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Evangelisch-Lutherisch

Antworten im Thema: 258 » Der letzte Beitrag (3. August 2016, 19:56) ist von diaconus.

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diaconus

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Samstag, 22. September 2012, 18:28

Pseudo-Wischi-Waschi-Taufen gibt es in den ev. Landeskirchen trotz vieler anderer Irrwege in der Regel ganz sicher nicht. Das finde ich gegenüber den ev. Christen beleidigend! Und bedenke bitte: Die ev. Taufe wird von der RKK anerkannt! Daran wird die Entscheidung einzelner orthodoxer Denominationen bzw. Nationalkirchen auch nichts ändern. Die sollten nun wirklich nicht als Vorbild für die RKK herangezogen werden. Allein wenn ich an die Moskauer orthodoxe Kirche denke...

Ich habe den einzelnen evangelischen Christen, der treu zur Bibel steht, weder beleidigt noch kritisiert, sondern die „Kirchenleitungen“, die die Worte Gottes, die ER in der Offenbarung gesprochen hat, pervertieren. Die Ökumene mit einem Teil der lutherischen Gemeinschaften. insbesondere der EKD, ist seit rd. 20 Jahren weiter auseinander gedriftet und nicht nähergekommen allein durch Homo-Trauungen, Frauenordination und in den letzten Jahren dazu noch PID, Abtreibungs- und Euthanasieverständnis, wobei das Auseinandertriften allein durch diese Denominationen zu verantworten sind.

Die Anerkennung der evangelischen Taufe durch die HRKK erfolgte genauso wie das Ökumenedokument des Konzils vor all diesen aufgezählten Abweichungen und es ist fraglich, ob unter diesen Prämissen, wenn sie damals schon bekannt gewesen wären, diese Dokumente so formuliert und unterschrieben worden wären. Nicht umsonst hat sowohl damals Papst Johannes Paul II., als auch jetzt Benedikt XVI. auf die theologischen Grundlagen für die Ökumene mehrmals hingewiesen, die für die Ökumene wesentlich sind. Die Evangelischen wollen, dass sich die RKK unterwirft aber selbst geben sie keinen Jota nach. Siehe die Äußerungen der evangelischen höheren Ordinierten beim vorjährigen Papstbesuch in Deutschland.

Und bevor Du die Orthodoxen „heruntermachst“, kennst Du den Glauben der Orthodoxen? Ich schon, nämlich einige Personen, deren Glauben ist wesentlich fester und traditionsbewusster als auch der von vielen Katholiken. Einer wurde sogar mit mir geweiht und eines halbes Jahr später zum Priester in der Orthodoxie. Einen kennst Du auch aus Posts in einem anderen Forum. Dass die Orthodoxie immer staatsnäher war und ist, dies stimmt, steht aber in Einklang mit Röm 13,1 sowie 1 Petr 2,11-17.

Und diesbezüglich, der Staatsnähe, hier sind die Evangelischen Landeskirchen ja auch kein „unbeschriebenes Blatt“, vor allem nicht so unschuldig, da sie die „Deutschen Christen“ förderten und sogar einen Reichsbischof, Ludwig Müller, von Hitlers-Gnaden hatten, während Pastoren der „Bekennenden Kirche“ verhaftet, ins KZ (Niemöller) wanderten und einige wie Bonhoeffer hingerichtet wurden. An diese Vergangenheit will die EKD nicht gerne erinnert werden, denn erst vor einigen Monaten wurde mit dieser Aufarbeitung durch eine Ausstellung begonnen von der jedoch bisher nicht viel berichtet wurde, wahrscheinlich weil man sich der Wahrheit nicht stellen will. Da wird lieber weiter mit der Geschichtslüge gearbeitet, dass die RKK für alles verantwortlich war, weil Hitler, der eindeutig heidnisch-germanisch gesinnt war, Kirchensteuer an diese gezahlt hat. Nur dass wegen des Widerstandes ein Vielfaches katholischer Geistlicher als evangelisch Ordinierter verhaftet, im KZ war oder hingerichtet wurde, zeigt wo der wesentliche Widerstand gewesen ist
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Samstag, 22. September 2012, 22:11

@ Diaconus

Warum bist Du so aggressiv???
Du weißt ganz genau, daß es unter den orthodoxen Nationalkirchen zig Denominationen gibt, die sich sogar einander bekämpfen. Ich erinnere nur, wie oben schon einmal gesagt, an die Moskauer Orthodoxen, die ums Verrecken nicht die ukrainischen Orthodoxen anerkennen wollen. Irgendwo habe ich auch gelesen, daß die griechisch-orthodoxen noch nicht einmal katholische Priester auf den Berg Athos lassen. Also kann es sein, daß einige Orthodoxe Nationalkirchen der RKK näher stehen, es gibt ja auch die unierten orthodoxen Kirchen, aber wir sollten nicht so tun, als ob bei den Orthodoxen generell alles in Ordnung sei!

Über die Irrwege, die viele evangelische Landeskirchen gehen, sind wir uns einig, das haben wir wiederholt festgestellt. Aber in dem Punkt der gültigen Taufe in der ev. Kirche hat die RKK nichts Gegenteiliges bekannt gegeben. Und ich glaube nicht, daß die sich ausgerechnet nach der Meinung der Moskauer Orthodoxen richten, die ja nicht einmal den Papst empfangen wollen. Wenn das nicht Machtgehabe ist, dann weiß ich nicht...

Deine Meinung ist Dir natürlich unbenommen, aber stell' Dir vor, wie es den Konvertiten gehen würde, wenn die RKK auf einmal den Rückzieher machen und die ev. Taufe nicht mehr anerkennen würde. Da wären wir zwar gefirmt aber plötzlich nicht mehr getauft. Da müßte es schon sehr gewichtige Argumente geben, etwas nicht mehr anzuerkennen, was jahrelang gültig war. Und ob man das nach der Tradition oder biblisch begründen könnte, das glaube ich nicht. Wir diskutieren hier jedoch etwas, was in Rom wahrscheinlich noch nicht einmal gedacht wird, also immer ruhig Blut, mein lieber "Indianer". ;) :rolleyes: ;)
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Mittwoch, 26. September 2012, 18:10

Badischer Bischof: Autoren hatten Jesus nicht vor Augen

Das Alte Testament auf Christus hin auslegen?
So beginnt eine Meldung der Nachrichtenagentur idea vom gestrigen Tag, die weiter lautet:

Zitat

Dürfen Bibelstellen des Alten Testaments auf Jesus Christus hin ausgelegt werden, wie es der Reformator Martin Luther (1483-1546) empfiehlt? Dazu nahm der badische Landesbischof Ulrich Fischer (Karlsruhe) während des Henhöfertags am 22. September in Graben-Neudorf bei Karlsruhe Stellung. Seiner Ansicht nach sind einige Texte – etwa das dritte Buch Mose mit zahlreichen kultischen Bestimmungen – keine Anweisung für die christliche Gemeinde. Deshalb könne er Luthers ausschließliche Sicht nicht teilen, sagte Fischer bei einem Runden Tisch. Die Autoren des Alten Testaments hätten nicht Christus vor Augen gehabt, als sie vom „Sohn Davids“ schrieben. Auch der Verfasser des Jesaja-Buches habe in seiner Schilderung des leidenden Gottesknechts (Jesaja 53) nichts von Jesus gewusst. Gesprächsteilnehmer hielten dem Bischof entgegen, dass die Schreiber biblischer Schriften vom Geist Gottes geleitet worden seien

Kommentar
Ein weiterer Ordinierter, der die Bibel, deren Auslegung durch die Kirchenväter sowie auch die Aussagen seines Konfessionsgründers Martin Luther ablehnt. Jene Gesprächsteilnehmer, die dem Herrn Fischer entgegenhielten, dass die Schreiber biblischer Schriften vom Geist Gottes inspiriert waren, stehen sicher fester im Glauben an Christus als dieser sogenannte „Bischof“. Wenn ich so die gelesenen Aussagen vieler Ordinierter der EKD auf den verschieden Plattformen und in den Medien lese und die Handlungen betrachte, frage ich mich ob diese Denomination noch christlich ist oder ein Sozialverein, der als Parteiprogramm nur jene Punkte der Bibel, die ihm zeitgeistig passen, akzeptiert. Zu dieser Krise der EKD hat bereits 1997 der damalige Leiter des Geistlichen Rüstzentrums Krelingen, Pfarrer Wilfried Reuter, festgestellt, dass der evangelischen Kirche der „innere Konkurs“ drohe und sich dabei auf Umfrageergebnisse unter Pastoren bezogen, die feststellten, dass von den gefragten Pastoren 66 % nicht an das Jüngste Gericht glauben, 37 % glauben nicht, dass Jesus Christ Gott ist und für 64 % ist die Bibel nicht heilig und Pfarrer Reuter zog damals den Fazit, dass eine Kirche, die Pfarrer ausbildet und einstellt, denen Gott nicht heilig ist, Jesus nicht Gott, die Bibel nicht Gottes Wort ist, sich im Kern schon preisgegeben hat. Von allen Ordinierten (ca. 20) der evangelischen Gemeinschaft mit denen ich dienstlich zu tun hatte, war lediglich einer, ein pietistischer Pastor, der die Bibel und ihre Aussagen wirklich „hochhielt“ alle anderen widersprachen und widerhandelten dagegen.

Jene Gläubigen, die treu zur Bibel und zum wirklichen Glauben an Christus stehen, wie Pietisten, Bekennende, Brüdergemeinschaften usw. sowie auch jene Bibeltreuen, die in der EKD mit solchen Aussagen „vergewaltigt“ werden , tun mir leid, dass sie derartige Ordinierte haben.
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Donnerstag, 25. Oktober 2012, 18:01

"Pussy Riot“ bleibt nominiert

So eine heutige idea-Meldung. Schon vor einiger Zeit wurde berichtet, dass diese „Skandal“-Band zum Preis der Lutherstädte „Das unerschrockene Wort“ nominiert worden ist.

Die heutige Meldung beinhaltet: Nun hat der Wittenberger Stadtrat gestern entschieden, dass die Nominierung aufrecht bleibt, obwohl es seit deren Nominierung Widerstand konservativer und bekennender lutherischer Kreise gab. So hatte die „Allianz der Bürger“ beantragt, die Nominierung aufzuheben, Dies wurde nun abgelehnt. Unter Vertretern der evangelischen Kirche wird der Fall kontrovers beurteilt. So hatte Propst Siegfried Kasparick erklärt, Wittenberg mache sich mit dieser Nominierung „lächerlich“. Der Auftritt der Frauen in der Christ-Erlöser-Kathedrale habe Menschen und ihre religiösen Gefühle tief verletzt. Auch der Wittenberger Theologe Friedrich Schorlemmer hatte die Ansicht vertreten, eine Lutherstadt solle keine „Gotteslästerung“ ehren. Die Punkband habe mit ihren Texten am falschen Ort provoziert. Der Jenaer Jugendpfarrer Lothar König hingegen begrüßt die Nominierung einem Bericht der Mitteldeutschen Zeitung zufolge. Die Punkband sei eine „Ikone der globalen Freiheitsbewegung“. Ihr Auftritt sei eine mutige Aktion gewesen, „die Respekt verdient“.

Kommentar
Auch der Präsident der Internationalen Konferenz Bekennender Gemeinschaften, Pastor Ulrich Rüß, hat bereits im August 2012 deutlich Stellung genommen (siehe meinem Post vom 20. 8. 2012). Damals ging es um das Gerichtsurteil der Band und theologisch konservative Protestanten haben Kritik an der Debatte um das Urteil gegen die russische Frauen-Punkband „Pussy Riot“ geübt und Pastor Ulrich Rüß sagte, man dürfe nicht übersehen, dass das sogenannte Punkgebet „eine Litanei von Blasphemie“ gewesen sei. In das gleiche Horn stoßen nun Propst Kasparick und der Theologe Schorlemmer, die eindeutig das Vorgehen der Band als „Gotteslästerung“ und Verletzung der religiösen Gefühle der Gläubigen bewerten. Dass der Jenaer Jugendpfarrer Lothar König die Nominierung einem Bericht der Mitteldeutschen Zeitung zufolge begrüßt, zeigt, dass er ein gestörtes Verhältnis zu Jesus Christus und zum christlichen Glauben hat. Denn wenn dieser die Punkband als eine „Ikone der globalen Freiheitsbewegung“ bezeichnet, so frage ich mich was er seinen Jugendlichen vom Glauben lehrt, etwa dass in geweihten Kirchen blasphemische Texte „normal“ sind und so wird dann wohl auch öffentlicher Gruppen-Coitus und Oralsex, wie von der Gruppe im Museum ausgeübt und im Internet eingestellt war, auch normal „zur globalen Freiheitsbewegung“ gehören und auch diese perverse öffentlichen Handlungen für den Herrn „Jugendseelsorger“ selbstverständlich sein. Nur wirklich christlich ist so eine Meinung eines Seelsorgers nicht, denn eine solche Meinung gehört nicht zur Seelsorge sondern zur Seelenverderbnis.
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Donnerstag, 25. Oktober 2012, 18:34

Dieser Herr Jugendseelsorger möchte sich mit der Anbiederung an den (vermeintlichen) Zeitgeist Anerkennung verschaffen. Ob er die von den Jugendlichen, die er betreuen soll, wirklich bekommt? Vielleicht ist unter diesen Jugendlichen ja auch der eine oder andere hellere Kopf dabei, der diese ganzen Vorgänge durchschaut.
Nachvollziehbar ist die Verteidigung des Verhaltens der Punkband nicht - und schon gar nicht auch noch eine Auszeichnung derselben. :thumbdown:
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Samstag, 27. Oktober 2012, 17:06

Käßmann begrüßt umstrittene „Pussy Riot“-Nominierung

Die Botschafterin der EKD für das Reformationsjubiläum 2017, Margot Käßmann, hat die umstrittene Nominierung der russischen Punkband „Pussy Riot“ für den Preis der Lutherstädte „Das unerschrockene Wort“ begrüßt.
So eine heutige idea-Meldung, die sich darauf beruft, dass beim „SWR UniTalk“ in Mainz die ehemalige EKD-Ratsvorsitzende laut einer Mitteilung des Südwestrundfunks vom 26. Oktober sagte: „Es ist ein guter Preisvorschlag. Jetzt muss entschieden werden: Ist das preiswürdig oder nicht.“ Eine entsprechende Diskussion sei richtig. Die Frauenband hatte am 21. Februar in der russisch-orthodoxen Kathedrale „Christus der Erlöser“ ein „Punkgebet“ gegen den heutigen Präsidenten Wladimir Putin und Vertreter der russisch-orthodoxen Kirche angestimmt. Nach kirchlichen Angaben hatten die Sängerinnen bei dem Auftritt und in einem danach erstellten Videoclip Kirchenvertreter als „Sch... des Herrn“ und russisch-orthodoxe Christen als „Kriecher“ verspottet. Zwei Bandmitglieder wurden daraufhin wegen Rowdytums aus religiösem Hass schuldig gesprochen und zu zwei Jahren Straflager verurteilt. Wie Käßmann weiter sagte, empfinde sie eine „große Sympathie mit den jungen Frauen“, weil sie mutig gewesen seien. Zugleich betonte die Theologin, dass sie sich nicht in die Wittenberger Angelegenheit einmischen wolle.

Kommentar
Was kann schon von Fr. Käßmann erwartet werden, wie so manche Äußerungen in der Vergangenheit gezeigt haben. Nachdem sie auch eine Kirchenvertreterin ist, gilt eigentlich die Äußerung der Band „Sch… des Herrn“ auch ihr. Oder fühlt sie sich nicht als Kirchenvertreterin obwohl die evangelische lutherische Denomination doch so viel auf die Bezeichnung „Kirche“ Wert legt und dies der katholischen Kirche immer zum Vorwurf macht, dass diese die evangelischen nicht als Kirche anerkennt. Aber wahrscheinlich ist für diese „Kirchenvertreter“ der EKD Kirche nur dort, wo das Wort Gottes zeitgeistig verbogen und angewandt wird wie Homo-Trauungen, Homo-Paare im Pfarrhaus, Abtreibung und Verständnis für Beihilfe zur Euthanasie, die Pille, die auch ein frühabtreibende Wirkung hat, als Gottesgeschenk bezeichnet. Alles Handlungen, die der Konfessionsgründer nie toleriert hätte. Und zur Käßmannschen Feststellung, dass die Band mutig sei und sie daher für diese große Sympathie hat, zeigt auch die dekadente Denkweise dieser „christlichen Kirchenvertreterin“. Denn wer Gruppensex-Durchführer in öffentlichen Räumen (Nachweis Videoclips im Internet) und Christenbeschimpfer und blasphemische Äußerungen als „Gebete“ betrachtet und diese Handlungen als „mutig und mit Sympathie“ betrachtet, der heißt diese Vorgangsweise gut und solidarisiert sich faktisch mit diesen Handlungen. Und dann wundert sich die EKD, dass eine gewisse Flucht von ihr zu den evangelikalen Gruppierungen eingetreten ist – wo sonst sollen noch wirklich lutherische Christen Heimat finden wenn nicht bei den Evangelikalen und sie nicht zur Katholischen Kirche zurückkehren wollen wie es des Öfteren der Fall ist.
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Sonntag, 28. Oktober 2012, 00:46

RE: Käßmann begrüßt umstrittene „Pussy Riot“-Nominierung

Die Botschafterin der EKD für das Reformationsjubiläum 2017, Margot Käßmann, hat die umstrittene Nominierung der russischen Punkband „Pussy Riot“ für den Preis der Lutherstädte „Das unerschrockene Wort“ begrüßt.
So eine heutige idea-Meldung, die sich darauf beruft, dass beim „SWR UniTalk“ in Mainz die ehemalige EKD-Ratsvorsitzende laut einer Mitteilung des Südwestrundfunks vom 26. Oktober sagte: „Es ist ein guter Preisvorschlag. Jetzt muss entschieden werden: Ist das preiswürdig oder nicht.“ Eine entsprechende Diskussion sei richtig. Die Frauenband hatte am 21. Februar in der russisch-orthodoxen Kathedrale „Christus der Erlöser“ ein „Punkgebet“ gegen den heutigen Präsidenten Wladimir Putin und Vertreter der russisch-orthodoxen Kirche angestimmt. Nach kirchlichen Angaben hatten die Sängerinnen bei dem Auftritt und in einem danach erstellten Videoclip Kirchenvertreter als „Sch... des Herrn“ und russisch-orthodoxe Christen als „Kriecher“ verspottet. Zwei Bandmitglieder wurden daraufhin wegen Rowdytums aus religiösem Hass schuldig gesprochen und zu zwei Jahren Straflager verurteilt. Wie Käßmann weiter sagte, empfinde sie eine „große Sympathie mit den jungen Frauen“, weil sie mutig gewesen seien. Zugleich betonte die Theologin, dass sie sich nicht in die Wittenberger Angelegenheit einmischen wolle.

Kommentar
Was kann schon von Fr. Käßmann erwartet werden, wie so manche Äußerungen in der Vergangenheit gezeigt haben. Nachdem sie auch eine Kirchenvertreterin ist, gilt eigentlich die Äußerung der Band „Sch… des Herrn“ auch ihr. Oder fühlt sie sich nicht als Kirchenvertreterin obwohl die evangelische lutherische Denomination doch so viel auf die Bezeichnung „Kirche“ Wert legt und dies der katholischen Kirche immer zum Vorwurf macht, dass diese die evangelischen nicht als Kirche anerkennt. Aber wahrscheinlich ist für diese „Kirchenvertreter“ der EKD Kirche nur dort, wo das Wort Gottes zeitgeistig verbogen und angewandt wird wie Homo-Trauungen, Homo-Paare im Pfarrhaus, Abtreibung und Verständnis für Beihilfe zur Euthanasie, die Pille, die auch ein frühabtreibende Wirkung hat, als Gottesgeschenk bezeichnet. Alles Handlungen, die der Konfessionsgründer nie toleriert hätte. Und zur Käßmannschen Feststellung, dass die Band mutig sei und sie daher für diese große Sympathie hat, zeigt auch die dekadente Denkweise dieser „christlichen Kirchenvertreterin“. Denn wer Gruppensex-Durchführer in öffentlichen Räumen (Nachweis Videoclips im Internet) und Christenbeschimpfer und blasphemische Äußerungen als „Gebete“ betrachtet und diese Handlungen als „mutig und mit Sympathie“ betrachtet, der heißt diese Vorgangsweise gut und solidarisiert sich faktisch mit diesen Handlungen. Und dann wundert sich die EKD, dass eine gewisse Flucht von ihr zu den evangelikalen Gruppierungen eingetreten ist – wo sonst sollen noch wirklich lutherische Christen Heimat finden wenn nicht bei den Evangelikalen und sie nicht zur Katholischen Kirche zurückkehren wollen wie es des Öfteren der Fall ist.


Ich würde Dir gern widersprechen, kann es aber in der Sache nicht. Offenbar hat Frau Käßmann nicht verstanden, worum es in Wirklichkeit geht. Ob sie für hilfreiche Erklärungen offen ist, weiß ich nicht. Mir scheint dies jedenfalls ein Fall für "Nachhilfeunterricht" zu sein. :a096:

Ganz eindeutig klar ist, daß diese Punkband weder mutig noch gar intelligent ist. Obwohl sie mit ihren Provokationen ja immerhin eine internationale Berühmtheit erreicht hat. Aber wie sagt man so schön? Auch das dümmste Huhn findet hin und wieder ein Körnchen.
Katastrophal finde ich jedenfalls, daß angeblich intelligente Leute nicht in der Lage sind, das Eine vom Anderen zu unterscheiden. Blasphemie, fehlendes Schamgefühl und Provokation sollte man schon von "Mut" unterscheiden können! :cursing:
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Montag, 29. Oktober 2012, 18:28

Wertevorstellungen klaffen auseinander – Zur Nominierung von „Pussy Riot“

Folgende idea-Meldung vom heutigen Tag als Reaktion auf die gestrige.
Mit Unverständnis hat ein führender Repräsentant der Russisch-Orthodoxen Kirche in Deutschland auf die Nominierung der russischen Punkband „Pussy Riot“ für den Preis der Lutherstädte „Das unerschrockene Wort“ reagiert. Wie der Generalsekretär der Orthodoxen Bischofskonferenz in Deutschland, Nikolaj Thon, der Evangelischen Nachrichtenagentur idea auf Anfrage sagte, zeigt dies, wie weit sich die Wertevorstellungen der russisch-orthodoxen Kirche und führender Repräsentanten des deutschen Protestantismus voneinander entfernt haben.
Ebenso befremdlich seien manche Reaktionen aus den Reihen der evangelischen Kirche, etwa die Äußerungen der EKD-Botschafterin für das Reformationsjubiläum 2017, Margot Käßmann (Berlin). Sie hatte die Nominierung von „Pussy Riot“ für den Zivilcouragepreis der Lutherstädte begrüßt. Wie der Generalsekretär der Orthodoxen Bischofskonferenz in Deutschland, In weiten Teilen der evangelischen Kirche scheine anstelle der Freiheit des Evangeliums „Freiheit pur“ getreten zu sein. Sein Eindruck sei, dass im „Mainstream-Protestantismus“ in Deutschland alles begeistert begrüßt werde, was in Russland gegen den Strom schwimme: „Je oppositioneller, desto besser.“ Das zeige sich beispielsweise auch in der Debatte um Homosexualität. Während der Begriff „Tradition“ für orthodoxe Christen einen positiven Klang habe, sei er in weiten Teilen des Protestantismus offenbar gleichbedeutend damit, rückständig zu sein, sagte Thon. Angesichts dieser Differenzen erscheine ein Dialog zwischen Orthodoxen und etlichen führenden Vertretern der evangelischen Kirche immer weniger sinnvoll: „Ich sehe immer weniger das gemeinsame Fundament dafür.“

Kommentar
Volles Verständnis für den Generalsekretär der orthodoxen Bischofskonferenz in Deutschland, der nur die wahren Fakten anspricht. Dass auch einzelne andere lutherische Repräsentanten ebenfalls gegen diese Nominierung der Fäkal-Band auftreten, zeigt nur, dass die EKD nur mehr zeitgeistig ist und nicht mehr auf dem Boden der Schrift steht.
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Sonntag, 4. November 2012, 17:48

EKD-Ratsvorsitzender: Fundamentalisten sind alle eines Sinnes

So meldet heute die idea-Nachrichtenagentur, dass nämlich der EKD-Ratsvorsitzende, Präses Nikolaus Schneider (Düsseldorf), bei Fundamentalisten aller Religionen prinzipiell dieselbe Geisteshaltung sieht und meint, dass lediglich in der „Breite ihres Auftretens“ gebe es Unterschiede; dies sei im christlichen Bereich nicht so stark, sagte er am 4. November vor Journalisten bei der EKD-Synode in Timmendorfer Strand bei Lübeck. Gefährliche und gewalttätige Fundamentalisten seien nicht nur unter Muslimen zu finden, sondern auch unter Christen. Als Beispiel nannte er Christen in den USA, die Menschen auf dem Weg zu Abtreibungskliniken erschossen hätten.

Kommentar
Danke, Herr Schneider für die Zuordnung all jener, die die Bibel als Basis des Glaubens betrachten als „Fundamentlasten“. Sie, Herr Schneider, sind es sicher nicht, denn Sie und die EKD weichen in Ihren Äußerungen laufend von der Bibel trotz „sola scriptura“ ab und machen sich einen selbstgebastelten Glauben wie er ihnen passt. Nur ob dieser Glauben noch auf Basis der Offenbarung bzw. der Lehre Jesu basiert, also christlich ist, darf aufgrund dieser Fakten stark bezweifelt werden. Homo-Trauungen, Homo-Paare im Pfarrhaus als Tat, Äußerungen mit Verständnis für Euthanasie und Abtreibung, für die Pille, wobei deren frühabtreibende Wirkung außer Zweifel steht, als Gottesgeschenk zu bezeichnen, usw. sind nachweisbare Fakten, die dem Wort Gottes in der Bibel entgegenstehen. Auch Ihre Äußerungen, dass Christen Menschen auf dem Weg zu Abtreibungskliniken erschossen hätten, ist ärgste Manipulation. Mir ist aufgrund der Medien nur ein Fall bekannt, also Einzahl nicht Mehrzahl, und das Opfer war nicht eine „hilfesuchende“ Patientin sondern ein „Täter“ also ein Abtreibungsarzt, der faktisch ein Mörder ist, weil er gegen das 5,. Gebot Gottes verstößt, dem man zwar auch nicht töten sollte. Aber derartige Feinheiten sind für Sie ja nicht maßgebend, dazu sind viel zu viel ein zeitgeistiger Politiker als ein im Glauben stehender „Ordinierter“ so wie es auch viele andere Ordinierte der EKD sind, wenn man deren Wortspenden betrachtet.
Noch eines: Wie so viele Christen, auch evangelische (pietistische, bekennende, konservative), halte ich mich an die Offenbarung Gottes, also an die Bibel, und als Katholik zusätzlich an die Lehre der Kirche, bin also auch ein Fundamentalist und dies sogar gerne. Lieber ein Fundamentlist als einer, der mit den zeitgeistigen Wölfen mit heult und somit für Christen in Wirklichkeit ein Wolf im Schafspelz ist.
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Sonntag, 4. November 2012, 18:22

Göring-Eckardt begrüßt Preis-Nominierung für „Pussy Riot“

So eine weitere heutige idea-Meldung, die ebenfalls jene evangelischen Christen, die auf Basis der Bibel stehen, vor den Kopf stößt wie es auch Ordinierte getan haben (siehe die entsprechenden Posts zu diesem Thema in diesem Thread).
Die Grünen-Politikerin und Präses der EKD-Synode, Katrin Göring-Eckardt, freut sich über die Nominierung der russischen Punkband „Pussy Riot“ für den Preis der Lutherstädte „Das unerschrockene Wort“. Das erklärte sie am 4. November vor der in Timmendorfer Strand tagenden Synode der EKD.
„Das Evangelium, das sahen wir schon bei Martin Luther, befähigt zur Freiheit“, sagte sie. Diese Freiheit könne auch zum Mittel der Provokation greifen. Auch das habe schon Luther vorgelebt. „Bei der Aktion der russischen Frauen mischt sich in die Provokation mindestens ebenso viel Verzweiflung über Verhältnisse zwischen Staat und Kirche, die wir uns hier in Deutschland kaum noch vorstellen können“, so Göring-Eckardt weiter.

Kommentar
Dass im 1. Petrusbrief 2,13.17 der Hinweis gegeben ist die Autorität des Staates zu achten wird von der zeitgeistigen EKD in Westeuropa nachweisbar praktiziert, denn so sind viele nachweisbare Handlungen und Äußerungen dieser Denomination. Die EKD steht damit in guter Gesellschaft zur Vergangenheit der „Deutschen Christen“ mit ihrem Reichsbischof Müller von Hitler-Gnaden, die diesen unterstützt haben. .Nur weil es auch gegen die orthodoxe Kirche gegangen ist, passt dieser Protest ins Konzept der EKD. Sicher würde die EKD auch nicht applaudieren wenn ihre Ordinierten als „Scheiße des Herrn“ und die „Mitglieder als Kriecher“ bezeichnet würden aber dass dies die Orthodoxen betrifft da wird es Aber diese politische Wendehalsigkeit passt genau in die rot-grün-linke Ecke, der Fr. Göring-Eckhardt angehört und die nur nach dem „Cui bono“ agiert wenn sie glaubt, dass es ihr nützt. Und dass diese Denomination längst von dieser politischen Seite unterwandert ist, zeigen immer wieder die entsprechenden Äußerungen. Da zählen die Glaubensgeschwister nichts auch wenn die EKD immer wieder von den anderen Ökumene fordert, sie selbst aber diese nicht gibt und diese nur in ihrem eigenen Interesse fordert und alle anderen sollen ihr „parieren“.
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Sonntag, 4. November 2012, 18:29

Ich will ja nicht ungerecht sein, aber vielleicht müssen in der Hierarchie aufgestiegene Christen lutherischer Konfession sich in gewisser Weise dem Zeitgeist anpassen, denn sonst laufen sie in Gefahr nicht mehr gewählt zu werden!
Evangelische Geistliche sind zwar keine Politiker, ihr Verhalten ähnelt jedoch leider stark diesen. Hier kann man ganz deutlich auch einmal eine negative Seite der "Demokratie" sehen, denn es werden - wie in der Politik - nicht immer die geeignetsten oder fähigsten Leute gewählt sondern diejenigen, die sich ins "rechte" Licht zu setzen wissen und über die entsprechenden Beziehungen bzw. Verbindungen verfügen.

Sicher wird auch in der RKK viel über die richtigen Beziehungen laufen, denn wird nicht schon während des Theologiestudiums junger Leute häufig entschieden, daß die fähigeren Leute für einige Semester zum Studium nach Rom geschickt werden, und diese nach einer relativ kurzen Phase in einer Gemeinde auf den Karriereweg in höhere Ämter geschickt bzw. berufen werden? Die Basis ist sicher eine andere, aber ich zweifle langsam daran, ob es einen Königsweg für den Aufbau der Hierarchie in der Kirche wirklich gibt. Es hängt doch viel von der Menschenkenntnis und der Erfahrung der Verantwortlichen ab. Aber: bitten wir den Heiligen Geist um Erleuchtung der Verantwortlichen!

Ich habe übrigens, abgesehen von diesem Abtreibungsarzt, auch noch nicht gehört, daß Abtreibungsgner zu Gewalttätigkeit neigen. Natürlich ist auch dieser Mord an dem Abtreibungsarzt nicht zu rechtfertigen, aber mir blutet das Herz, wenn ich an die vielen kleinen Menschenkinder denke, die schon im Mutterleib ermordet werden. Denn nichts anderes ist Abtreibung: MORD!
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Sonntag, 4. November 2012, 18:34

Kleiner Nachschlag

@ Diaconus

Da hat das Fehlerteufelchen in Deinem Beitrag zugeschlagen oder Freud in Deinem Unterbewußtsein für ein kleines aber bedeutsames Versehen gesorgt: Du hast heute für das "Wort des Tages" gesorgt: aus "Fundamentalisten" wurden "Fundamentlasten". :D :thumbsup: :D

Wobei zu bemerken ist, daß in dem Versprecher bzw. Verschreiber durchaus ein Körnchen Wahrheit steckt. ;)
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Sonntag, 4. November 2012, 18:46

RE: Göring-Eckardt begrüßt Preis-Nominierung für „Pussy Riot“

So eine weitere heutige idea-Meldung, die ebenfalls jene evangelischen Christen, die auf Basis der Bibel stehen, vor den Kopf stößt wie es auch Ordinierte getan haben (siehe die entsprechenden Posts zu diesem Thema in diesem Thread).
Die Grünen-Politikerin und Präses der EKD-Synode, Katrin Göring-Eckardt, freut sich über die Nominierung der russischen Punkband „Pussy Riot“ für den Preis der Lutherstädte „Das unerschrockene Wort“. Das erklärte sie am 4. November vor der in Timmendorfer Strand tagenden Synode der EKD.
„Das Evangelium, das sahen wir schon bei Martin Luther, befähigt zur Freiheit“, sagte sie. Diese Freiheit könne auch zum Mittel der Provokation greifen. Auch das habe schon Luther vorgelebt. „Bei der Aktion der russischen Frauen mischt sich in die Provokation mindestens ebenso viel Verzweiflung über Verhältnisse zwischen Staat und Kirche, die wir uns hier in Deutschland kaum noch vorstellen können“, so Göring-Eckardt weiter.

Kommentar
Dass im 1. Petrusbrief 2,13.17 der Hinweis gegeben ist die Autorität des Staates zu achten wird von der zeitgeistigen EKD in Westeuropa nachweisbar praktiziert, denn so sind viele nachweisbare Handlungen und Äußerungen dieser Denomination. Die EKD steht damit in guter Gesellschaft zur Vergangenheit der „Deutschen Christen“ mit ihrem Reichsbischof Müller von Hitler-Gnaden, die diesen unterstützt haben. .Nur weil es auch gegen die orthodoxe Kirche gegangen ist, passt dieser Protest ins Konzept der EKD. Sicher würde die EKD auch nicht applaudieren wenn ihre Ordinierten als „Scheiße des Herrn“ und die „Mitglieder als Kriecher“ bezeichnet würden aber dass dies die Orthodoxen betrifft da wird es Aber diese politische Wendehalsigkeit passt genau in die rot-grün-linke Ecke, der Fr. Göring-Eckhardt angehört und die nur nach dem „Cui bono“ agiert wenn sie glaubt, dass es ihr nützt. Und dass diese Denomination längst von dieser politischen Seite unterwandert ist, zeigen immer wieder die entsprechenden Äußerungen. Da zählen die Glaubensgeschwister nichts auch wenn die EKD immer wieder von den anderen Ökumene fordert, sie selbst aber diese nicht gibt und diese nur in ihrem eigenen Interesse fordert und alle anderen sollen ihr „parieren“.


@ Diaconus

Ich bitte Dich, nicht die ganze EKD, auch wenn deren Vertreter vieles offensichtlich falsch sehen, immer in Verbindung mit der Nazizeit zu bringen. Einmal ist das eine Unterstellung, die Dich in ernsthafte Schwierigkeiten bringen könnte, weil Du etwas behauptest, wofür Du keinerlei Nachweis hast. Zum anderen ist den Verantwortlichen dieser Generation in der EKD sicher kein Rechtsradikalismus vorzuwerfen, der es rechtfertigen würde, solche gedankliche Verbindungen herzustellen. Die Gründe sind doch viel einfacher: Dieses Eintreten für das Verhalten der Punkband ist reiner Populismus, der auf wenig Wissen beruht, denn die Begründung dieser Frau Göring-Eckardt ist doch mehr als dürftig. Aufregung darüber lohnt sich in meinen Augen überhaupt nicht. Wenn ich mich über jede populistische Äußerung eines Politikers aufregen würde, käme ich zu nichts anderem mehr. Dafür ist mir jedoch die Zeit meines Lebens zu schade...
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Sonntag, 4. November 2012, 19:10

@ Teresa

Zitat

Ich bitte Dich, nicht die ganze EKD, auch wenn deren Vertreter vieles offensichtlich falsch sehen, immer in Verbindung mit der Nazizeit zu bringen.

Nur bis heute vermisse ich eine Mitteilung, Entschuldigung etc., dass sich die EKD von den „Deutschen Christen“ distanziert hat. Im Gegenteil erst heuer wurde in Form einer Ausstellung mit dieser Aufarbeitung begonnen von der man jedoch außer der Ausstellungseröffnung ca. Mitte des Jahres bis heute nichts mehr gehört hat. Es scheint also so, dass diese Ausstellung ein „ungeliebtes Kind“ ist, das in der Öffentlichkeit daher totgeschwiegen und weggelegt wurde „weil nicht sein kann was nicht sein darf“. Gerne wird jedoch wird von der EKD auf die RKK gezeigt, weil Hitler katholische Kirchensteuer gezahlt hat. Aber dass die Nazis besonders in den protestantischen Gebieten ihre Reichstagsmehrheit nachweisbar bekamen und dessen Politik unterstützten, außer die „Bekennende Kirche“, die dagegen auftrat (Bonhoeffer, Niemöller u.a.), dass wird totgeschwiegen. So betreibt man Geschichtsfälschung für jene, die nicht die Fakten kennen können.
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Sonntag, 4. November 2012, 22:01

@ Teresa

Zitat

Ich bitte Dich, nicht die ganze EKD, auch wenn deren Vertreter vieles offensichtlich falsch sehen, immer in Verbindung mit der Nazizeit zu bringen.

Nur bis heute vermisse ich eine Mitteilung, Entschuldigung etc., dass sich die EKD von den „Deutschen Christen“ distanziert hat. Im Gegenteil erst heuer wurde in Form einer Ausstellung mit dieser Aufarbeitung begonnen von der man jedoch außer der Ausstellungseröffnung ca. Mitte des Jahres bis heute nichts mehr gehört hat. Es scheint also so, dass diese Ausstellung ein „ungeliebtes Kind“ ist, das in der Öffentlichkeit daher totgeschwiegen und weggelegt wurde „weil nicht sein kann was nicht sein darf“. Gerne wird jedoch wird von der EKD auf die RKK gezeigt, weil Hitler katholische Kirchensteuer gezahlt hat. Aber dass die Nazis besonders in den protestantischen Gebieten ihre Reichstagsmehrheit nachweisbar bekamen und dessen Politik unterstützten, außer die „Bekennende Kirche“, die dagegen auftrat (Bonhoeffer, Niemöller u.a.), dass wird totgeschwiegen. So betreibt man Geschichtsfälschung für jene, die nicht die Fakten kennen können.


Ich meine, daß Du hier die falschen Leute schuldig sprichst. Die EKD in der heutigen Form gab es im 3. Reich nicht. Und die heute Verantwortlichen haben zu der Zeit noch nicht gelebt!!
Es mag ein Teil der Evangelischen gewesen sein, aber ganz bestimmt waren es nicht alle! Wenn Du das behauptest, also die ganze EKD schuldig sprichst, möchte ich Fakten, Zahlen und Namen sehen!

Außerdem passt das nicht zum Thema! Du bringst immer die gleichen Vorwürfe. Nimm doch bitte auch mal ernst, was andere dazu schreiben und beharre nicht stur immer auf den gleichen Argumenten. Was für ein Widerspruch: Erst stellst Du die Lutheraner in die rechtsextreme Ecke, indem Du ihnen eine neonazistische Haltung unterstellst - und dann behauptest Du, daß sie von Grünen und Linken unterwandert sind. Ja, was denn nun? ?( Das passt doch nicht zusammen. Natürlich hat es die Auswüchse im 3. Reich gegeben, aber die stehen in keinem Zusammenhang mit den populistischen Äußerungen, die man zurzeit in Bezug auf diese blöde Punkband hört.
Hier gilt es schlicht und einfach, die Dinge auseinander zu halten und nicht dauernd alles zu vermischen. Dir wirft doch auch niemand Deine Fehler aus der Vergangenheit vor, wenn Du heute etwas falsch machst! - Ich gestehe Dir auch zu, daß Du Recht hast mit der Aufforderung, die Vergangenheit zu verarbeiten, aber man kann das doch nicht bei jeder Gelegenheit immer wieder von den falschen Leuten verlangen!

Das sind meine letzten Worte zu dem Thema. Wenn Du die Aufarbeitung der Vergangenheit unbedingt in diesem Forum betreiben möchtest, werden wir dafür einen eigenen Thread eröffnen. Dann müssen aber alle gleich behandelt werden. Die katholischen Hitleranhänger müssen dann genauso vorgeführt werden!
Ich glaube aber, daß wir mit dieser Thematik in diesem Forum überfordert sind, denn das dürffte Thema eines eigenen Forschungsgebietes sein.
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Montag, 5. November 2012, 14:19

Die Synode der EKD in Timmendorfer Strand scheint ja enorm wichtig zu sein, wenn man sich die vielen Presseberichte anschaut.
Hier kann man einen Bericht auf der T-Online-Nachrichtenseite lesen: http://regionales.t-online.de/kaessmann-…_60776864/index

Mich stört als Katholikin, daß nur von der Kirche die Rede ist, so als gäbe es nur die EKD in Deutschland. :thumbdown: Mal abgesehen vom unterschiedlichen Kirchenverständnis, kann man jedoch von den Journalisten die Kenntnis einfacher Tatsachen offenbar heutzutage nicht mehr erwarten.

Frau Käßmann wirkt offensichtlich als "Motor" der Versammlung in Timmendorfer Strand, die nicht nur über Finanzen und andere Themen sprechen will sondern sich auch mit der Vorbereitung auf das Jahr 2017 befasst. Da wird - auch mit Kürzungen kann man Sachverhalte entstellen! - die Reformation (jedenfalls in meinen Augen) etwas zu einseitig dargestellt.
Ja, und die Versammlung ist anscheinend so "wichtig", daß sogar Kanzlerin Merkel nach Timmendorfer Strand reisen und dort ein Grußwort sprechen wird.
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Montag, 5. November 2012, 15:50

2017: Zwei Jubiläen

am 13. Oktober 2017: 100 Jahre Fatima
am 31. Oktober 2017: 500 Jahre Luther

Was wird die katholische Welt 8und ganz besonders: der deutsche Sprachraum) wohl feiern?
Wenn ich mir so die Voten der Bischöfe für das jahr 2017 ansehe, finde ic da eher etwas protestantische ("Luther") als Himmlisches ("Fatima").

Die kath. Kirche täte gut daran, sich auf Fatima vorzubereiten und nicht auf Luther!
Bzgl. Luther biete ich mal diesen Film über sein recht difuses Kirchenverständnis an: Das Gottesbild bei Martin Luther

Ich glaube, wir sollten alles unternehmen, den Menschen MARIA und nicht Luther beizubringen; es wäre "fast ujm einen Deut" :) katholischer!!!
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Montag, 5. November 2012, 16:20

Die Synode der EKD in Timmendorfer Strand scheint ja enorm wichtig zu sein, wenn man sich die vielen Presseberichte anschaut.
Hier kann man einen Bericht auf der T-Online-Nachrichtenseite lesen: http://regionales.t-online.de/kaessmann-…_60776864/index

Mich stört als Katholikin, daß nur von der Kirche die Rede ist, so als gäbe es nur die EKD in Deutschland. :thumbdown: Mal abgesehen vom unterschiedlichen Kirchenverständnis, kann man jedoch von den Journalisten die Kenntnis einfacher Tatsachen offenbar heutzutage nicht mehr erwarten.

Frau Käßmann wirkt offensichtlich als "Motor" der Versammlung in Timmendorfer Strand, die nicht nur über Finanzen und andere Themen sprechen will sondern sich auch mit der Vorbereitung auf das Jahr 2017 befasst. Da wird - auch mit Kürzungen kann man Sachverhalte entstellen! - die Reformation (jedenfalls in meinen Augen) etwas zu einseitig dargestellt.
Ja, und die Versammlung ist anscheinend so "wichtig", daß sogar Kanzlerin Merkel nach Timmendorfer Strand reisen und dort ein Grußwort sprechen wird.

Weißt Du nicht, dass die EKD die non-plus-ultra Kirche ist und neben ihr keine andere existiert? So die Selbstverständlichkeit ihrerseits. Dass sie von einem abgefallenen Mönch, der nach einem Totschlag vor der Justiz ins Kloster geflüchtet und im Alter dann noch ein Säufer war, gegründet wurde, das ist doch das „Menschliche“ an ihr und das auch vollzieht sie, indem sie die Offenbarung Gottes im menschlichen und zeitgeistigen Sinn verfälscht und verkürzt. Dass diese EKD die Reformation nur einseitig darstellt ist doch vollkommen klar, denn sonst hat sie ja ihre Daseinsberechtigung verloren. Dazu passt ja auch das Grußwort der „Angie“, einer ehemaligen FDJ-Sekretärin, also eines kommunistischen Kaders, das ja super zu den Synodalen der EKD, die ja auch von Grünen, Roten. Linken usw. stammen, passt.

Die von Jesus gegründete Heilige Mutter Kirche, wo es zwar auch „menschelt“, aber die Offenbarung und in Lehre und Tradition unverkürzt und unverfälscht hütet, die soll sich dann in der Ökumene dieser Dünnpfifforganisation anpassen, die eher einer linken politischen Partei gleicht als einer religiösen Gemeinschaft. Dazu passt auch, dass die EKD um abzulenken immer in geschichtlichen Fragen auf die HRKK zeigt wo die evangelischen Landeskirchen damals federführend waren, wie zBspl. bei der Hexenjagd wie nichtchristliche Historiker festgestellt haben.

Je mehr ich Äußerungen von vielen Ordinierten der EKD höre, umso mehr kommt mir das Kotzen. Das ist nicht gegen jene einzelnen evangelischen Christen gerichtet, die zur unverkürzten Offenbarung und Lehre Jesu stehen, denn auch diese leiden unter diesen Missständen wie aus den diesbezüglichen Wortmeldungen ersichtlich ist.
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Montag, 5. November 2012, 17:46

RE: 2017: Zwei Jubiläen

am 13. Oktober 2017: 100 Jahre Fatima
am 31. Oktober 2017: 500 Jahre Luther

Was wird die katholische Welt 8und ganz besonders: der deutsche Sprachraum) wohl feiern?
Wenn ich mir so die Voten der Bischöfe für das jahr 2017 ansehe, finde ic da eher etwas protestantische ("Luther") als Himmlisches ("Fatima").

Die kath. Kirche täte gut daran, sich auf Fatima vorzubereiten und nicht auf Luther!
Bzgl. Luther biete ich mal diesen Film über sein recht difuses Kirchenverständnis an: Das Gottesbild bei Martin Luther

Ich glaube, wir sollten alles unternehmen, den Menschen MARIA und nicht Luther beizubringen; es wäre "fast ujm einen Deut" :) katholischer!!!


Ja, darum sollten wir uns mit ganzer Kraft bemühen! Auch weil das ein positiver Ansatz ist! :)
Vielleicht haben wir uns in diesem Forum schon zuviel mit Luther befasst und sollten diesen Thread besser etwas vernachlässigen - zugunsten MARIA und unserer eigenen RKK! Dann hilft uns die Heilige Maria auch bei unserer eigenen Umkehr. Wie ich im Bericht der Weltbischofssynode, die in Rom getagt hat, gelesen habe, sind wir tatsächlich aufgefordert, mit der eigenen Umkehr zu beginnen und mit unserer Lebensweise Zeugnis zu geben.

Und dann brauchen wir uns auch nicht mehr soviel über Luther und Co. zu ärgern... ;)
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140

Freitag, 9. November 2012, 17:53

Kommentar: Zugewandte Abwendung

Dieser Kommentar in der heutigen Tagespost dessen Autor Stefan Rehder ist, spricht für sich, nachdem der Präses der EKD Nikolaus Schneider erklärt hat, er würde einen Menschen beim Selbstmord unterstützen.

Der Link zum Artikel
http://www.die-tagespost.de/Kommentar-Zu…g;art456,138662

Kommentar
Ich gebe bewusst keinen Kommentar ab, denn die Haltung, die sich aus diesem Artikel ergibt, spricht für sich selbst wie christlich diese Einstellung ist.
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