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Evangelisch-Lutherisch

Antworten im Thema: 258 » Der letzte Beitrag (3. August 2016, 19:56) ist von diaconus.

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diaconus

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Montag, 11. Juni 2012, 17:08

Diakonie-Hochschule in der Kritik - Kauder wendet sich an Bischof Ulrich

So eine heutige Meldung der Nachrichtenagentur idea über die Evangelische Hochschule für Soziale Arbeit und Diakonie in Hamburg an der Diakone und Sozialpädagogen ausgebildet werden. Stein des Anstoß ist, dass im „Grundkurs für Soziale Arbeit II“ von Prof. Timm Kunstreich ein Vortrag von Prof. Eberhard Mannschatz enthalten ist, der in der DDR für die Heime und Jugendwerkhöfe zuständig war in denen Heranwachsende unter menschenrechtswidrigen Bedingungen „umerzogen“ wurden. Unter anderem war der heute 84-Jährige Mannschatz auch für den Geschlossenen Jugendwerkhof Torgau verantwortlich in dem rund 4.000 Jugendliche unter anderem durch Einsperren in Dunkelzellen menschrechtswidrig zu „sozialistischen Menschen“ geformt werden sollten und von denen viele bis heute unter schweren psychischen Schäden leiden. Auch Lutz Rathenow, Sächsischer Landesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen, sowie zehn Verbände von Verfolgten des SED-Regimes hatten bereits im April in einem Offenen Brief gegen die Aufnahme des Mannschatz-Aufsatzes in das Lehrmaterial der Evangelischen Hochschule protestiert und darauf hingewiesen, dass es nicht hinzunehmen sei, dass so jemand als „Kronzeuge gelungener ‚Sozialarbeit“ in der DDR herangezogen werde.

Nach einer Meldung der Tageszeitung „Die Welt“ wandte sich nun der Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Volker Kauder (Berlin), an Bischof Gerhard Ulrich (Schleswig), den Vorsitzenden der Kirchenleitung der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland (Nordkirche), denn für Kauder ist es ein „unglaublicher Vorgang“, dass Mannschatz im Lehrmaterial der Evangelischen Hochschule einen „rechtfertigenden und verharmlosenden Rückblick auf die DDR-Heimerziehung“ werfen dürfe. Ulrich pflichtet Kauder bei und meinte fr den Abdruck des Vortrags fehle ihm jedes Verständnis sowie er erwarte von der Hochschule eine angemessene und nachhaltige Reaktion:

Die Reaktion von Hochschulrektor Andreas Theurich: Er weist den Vorwurf einer unkritischen und unverantwortlichen Haltung zurück, denn Kunstreichs Buch sei nur ein Teil des Lehrmaterials „eines hoch geschätzten, ehemaligen Professors dieser Hochschule, über dessen Nutzung er frei entscheidet“, so schrieb er als Rektor an die SED-Verfolgten. Die Hochschulleitung werde „in keiner Weise“ in die Lehren ihrer Professoren regulierend eingreifen und die Nutzung des Buches auch nicht verhindern. In einer „Impulseveranstaltung“ werde sich die Hochschule im Herbst mit der DDR-Heimerziehung wissenschaftlich auseinandersetzen.

Kommentar
Dass ein derartiger Vortrag in einem Buch eines ehemaligen Professors dieser Hochschule in der Ausbildung verwendet wird und die Reaktion des Hochschulrektors ist derart skandalös, dass diese Vorgangsweise für sich selbst spricht und nicht noch gesondert kommentiert werden muss. M. M. zeigt es jedoch welche Geisteshaltung in dieser Hochschule vorhanden ist, sicher nicht jene, die eine freiheitlich-demokratischen Ordnung vermitteln will sondern eher das Gegenteil. Jeder Professor, der nicht mit dem Kommunistensystem geliebäugelt hat, würde derartiges Material von vornherein nicht verwenden sondern strikt ablehnen. Und die angekündigte „Impulsveranstaltung“ zur „wissenschaftlichen Auseinandersetzung“ im Herbst ist als momentanes Feigenblatt und „unter-Tischkehrtaktik“ zu betrachten denn eine derartige Auseinandersetzung hätte bereits längst – mit der Wiedervereinigung - erfolgen müssen.
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Montag, 11. Juni 2012, 19:12

RE: Diakonie-Hochschule in der Kritik - Kauder wendet sich an Bischof Ulrich

So eine heutige Meldung der Nachrichtenagentur idea über die Evangelische Hochschule für Soziale Arbeit und Diakonie in Hamburg an der Diakone und Sozialpädagogen ausgebildet werden. Stein des Anstoß ist, dass im „Grundkurs für Soziale Arbeit II“ von Prof. Timm Kunstreich ein Vortrag von Prof. Eberhard Mannschatz enthalten ist, der in der DDR für die Heime und Jugendwerkhöfe zuständig war in denen Heranwachsende unter menschenrechtswidrigen Bedingungen „umerzogen“ wurden. Unter anderem war der heute 84-Jährige Mannschatz auch für den Geschlossenen Jugendwerkhof Torgau verantwortlich in dem rund 4.000 Jugendliche unter anderem durch Einsperren in Dunkelzellen menschrechtswidrig zu „sozialistischen Menschen“ geformt werden sollten und von denen viele bis heute unter schweren psychischen Schäden leiden. Auch Lutz Rathenow, Sächsischer Landesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen, sowie zehn Verbände von Verfolgten des SED-Regimes hatten bereits im April in einem Offenen Brief gegen die Aufnahme des Mannschatz-Aufsatzes in das Lehrmaterial der Evangelischen Hochschule protestiert und darauf hingewiesen, dass es nicht hinzunehmen sei, dass so jemand als „Kronzeuge gelungener ‚Sozialarbeit“ in der DDR herangezogen werde.

Nach einer Meldung der Tageszeitung „Die Welt“ wandte sich nun der Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Volker Kauder (Berlin), an Bischof Gerhard Ulrich (Schleswig), den Vorsitzenden der Kirchenleitung der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland (Nordkirche), denn für Kauder ist es ein „unglaublicher Vorgang“, dass Mannschatz im Lehrmaterial der Evangelischen Hochschule einen „rechtfertigenden und verharmlosenden Rückblick auf die DDR-Heimerziehung“ werfen dürfe. Ulrich pflichtet Kauder bei und meinte fr den Abdruck des Vortrags fehle ihm jedes Verständnis sowie er erwarte von der Hochschule eine angemessene und nachhaltige Reaktion:

Die Reaktion von Hochschulrektor Andreas Theurich: Er weist den Vorwurf einer unkritischen und unverantwortlichen Haltung zurück, denn Kunstreichs Buch sei nur ein Teil des Lehrmaterials „eines hoch geschätzten, ehemaligen Professors dieser Hochschule, über dessen Nutzung er frei entscheidet“, so schrieb er als Rektor an die SED-Verfolgten. Die Hochschulleitung werde „in keiner Weise“ in die Lehren ihrer Professoren regulierend eingreifen und die Nutzung des Buches auch nicht verhindern. In einer „Impulseveranstaltung“ werde sich die Hochschule im Herbst mit der DDR-Heimerziehung wissenschaftlich auseinandersetzen.

Kommentar
Dass ein derartiger Vortrag in einem Buch eines ehemaligen Professors dieser Hochschule in der Ausbildung verwendet wird und die Reaktion des Hochschulrektors ist derart skandalös, dass diese Vorgangsweise für sich selbst spricht und nicht noch gesondert kommentiert werden muss. M. M. zeigt es jedoch welche Geisteshaltung in dieser Hochschule vorhanden ist, sicher nicht jene, die eine freiheitlich-demokratischen Ordnung vermitteln will sondern eher das Gegenteil. Jeder Professor, der nicht mit dem Kommunistensystem geliebäugelt hat, würde derartiges Material von vornherein nicht verwenden sondern strikt ablehnen. Und die angekündigte „Impulsveranstaltung“ zur „wissenschaftlichen Auseinandersetzung“ im Herbst ist als momentanes Feigenblatt und „unter-Tischkehrtaktik“ zu betrachten denn eine derartige Auseinandersetzung hätte bereits längst – mit der Wiedervereinigung - erfolgen müssen.


Dem kann ich nur zustimmen, lieber Diaconus!
Welch ein Graus, wenn solcherart ausgebildete Leute auf die Kinder- und Jugend- aber auch auf die Seniorenarbeit losgelassen werden! :thumbdown:
So eine Hochschule bildet auch eher praxisbezogen aus, also Wissenschaft oder Forschung werden dort eher weniger stattfinden. Insofern stimmt es, diese Impulsveranstaltung ist eine sogenannte "Beruhigungspille", damit sich die Gemüter wieder abregen. :thumbdown:
Solche Leute, die sich so menschenrechtsunwürdig verhalten haben - in welchem Unrechtsregime auch immer - gehören bestraft, um zur Einsicht zu gelangen. Sie müssen lernen, was das Wort "Menschenwürde" überhaupt heißt. Dass man diesen Unrechtstäter nun auch noch belohnt, indem man ihn mit der Veröffentlichung eines schwadronisierenden Aufsatzes, der die DDR-Verhältnisse nur verharmlost und sich selbst mit falschen Lorbeeren schmückt, auch noch "ehrt", ist wahrlich ein Skandal, aber ein richtig großer. - Die richtige Reaktion des Hochschulrektors wäre es gewesen, wenn er den Aufsatz schon nicht von vornherein verhindert hat, ihn spätestens nach Bekanntwerden der Tatsachen schleunigst aus dem Verkehr zu ziehen. Aber wer weiß, wes Geistes Kind dieser Hochschulrektor ist? :pinch:
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Donnerstag, 14. Juni 2012, 19:00

Diakonie-Hochschul-Leitung räumt Fehler ein

So eine idea-Meldung vom heutigen Tag. In der Debatte um ein Lehrbuch (siehe Post vom 11. Juni, 17,08 ) hat die Leitung der Evangelischen Hochschule für Soziale Arbeit und Diakonie in Hamburg nunmehr Fehler eingeräumt., denn die kommentarlose Veröffentlichung eines Vortrags von Prof. Eberhard Mannschatz, der in der DDR für die Heime und Jugendwerkhöfe zuständig war, im „Grundkurs für Soziale Arbeit II“ sei ein Fehler gewesen, so schreiben Rektor Andreas Theurich und Prorektor Prof. Matthias Nauerth in einer Presseerklärung vom 13. Juni. Man verstehe die Kritik jener, die darin eine Verharmlosung der menschenrechtswidrigen DDR-Jugendhilfepraxis sehen, für die Mannschatz Verantwortung trage. In ihrer Erklärung vom gestrigen Tag versichern Theurich und Nauerth, dass repressive Pädagogik an der Hochschule keinen Platz habe und man teile die Beurteilung der Opfer von Menschenrechtsverletzungen durch das DDR-System. Die Hochschulleiter weisen darauf hin, dass das Fachbuch mehrere Positionen aus Geschichte und Gegenwart der sozialen Arbeit dokumentiere, ohne sich damit zu identifizieren. Bei einer Neuauflage werde man auf eine kritische Kommentierung dringen.

Kommentar
Interessant der Rückzieher von Theurich, denn in der Meldung vom 11. Juni war dessen Reaktion noch ganz anderes und er wies den berechtigten Vorwurf zurück indem er zusätzlich erklärte, dass die Hochschulleitung „in keiner Weise“ in die Lehren ihrer Professoren regulierend eingreifen und die Nutzung des Buches auch nicht verhindern werde. Die jetzt angekündigte kritische Kommentierung des Vortrags wäre sofort, bei Erstellung des Lehrbuches, fällig gewesen und nicht erst dann wenn die Welt „aufjault“. Vom dieser Unterlassungssünde kann die Hochschulleitung niemand freisprechen und zeigt auch in gewisser Weise deren Geisteshaltung, dass es eines Fußtrittes bedurfte um das Problem zu lösen..
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Mittwoch, 20. Juni 2012, 12:04

Lebensführung von Kirchenangestellten egal

Seit einigen Tagen gibt es auf verschiedenen Internetplattformen große Diskussionen, ob es Recht ist, eine Kindergartenleiterin eines kirchlichen Kindergartens zu kündigen, die in einer lesbischen Partnerschaft lebt und ein Kind geboren hat und diese Partnerschaft erst nach der Kindesgeburt gemeldet hat. Nun hat die Diözese Augsburg diese Kindergartenleiterin berechtigt gekündigt. Vorab muss festgestellt werden, dass jeder Angestellter der RKK im Arbeitsvertrag unterschreiben muss, dass er dem Evangelium und der Lehre der Kirche gemäß zu leben hat. Dieser Passus ist verständlich, da jeder Angestellte ein „Aushängeschild“ für die Lehre der Kirche ist. Wer sich nicht daran hält, muss das Dienstverhältnis verlassen. Dazu muss ich noch feststellen, dass auch in der Privatwirtschaft jeder Mitarbeiter, der illoyal ist und die „coporate identy“ verletzt, gekündigt oder sogar entlassen wird.

Nun wurde gestern in einer Meldung der Nachrichtenagentur idea von evangelischer landeskirchlicher Seite zu dieser Sachlage Stellung genommen. So akzeptiert die bayerische Landeskirche gleichgeschlechtliche Beziehungen und der Sprecher des Landeskirchenamtes, Johannes Minkus (München) stellt fest, dass wird die Lebensführung von Mitarbeitern nicht beurteilt wird. Werde eine gleichgeschlechtliche Partnerschaft erst nach Abschluss des Arbeitsvertrages bekannt, komme allenfalls eine Versetzung in Frage.

Kommentar
Ein neuerlicher Beweis, dass die Landeskirchen der EKD sich längst von den Grundlagen des christlichen Glaubens, der Bibel (Offenbarung Gottes) entfernt haben, da sie bewusst Lev 18,22,; Lev 20,13, Röm 1,27, 1 Kor 6,9 negieren sonst würden sie nicht Homopaare im Pfarrhaus dulden und Homo-„Ehe-“Paare segnen. Im Gegenteil: In der sächsischen Landeskirche wurden jene Hauptamtlichen suspendiert, die treu zur Bibel stehen und gegen diese Homolehre und Homopaare im Pfarrhaus aufgetreten sind. Sind diese evangelischen Denominationen (Landeskirchen der EKD) überhaupt noch christlich oder nur zeitgeistige Sozialvereine, die sich halt christlich nennen? Jesus hat eindeutig gesagt: „Nicht wer Herr! Herr! zu mir sagt wird in das Himmelreich kommen, sondern nur wer den Willen meines Vaters im Himmel erfüllt.“ (vgl. Mt 7,21) und dies bedeutet nach der Bibel zu leben. Genauso wie ER gesagt: „Ich bin nicht gekommen das Gesetz und die Propheten aufzuheben“ (vgl. Mt 5,17), sodass Lev, außer der Todesstrafe, noch immer gilt. Nachdem lt. Minkus die Lebensführung von Mitarbeitern nicht beurteilt wird, so können diese nach den Worten Minkus faktisch ohne Konsequenzen stehlen, huren, betrügen, schänden usw.
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Mittwoch, 20. Juni 2012, 13:44

RE: Lebensführung von Kirchenangestellten egal

Seit einigen Tagen gibt es auf verschiedenen Internetplattformen große Diskussionen, ob es Recht ist, eine Kindergartenleiterin eines kirchlichen Kindergartens zu kündigen, die in einer lesbischen Partnerschaft lebt und ein Kind geboren hat und diese Partnerschaft erst nach der Kindesgeburt gemeldet hat. Nun hat die Diözese Augsburg diese Kindergartenleiterin berechtigt gekündigt. Vorab muss festgestellt werden, dass jeder Angestellter der RKK im Arbeitsvertrag unterschreiben muss, dass er dem Evangelium und der Lehre der Kirche gemäß zu leben hat. Dieser Passus ist verständlich, da jeder Angestellte ein „Aushängeschild“ für die Lehre der Kirche ist. Wer sich nicht daran hält, muss das Dienstverhältnis verlassen. Dazu muss ich noch feststellen, dass auch in der Privatwirtschaft jeder Mitarbeiter, der illoyal ist und die „coporate identy“ verletzt, gekündigt oder sogar entlassen wird.

Nun wurde gestern in einer Meldung der Nachrichtenagentur idea von evangelischer landeskirchlicher Seite zu dieser Sachlage Stellung genommen. So akzeptiert die bayerische Landeskirche gleichgeschlechtliche Beziehungen und der Sprecher des Landeskirchenamtes, Johannes Minkus (München) stellt fest, dass wird die Lebensführung von Mitarbeitern nicht beurteilt wird. Werde eine gleichgeschlechtliche Partnerschaft erst nach Abschluss des Arbeitsvertrages bekannt, komme allenfalls eine Versetzung in Frage.

Kommentar
Ein neuerlicher Beweis, dass die Landeskirchen der EKD sich längst von den Grundlagen des christlichen Glaubens, der Bibel (Offenbarung Gottes) entfernt haben, da sie bewusst Lev 18,22,; Lev 20,13, Röm 1,27, 1 Kor 6,9 negieren sonst würden sie nicht Homopaare im Pfarrhaus dulden und Homo-„Ehe-“Paare segnen. Im Gegenteil: In der sächsischen Landeskirche wurden jene Hauptamtlichen suspendiert, die treu zur Bibel stehen und gegen diese Homolehre und Homopaare im Pfarrhaus aufgetreten sind. Sind diese evangelischen Denominationen (Landeskirchen der EKD) überhaupt noch christlich oder nur zeitgeistige Sozialvereine, die sich halt christlich nennen? Jesus hat eindeutig gesagt: „Nicht wer Herr! Herr! zu mir sagt wird in das Himmelreich kommen, sondern nur wer den Willen meines Vaters im Himmel erfüllt.“ (vgl. Mt 7,21) und dies bedeutet nach der Bibel zu leben. Genauso wie ER gesagt: „Ich bin nicht gekommen das Gesetz und die Propheten aufzuheben“ (vgl. Mt 5,17), sodass Lev, außer der Todesstrafe, noch immer gilt. Nachdem lt. Minkus die Lebensführung von Mitarbeitern nicht beurteilt wird, so können diese nach den Worten Minkus faktisch ohne Konsequenzen stehlen, huren, betrügen, schänden usw.


Nein, lieber Diaconus. Aus eigener Erfahrung weiß ich, was in Arbeitsverträgen der EKD steht: Wer silberne Löffel klaut, wird fristlos entlassen. Kriminelle Handlungen werden nicht geduldet.
Allerdings wundere ich mich fast schon nicht mehr, wie weit sich die ev. Landeskirchen (EKD) inzwischen vom allgemeinen Sündenverständnis entfernt haben. Moralisch waren die Lutheraner der EKD einst genauso streng wie die Katholiken. Aber das war einmal...
Wie schon so häufig geschrieben, setzt sich der Zerfall der westlichen Gesellschaft fort. :(
Das merkt man nicht nur an diesen Äußerlichkeiten sondern auch am Umgang miteinander. Da unterscheidet sich die katholische Kirche leider nicht von den evangelischen Christen, wie ich immer mehr mit Bedauern feststellen muß. Christliches Handeln, also in der Nachfolge Jesu zu handeln, scheint heute oftmals nicht einmal mehr in Klöstern üblich zu sein. Da kann man nur sagen: "Das Bodenpersonal Gottes ist zwar schon immer fehlbar gewesen, aber heutzutage ist es noch viel schlimmer geworden." Oder kommt es mir nur so vor? ?(
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Mittwoch, 20. Juni 2012, 16:26

RE: RE: Lebensführung von Kirchenangestellten egal

Seit einigen Tagen gibt es auf verschiedenen Internetplattformen große Diskussionen, ob es Recht ist, eine Kindergartenleiterin eines kirchlichen Kindergartens zu kündigen, die in einer lesbischen Partnerschaft lebt und ein Kind geboren hat und diese Partnerschaft erst nach der Kindesgeburt gemeldet hat. Nun hat die Diözese Augsburg diese Kindergartenleiterin berechtigt gekündigt. Vorab muss festgestellt werden, dass jeder Angestellter der RKK im Arbeitsvertrag unterschreiben muss, dass er dem Evangelium und der Lehre der Kirche gemäß zu leben hat. Dieser Passus ist verständlich, da jeder Angestellte ein „Aushängeschild“ für die Lehre der Kirche ist. Wer sich nicht daran hält, muss das Dienstverhältnis verlassen. Dazu muss ich noch feststellen, dass auch in der Privatwirtschaft jeder Mitarbeiter, der illoyal ist und die „coporate identy“ verletzt, gekündigt oder sogar entlassen wird.

Nun wurde gestern in einer Meldung der Nachrichtenagentur idea von evangelischer landeskirchlicher Seite zu dieser Sachlage Stellung genommen. So akzeptiert die bayerische Landeskirche gleichgeschlechtliche Beziehungen und der Sprecher des Landeskirchenamtes, Johannes Minkus (München) stellt fest, dass wird die Lebensführung von Mitarbeitern nicht beurteilt wird. Werde eine gleichgeschlechtliche Partnerschaft erst nach Abschluss des Arbeitsvertrages bekannt, komme allenfalls eine Versetzung in Frage.

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Ein neuerlicher Beweis, dass die Landeskirchen der EKD sich längst von den Grundlagen des christlichen Glaubens, der Bibel (Offenbarung Gottes) entfernt haben, da sie bewusst Lev 18,22,; Lev 20,13, Röm 1,27, 1 Kor 6,9 negieren sonst würden sie nicht Homopaare im Pfarrhaus dulden und Homo-„Ehe-“Paare segnen. Im Gegenteil: In der sächsischen Landeskirche wurden jene Hauptamtlichen suspendiert, die treu zur Bibel stehen und gegen diese Homolehre und Homopaare im Pfarrhaus aufgetreten sind. Sind diese evangelischen Denominationen (Landeskirchen der EKD) überhaupt noch christlich oder nur zeitgeistige Sozialvereine, die sich halt christlich nennen? Jesus hat eindeutig gesagt: „Nicht wer Herr! Herr! zu mir sagt wird in das Himmelreich kommen, sondern nur wer den Willen meines Vaters im Himmel erfüllt.“ (vgl. Mt 7,21) und dies bedeutet nach der Bibel zu leben. Genauso wie ER gesagt: „Ich bin nicht gekommen das Gesetz und die Propheten aufzuheben“ (vgl. Mt 5,17), sodass Lev, außer der Todesstrafe, noch immer gilt. Nachdem lt. Minkus die Lebensführung von Mitarbeitern nicht beurteilt wird, so können diese nach den Worten Minkus faktisch ohne Konsequenzen stehlen, huren, betrügen, schänden usw.


Nein, lieber Diaconus. Aus eigener Erfahrung weiß ich, was in Arbeitsverträgen der EKD steht: Wer silberne Löffel klaut, wird fristlos entlassen. Kriminelle Handlungen werden nicht geduldet.
Allerdings wundere ich mich fast schon nicht mehr, wie weit sich die ev. Landeskirchen (EKD) inzwischen vom allgemeinen Sündenverständnis entfernt haben. Moralisch waren die Lutheraner der EKD einst genauso streng wie die Katholiken. Aber das war einmal...
Wie schon so häufig geschrieben, setzt sich der Zerfall der westlichen Gesellschaft fort. :(
Das merkt man nicht nur an diesen Äußerlichkeiten sondern auch am Umgang miteinander. Da unterscheidet sich die katholische Kirche leider nicht von den evangelischen Christen, wie ich immer mehr mit Bedauern feststellen muß. Christliches Handeln, also in der Nachfolge Jesu zu handeln, scheint heute oftmals nicht einmal mehr in Klöstern üblich zu sein. Da kann man nur sagen: "Das Bodenpersonal Gottes ist zwar schon immer fehlbar gewesen, aber heutzutage ist es noch viel schlimmer geworden." Oder kommt es mir nur so vor? ?(

Ich habe bewusst provokant geschrieben, da der Sprecher des Landeskirchenamtes, Minkus, mit der Aussage es „wird die Lebensführung von Mitarbeitern nicht beurteilt wird“ durch seine Nichtdifferenzierung alles offen ließ. Und das zeigt ja auch, dass nach einer Statistik bis zu 60 % der Pastoren/Pastorinnen geschieden sind. Außerdem hat die evangelische Nachrichtenagentur idea durch einen Untertitel bei dieser Meldung unterschwellig suggeriert wie frei und offen die EKD und wie „böse“ die RKK ist, weil sie auf die sexuelle Orientierung schaut. Aber da gibt es ja den vielsagenden Spruch: „Wer offen ist für alle, der ist nicht ganz dicht!“

Natürlich gebe ich Dir Recht, dass sich katholische Christen in der menschlichen Haltung auch nicht oft von evangelischen unterscheiden. Schließlich sind wir alles Menschen und damit Sünder. Aber im lehramtstreuen Bereich der HRKK zählt die unverkürzte und unverfälschte Offenbarung noch immer und wird nicht verwässert. Und dass es solche Christen auch bei den evangelischen EKD-Denominationen gibt, zeigt die Suspendierung der bibeltreuen Hauptamtlichen der sächsischen Landeskirche, die ich aus diesem Grund erwähnt habe.

Und Deine Feststellung, dass es heutzutage viel schlimmer ist, kann ich Dir nur bestätigen. Dies ist eine Folge des Konzils, dessen Texte bewusst falsch interpretiert durch die Chimäre, dem „Geist des Konzils“ wurden und die „Liebe-Freude-Eierkuchen“- sowie die „Wir haben uns alle lieb und kommen dadurch alle, alle in den Himmel“- Mentalität förderte. In Wien gab es in meiner Jugend einen Spruch: „Neben dem Du-Wort steht das Götzzitat“. So wie ich Dich kenne, wirst Du sofort wissen, was in diesem Zusammenhang damit gemeint ist.
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Montag, 16. Juli 2012, 16:59

Protestanten hielten Hitler für „gottgesandt “

So ein heutiger Artikel in der Tagespost verfasst von Alexander Riebel.

Die neue evangelische Internetseite www.evangelischer-widerstand.de will an den Widerstand im Nationalsozialismus erinnern und versteht sich zugleich als Ausstellung, die mit Karten und Bildtafeln versehen ist.

Interessant ist, dass unter den Personen des evangelischen Widerstands sich wie selbstverständlich zwei Katholiken finden, ohne dies besonders hervorzuheben: und zwar Pater Rupert Mayer und Clemens August Graf von Galen. . „Ein deutscher Katholik kann niemals Nationalsozialist sein“ – das hatte Rupert Mayer schon 1923 im Münchener Bürgerbräukeller lautstark erklärt, wobei dieser Satz auch auf der Ausstellungstafel mit der Überschrift „Widerstand bis zum Letzten“ aufscheint.

Aufschlussreich ist, was über die Selbstdarstellung des Protestantismus in Bezug auf den Nationalsozialismus erklärt wird. Wo festgestellt wird, dass: „Hitler wurde von protestantischer Seite als gottgesandt kirchenfreundliche Alternative zum gottlosen Bolschewismus begrüßt. Die überwiegende Mehrheit der evangelischen Christen erhoffte sich vom nationalen Aufbruch, dass der Funke übersprang und es dadurch auch zu einer Revitalisierung ihrer Kirche kommen würde. Auch die evangelischen Kirchenleitungen gaben seit Ostern 1933 ihre Reserviertheit auf und stellten sich öffentlich hinter Hitler und den neuen Staat. Die evangelische Christenheit geriet mehrheitlich in den Sog der nationalen Erhebung.“ Das habe sie blind gemacht, heißt es weiter, gegen die Verfolgung von Juden, Kommunisten und Sozialdemokraten. Auch sei die Einrichtung von Konzentrationslagern nicht auf Kritik gestoßen. Das galt besonders für die evangelische Gruppierung „Glaubensbewegung Deutsche Christen“, die seit 1932 die Ziele der Nationalsozialisten in die evangelische Kirche zu tragen versuchte. Erst nach 1934/35 habe sich bei der evangelischen Kirchenleitung Ernüchterung über die nationalsozialistische Politik verbreitet, wobei es zuvor jedoch schon Geheimvereinbarungen zwischen der nationalsozialistischen Partei und den Gauleitern gsab, um die „Deutschen Christen“ organisatorisch und mit Propaganda zu unterstützen und damit zum Wahlsieg zu verhelfen. Der enge Zusammenhang zwischen „Evangelium und Volkstum“ sollte so gewährt sein. Bei den evangelischen Kirchenwahlen am 23. Juli 1933 erhielten die „Deutschen Christen“ dann 70 Prozent, wonach sie die Deutsche Evangelische Kirche zur „Reichskirche“ umzubauen versuchten.

Natürlich informiert die Internetseite auch ausführlich über den evangelischen Widerstand, der schon früh etwa mit Karl Barth einsetzte, aber auch mit Pfarrer Martin Niemöller, Dietrich Bonhoeffer u. a. erfolgte.

Kommentar
Endlich ist die protestantische Seite so weit, der Wahrheit ins Gesicht zu schauen, denn bisher hatte diese Seite immer wieder versucht die wahre Geschichte zu manipulieren bzw. zu verfälschen und den Katholiken die Unterstützung Hitlers zuzuschieben. Wer aber genug Geschichtswissen hatte, wusste, dass besonders in protestantischen Regionen die Hitler-Partei die größte Unterstützung 1933 bei den Wahlen erhalten hatte. Und dass die evangelischen „Deutschen Christen“ mit ihrem Reichsbischof von Hitlers Gnaden die Steigbügelhalter der Nazis waren. Für mich ist vor allem der jetzt veröffentlichte Zeitpunkt dieser Internetseite interessant: Hat die im vorigen Jahr veröffentlichte Bonhoeffer-Biographie, die diese Fakten akribisch aufzeigt, zum Umdenken geführt? Oder wären diese Fakten ansonsten weiter von der evangelisch-lutherischen Gemeinschaft unter den Tisch gekehrt geblieben?
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Teresa

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Montag, 16. Juli 2012, 19:48

Es kann sein, dass diese Haltung auf einen (großen?) Teil der ev.-luth. Kirche zutrifft. Ich weiß jedoch von vielen einfachen protestantischen Leuten, dass sie sich gegen das Regime gestemmt haben, wo es nur möglich war.
Für die offizielle luth. Kirche mag ich allerdings tatsächlich nicht die Hand ins Feuer legen, wie man so schön sagt. Da gibt es zuviel Nebulöses, was ich bis heute nicht begriffen habe. So weiß ich, daß, wie eben schon geschrieben, einfache Leute durchaus nicht mitgemacht haben, aber ich kannte einen ev. Pastor, der schon in Schlesien die Leute betreut hat, die später als Vertriebene in einer norddeutschen Stadt landeten und die ihm auch dort noch die Treue hielten - und gegenüber den Pastoren aus dieser Stadt äußerst mißtrauisch waren. Aus sparsamen Äußerungen habe ich jedoch entnommen, daß dieser schlesische Pastor nicht unumstritten gewesen ist. Das sagt doch schon einiges aus, oder? Vielleicht war er jedoch nur deshalb umstritten, weil er nicht der offiziellen Linie der ev. Kirche im 3. Reich gefolgt ist? Das würde jedoch bedeuten, daß die Vertriebenen nicht besonders einsichtig waren in Bezug auf die nationalsozialistische Vergangenheit...

Andererseits muß ich gestehen, daß ich tatsächlich nichts Genaueres weiß - und womöglich diesem Pastor, der schon lange nicht mehr lebt, Unrecht tue. Vielleicht war er ja doch im Widerstand... Die Wahrheit werden die schlesischen Vertriebenen wohl mit ins Grab genommen haben oder, sofern sie noch leben, was aber nur eine kleine Personenzahl sein dürfte, noch mit ins Grab nehmen. Die Verdrängung in Bezug auf die Ereignisse im 3. Reich scheint gut funktioniert zu haben! Insofern bin ich dem Biographen Bonhoeffers dankbar, dass er auch die unangenehmen Wahrheiten in dieser Ausführlichkeit beschrieben hat! Umso mehr ist Bonhoeffer vor diesem Hintergrund ein wirklich heiligmäßiger Mensch gewesen - jedenfalls in meinen Augen!

Und ich freue mich, wenn die Lutheraner nun endlich doch einmal anfangen sich mit der Wahrheit in dieser schlimmen Zeit des 3. Reiches zu beschäftigen. Nur so kann man die Geschehnisse wirklich verarbeiten. Und man muß es schon auch sagen: leider haben sich auch katholische Geistliche und Ordensleute linienkonform zum Nationalsozialismus verhalten. Das gehört auch zur Wahrheit!
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Montag, 16. Juli 2012, 20:09

@ Teresa

Zitat

Und man muß es schon auch sagen: leider haben sich auch katholische Geistliche und Ordensleute linienkonform zum Nationalsozialismus verhalten. Das gehört auch zur Wahrheit!

Sicher hat es auch solche auf katholischer Seite gegeben, das ist unbestritten. Aber wenn man die Zahl der katholischen Kleriker, die hingerichtet oder im KZ waren, ins Verhältnis setzt zu jenen der evangelisch Ordinierten ist dies schon ein krasser Unterschied. In fast jedem KZ hat es mindestens eine Baracke, oft auch mehrere, gegeben, die von katholischen Klerikern bzw. Ordensleuten „belegt“ gewesen ist. Evangelischerseits waren es meist Ordinierte der „Bekennenden Kirche“, während diejenigen der Landeskirchen „treu“ zum Reich standen.
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90

Dienstag, 7. August 2012, 17:34

„Erotischer Gottesdienst“ sorgt für großes Medienecho

Nach langer Überlegung stelle ich diese gestrige Meldung der Nachrichtenagentur idea ins Forum, nachdem auch andere Plattformen diese Meldung bringen. Ich stelle Ausschnitte des Originaltextes der Meldung in den Thread.

Zitat

Einen "erotischen Gottesdienst" wollte der hessen-nassauische Pfarrer Ralf Schmidt in seiner Wiesbadener Gemeinde im Stadtteil Mainz-Kastel abhalten. Unter dem Motto „Im Weinberg der Liebe“ wollte er über "Ficken und Poppen sprechen“. Sein Vorhaben sorgte für ein gewaltiges Medienecho und eine vollbesetzte Kirche. Doch es gab auch Kritik. Zudem hatte er eine Altersgrenze von 16 Jahren für die Gottesdienstbesucher in der Erlöserkirche verhängt.

Nach Einschätzung der zur hessen-nassauischen Kirchenleitung gehörenden zuständigen Pröpstin Gabriele Scherle (Frankfurt am Main) hat der Gottesdienst keinen Skandal ausgelöst. Er sei vielmehr „voll in Ordnung“ gewesen, sagte Scherle der Evangelischen Nachrichtenagentur idea. .Denn Schmidt habe seine Predigt wegen des Medienechos entschärft. Sexualität sei eine Gottesgabe und könne durchaus im Gottesdienst thematisiert werden.

In seiner Predigt sagte der nach eigenen Worten mit einem Mann „verpartnerte“ Schmidt, dass Lust und Liebe von Gott und nicht vom Teufel kämen: „Erotik und Lust sind keine vom Glauben abgetrennten Sperrbezirke.“ Als Erfahrungen von Leib und Seele machten sie Lust auf mehr. An einer Stelle wurde Schmidt konkret: „Mein Hintern, meine Hände, meine Zunge, mein Penis, meine Ohrläppchen sind Landeplätze der Lust ... Wir sind vor Gott Liebende, Streichelnde und lustvoll Schreiende.“

Kommentar
Eine christliche Gemeinde deren Pastor diese Predigt akzeptiert und diesen nicht verjagt, zeigt auch wo sie im Glauben steht, nämlich nicht auf der biblischen Grundlage, die eindeutig als das Wort Gottes die Sexualität ordnet und regelt. Und eine Obere das noch für gut befindet. Es zeigt auch wie degeneriert und dekadent diese landekirchlichen Gemeinschaften sind, die „Homo-Ehen“ segnen und „verpartnerte“ Homos, die keine Ehen sind, entgegen den Aussagen der Bibel (/Lev 18,22, Lev 20,13, Röm 1,24-28, 1 Kor 6,9) ,in den Pfarrhäusern duldet bzw. sogar fördert. Und ich kann es nicht unterlassen, denn es ist ja die Wahrheit: Natürlich musste der schwule Pastor den „Hintern“ besonders erwähnen, denn es ist ja schließlich der Ort seiner perversen Sexualität. Die Schwulen sollen nur weiter so dekadent die christlich-abendländische Kultur untergraben, der Islam ist schon auf der „Laufbahn“ bis er fest verankert ist und dann wartet die Scharia mit Peitschenhieben oder sogar der Todesstrafe. Aber um das zu begreifen braucht man Hirn im Kopf und nicht eines, das in den Genitalbereich gerutscht ist.

Interessant ist auch, dass die von Gott gewollte Sexualität eigentlich in die Ehe gehört, aber davon war in der Predigt überhaupt nicht die Rede.
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Mittwoch, 8. August 2012, 18:07

Evangelischer Pfarrer will zur katholischen Kirche wechseln

Wie idea bereits gestern meldete, hat mit sofortiger Suspendierung die württembergische Landeskirche auf das Vorhaben ihres Pfarrers Andreas Theurer zur katholischen Kirche übertreten zu wollen, reagiert. nicht mehr Pfarrer von Seewald-Göttelfingen sein, heißt es in einer Mitteilung der Kirchenleitung. Sie, die „Landeskirche“ begründet die Entscheidung mit dem angekündigten Übertritt zur katholischen Kirche sowie seines vor zwei Wochen erschienenen Buchs „Warum werden wir nicht katholisch? – Denkanstöße eines evangelisch-lutherischen Pfarrers“. Der 45-jährige Theologe wird nach Augsburg ziehen und ab November am dortigen (katholischen) Institut für Neuevangelisierung arbeiten. Auch seine Ehefrau, die der theologisch konservativen Bewegung „Lebendige Gemeinde“ angehörende Landessynodale Gudrun Theurer, will sich der katholischen Kirche anschließen.

Gegenüber der Evangelischen Nachrichtenagentur idea führte Andreas Theurer seinen Entschluss mit der „langsam gewachsenen Überzeugung“ zurück, „dass katholische Lehren in vielen Fragen eher der Bibel entsprechen als protestantische“. Beispielsweise bewirke die evangelische Überzeugung „Allein die Schrift“, wonach in der Kirche ausschließlich die Bibel als Glaubensgrundlage zu gelten habe, dass zahlreiche Informationen aus der kirchlichen Praxis der apostolischen Zeit aus dem Blick gerieten. Ebenso falsch sei für ihn das Postulat vom Priestertum aller Glaubenden. An zahlreichen Stellen berichte das Neue Testament, dass den Aposteln besondere Aufgaben aufgetragen seien. So hätten beispielsweise nur sie die Vollmacht erhalten, den Heiligen Geist weiterzugeben. Laut Theurer lassen sich auch das katholische Amtsverständnis ebenso wie die Heiligenverehrung und die Überzeugung, dass Maria leiblich in den Himmel aufgefahren sei, mit dem biblischen Zeugnis vereinbaren.

Kommentar
Herr Theurer, seien Sie mit Ihrer Gattin herzlich willkommen zu Ihrer Rückkehr in die einzig wahre Kirche Christi. Sie haben es erkannt, dass die Aposteln die Gründer der Kirchen waren, daher sind auch die altorientalischen und orthodoxen Kirchen „wahre Kirchen“ Christi da bei ihnen die apostolische Sukzession vorhanden ist, während in den evangelischen Denominationen diese nicht vorhanden ist weil sie nicht von Aposteln gegründet wurden und auch 1500 Jahre Kirchengeschichte, u. a. die Patristik, negieren.
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Donnerstag, 9. August 2012, 18:27

Katholische Unterstützung für suspendierten evangelischen Pfarrer

So wie gestern berichtet auch heute idea Neues über den suspendierten evangelischen Pfarrer Andreas Theurer (Seewald bei Freudenstadt), der zur römisch-katholischen Kirche wechseln will. Er bekommt nunmehr Unterstützung. Die Leiterin des katholischen KOMM-Mit-Verlages, Felizitas Küble (Münster), bescheinigt dem „theologischen Querdenker“, sich in seinem kürzlich erschienenen Büchlein „Warum werden wir nicht katholisch? – Denkanstöße eines evangelisch-lutherischen Pfarrers“ (Dominus-Verlag/Augsburg) um die Einheit der Christenheit zu bemühen.

Laut Küble stellt Theurer die konfessionellen Unterschiede ohne Rundumschläge, Polemik und „pubertäre Seitenhiebe“ auf die evangelische Kirche. Er halte er es für einen Skandal, dass die Christenheit seit Jahrhunderten zerteilt sei und damit ihr Zeugnis gegenüber einer weitgehend unchristlichen Welt trübe. Theurer wolle Protestanten, „die ihren Glauben bewusst an die Autorität der Heiligen Schrift binden wollen“, die Glaubensaussagen der katholischen Christen erklären. Zugleich beschreibe er ein Grundgefühl vieler theologisch konservativer Protestanten, die von ihrer eigenen Kirchenleitung eine ähnlich klare Zeitansage gegen den Zeitgeist wünschten, wie sie die katholische Kirche praktiziere.

Kommentar
Dass viele aufrechte Protestanten nicht mit der zeitgeistigen Linie ihrer Landeskirchen (EKD), wie Homo-Ehen, Homo-Paare in Pfarrhäusern und alles was der Bibel nicht entspricht, nicht einverstanden sind, ist mir nichts Neues. Dass liest man immer wieder auch in veröffentlichten Kommentaren pietistischer Gemeinschaften oder „Bekennender Gemeinschaften“. Ansonsten ist den obigen Aussagen des suspendierten Pastors nichts hinzuzufügen.

Ich selbst werde mir das 100-seitige Büchlein bestellen, das weit unter € 10,-- kosten wird, wie ich gelesen habe, daher werden die Versandkosten wahrscheinlich fast genauso hoch sein wie das Büchlein selbst.
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Donnerstag, 9. August 2012, 18:36

RE: Katholische Unterstützung für suspendierten evangelischen Pfarrer

So wie gestern berichtet auch heute idea Neues über den suspendierten evangelischen Pfarrer Andreas Theurer (Seewald bei Freudenstadt), der zur römisch-katholischen Kirche wechseln will. Er bekommt nunmehr Unterstützung. Die Leiterin des katholischen KOMM-Mit-Verlages, Felizitas Küble (Münster), bescheinigt dem „theologischen Querdenker“, sich in seinem kürzlich erschienenen Büchlein „Warum werden wir nicht katholisch? – Denkanstöße eines evangelisch-lutherischen Pfarrers“ (Dominus-Verlag/Augsburg) um die Einheit der Christenheit zu bemühen.

Laut Küble stellt Theurer die konfessionellen Unterschiede ohne Rundumschläge, Polemik und „pubertäre Seitenhiebe“ auf die evangelische Kirche. Er halte er es für einen Skandal, dass die Christenheit seit Jahrhunderten zerteilt sei und damit ihr Zeugnis gegenüber einer weitgehend unchristlichen Welt trübe. Theurer wolle Protestanten, „die ihren Glauben bewusst an die Autorität der Heiligen Schrift binden wollen“, die Glaubensaussagen der katholischen Christen erklären. Zugleich beschreibe er ein Grundgefühl vieler theologisch konservativer Protestanten, die von ihrer eigenen Kirchenleitung eine ähnlich klare Zeitansage gegen den Zeitgeist wünschten, wie sie die katholische Kirche praktiziere.

Kommentar
Dass viele aufrechte Protestanten nicht mit der zeitgeistigen Linie ihrer Landeskirchen (EKD), wie Homo-Ehen, Homo-Paare in Pfarrhäusern und alles was der Bibel nicht entspricht, nicht einverstanden sind, ist mir nichts Neues. Dass liest man immer wieder auch in veröffentlichten Kommentaren pietistischer Gemeinschaften oder „Bekennender Gemeinschaften“. Ansonsten ist den obigen Aussagen des suspendierten Pastors nichts hinzuzufügen.

Ich selbst werde mir das 100-seitige Büchlein bestellen, das weit unter € 10,-- kosten wird, wie ich gelesen habe, daher werden die Versandkosten wahrscheinlich fast genauso hoch sein wie das Büchlein selbst.


Ich finde den Einsatz von Andreas Theurer für die Einheit der Christen, der endlich auch mal die üblichen Vorurteile beiseite läßt, ebenfalls sehr gut! Hut ab vor einem Menschen, der sich trotz persönlicher Schwierigkeiten, die ihm sein ehemaliger Arbteitgeber macht, nicht von seinem Weg und seiner Überzeugung abbringen läßt! :thumbup:
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94

Montag, 13. August 2012, 17:24

„Mir ist das Brevier wichtig geworden“

ist der Titel eines sehr interessanten Interviews, das Barbara Wenz mit Andres Theurer, dem Pastor, der mit seiner Frau zur katholischen Kirche konvertiert, in der heutigen Tagespost führt.

Aus dem Interview 3 „Kostproben“

„ Eine immer größere Rolle spielte dabei natürlich auch die Frage: Kann ich noch Lutheraner bleiben? Die Antwort wandelte sich dabei mit der Zeit von „Ja, ich glaube, was die Reformatoren glaubten“ zu „Ja, ich glaube, was die katholische Kirche glaubt“. Und dann muss man irgendwann auch die Konsequenzen ziehen.“

„Dass es in den Landeskirchen mit den hochkirchlichen Bruderschaften und den bekenntnisgebundenen Gruppen eine kleine, aber feine Bewegung gibt, die die Kirchenleitungen unermüdlich (wenn auch weithin erfolglos) zur Umkehr zu Bibel und Bekenntnis aufruft, hat dieser Papst bei seinem Besuch in Erfurt erstmals öffentlich anerkannt und damit auch für die Ökumene mit den Protestanten ein wichtiges Zeichen gesetzt.“

„In der katholischen Frömmigkeit gibt es ja ein solch breites Spektrum, das mir teilweise auch noch gar nicht richtig bekannt, geschweige denn vertraut ist, dass ich da sicher noch viel lernen kann und muss. Mir persönlich ist das Breviergebet sehr wichtig geworden, das ich seit einigen Monaten so regelmäßig wie möglich bete.“

Der Link zu dem lesenswerten Interview
http://www.die-tagespost.de/-Mir-ist-das…n;art456,136459
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95

Dienstag, 14. August 2012, 18:37

„Warum werden wir nicht katholisch?“

Unter diesem Titel meldet idea einen kritischen Kommentar des Rektors des Tübinger Albrecht-Bengel-Studienhauses, Rolf Sons, der in dem evangelischen Wochenmagazin „ideaSpektrum“ publiziert wurde zur Konversion von Andreas Theurer zur katholischen Kirche.

Der promovierte Theologe bescheinigt Theurer zwar, „sehr sachlich und kenntnisreich“ vorzugehen und damit zu einem besseren Verständnis für den katholischen Glauben beizutragen, aber in wesentlichen Punkten an evangelischen Kernaussagen vorbeizugehen. Falsch sei beispielsweise die Ansicht, dass die protestantische Überzeugung „sola scriptura“ (allein die Schrift) nur ein „reformatorischer Kampfbegriff gegen eine Überfremdung des Glaubens durch Heiligenlegenden oder kirchliche Dogmen“ sei. Mit dieser Formel drückten Evangelische vielmehr ihre Liebe zur Bibel als einem Liebesbrief Gottes an die Menschen aus. „Aus diesem Wort zu leben, es zu lieben und es zu erforschen, ist ein unaufgebbares Markenzeichen evangelischen Glaubens. Dieses Alleinstellungsmerkmal der Schrift finden wir aber in der katholischen Kirche so nicht“, schreibt Sons.

Kommentar
Herr Sons, merken Sie eigentlich nicht wie schizophren ihre Argumente sind, wenn Sie erklären „Aus diesem Wort zu leben, es zu lieben und es zu erforschen, ist ein unaufgebbares Markenzeichen evangelischen Glaubens?“ Wenn „sola scriptura“ unaufgebbar ist, warum segnen Sie Homo-Paare, erlauben Homo-Paare im Pfarrhaus im Widerspruch zu Lev 18,22, Lev 20,13, Röm 1,24-28, 1 Kor 6,9. Und ihr seinerzeitige „Landesbischof“ Sturm erklärte auf Rückfrage zu den diesbezüglichen Aussagen Paulus schon Mitte der 90er-Jahre „Wir erklären Paulus nicht zum Lügner, aber das hat für die damaligen Menschen gegolten, nicht für die heutigen.“ Also gilt nicht „sola scriptura“ sondern „sola temporarae“ = übersetzt den Umständen angepasst, wetterwendisch. Damit pervertieren Sie das unveränderliche Wort Gottes durch zeitgeistige Einstellungen. Genauso führen Sie ihren Konfessionsgründer ad absurdum, der erklärte: „Ich verbiete das Frauen predigen“ und jetzt gibt es Predigerinnen, die sich sogar mit einem „Bischofstitel“ schmücken dürfen obwohl Jesus nur Apostel und diese wiederum nur Männern die Hände aufgelegt (geweiht) haben. Und Sie wollen der wahren apostolischen Kirche Christi, die die apostolische Sukzession hat, etwas beibringen?

Meine Argumente sind vor allem gegen die Landeskirchen der EKD gerichtet, nicht gegen Pietisten oder Bekennende Gemeinschaften, die treu zur Bibel stehen und sich mit ihrem Widerspruch gegen die EKD stellen, wie aus Veröffentlichungen ersichtlich ist.
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96

Montag, 20. August 2012, 17:11

Spitzenamt in Kirche und Partei?

Die idea-Nachrichtenagentur berichtet heute über die Bundestagsvizepräsidentin Katrin Göring-Eckardt (Bündnis 90/Die Grünen) neben ihrer Funktion als Präses der EKD-Synode ein Spitzenamt bei Bündnis 90/Die Grünen anstrebt.

Der EKD-Pressesprecher Reinhard Mawick (Hannover) sagte auf die idea-Anfrage, dass eine Diskussion darüber, ob Frau Göring-Eckardt im Falle einer Wahl ihr Amt als Präses der EKD-Synode niederlegen würde, derzeit rein hypothetisch: „Die Frage stellt sich im Moment einfach noch nicht.“ Allerdings habe Göring-Eckardt in der Vergangenheit bereits gezeigt, dass sich kirchliches und politisches Engagement durchaus verbinden lasse, ohne beides zu vermischen. Die 46-Jährige stammt aus einem christlichen Elternhaus und besuchte die Christenlehre und die Junge Gemeinde. In Leipzig studierte sie Theologie und engagierte sich während der friedlichen Revolution bei „Demokratie Jetzt“ und „Bündnis 90“. Für Bündnis 90/Die Grünen zog Göring-Eckardt 1998 in den Bundestag ein, war von 2002 bis 2005 Fraktionsvorsitzende und ist seit 2005 Vizepräsidentin des Parlaments. Seit 2003 gehört sie zur EKD-Synode.

Kommentar
Während die katholische Kirche aus der unseligen Verquickung von Amtsträgern als Politiker in den 1930-er-Jahren gelernt hat und im Kirchenrecht (can, 285 § 3 CIC) ein eindeutiges Verbot ausgesprochen hat, führt die EKD diese Verquickung lustig fort. Nicht einmal die Erfahrung aus der Nazizeit mit den von den evangelischen Landeskirchen unterstützten „Deutschen Christen“ mit einem Reichsbischof von Hitlers Gnaden hat zu einem Umdenken geführt. Im Gegenteil eine ganze Reihe von Grünen, wie in den diesbezüglichen Nachrichten ersichtlich ist, sitzen in Synoden, sind Präses usw. Dass diese faktisch ideologisch verdeckte kommunistische Partei, die sich nur den grünen Touch umgehängt hat um aus der Bedeutungslosigkeit zu kommen, sich öffentlich gegen Religionsunterricht, für das Abhängen der Kreuze und noch anderes mehr gegen die Religion stark macht, tut nichts zu Sache. Im Gegenteil: Hauptsache Die EKD ist wie zu Zeiten Hitlers mit der Politik verbandelt und unterstützt diese antichristliche Haltung der Politik, siehe Homo-Ehe, Abtreibung, Euthanasie, PID usw. Mir tun nur jene wirklich evangelischen Gläubigen leid, die treu zur Bibel stehen und von ihrer Gemeinschaft faktisch mit Handlungen gegen die Worte Gottes verraten werden. Damals waren die Evangelischen, mit Ausnahme der „Bekennenden Kirche“ (Niemöller, Bonhoeffer usw.) bzw. den Pietisten, mit den Braunfaschisten verbandelt heute sind sie es mit den Rotfaschisten. Immer schön mit der Macht mitmarschieren, schon wie seinerzeit der Konfessionsgründer Luther mit den Landesherrn, die er sogar in den Bauernkriegen gegen die faktisch versklavten Bauern unterstützte.
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97

Montag, 20. August 2012, 19:49

„Blasphemie taugt nicht als Mittel des Protests“

Wie idea heute meldet, hat der Präsident der Internationalen Konferenz Bekennender Gemeinschaften, Pastor Ulrich Rüß, deutlich Stellung genommen.

Theologisch konservative Protestanten haben Kritik an der Debatte um das Urteil gegen die russische Frauen-Punkband „Pussy Riot“ geübt und Pastor Ulrich Rüß sagte, man dürfe nicht übersehen, dass das sogenannte Punkgebet „eine Litanei von Blasphemie“ gewesen sei. In den Medien gehe es meist nur um das Recht auf Meinungsfreiheit. Die Gotteslästerung durch die Gruppe werde jedoch übergangen, erklärte der Präsident der Internationalen Konferenz Bekennender Gemeinschaften. Man dürfe aber nicht übersehen, dass das sogenannte Punkgebet „eine Litanei von Blasphemie“ gewesen sei: „Die Mitglieder der Band haben damit ganz bewusst die religiösen Gefühle der russischen Kirche und ihrer Gläubigen verletzt.“ Rüß zufolge wird der wünschenswerte Einsatz für Menschenrechte konterkariert, wenn er zu Lasten der religiösen Gefühle gehe. Daher sollte generell gelten: „Blasphemie taugt nicht als Mittel des Protests.“ Im Blick auf die EKD fragte Rüß: „Wo war hier bei aller verständlichen Urteilsschelte die ökumenische Solidarität mit der russisch-orthodoxen Kirche?“

Der EKD-Auslandsbischof Martin Schindehütte hatte zuvor das Urteil als „völlig unangemessen“ bezeichnet. Die bisherige Haltung der russisch-orthodoxen Kirche könne er „überhaupt nicht verstehen“, sagte er gegenüber idea. Die orthodoxe Kirchenführung in Moskau hatte die Strafverfolgung gut geheißen. Schindehütte nannte es dringend geboten, dass sich die russisch-orthodoxe Kirche von diesem Justizskandal distanziere und für die Freiheit der drei jungen Frauen einsetze.

Kommentar
Pastor Rüß, den ich sehr schätze, hat deutliche Worte gefunden zu dieser Blasphemie und verweist auch darauf dass die EKD keine Solidarität zeigt. Lieber Herr Ordinierter Schindehütte mit Ihrer Aufforderung an die Orthodoxe Kirche beweisen Sie, dass Ihnen Christus und seine Verächtlichmachung vollkommen egal ist, auch wenn Sie sich christlich nennen, wie der Großteil der EKD, die sich längst von jenem Christentum verabschiedet/entfernt hat wie es Jesus und die Bibel lehrt. Siehe auch meinem Post von heute Nachmittag in diesem Thread. Zu „Pussy Roit“ siehe im Thread „Orthodoxie“
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98

Montag, 20. August 2012, 22:01

RE: Spitzenamt in Kirche und Partei?

Die idea-Nachrichtenagentur berichtet heute über die Bundestagsvizepräsidentin Katrin Göring-Eckardt (Bündnis 90/Die Grünen) neben ihrer Funktion als Präses der EKD-Synode ein Spitzenamt bei Bündnis 90/Die Grünen anstrebt.

Der EKD-Pressesprecher Reinhard Mawick (Hannover) sagte auf die idea-Anfrage, dass eine Diskussion darüber, ob Frau Göring-Eckardt im Falle einer Wahl ihr Amt als Präses der EKD-Synode niederlegen würde, derzeit rein hypothetisch: „Die Frage stellt sich im Moment einfach noch nicht.“ Allerdings habe Göring-Eckardt in der Vergangenheit bereits gezeigt, dass sich kirchliches und politisches Engagement durchaus verbinden lasse, ohne beides zu vermischen. Die 46-Jährige stammt aus einem christlichen Elternhaus und besuchte die Christenlehre und die Junge Gemeinde. In Leipzig studierte sie Theologie und engagierte sich während der friedlichen Revolution bei „Demokratie Jetzt“ und „Bündnis 90“. Für Bündnis 90/Die Grünen zog Göring-Eckardt 1998 in den Bundestag ein, war von 2002 bis 2005 Fraktionsvorsitzende und ist seit 2005 Vizepräsidentin des Parlaments. Seit 2003 gehört sie zur EKD-Synode.

Kommentar
Während die katholische Kirche aus der unseligen Verquickung von Amtsträgern als Politiker in den 1930-er-Jahren gelernt hat und im Kirchenrecht (can, 285 § 3 CIC) ein eindeutiges Verbot ausgesprochen hat, führt die EKD diese Verquickung lustig fort. Nicht einmal die Erfahrung aus der Nazizeit mit den von den evangelischen Landeskirchen unterstützten „Deutschen Christen“ mit einem Reichsbischof von Hitlers Gnaden hat zu einem Umdenken geführt. Im Gegenteil eine ganze Reihe von Grünen, wie in den diesbezüglichen Nachrichten ersichtlich ist, sitzen in Synoden, sind Präses usw. Dass diese faktisch ideologisch verdeckte kommunistische Partei, die sich nur den grünen Touch umgehängt hat um aus der Bedeutungslosigkeit zu kommen, sich öffentlich gegen Religionsunterricht, für das Abhängen der Kreuze und noch anderes mehr gegen die Religion stark macht, tut nichts zu Sache. Im Gegenteil: Hauptsache Die EKD ist wie zu Zeiten Hitlers mit der Politik verbandelt und unterstützt diese antichristliche Haltung der Politik, siehe Homo-Ehe, Abtreibung, Euthanasie, PID usw. Mir tun nur jene wirklich evangelischen Gläubigen leid, die treu zur Bibel stehen und von ihrer Gemeinschaft faktisch mit Handlungen gegen die Worte Gottes verraten werden. Damals waren die Evangelischen, mit Ausnahme der „Bekennenden Kirche“ (Niemöller, Bonhoeffer usw.) bzw. den Pietisten, mit den Braunfaschisten verbandelt heute sind sie es mit den Rotfaschisten. Immer schön mit der Macht mitmarschieren, schon wie seinerzeit der Konfessionsgründer Luther mit den Landesherrn, die er sogar in den Bauernkriegen gegen die faktisch versklavten Bauern unterstützte.


Mal ganz abgesehen von dem, was @ Diaconus schon festgestellt hat, stimmt mich die Ämterhäufung von Frau Göring-Eckardt bedenklich. Wie will sie das alles schaffen, ohne daß ihre Gesundheit darunter leidet? Und wie sieht es mit ihrer Familie aus? Oder hat sie keine? Braucht sie kein Privatleben? - Gut, das geht mich nichts an, aber ich habe den Eindruck, daß Frau Göring-Eckardt von einem großen Ehrgeiz getrieben ist, auf mich wirkt das wie ein Streben nach möglichst viel Macht, koste es, was es wolle.
Aber vielleicht täusche ich mich auch...

Allerdings muß auch ich sagen, daß ich schon recht früh jedes Vertrauen in die Politik der Grünen verloren habe. Es ist einfach nicht zu übersehen, daß sie mehr links als grün sind. Ursprünglich waren die Grünen einmal für den Umweltschutz, wenn man heute jedoch ihre Ziele ansieht und ihre Äußerungen hört, dann kann man die Politik der Grünen eigentlich nur lebensfeindlich nennen. Hat Frau Göring-Eckardt eigentlich nichts aus den Zuständen in der ehemaligen DDR gelernt?
Nein, ich begreife die Motivation der eigentlich gar nicht mehr so Grünen überhaupt nicht!
Und wie Diaconus ganz richtig geschrieben hat, christliches Verhalten oder gar christliche Ziele kann man bei den Grünen und ihren Wortführern nicht erkennen.
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Sonntag, 26. August 2012, 17:07

Kritik an christlichen Fundamentalisten

So lautet eine Meldung der idea-Nachrichtenagentur vom heutigen Tag, die eine Radiosendung des SWR 2 Sendung mit dem Titel „Bedingungslos fromm – Fundamentalistische Strömungen in Katholizismus und Protestantismus“ betraf. Der Grund, dass ich diese Meldung in diesen Thread stelle ist eine Aussage einer Funktionärin einer evangelischen LKD.

Die Radiosendung unterstellte, dass die Kernforderung der Aufklärung, selbständig zu denken, bei den Fundamentalisten keinen Platz finde. Dieser Beitrag des Journalisten Bastian Wierzioch mit dem oben erwähnten Titel wurde am 26. August gesendet. Darin werden der Priester der Piusbruderschaft in Stuttgart-Feuerbach, Andreas Steiner, sowie der evangelikale Publizist und Gemeindeleiter, Lothar Gassmann (Pforzheim), porträtiert. Der „protestantische Bibeltreue“ und der „traditionalistische Piuspriester“ hätten zahlreiche Gemeinsamkeiten: „Lothar Gassmann nimmt die Bibel wortwörtlich. Für ihn steht sie im Mittelpunkt des Glaubens. Bei Pius-Bruder Andreas Steiner steht die Kirche im Mittelpunkt seines geistlichen Lebens.“ Im Alltag folgten beide strengen Regeln, lebten sehr diszipliniert. Gemeinsam sei beiden auch „ihre anti-moderne, vordemokratische Sicht auf Staat und Gesellschaft“. Die Kernforderung der Aufklärung, Menschen sollten selbständig und kritisch denken, finde in den Gedankengebäuden von Gassmann und Steiner keinen Platz. Auch die ablehnende Haltung dem Islam gegenüber eine die beiden „Außenseiter“, heißt es in dem Beitrag: „Laut Steiner und Gassmann gibt es jeweils nur einen Weg zu Gott. Deswegen betrachten sie auch den Islam nicht als Heilsweg.“

Nach Ansicht der Weltanschauungsbeauftragten der württembergischen Landeskirche, Annette Kick (Stuttgart), unterstützt Gassmann damit „islamfeindliche Tendenzen“. Ähnliches gelte für Fragen der Moral, wie etwa beim Thema Abtreibung. Schwangerschaftsabbrüche würden von allen Christen als problematisch gesehen, so Frau Kick, „weil ja tatsächlich ein beginnendes menschliches Leben abgetötet wird“. Es sei nur so, „wie bei allem bei den Fundamentalisten, dass es nicht diskutierbar ist“.

Kommentar
Also unter diesen Prämissen bin ich gerne ein Fundamentalist zum Unterschied von Fr. Kirk, die sich christlich nennt und eindeutig eine Relativistin ist. Wäre sie keine Relativistin würde für sie das Gottes Gebot „Du sollst nicht töten“ nicht diskutierbar sein. Dass sogenannte Christen die Gebote Gottes diskutierbar halten, zeigt eigentlich, dass sie die Grundlagen des christlichen Glaubens längst ad acta gelegt haben und sich ihren „sogenannten Glauben“ selbst machen. Und dieser zeitgeistige Trend ist bei den evangelischen vorherrschend, siehe auch die Aussagen vieler Ordinierter in der Öffentlichkeit, und leider ist dieser Trend längst auch auf viele in der katholischen Kirche übergeschwappt.

Und zur Kernforderung der Aufklärung. Was hat sie außer Hekatomben unschuldig Ermordete im Namen der „Humanität“ seit der Französischen Revolution über kommunistischen Gulag und nazifaschistische KZ. Und noch ein Ergebnis der Aufklärung gibt es, nämlich, dass man die Masse der Menschen vom Glauben an Gott und von dessen Geboten und Anweisungen weggebracht hat und damit voll manipulierbar im Sinne der Atheisten gemacht und diese dabei auf das Niveau der Tiere zurückgeführt hat. So wie es mir in meinem Zivilberuf seinerzeit ein sehr bekannter superroter Rechtsanwalt, der auch im TV auftrat, im Gespräch wörtlich sagte: „Zu was lebt der Mensch? Zum Fressen, Saufen und Vögeln.“ Oder anders gesagt, das antike „panem et circenses“ um die Masse willfährig zu machen.
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Freitag, 31. August 2012, 18:01

Sterbehilfe durch Angehörige denkbar

So eine heute von idea veröffentlichte Meldung, in der gemeldet wird, dass der EKD-Ratsvorsitzende, Präses Nikolaus Schneider, den umstrittenen Entwurf für ein Gesetz zur Beihilfe zur Selbsttötung unterstützt. Nach Ansicht Schneiders sollte Sterbehilfe durch nahestehende Personen in engen Grenzen zulässig sein. Allerdings könne man bei der Unterscheidung zwischen aktiver und passiver Sterbehilfe in Grauzonen kommen. Seine Lebenserfahrung und seine Jahre als Gemeindepastor hätten ihm jedoch gezeigt, dass Menschen, die den Betroffenen persönlich sehr nahe stünden, mit dieser Grauzone im Geist der Liebe verantwortlich umgingen.

Kommentar
Ein neuer Beweis, dass sich die EKD von der Offenbarung und den Geboten Gottes verabschiedet hat, genauso wie bei der Abtreibung, Was ist an dieser Gemeinschaft noch christlich? Das ist ein zeitgeistiger Verein, der eigentlich jene Gläubigen verrät, die treu zur Bibel und Christus stehen.

Als langjähriger KH-Seelsorger weiß ich, dass es keine Grauzonen zwischen aktiver und passiver Sterbehilfe gibt, denn die Grenze ist klar: Aktive Sterbehilfe ist das Verabreichung eines Medikamentes, das den sofortigen Tod nach sich zieht und passive Sterbehilfe sind Behandlungen und Medikamente, die zur Erleichterung der Krankheit und der Schmerzfreistellung dienen und bei denen eine mögliche Verkürzung des Lebens in Kauf genommen wird. Ein Theologe, der ja auch Herr Schneider ist, sollte eigentlich den Unterschied schon wissen und nicht „wischi-waschi- Aussagen“ machen. Aber derartige Aussagen sind ja von so manchen Ordinierten der –EKD gang und gäbe.

Denn schon 1997 stellte der der Leiter des Geistlichen Rüstzentrums Krelingen, Pfarrer Wilfried Reuter, fest, dass der evangelischen Kirche der „innere Konkurs“ drohe und bezog sich dabei auf die Umfrageergebnisse des Religionssoziologen Klaus-Peter Jörns zu dessen Buch „Die neuen Gesichter Gottes“ in denen dieser Pastoren/Pastorinnen in Berlin und Brandenburg nach ihrer Einstellung zu zentralen Glaubensinhalten gefragt hatte. Die Ergebnisse: waren 66 % glauben nicht an das Jüngste Gericht, 37 % glauben nicht, dass Jesus Christ Gott ist und für 64 % ist die Bibel nicht heilig. Sein damaliges Fazit: Eine Kirche, die Pfarrer ausbildet und einstellt, denen Gott nicht heilig ist, Jesus nicht Gott, die Bibel nicht Gottes Wort ist, hat sich im Kern schon preisgegeben. Und dieser Erosionsprozess hat sich fortgesetzt, wie man aus den Wortmeldungen vieler Ordinierter feststellen kann.
Preis den Herrn!