschal sagen kann, die Gruppe oder eine andere sei gläubiger. Es kommt doch immer auf den Einzelnen an, in dessen Herz wir Menschen jedoch nicht schauen können. Das bleibt allein Gott vorbehalten.

Und noch etwas. es ist schon auffällig, daß die ev. Landeskirchen sich sehr an den Zeitgeist anpassen. Ich denke da so an den Lebensschutz und einige Äußerungen von ev. Bischöfen. Als Christen sollten wir uns schon für das Leben vom allerersten Anfang bis zum natürlichen Ende einsetzen. So können wir auch nicht die Sterbehilfe bejahen. In diesen Bereichen unterschiedliche Ansichten zwischen ev. und kath. Kirche sind leider nicht förderlich für die Ökumene. Dabei müßten wir Christen gerade in der heute so säkularisierten Gesellschaft eine gemeinsame Position vertreten, und zwar eine christliche.

LG Teresa
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Samstag, 17. November 2012, 17:16

RE: RE: RE: Aus dem Thread "Evangelische Gemeinschaften" kopiert

Donnerstag, 18. August 2011, 20:47 von Teresa
Das Kirchenverständnis ist jedoch ein anderes als in der katholischen Kirche. Dir sind die Unterschiede in den Sakramenten (die Evangelischen haben nur zwei, die Katholiken sieben), im Amtsverständnis (Unterschied Priester und ev. Pastoren) und zwischen Eucharistie und Abendmahl sicher bekannt...
Eine Schwierigkeit gibt es noch: die reformierten Kirchen, zu denen ja auch die ev.-luth. Christen gehören, gliedern sich in zahlreiche verschiedene Gemeinschaften auf. Welche von denen ist dann die eigentliche, mit der man ökumenische Gespräche führen könnte? ?(
Da wollen die Calvinisten z. Bsp. genauso wenig ausgeschlossen werden wie die Lutheraner...

Und zur Gläubigkeit evangelischer Christen: meine beste Freundin ist eine sehr gläubige Lutheranerin, die treu in der Nachfolge Jesu zu leben versucht. :) Und meine ganze Familie ist ev.-lutherisch. Sie glauben aber alle in unterschiedlicher Intensität. Ich finde sowieso, daß man nicht pauschal sagen kann, die Gruppe oder eine andere sei gläubiger. Es kommt doch immer auf den Einzelnen an, in dessen Herz wir Menschen jedoch nicht schauen können. Das bleibt allein Gott vorbehalten.

Und noch etwas. es ist schon auffällig, daß die ev. Landeskirchen sich sehr an den Zeitgeist anpassen. Ich denke da so an den Lebensschutz und einige Äußerungen von ev. Bischöfen. Als Christen sollten wir uns schon für das Leben vom allerersten Anfang bis zum natürlichen Ende einsetzen. So können wir auch nicht die Sterbehilfe bejahen. In diesen Bereichen unterschiedliche Ansichten zwischen ev. und kath. Kirche sind leider nicht förderlich für die Ökumene. Dabei müßten wir Christen gerade in der heute so säkularisierten Gesellschaft eine gemeinsame Position vertreten, und zwar eine christliche.

LG Teresa


Hallo Teresa, :c012:
du sagst einerseits, das Kirchenverständnis sei unterschiedlich, nennst dann aber nur allgemeine Unterschiede. Und von den Reformierten nennen sich manche selbst nur Gemeinde und nicht Kirche. Es hörte sich bei dir so an, als würde das ein ökumensches Gespräch ausschließen. Ich finde, dass viel zu viel nach Unterschieden gesucht wird. Meine evangelischen Freunde sind nicht viel anders als ich.
A propos Freunde, zu der Gläubigkeit sagst du man dürfe nicht pauschalisieren, warum sprichst du dann über den Zeitgeist der Evangelen so allgemein? Findest du nicht, dass man als Christ in der Gegenwart leben sollte und nicht in der Vergangenheit?
Und dass unterschiedliche Ansichten schlecht für die Ökumene sind, stimmt so nicht!! Haben wir Christen innerhalb einer Konfession nicht ebenso unterschiedliche Ansichten wie Evangelen und Katholiken?

mfg Katrin

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Samstag, 17. November 2012, 17:34

RE: RE: Aus dem Thread "Evangelische Gemeinschaften" kopiert

Donnerstag, 18. August 2011, 20:47 von Teresa
Das wünsche ich jedenfalls der ev.-luth. Kirche schon um der gläubigen ev. Christen willen, die treu in der Nachfolge Jesu zu leben versuchen.


Bist du der Meinung, dass fast alle Evangelen ungläubig sind? Was stellst du dir unter gläubig vor? Außerdem ist mir aufgefallen, dass ihr die evangelische Kirche nicht gern als Kirche bezeichnet. Sind also nur Katholiken gläubig?

Liebe Grüße :)
Katrin

@ Katrin
Schön, dass Du nach so langer Zeit wieder etwas gepostet hast.
Nun zu Deiner Frage. Es gibt sicher unter den evangelischen Christen eine Anzahl solcher, die wirklich strenggläubig sind – ich habe einige wenige davon persönlich kennengelernt. Es sind jene, die der Offenbarung (Bibel) ohne Wenn und Aber folgen und sich nicht einen eigenen Glauben selbst zusammengezimmert haben. Dasselbe gilt auch für jene Katholiken, die der Bibel, dem Lehramt und der Tradition folgen. Wer sowohl als Evangelischer oder auch als Katholik von diesen Grundlagen abweicht, der ist eher ein Taufscheinchrist, wie so viele heute. Ein wirklicher Christ, der Jesus nachfolgt, wird weder die Bibel, die das Wort Gottes ist, verändern noch zeitgeistig anpassen und ist er zusätzlich noch Katholik auch nicht die Lehre der Kirche, die auf der Bibel basiert, sowie die Tradition in Frage stellen. So lehrt es auch der offizielle Katechismus der Katholischen Kirche, der für alle Katholiken verbindlich ist.

Vieles was heute von Ordinierten der Evangelischen „Landeskirchen“ ausgesagt wird, entspricht nicht mehr der Offenbarung und ist zeitgeistig verändert, obwohl Jesus festgestellt hat: „Meine Lehre stammt nicht von mir, sondern von dem, der mich gesandt hat“ (Joh 7,17) also von Gott und weiter „Ich bin nicht gekommen das Gesetz und die Propheten zu verändern.“ (vgl. Mt 5,17 – Antithese der Bergpredigt). Außerdem werden diese Aussagen der Ordinierten von bibeltreuen evangelischen Theologen auch kritisiert und es wird dagegen aufgetreten.

Und zum Begriff „Kirche“: Eine Kirche wurde immer von einem der von Jesus ausgesandten Apostel gegründet, lässt sich daher bis in die apostolische Zeit zurückverfolgen und das ist nur die Katholische Kirche, die orthodoxen und altorientalischen Kirchen mit ihren Patriarchaten. Diese Kirchen haben auch die Fülle der Sakramente. Nicht so die evangelischen Gemeinschaften, die eindeutig Abspaltungen und dadurch Gründungen von nichtapostolischen Menschen sind und nur zwei Sakramente kennen wie Taufe und Abendmahl, wobei das Abendmahl nicht der Eucharistie dieser Kirchen entspricht. Außerdem hat Luther das griechische Bibel-Wort „ecclesia“ mit Gemeinde übersetzt und nicht mit „Kirche“ und er schaffte die Priesterweihe, das Ehesakrament usw. ab. Daher sind die evangelischen Denominationen „Gemeinschaften“ aber keine Kirche und werden es auch nicht, auch wenn sie sich selbst zu bezeichnen.
LG diaconus
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Samstag, 17. November 2012, 18:15

@ Katrin

Zitat

Findest du nicht, dass man als Christ in der Gegenwart leben sollte und nicht in der Vergangenheit?
Und dass unterschiedliche Ansichten schlecht für die Ökumene sind, stimmt so nicht!! Haben wir Christen innerhalb einer Konfession nicht ebenso unterschiedliche Ansichten wie Evangelen und Katholiken?

Diese Sätze zeigen eindeutig, dass Du Dir Deinen Glauben so machst wie Du willst und damit die Grundlagen des Glaubens zeitgeistig verändert. Das Wort Gottes gilt aber unverändert durch alle Zeiten, selbst der Sitz in der Zeit (theologischer Begriff) kann den Inhalt und die Auslegung nicht verändern oder anpassen. Daher lebt der Christ zwar in der Gegenwart aber er ändert nicht die Vorgaben Gottes wie es ihm passt oder wie er will sondern folgt diesen und damit lebt der Christ nicht in der Vergangenheit. Wer dies behauptet, folgt daher eher den Einflüsterungen der Schlange als den Worten Gottes. So spricht in diesem Zusammenhang Jesus in Joh 15,19: „Wenn ihr von der Welt stammen würdet, würde die Welt euch als ihr Eigentum lieben. Weil ihr aber nicht von der Welt stammt, darum hasst euch die Welt.“

Und wenn es innerhalb einer Konfession unterschiedliche „Ansichten“ gibt, bedeutet es nur, dass jene, die von den Grundlagen des Glaubens - Bibel, Lehre und Tradition der Kirche – abweichen, nicht voll im Glauben stehen sondern sich ihren verfälschten und verkürzten Glauben selbst machen. Einige dieser „Selbstausleger“ des Wortes Gottes hat es schon in apostolischer Zeit gegeben und die Aposteln Paulus, Johannes, Petrus usw. haben in ihren Briefen vor diesen „Selbstauslegern“ gewarnt und diese wurde damals letztendlich aus den Kirchen bzw. Gemeinden ausgeschlossen. „Hört er auch nicht auf die Gemeinde, sei er für dich wie ein Heide oder Zöllner“ (vgl. Mt 18,17)
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Samstag, 17. November 2012, 19:34

@ Katrin

Zitat

Findest du nicht, dass man als Christ in der Gegenwart leben sollte und nicht in der Vergangenheit?
Und dass unterschiedliche Ansichten schlecht für die Ökumene sind, stimmt so nicht!! Haben wir Christen innerhalb einer Konfession nicht ebenso unterschiedliche Ansichten wie Evangelen und Katholiken?

Diese Sätze zeigen eindeutig, dass Du Dir Deinen Glauben so machst wie Du willst und damit die Grundlagen des Glaubens zeitgeistig verändert. Das Wort Gottes gilt aber unverändert durch alle Zeiten, selbst der Sitz in der Zeit (theologischer Begriff) kann den Inhalt und die Auslegung nicht verändern oder anpassen. Daher lebt der Christ zwar in der Gegenwart aber er ändert nicht die Vorgaben Gottes wie es ihm passt oder wie er will sondern folgt diesen und damit lebt der Christ nicht in der Vergangenheit. Wer dies behauptet, folgt daher eher den Einflüsterungen der Schlange als den Worten Gottes. So spricht in diesem Zusammenhang Jesus in Joh 15,19: „Wenn ihr von der Welt stammen würdet, würde die Welt euch als ihr Eigentum lieben. Weil ihr aber nicht von der Welt stammt, darum hasst euch die Welt.“

Und wenn es innerhalb einer Konfession unterschiedliche „Ansichten“ gibt, bedeutet es nur, dass jene, die von den Grundlagen des Glaubens - Bibel, Lehre und Tradition der Kirche – abweichen, nicht voll im Glauben stehen sondern sich ihren verfälschten und verkürzten Glauben selbst machen. Einige dieser „Selbstausleger“ des Wortes Gottes hat es schon in apostolischer Zeit gegeben und die Aposteln Paulus, Johannes, Petrus usw. haben in ihren Briefen vor diesen „Selbstauslegern“ gewarnt und diese wurde damals letztendlich aus den Kirchen bzw. Gemeinden ausgeschlossen. „Hört er auch nicht auf die Gemeinde, sei er für dich wie ein Heide oder Zöllner“ (vgl. Mt 18,17)


Hi diaconus,

woher willst du aber wissen, dass das richtig ist, was du glaubst? Auch der KKK wurde von Menschen verfasst. :!:

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Samstag, 17. November 2012, 20:19

@ Katrin

Zitat

Hi diaconus,
woher willst du aber wissen, dass das richtig ist, was du glaubst? Auch der KKK wurde von Menschen verfasst.

Also wenn dies das einzige Argument, und ein noch primitives dazu, auf eine wirklich theologisch fundierte Antwort ist, dann „Gute Nacht“ über Deine Glaubensansichten, dann bist Du nicht eine Suchende sondern eine „Wissende“, die alles besser wissen will aber in Wirklichkeit überhaupt nichts fundiertes weiß. Auch die Schlange, der Teufel, im Paradies war so eine „Wissende“, die das Verderbnis und den Abfall von Gott im Auge hatte und die Menschen verführt, wie er es auch heute immer wieder macht. Auf die Bibelaussagen gehst Du mit keinem Wort ein, denn entweder fehlen Dir die Grundlagen dafür oder sie passen einfach nicht in Dein Welt- oder Glaubensbild. Es ist also eine Antwort von der Art, die ich als Theologe immer wieder von Atheisten gehört habe und die nur provozieren wollten. Wenn Du im Glauben weiterkommen willst, dann lese daher zuerst die Bibel (AT und NT) mit den richtigen Auslegungen und alles was noch so dazugehört, dann wird Dir ein Licht aufgehen wenn Du ein hörendes und offenes Herz und Ohr hast, das jedoch nur mit der Gnade Gottes möglich ist.

Außerdem, mein Glaube ist insofern fundiert, dass ich als geweihter Seelsorger, falls Dir das noch nicht aufgegangen ist, voll in der Offenbarung, Lehre und Tradition der Kirche stehe und nur dieses weitergebe. Und dieses Forum ist ein katholisches, das genau diese lehramtliche Linie vertritt und nicht eine zeitgeistige. Noch eines: fundierte Fragen - ja, diese beantworte ich gerne, Provokationen siehe Forumsregeln.
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Montag, 19. November 2012, 18:01

Kritik an Äußerungen der Präses zur Familie

So eine heutige idea-Meldung. Mit ihren Äußerungen zur Familie ist die Präses der Evangelischen Kirche von Westfalen, Annette Kurschus (Bielefeld), auf scharfe Kritik gestoßen, denn sie hatte auf der Herbsttagung der Synode in Bielefeld eine Modernisierung des traditionellen Familienbildes angemahnt und meinte „Familie bestehe nicht nur aus Vater, Mutter und Kind, sondern schließe auch Singles, Kinderlose, gleichgeschlechtliche Partnerschaften, Alleinerziehende und Patchworkfamilien ein“. Weiter sagte Kurschus: „Das traditionelle, verengte Familienbild könne nicht von der Bibel her begründet werden,“. Für sie sei Familie das Netz vertrauter Menschen, auf die sie sich verlassen könnte.

Dagegen traten der Evangelische Gemeinschaftsverband Siegerland-Wittgenstein und der Gemeindehilfsbund auf und warfen der Präses vor, mit ihren Äußerungen zur Zerstörung des biblisches Bildes von Ehe und Familie beizutragen. In einer gemeinsamen Erklärung heißt es: „Selbstverständlich bezeugt die Bibel die Ehe von Mann und Frau als die einzige von Gott gewollte Form der Gemeinschaft der beiden Geschlechter und die Kinder als Segensgabe Gottes.“ Jesus habe „eindeutig die Ehe von Mann und Frau als lebenslange Treuegemeinschaft“ bestätigt. Es sei „schockierend, dass die Leiterin einer großen evangelischen Landeskirche an diese Selbstverständlichkeiten erinnert werden muss“, heißt es in der Erklärung, die vom Präses des Gemeinschaftsverbandes, Manfred Gläser (Siegen), und vom Vorsitzenden des Gemeindehilfsbundes, Joachim Cochlovius (Walsrode), unterzeichnet ist. Sie erinnern auch daran, dass die EKD 1996 in einer Stellungnahme festgestellt habe, „dass die Bibel an keiner Stelle homosexuelle Praxis positiv darstellt“.

Kommentar
Neuerlich eine Aussage einer evangelisch-lutherischen Kirchenleiterin, die die Bibel und die Aussagen Jesus pervertiert. Was ist an der EKD noch christlich? Auf welcher Grundlage steht die EKD? Sicher nicht mehr auf der christlichen, die die Bibel ist, sondern eher nur mehr auf dem Zeitgeist um der Welt zu gefallen. Wie aus den Repliken jener evangelischen Christen, die treu zur Bibel und den darauf basierenden Glauben stehen, zu ersehen ist und die auch immer wieder gegen derartige unchristliche Aussagen ihrer Kirchenleitungen auftreten, so frage ich mich, wie lange sie sich dieses noch gefallen lassen und endlich die erforderlichen Konsequenzen ziehen
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Freitag, 23. November 2012, 17:37

Altbischof Wilckens: In der Bibel spricht Gott

In der heutigen idea-Nachrichtenagentur.-Meldung übt der nordelbische Altbischof Ulrich Wilckens (Lübeck) Kritik an dem in der evangelischen Kirche vorherrschenden Bibelverständnis und er mahnte dazu, die Bibel wieder als Wort Gottes ernstzunehmen. Der Theologieprofessor und Bibelübersetzer sprach bei der Herbsttagung der Kirchlichen Sammlung um Bibel und Bekenntnis in der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland (Nordkirche) Mitte November in Hamburg. Wie er sagte, habe die moderne historische Auslegung zum Prinzip, alle Aussagen des Alten und Neuen Testaments als Zeugnisse menschlicher Erfahrung und Nachdenkens zu sehen sowie die Auslegung als Werk menschlicher Vernunft zu betrachten. Doch in der Bibel sei „das Wort des heiligen Gottes“ zu hören. Deshalb heiße sie „Heilige Schrift“. Die historisch-kritische Auslegung sei ein Produkt der Aufklärung im 18. Jahrhundert. Und Wilckens weiter: „Von Anfang an war es eine tiefgreifende Verfehlung, die Vernunft zur Richterin über Gott zu machen, so dass Glaubensgehorsam gegenüber Gott als des autonomen Menschen unwürdige Heteronomie (Fremdbestimmtheit) erschien.“ Sowie der Altbischof weiter: „Es gibt sicherlich viel zu tun, um zum neuen Ernstnehmen Gottes in seiner Geschichte in einem Ernstnehmen der Wahrheit ihrer Bezeugung in der Heiligen Schrift zu finden.“

Göring-Eckardt ist nicht „bürgerlich“, so stellt der Vorsitzende der theologisch konservativen Sammlung, der Hamburger Pastor Ulrich Rüß, fest und bemängelte in seinem Bericht eine zunehmende Verflechtung von evangelischer Kirche und Politik. Es „grüne“ in der Kirche, und das schlage sich auch in Entscheidungen nieder, etwa in Fragen von Familie und Lebensformen. So eröffne das EKD-Pfarrdienstgesetz die Möglichkeit des Zusammenlebens gleichgeschlechtlicher Partner im Pfarrhaus. Zu den Grünen-Politikern in Leitungsämtern zählt der neu gewählte Präses der Nordkirchensynode, der schleswig-holsteinische Landtagsabgeordnete Andreas Tietze. Mit Bundestagszivepräsidentin Katrin Göring-Eckardt steht eine weitere Grünen-Spitzenpolitikerin dem „Kirchenparlament“ der EKD vor. Im Bundestagswahlkampf lässt die Spitzenkandidatin ihrer Partei dieses Kirchenamt zwar ruhen. Aber Rüß kritisiert Göring-Eckardts familienethische Positionen. So engagiere sie sich für ein Adoptionsrecht für gleichgeschlechtliche Partner, ein Transsexuellenrecht sowie für eine Abkehr von der Zweigeschlechtlichkeit. Rüß: „Die Bezeichnung ‚bürgerlich’ für Frau Göring-Eckardt ist absolut irreführend. Diese Positionen sind auch nicht ‚christlich’.“

Kommentar
Die Herren Wilckens und Rüß sind solche gläubige evangelische Christen und Pastoren, die voll in der Offenbarung Gottes, der Bibel, stehen und diese nicht zeitgeistig-politisch auslegen und mit denen auch Katholiken eine Basis finden würden.

Außerdem habe ich bei idea vor einiger Zeit gelesen, dass der Vorgänger des derzeitigen Präses der Nordsynode, der der Grüne Tietze ist, ein SPD-ler gewesen war, also ebenfalls ein Linksstehender. Dazu hat auch noch der EKD-Präses Nikolaus Schneider von sich öffentlich festgestellt, dass er auch „links“ denkt. Dazu noch Göring-Eckardt als Synoden-Präses der EKD. Unter diesen Aspekten darf man sich nicht wundern, dass die EKD sich nicht mehr als eine Gemeinschaft präsentiert, die voll zu den christlichen Werten steht wie sie in der Bibel stehen, sondern sich eher durch die Aussagen vieler Maßgeblicher aus den Leitungen als pseudochristlicher Verein „outete“, der vollkommen links unterwandert ist und damit zeitgeistig die Aussagen der Bibel pervertieren.
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Mittwoch, 28. November 2012, 15:28

@ Katrin

Zitat

Hi diaconus,
woher willst du aber wissen, dass das richtig ist, was du glaubst? Auch der KKK wurde von Menschen verfasst.

Also wenn dies das einzige Argument, und ein noch primitives dazu, auf eine wirklich theologisch fundierte Antwort ist, dann „Gute Nacht“ über Deine Glaubensansichten, dann bist Du nicht eine Suchende sondern eine „Wissende“, die alles besser wissen will aber in Wirklichkeit überhaupt nichts fundiertes weiß. Auch die Schlange, der Teufel, im Paradies war so eine „Wissende“, die das Verderbnis und den Abfall von Gott im Auge hatte und die Menschen verführt, wie er es auch heute immer wieder macht. Auf die Bibelaussagen gehst Du mit keinem Wort ein, denn entweder fehlen Dir die Grundlagen dafür oder sie passen einfach nicht in Dein Welt- oder Glaubensbild. Es ist also eine Antwort von der Art, die ich als Theologe immer wieder von Atheisten gehört habe und die nur provozieren wollten. Wenn Du im Glauben weiterkommen willst, dann lese daher zuerst die Bibel (AT und NT) mit den richtigen Auslegungen und alles was noch so dazugehört, dann wird Dir ein Licht aufgehen wenn Du ein hörendes und offenes Herz und Ohr hast, das jedoch nur mit der Gnade Gottes möglich ist.

Außerdem, mein Glaube ist insofern fundiert, dass ich als geweihter Seelsorger, falls Dir das noch nicht aufgegangen ist, voll in der Offenbarung, Lehre und Tradition der Kirche stehe und nur dieses weitergebe. Und dieses Forum ist ein katholisches, das genau diese lehramtliche Linie vertritt und nicht eine zeitgeistige. Noch eines: fundierte Fragen - ja, diese beantworte ich gerne, Provokationen siehe Forumsregeln.


Warum fühlst du dich provoziert, diaconus? Ich abe doch nur eine Frage gestellt. ?(

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Mittwoch, 28. November 2012, 17:29

@ Katrin

Zitat

"Warum fühlst du dich provoziert, diaconus? Ich abe doch nur eine Frage gestellt."

Ach, nein, bei dieser Fragestellung „woher willst du aber wissen, dass das richtig ist, was du glaubst? Auch der KKK wurde von Menschen verfasst. “ soll ich mich als Mensch, dessen Einstellung im Forum bekannt ist, nicht provoziert fühlen? Meine ganzen Beiträge hier im Forum, mein Profil sowie der Sinn des Forum, das von mir initiiert ist und dessen Kosten auch von mir getragen werden, weisen darauf hin wo ich stehe, was ich glaube und was ich vertrete – nämlich römisch-katholisch aufgrund der Offenbarung sowie Lehre der Kirche bzw des Lehramts ohne Wenn und Aber. Genau diese von Dir gestellte Frage inkludiert nämlich, dass ich lügen würde und da reagiere ich mehr als sauer. Nimmst Du Dir dabei vielleicht diesbezüglich das Maß von den eigenen Schuhen? Ich habe auf diese Frage am 17. 11. deutlich und klar geantwortet und heute kommt neuerlich eine unterschwellige Provokation. Es ist schon eigenartig, dass jene, die evangelisch verbunden sind, in katholischen Foren, nicht nur hier sondern auch in anderen, immer provokant auftreten.

Auch @ Teresa, meine CO-ADMIN, hat in ihrem Beitrag an Dich festgestellt, dass Du provozierst. Auch Fragen können provozieren, vor allem dann, wenn die Antworten aus dem Umfeld sich bereits klar ergeben haben. Scheinbar fehlt Dir Wesentliches um zu wissen wie man diskutiert bzw. mit Menschen umgeht oder sich benimmt.

Ich fordere Dich auf jenes Benehmen abzulegen, das vielleicht in Deiner Clique üblich ist, oder die Administration wird die in den Forumsregeln vorgesehenen Konsequenzen ziehen. Dies gilt als Verwarnung.
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Freitag, 14. Dezember 2012, 17:48

Wie ist das Alte Testament zu lesen?

Über diesen Streit bezüglich einer neuen Bibelfassung zwischen EKD und SELK berichtet eine Meldung vom 12,12 der Nachrichtenagentur idea.

Der SELK-Altbischof hat dazu geschrieben „Nach christlichem Verständnis läuft in diesen Schriften [des Alten Testaments] alles auf den einen zu, der sich als Sohn Gottes offenbart hat: Jesus Christus … Vom Neuen Testament her lesen und verstehen Christen auch das Alte Testament.“ Diese Aussage habe lt. EKD so nicht stehen bleiben dürfen, denn das EKD-Kirchenamt habe dazu geschrieben: „Es würde in unseren Reihen erhebliche Irritationen auslösen, wenn diese Sätze unverändert abgedruckt würden.“ Der Hinweis, sich vom Neuen Testament her die Lektüre der Bibel zu erschließen, sei „für die EKD sehr ungewöhnlich“ und dürfe „keinerlei ‚objektiven Anspruch’ erheben“. Es sei in der EKD Konsens, dass das Alte Testament „ein Eigenrecht hat und nicht nur und nicht zuerst als Christuszeugnis gelesen werden kann und sollte“.

Kommentar
Wer bzw. was ist eigentlich Jesus Christus für die EKD? Der Satz der EKD „Es sei in der EKD Konsens, dass das Alte Testament „ein Eigenrecht hat und !!! nicht nur und nicht zuerst !!! als Christuszeugnis gelesen werden kann und sollte“. macht eigentlich Jesus zum Lügner nachdem dieser in Mt 5,17 eindeutig gesagt hat: „Denkt nicht, ich sei gekommen um das Gesetz und die Propheten aufzuheben. Ich bin nicht gekommen, um aufzuheben, sondern um zu erfüllen.“ Also ist das NT ohne das AT nicht denkbar und voll geltend. Außerdem sind in diesem AT an vielen Stellen Hinweise auf den kommenden Messias, der der menschgewordene Sohn Gott, Jesus, ist. Wer also diese Stellen als nicht relevant bezeichnet, relativiert oder „herunterspielt“, der leugnet die „Messias-Position“ von Jesu und macht ihn nur zum „Sozialarbeiter“, zum besonderen Menschen und mehr nicht. Nur das ist dann nichtmehr christlich. Dass im NT an vielen Stellen das AT sogar wörtlich zitiert wird, sei nur am Rande erwähnt. Natürlich muss die zeitgeistige EKD so das AT lesen um so handeln zu können, denn wie sonst könnte sie ansonsten die Legitimation daraus ableiten gegen die Bibel zu handeln wie HOMOS zu trauen, Homos als „Ehepartner“ im Pfarrhaus zu genehmigen, die Gebote Gottes zu relativieren wie es die positive Ansicht der EKD zur PID, Abtreibung und Euthanasie etc. ist. Aus dem „argumentum e contrario“ (Umkehrschluss) zur Ansicht der EKD ergibt sich dann faktisch, dass der Dekalog im AT auch nicht mehr geltend ist und relativiert werden kann, wie ich ja im vorherigen Satz festgestellt habe. Die Argumentation des Altbischofs der SELK ist theologisch seit der Urkirche fundiert und nachvollziehbar.
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Samstag, 15. Dezember 2012, 16:44

Rot-Grün hat die evangelische Kirche fest im Griff

Kirchliche Sammlung: „Thron und Altar“ mit umgekehrten Vorzeichen
„Rot-grüne Netzwerker haben die protestantischen Landeskirchen fest im Griff.“
So lautet eine heutige Meldung der Nachrichtenagentur idea, die auf der Ansicht des promovierten Theologen Dieter Müller (Kiel) vom Vorstand der Kirchlichen Sammlung um Bibel und Bekenntnis in der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland (Nordkirche) in der Zeitschrift dieser theologisch konservativen Vereinigung basiert.

Als ein Beispiel führt er die Präses der EKD-Synode, Katrin Göring-Eckardt, an, die ihr Kirchenamt als Spitzenkandidatin von Bündnis 90/Die Grünen im Bundestagwahlkampf ruhen lässt. Ferner verweist er auf die Wahl des stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden der Grünen im schleswig-holsteinischen Landtag, Andreas Tietze, zum Präses der Nordkirchen-Synode. Müller: „Wer nicht rot-grün mit liberalen Einsprengseln fühlt, wird schnell aussortiert, wenn kirchliche Leitungsämter zu besetzen sind.“ Die Machteliten in Kirche und Gesellschaft seien „aus einem Holz geschnitzt“. Während dieses in wilhelminischen Zeiten von Thron und Altar „mehrheitlich schwarz-rechts“ gewesen sei, „so jetzt nach Anno 68 rot-grün“.

Darunter leidet laut Müller die geistliche Substanz der Kirche. So habe Tietze nach seiner Wahl die Bewahrung der Schöpfung, Klimaschutz, Bildungsarbeit und Ökumene als wichtige Aufgaben der Synode beschrieben. Müller: „Also wieder einmal nicht die Werbung für den rettenden und sinnstiftenden Glauben an den dreieinigen Gott der in unserer Gesellschaft zum großen Unbekannten geworden ist.“ Göring-Eckardt habe nach ihrem Amtsantritt als Synodenpräses eine Diskussion über das Adoptionsrecht von gleichgeschlechtlichen Partnern angeregt. Nach ihrer Wahl zur grünen Spitzenkandidatin habe sie in Facebook geschrieben: „In Frankreich wird die richtige Homo-Ehe eingeführt. Hoffentlich ist Deutschland auch bald so weit wie unsre Nachbarn“. Müller dazu: „In homozentrierter grüner Antidiskriminierungspolitik werden Kinder, die sich nicht wehren können, Mittel zum Zweck.“

Christus ist nicht mehr der Herr
Wie der Theologe weiter schreibt, habe sich das reformatorische „Allein“ – allein die Schrift, allein Christus, allein die Gnade – in leere Formeln verwandelt: „Die Gnade ist billig geworden, Christus, dem Feminismus verpflichtet, nicht mehr der Herr, und die Schrift wurde das subjektive Glaubenszeugnis von Menschen mit erheblichem durch die Vernunft regulierten Interpretationsspielraum.“ Müller weiter: „Sie schreiben Gott vor, was ihm zu sagen erlaubt ist, und spannen ihn vor den Karren ihrer Weltveränderungs- oder Heilsträume.“

Kommentar
Der Theologe Dieter Müller spricht Klartext über die zeitgeistige EKD und deren Einstellung zu Christus, Seiner Lehre und Bibel. Dafür sei ihm herzlichst gedankt. Dass die Gremien der EKD von Rot-Grün politisch unterwandert sind, deren Politik unterschwellig vollziehen und damit das wirklich christliche auf der Strecke bleibt, habe ich ja auch bereits wiederholt hier in Beiträgen kritisiert. Ähnliches versuchen es auch gewisse Politiker inkl. solcher aus der CDU auch im ZdK (Zentralkomitee der Katholiken), das ja auch politisch unterwandert ist und in Wirklichkeit überwiegend gegen die römisch-katholische Kirche auftritt.
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Samstag, 15. Dezember 2012, 17:03

RE: Rot-Grün hat die evangelische Kirche fest im Griff

Kirchliche Sammlung: „Thron und Altar“ mit umgekehrten Vorzeichen
„Rot-grüne Netzwerker haben die protestantischen Landeskirchen fest im Griff.“
So lautet eine heutige Meldung der Nachrichtenagentur idea, die auf der Ansicht des promovierten Theologen Dieter Müller (Kiel) vom Vorstand der Kirchlichen Sammlung um Bibel und Bekenntnis in der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland (Nordkirche) in der Zeitschrift dieser theologisch konservativen Vereinigung basiert.

Als ein Beispiel führt er die Präses der EKD-Synode, Katrin Göring-Eckardt, an, die ihr Kirchenamt als Spitzenkandidatin von Bündnis 90/Die Grünen im Bundestagwahlkampf ruhen lässt. Ferner verweist er auf die Wahl des stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden der Grünen im schleswig-holsteinischen Landtag, Andreas Tietze, zum Präses der Nordkirchen-Synode. Müller: „Wer nicht rot-grün mit liberalen Einsprengseln fühlt, wird schnell aussortiert, wenn kirchliche Leitungsämter zu besetzen sind.“ Die Machteliten in Kirche und Gesellschaft seien „aus einem Holz geschnitzt“. Während dieses in wilhelminischen Zeiten von Thron und Altar „mehrheitlich schwarz-rechts“ gewesen sei, „so jetzt nach Anno 68 rot-grün“.

Darunter leidet laut Müller die geistliche Substanz der Kirche. So habe Tietze nach seiner Wahl die Bewahrung der Schöpfung, Klimaschutz, Bildungsarbeit und Ökumene als wichtige Aufgaben der Synode beschrieben. Müller: „Also wieder einmal nicht die Werbung für den rettenden und sinnstiftenden Glauben an den dreieinigen Gott der in unserer Gesellschaft zum großen Unbekannten geworden ist.“ Göring-Eckardt habe nach ihrem Amtsantritt als Synodenpräses eine Diskussion über das Adoptionsrecht von gleichgeschlechtlichen Partnern angeregt. Nach ihrer Wahl zur grünen Spitzenkandidatin habe sie in Facebook geschrieben: „In Frankreich wird die richtige Homo-Ehe eingeführt. Hoffentlich ist Deutschland auch bald so weit wie unsre Nachbarn“. Müller dazu: „In homozentrierter grüner Antidiskriminierungspolitik werden Kinder, die sich nicht wehren können, Mittel zum Zweck.“

Christus ist nicht mehr der Herr
Wie der Theologe weiter schreibt, habe sich das reformatorische „Allein“ – allein die Schrift, allein Christus, allein die Gnade – in leere Formeln verwandelt: „Die Gnade ist billig geworden, Christus, dem Feminismus verpflichtet, nicht mehr der Herr, und die Schrift wurde das subjektive Glaubenszeugnis von Menschen mit erheblichem durch die Vernunft regulierten Interpretationsspielraum.“ Müller weiter: „Sie schreiben Gott vor, was ihm zu sagen erlaubt ist, und spannen ihn vor den Karren ihrer Weltveränderungs- oder Heilsträume.“

Kommentar
Der Theologe Dieter Müller spricht Klartext über die zeitgeistige EKD und deren Einstellung zu Christus, Seiner Lehre und Bibel. Dafür sei ihm herzlichst gedankt. Dass die Gremien der EKD von Rot-Grün politisch unterwandert sind, deren Politik unterschwellig vollziehen und damit das wirklich christliche auf der Strecke bleibt, habe ich ja auch bereits wiederholt hier in Beiträgen kritisiert. Ähnliches versuchen es auch gewisse Politiker inkl. solcher aus der CDU auch im ZdK (Zentralkomitee der Katholiken), das ja auch politisch unterwandert ist und in Wirklichkeit überwiegend gegen die römisch-katholische Kirche auftritt.


Davor kann man nicht mehr die Augen verschließen, so offensichtlich ist die "Unterwanderung" der Kirche - und wie Du, @ Diaconus, richtig schreibst, betrifft das nicht nur die EKD sondern auch unsere RKK. :(
Ich wollte es nie so recht glauben, wenn Du darauf hingewiesen hast, aber wie man sieht, war Deine Einschätzung der Lage richtig.

Was soll Kirche noch, wenn nicht mehr unser HERR im Mittelpunkt steht und gegen alles verstoßen werden kann, was in den Geboten steht? Dann unterscheidet sie sich höchstens noch dadurch von politischen Parteien, daß es in der EKD Gottesdienste und Pastoren bzw. in der RKK Heilige Messen und Kleriker gibt. Warum erinnert mich dieser Niedergang in unserer Zeit nur so an Sodom und Gomorrha? Ich denke, das ist nicht schwer zu erraten.
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Samstag, 15. Dezember 2012, 17:30

RE: RE: Rot-Grün hat die evangelische Kirche fest im Griff

Kirchliche Sammlung: „Thron und Altar“ mit umgekehrten Vorzeichen
„Rot-grüne Netzwerker haben die protestantischen Landeskirchen fest im Griff.“
So lautet eine heutige Meldung der Nachrichtenagentur idea, die auf der Ansicht des promovierten Theologen Dieter Müller (Kiel) vom Vorstand der Kirchlichen Sammlung um Bibel und Bekenntnis in der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland (Nordkirche) in der Zeitschrift dieser theologisch konservativen Vereinigung basiert.

Als ein Beispiel führt er die Präses der EKD-Synode, Katrin Göring-Eckardt, an, die ihr Kirchenamt als Spitzenkandidatin von Bündnis 90/Die Grünen im Bundestagwahlkampf ruhen lässt. Ferner verweist er auf die Wahl des stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden der Grünen im schleswig-holsteinischen Landtag, Andreas Tietze, zum Präses der Nordkirchen-Synode. Müller: „Wer nicht rot-grün mit liberalen Einsprengseln fühlt, wird schnell aussortiert, wenn kirchliche Leitungsämter zu besetzen sind.“ Die Machteliten in Kirche und Gesellschaft seien „aus einem Holz geschnitzt“. Während dieses in wilhelminischen Zeiten von Thron und Altar „mehrheitlich schwarz-rechts“ gewesen sei, „so jetzt nach Anno 68 rot-grün“.

Darunter leidet laut Müller die geistliche Substanz der Kirche. So habe Tietze nach seiner Wahl die Bewahrung der Schöpfung, Klimaschutz, Bildungsarbeit und Ökumene als wichtige Aufgaben der Synode beschrieben. Müller: „Also wieder einmal nicht die Werbung für den rettenden und sinnstiftenden Glauben an den dreieinigen Gott der in unserer Gesellschaft zum großen Unbekannten geworden ist.“ Göring-Eckardt habe nach ihrem Amtsantritt als Synodenpräses eine Diskussion über das Adoptionsrecht von gleichgeschlechtlichen Partnern angeregt. Nach ihrer Wahl zur grünen Spitzenkandidatin habe sie in Facebook geschrieben: „In Frankreich wird die richtige Homo-Ehe eingeführt. Hoffentlich ist Deutschland auch bald so weit wie unsre Nachbarn“. Müller dazu: „In homozentrierter grüner Antidiskriminierungspolitik werden Kinder, die sich nicht wehren können, Mittel zum Zweck.“

Christus ist nicht mehr der Herr
Wie der Theologe weiter schreibt, habe sich das reformatorische „Allein“ – allein die Schrift, allein Christus, allein die Gnade – in leere Formeln verwandelt: „Die Gnade ist billig geworden, Christus, dem Feminismus verpflichtet, nicht mehr der Herr, und die Schrift wurde das subjektive Glaubenszeugnis von Menschen mit erheblichem durch die Vernunft regulierten Interpretationsspielraum.“ Müller weiter: „Sie schreiben Gott vor, was ihm zu sagen erlaubt ist, und spannen ihn vor den Karren ihrer Weltveränderungs- oder Heilsträume.“

Kommentar
Der Theologe Dieter Müller spricht Klartext über die zeitgeistige EKD und deren Einstellung zu Christus, Seiner Lehre und Bibel. Dafür sei ihm herzlichst gedankt. Dass die Gremien der EKD von Rot-Grün politisch unterwandert sind, deren Politik unterschwellig vollziehen und damit das wirklich christliche auf der Strecke bleibt, habe ich ja auch bereits wiederholt hier in Beiträgen kritisiert. Ähnliches versuchen es auch gewisse Politiker inkl. solcher aus der CDU auch im ZdK (Zentralkomitee der Katholiken), das ja auch politisch unterwandert ist und in Wirklichkeit überwiegend gegen die römisch-katholische Kirche auftritt.


Davor kann man nicht mehr die Augen verschließen, so offensichtlich ist die "Unterwanderung" der Kirche - und wie Du, @ Diaconus, richtig schreibst, betrifft das nicht nur die EKD sondern auch unsere RKK. :(
Ich wollte es nie so recht glauben, wenn Du darauf hingewiesen hast, aber wie man sieht, war Deine Einschätzung der Lage richtig.

Was soll Kirche noch, wenn nicht mehr unser HERR im Mittelpunkt steht und gegen alles verstoßen werden kann, was in den Geboten steht? Dann unterscheidet sie sich höchstens noch dadurch von politischen Parteien, daß es in der EKD Gottesdienste und Pastoren bzw. in der RKK Heilige Messen und Kleriker gibt. Warum erinnert mich dieser Niedergang in unserer Zeit nur so an Sodom und Gomorrha? Ich denke, das ist nicht schwer zu erraten.

Niemand wäre glücklicher als ich, wenn ich mit meiner Einschätzung, die ich wiederholt in verschiedenen Beiträgen im Forum kundgetan hatte, falsch liegen würde. Leider ist es dem aber nicht so. Nachdem die links-rot-grüne Seite erkannt hat, dass der Marx-Grundsatz: „Religion ist Opium des Volkes“ nichts geändert und keine Erfolge gebracht hat, weil der Same der Religiosität von Gott in die Seele des Menschen gelegt worden und der Mensch „unheilbar religiös“ ist, will man jetzt die Religion unterwandern und die Religion bzw. den Glauben in diesem rot-grün-linken politischen Sinn so manipulieren, dass damit das ursprüngliche geplante Ziel erreicht wird. Und damit werden alle Register an der „Weltorgel“ gezogen und angewandt wie Diskriminierung, wo keine ist, Menschenrechtsverletzungen, die keine sind, weil sie dem göttlichen Willen entsprechend sind usw. usw. Das ist die typische Taktik des „Vaters der Lüge“, des „Antichristen“ wie sie auch in der Offenbarung des Johannes (Apokalypse) unterschwellig (als Allegorie) beschrieben ist. Nur diese Atheisten bzw. Laugläubigen merken in ihrem Irrglauben bzw. fehlendem wirklichen Glauben gar nicht, dass sie in den Fängen des Teufels bzw. der Dämonen sind.
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Donnerstag, 27. Dezember 2012, 18:15

Papst soll Exkommunikation von Luther aufheben

Zitat

Auf einer Nachrichtenplattform habe ich gelesen, dass die frühere Bischöfin Margot Käßmann, derzeit Lutherbotschafterin der EKD, von der katholischen Kirche erwartet, dass sie bis 2017 die Exkommunikation des Reformators Martin Luther aufhebt. „Das fordern ja auch Katholiken wie etwa Hans Küng“, sagte die Botschafterin des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) für das Reformationsjubiläum 2017 im Interview des „Mannheimer Morgen“ (Montag).

Liebe Fr. Käßmann, Sie beweisen mit dieser Aussage, dass Sie vom Katholischen Null Ahnung haben. Jeder katholische Theologe muss sich im Studium zumindest mit den Grundlagen des Protestantismus befassen, scheinbar die evangelischen aber nicht mit der katholischen sonst würden von deren Theologen nicht so hanebüchene falsche Aussagen kommen.

Zu Ihrer Wissenserweiterung: Eine Exkommunikation erlischt mit dem irdischen Tod des Exkommunizierten, weil er dann vor Gottes Richterstuhl steht. Also kann nach dem Tod eine nicht mehr existierende Exkommunikation gar nicht mehr aufgehoben werden. Und wenn Sie Hans Küng als Katholiken bezeichnen, so vergessen Sie, dass diesem die Lehrerlaubnis entzogen wurde, weil er gegen die katholische Lehre gelehrt und geschrieben hat. Außerdem ist er ja für die „neue Religion“ des Weltethos zuständig. Dass er sich selbst noch immer als Katholik bezeichnet, liegt daran, weil er nur unter dieser Titulierung jene Aufmerksamkeit bekommt, die sein Ego noch immer benötigt. Aber derartige Wissenslücken sind ja bei so manchen Ihrer Aussagen, aber auch von anderen evangelischen zeitgeistigen ordinierten Theologen, nicht ganz unbekannt, also sind nicht neu.
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Donnerstag, 27. Dezember 2012, 21:16

RE: Papst soll Exkommunikation von Luther aufheben

Zitat

Auf einer Nachrichtenplattform habe ich gelesen, dass die frühere Bischöfin Margot Käßmann, derzeit Lutherbotschafterin der EKD, von der katholischen Kirche erwartet, dass sie bis 2017 die Exkommunikation des Reformators Martin Luther aufhebt. „Das fordern ja auch Katholiken wie etwa Hans Küng“, sagte die Botschafterin des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) für das Reformationsjubiläum 2017 im Interview des „Mannheimer Morgen“ (Montag).

Liebe Fr. Käßmann, Sie beweisen mit dieser Aussage, dass Sie vom Katholischen Null Ahnung haben. Jeder katholische Theologe muss sich im Studium zumindest mit den Grundlagen des Protestantismus befassen, scheinbar die evangelischen aber nicht mit der katholischen sonst würden von deren Theologen nicht so hanebüchene falsche Aussagen kommen.

Zu Ihrer Wissenserweiterung: Eine Exkommunikation erlischt mit dem irdischen Tod des Exkommunizierten, weil er dann vor Gottes Richterstuhl steht. Also kann nach dem Tod eine nicht mehr existierende Exkommunikation gar nicht mehr aufgehoben werden. Und wenn Sie Hans Küng als Katholiken bezeichnen, so vergessen Sie, dass diesem die Lehrerlaubnis entzogen wurde, weil er gegen die katholische Lehre gelehrt und geschrieben hat. Außerdem ist er ja für die „neue Religion“ des Weltethos zuständig. Dass er sich selbst noch immer als Katholik bezeichnet, liegt daran, weil er nur unter dieser Titulierung jene Aufmerksamkeit bekommt, die sein Ego noch immer benötigt. Aber derartige Wissenslücken sind ja bei so manchen Ihrer Aussagen, aber auch von anderen evangelischen zeitgeistigen ordinierten Theologen, nicht ganz unbekannt, also sind nicht neu.


Hierin kann ich Dir, @ Diaconus, nur zustimmen.
Es wundert mich allerdings, daß eine so im Rampenlicht stehende Frau, wie Frau Käßmann es ist, sich nicht vorher sorgfältig informiert. Ich würde an ihrer Stelle rot werden - und in mich gehen. Aber wir wissen (leider!), daß die Bevölkerung noch viel schlechter informiert ist und auf solche Behauptungen natürlich "voll abfährt". Das dürfte dann für Frau Käßmann wieder einige Punkte auf der Beliebtheitsskala bringen.
Seriös finde ich die sogenannte Forderung von Frau Käßmann jedenfalls nicht. :thumbdown:
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Sonntag, 6. Januar 2013, 18:18

Entschiedenen Christen weht ein eisiger Wind ins Gesicht

So eine heutige Meldung der Nachrichtenagentur idea, die folgenden Inhalt hatte:

Zitat

Lutherischer Pfarrer: „Tiefe Gräben“ in Fragen der Glaubenslehre und Ethik
Braunschweig (idea) – Entschiedenen Christen, die sich an Schrift und Bekenntnis ausrichten, weht der Wind immer eisiger ins Gesicht – auch innerhalb der Kirche. Das schreibt der Braunschweiger Pfarrer Frank-Georg Gozdek im Rundbrief der theologisch konservativen Gemeinde St. Ulrici-Brüdern. In Fragen der Glaubenslehre und der Ethik, besonders der Sexualethik, seien „tiefe Gräben“ aufgebrochen. Als Beispiele nennt er etwa die „Homo-Ehe“, schwule Lebensgemeinschaften in Pfarrhäusern, Abtreibung und aktive Sterbehilfe. Auf diesen Gebieten sei von der Kirche eine Entscheidung gefordert: „Folgt sie dem ‚Rede, Herr, dein Knecht hört’ der Heiligen Schrift? Nimmt sie sich an der Demut und dem Gehorsam Mariens ein Beispiel? Oder beugt sie sich den Mächten des Zeitgeistes, die teilweise massiv und intolerant gegen biblische Positionen vorgehen?“
Christlicher Glaube im Abseits
Als „ermutigende Zeichen“ wertet Gozdek Demonstrationen gegen die „Homo-Ehe“ in Frankreich und die zunehmende Beteiligung an Kundgebungen der Lebensrechtsbewegung. Andererseits sei immer mehr zu spüren, wie christlicher Glaube ins Abseits getrieben werden solle. Ohne rechtliche Konsequenzen dürften „übelste Blasphemien und Beschimpfungen“ geäußert werden. Während der Spott auf Christus und seine Kirche „wohlfeil geworden zu sein scheint“, riefen Politiker und Vertreter der veröffentlichten Meinung sofort nach dem Zensor, „sobald ein – zugegeben dümmliches – Filmchen über den ‚Propheten’ Mohammed erscheint“. Wenn jedoch in Russland der Staat gegen eine „Chaotenband namens Pussy Riot“ einschreite, die die Kirche beschimpfe sowie für Abtreibung und Homosexualität eintrete, dann sei das Geschrei über den Verlust der Meinungsfreiheit groß. Gozdek fragt, was wohl in Deutschland geschehen würde, wenn sich Christen zur Freitagspredigt in eine Moschee stellten und dort friedlich gegen die Christenverfolgung in der islamischen Welt protestierten?
„Schere im Kopf“
Angesichts des immer aggressiver in die Gesellschaft vordringenden Islams kann sich Gozdek nicht des Eindrucks erwehren, „dass gar nicht so wenige Politiker, Künstler und Meinungsträger bis hinein in die Kirchen so etwas wie eine Schere im Kopf haben, ein Gefühl der Angst, das sie hindert, sich mit der schleichenden Veränderung unseres Lebens durch den Islam offen, freimütig und kritisch auseinanderzusetzen“. Umso mehr sollten Christen für die Verfolgten in der islamischen Welt eintreten, etwa in Ägypten, Nigeria und Syrien.

Kommentar
Diesen Aussagen des Braunschweiger Pfarrers Frank-Georg Gozdek kann nur zugestimmt werden, denn sie basieren eindeutig auf der Bibel. Mit solchen lutherischen Gläubigen kann eine Ökumene erfolgreich werden, es kann gemeinsam gebetet und auch im sozialen Bereich gehandelt werden ohne dass die wesentlichen theologischen Unterschiede verwischt werden. Wenn man dazu im Gegensatz die Aussagen vieler Ordinierter der EKD betrachtet, frägt man sich schon, ob diese noch zur Bibel und zu den christlichen Grundlagen stehen oder ob diese überhaupt noch christlich sind , weil sie nur mehr den Zeitgeist und die „political correctness“ goutieren.
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Sonntag, 6. Januar 2013, 18:34

RE: Entschiedenen Christen weht ein eisiger Wind ins Gesicht

So eine heutige Meldung der Nachrichtenagentur idea, die folgenden Inhalt hatte:

Zitat

Lutherischer Pfarrer: „Tiefe Gräben“ in Fragen der Glaubenslehre und Ethik
Braunschweig (idea) – Entschiedenen Christen, die sich an Schrift und Bekenntnis ausrichten, weht der Wind immer eisiger ins Gesicht – auch innerhalb der Kirche. Das schreibt der Braunschweiger Pfarrer Frank-Georg Gozdek im Rundbrief der theologisch konservativen Gemeinde St. Ulrici-Brüdern. In Fragen der Glaubenslehre und der Ethik, besonders der Sexualethik, seien „tiefe Gräben“ aufgebrochen. Als Beispiele nennt er etwa die „Homo-Ehe“, schwule Lebensgemeinschaften in Pfarrhäusern, Abtreibung und aktive Sterbehilfe. Auf diesen Gebieten sei von der Kirche eine Entscheidung gefordert: „Folgt sie dem ‚Rede, Herr, dein Knecht hört’ der Heiligen Schrift? Nimmt sie sich an der Demut und dem Gehorsam Mariens ein Beispiel? Oder beugt sie sich den Mächten des Zeitgeistes, die teilweise massiv und intolerant gegen biblische Positionen vorgehen?“
Christlicher Glaube im Abseits
Als „ermutigende Zeichen“ wertet Gozdek Demonstrationen gegen die „Homo-Ehe“ in Frankreich und die zunehmende Beteiligung an Kundgebungen der Lebensrechtsbewegung. Andererseits sei immer mehr zu spüren, wie christlicher Glaube ins Abseits getrieben werden solle. Ohne rechtliche Konsequenzen dürften „übelste Blasphemien und Beschimpfungen“ geäußert werden. Während der Spott auf Christus und seine Kirche „wohlfeil geworden zu sein scheint“, riefen Politiker und Vertreter der veröffentlichten Meinung sofort nach dem Zensor, „sobald ein – zugegeben dümmliches – Filmchen über den ‚Propheten’ Mohammed erscheint“. Wenn jedoch in Russland der Staat gegen eine „Chaotenband namens Pussy Riot“ einschreite, die die Kirche beschimpfe sowie für Abtreibung und Homosexualität eintrete, dann sei das Geschrei über den Verlust der Meinungsfreiheit groß. Gozdek fragt, was wohl in Deutschland geschehen würde, wenn sich Christen zur Freitagspredigt in eine Moschee stellten und dort friedlich gegen die Christenverfolgung in der islamischen Welt protestierten?
„Schere im Kopf“
Angesichts des immer aggressiver in die Gesellschaft vordringenden Islams kann sich Gozdek nicht des Eindrucks erwehren, „dass gar nicht so wenige Politiker, Künstler und Meinungsträger bis hinein in die Kirchen so etwas wie eine Schere im Kopf haben, ein Gefühl der Angst, das sie hindert, sich mit der schleichenden Veränderung unseres Lebens durch den Islam offen, freimütig und kritisch auseinanderzusetzen“. Umso mehr sollten Christen für die Verfolgten in der islamischen Welt eintreten, etwa in Ägypten, Nigeria und Syrien.

Kommentar
Diesen Aussagen des Braunschweiger Pfarrers Frank-Georg Gozdek kann nur zugestimmt werden, denn sie basieren eindeutig auf der Bibel. Mit solchen lutherischen Gläubigen kann eine Ökumene erfolgreich werden, es kann gemeinsam gebetet und auch im sozialen Bereich gehandelt werden ohne dass die wesentlichen theologischen Unterschiede verwischt werden. Wenn man dazu im Gegensatz die Aussagen vieler Ordinierter der EKD betrachtet, frägt man sich schon, ob diese noch zur Bibel und zu den christlichen Grundlagen stehen oder ob diese überhaupt noch christlich sind , weil sie nur mehr den Zeitgeist und die „political correctness“ goutieren.


Ob der Islam oder der in der sogenannten "political correctness" sich immer stärker äußernde drangsalierende Atheismus gefährlicher ist, vermag ich nicht zu beurteilen. Jedenfalls jagt mir die zunehmende Diktatur des Zeitgeistes, der die Fesseln immer enger schnürt, fast mehr Angst ein. Wann ist es bei uns soweit, daß man beispielsweise wegen einer Äußerung gegen Homo-Ehe oder gegen Adoptionsrecht von HS-Paaren mit dem Vorwurf der Diskriminierung zum Straftäter abgestempelt wird? Weit sind wir davon ganz sicher nicht mehr entfernt.

Seien wir dankbar für jede Äußerung von offizieller Seite, die die christlichen Werte hoch hält. In dieser Beziehung geht es mir wie Dir, @ Diaconus: Mit treuen Christen, egal welcher Konfession, kann ich mir eine ehrliche Ökumene durchaus zeitnah vorstellen.
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