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Evangelisch-Lutherisch

Antworten im Thema: 258 » Der letzte Beitrag (3. August 2016, 19:56) ist von diaconus.

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Samstag, 23. August 2014, 10:41

@ Teresa

Zitat

In welcher ev.-luth. Kirche hat ein Imam gepredigt und Allah akbar-Rufe von sich gegeben? Die Gemeinde wüßte ich gerne, vielleicht kenne ich sie sogar...

Auf mehrere derartige Meldungen in den letzten beiden Jahren kann ich mich erinnern. Auf evangelischen Diskussionsplattformen hat dies jeweils zu einem „shitstorm“ geführt und die meisten derartigen Diskussionsbeiträge gipfelten in der Aufforderung aus der EKD auszutreten. Leider scheinen diese Meldungen aufgrund des shitstorms gelöscht worden zu sein. Außerdem ist interessant, dass es auf den evangelischen Seiten keine Suchfunktionen gibt um ältere Meldungen zu finden, Ich habe diese schon mehrfach vergeblich gesucht. Eine Meldung habe ich jedoch noch auf einer katholischen Plattform gefunden: Sie stammt vom 13. 3. 2013 und betrifft St. Lukas, München, Der Gottesdienst in dem der Imam predigte begann nach dieser Meldung mit einer Sure des Korans, die als das Gebet des Tages bezeichnet wurde. Die Predigt wurde verschämt von der Gemeindeleitung als „Kanzelrede“ bezeichnet was genau der Wortakrobatik hinsichtlich der sonstigen angewandten zeitgeistigen Auslegung der Bibel entspricht. Und anschließend an die Imam-Predigt wurde die Abendmahlfeier gehalten. Leider fehlte die Mitteilung in der Meldung ob der Imam auch bei der Brotteilung auch beteilt worden ist. Zutrauen würde ich es derartigen Gemeinden.
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Samstag, 23. August 2014, 13:39

@ Teresa

Zitat

In welcher ev.-luth. Kirche hat ein Imam gepredigt und Allah akbar-Rufe von sich gegeben? Die Gemeinde wüßte ich gerne, vielleicht kenne ich sie sogar...

Auf mehrere derartige Meldungen in den letzten beiden Jahren kann ich mich erinnern. Auf evangelischen Diskussionsplattformen hat dies jeweils zu einem „shitstorm“ geführt und die meisten derartigen Diskussionsbeiträge gipfelten in der Aufforderung aus der EKD auszutreten. Leider scheinen diese Meldungen aufgrund des shitstorms gelöscht worden zu sein. Außerdem ist interessant, dass es auf den evangelischen Seiten keine Suchfunktionen gibt um ältere Meldungen zu finden, Ich habe diese schon mehrfach vergeblich gesucht. Eine Meldung habe ich jedoch noch auf einer katholischen Plattform gefunden: Sie stammt vom 13. 3. 2013 und betrifft St. Lukas, München, Der Gottesdienst in dem der Imam predigte begann nach dieser Meldung mit einer Sure des Korans, die als das Gebet des Tages bezeichnet wurde. Die Predigt wurde verschämt von der Gemeindeleitung als „Kanzelrede“ bezeichnet was genau der Wortakrobatik hinsichtlich der sonstigen angewandten zeitgeistigen Auslegung der Bibel entspricht. Und anschließend an die Imam-Predigt wurde die Abendmahlfeier gehalten. Leider fehlte die Mitteilung in der Meldung ob der Imam auch bei der Brotteilung auch beteilt worden ist. Zutrauen würde ich es derartigen Gemeinden.


St. Lukas in München liegt eindeutig nicht in Hamburg. :D
Aber ich weiß schon, wie Du es gemeint hast. Wenn solche Geschehnisse in der EKD wirklich vorgekommen sind, dann ist das eigentlich nur ein weiteres Zeichen dafür, wie weit sich die ev.-luth. Landeskirchen in Deutschland schon vom eigentlichen Christentum entfernt haben. Das hört sich eher nach der "Weltreligion" eines gewissen Herrn aus Tübingen an...
Mir tun nur die wirklich Gläubigen dieser Konfession leid. Aber ich glaube, daß viele von solchen Exzessen nichts wissen, denn sie werden sicher nicht den Normalzustand in den sonntäglichen Gottesdiensten repräsentieren.
Trotzdem geht einem der Hut hoch, wenn man an die sogenannten geplanten Feierlichkeiten zum "Reformationsjubiläum" denkt. Natürlich kommt dazu noch die Tatsache, daß eine Kirchenspaltung sowieso kein Anlass zum Feiern sondern eher ein Anlass zum Trauern ist. Erinnert sei nur an die Worte Christi zur Einheit unter den Christen...
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Dienstag, 9. September 2014, 17:09

Ökumene auf evangelisch
Auf einer evangelischen Diskussionsplattform fand ich folgenden Diskussionsbeitrag, der jedoch diesbezüglich dort nicht der einzige war sondern immer wieder ähnliche aufscheinen wenn es um die Hl. Mutter Kirche, die römisch-katholische, geht.

Zitat

Evangelisch-lutherisch
Lutherisch-katholischen Dialog kann nur gelingen, wenn wir unsere reformatorischen Schätze über Bord werfen. Der 31. Oktober 1517 markiert den Auftakt zur umfassendsten Erweckung, in der Geschichte der Kirche: die Rückkehr zur Heiligen Schritt als der einzigen Grundlage für Glauben und Leben und die Erkenntnis, dass das Heil nur durch persönlichen Glauben, ohne Werke und auf der Grundlage 100%-iger Gnade erlangt wird, führten zur Befreiung unzähliger Menschen aus der langen "babylonischen Gefangenschaft der Kirche".


Dazu ist nur eines festzustellen, dass das was die Evangelischen glauben reines Menschenwerk ist und sich dabei auf die Bibel berufen. Allein die Feststellung, dass Werke nicht wichtig sind, ist eine Verhöhnung Jesu, der eindeutig gesagt hat „Ich sage euch: Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan.“ (Mt 25,40 und Vers 45 als Negativum)

Martin Luther tötete bei einem Duell einen Menschen und flüchtete vor der ihn verfolgenden Staatsmacht in das Kloster, die Klöster hatten das Asylrecht. Der Dank seiner Seite war dann, dass er den sicher nicht ganz richtigen Ablasshandel dazu benutzte gegen die ihn schützende Kirche aufzutreten. Was man von so einem Charakter eines Priesters und Mönches halten soll, bleibt jedem selbst überlassen. Ich denke mir meinen Teil dazu. Natürlich sein „Turmerlebnis“ über „allein die Gnade“ war wohl der Ausdruck seines Gewissens, denn er suchte ja die Gerechtigkeit sein ganzes Leben, weil er den geschehenen Mord beim Duell nicht leugnen konnte und Gerechtfertigung suchte. Da half klarerweise nur „persönlicher Glaube und Gnade des barmherzigen Gottes.“ Was hätte er schon vorweisen können? Dass er das Priester-Zölibat sowie das Mönchsgelübde der Keuschheit gebrochen hat als er Katharina von Bora heiratete, sei nur am Rande erwähnt. Natürlich für die Menschen, die bewusst sündigen wollen ist das eine Befreiung von der "babylonischen Gefangenschaft der Kirche, denn sie dürfen sich ihre Bibelauslegung selbst machen und wohin das führt sieht man an der EKD. Homo-Segnungen, Homo-Verpartnerungen im Pfarrhaus, Verständnis für Abtreibung und Euthanasie (Schneider: Verständnis für Selbstmord an seiner Hand) trotz dem 5. Gebot: „Du sollst nicht töten“, zeitgeistige Widersprüche gegen Bibelaussagen und damit Anpassungen an die Welt trotz der Anweisung „ihr sollt nicht von dieser Welt sein.“ (vgl. Jon 15,19). Und sein Kommentar zum Galaterbrief spiegelt seinen ganzen unchristlichen Hass gegen Bibel und Kirche wider: „Wir verdammen und verfluchen die Lehre, die Messen, die Orden, die Gelübde, den Kultus, die Werke, das Leben und alles Gräuel des Papstes und der Ketzer als Schmutz des Teufels.“ Dabei vergaß Luther nur, dass er der Ketzer war und nicht die Kirche, die auf der Basis Jesu und der Apostel beruht, während er eine rein menschliche Gemeinschaft und Konfession schuf, die überhaupt keine apostolische Grundlage hat zum Unterschied von den orthodoxen und altorientalischen Kirchen, die von Aposteln und deren Schülern gegründet worden sind. Luther verfluchte also auch sich selbst, wenn er die Orden und das Gelübde verfluchte, das er vor Gott selbst geschworen hat. Dass in reformatorischen Denominationen die Kirchenväter und 1500 Jahre Kirchengeschichte negiert werden sei noch am Rande erwähnt und darauf hingewiesen, dass es genug Konvertierten gibt die zurückgekehrt sind, weil sie sich mit den Kirchenvätern und Kirchengeschichte beschäftigt hatten.
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Samstag, 1. November 2014, 18:25

Zitat eines Lutheraners
Folgendes Zitat habe ich auf einer evangelischen Diskussionsseite gefunden, die die Äußerungen des Papstes zu den Evangelikalen (siehe Papst-Thread) betraf:

Zitat

„Die gemeinsame Taufe und der Glaube an den dreieinigen Gott“ - Handelt es sich bei der katholischen Taufe, beim katholischen Glauben an Gott um den biblischen Glauben, die biblische Taufe? …Dadurch ist die katholische Religion eine andere Religion als das biblische Christentum.


Bevor dieser Lutheraner einen derartigen Nonsens von sich gibt, sollte er überlegen wer sein Konfessionsgründer Martin Luther war. Auch wenn ich mich bewusst wiederhole, man kann nicht oft genug die Wahrheit sagen; Die Hl. Mutter Kirche ist direkt von Jesus, dem Sohn Gottes gegründet: „Du bist Petrus und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen und die Möchte der Unterwelt werden sei nicht überwältigen!“ (vgl. Mt 16,18 ). Und Luther, wer war der? Ein Totschläger, wenn nicht Mörder, der im verbotenen Duell einen Menschen getötet hat, vor der Verfolgung durch den Staat ins Kloster geflüchtet ist, dort Asyl gefunden hat, studieren konnte und Priester wurde, sein ganzes Leben auf der Suche nach dem gnädigen Gott war wegen seiner Tat, der dann gegen die Institution (Kirche) auftrat, die ihm sein Leben gerettet hat, ein Zeichen, dass sein „Supercharakter“ keine Dankbarkeit kannte, eine Kirchenspaltung hervorrief und im Galaterkommentar alles das verfluchte was ihm das Leben rettete und im Alter jeden Abend voll besoffen war. Und heute sind dieselben Methode gegen die Grundlagen des christlichen Glaubens aktuell wenn man die Äußerungen der Ordinierten, die lediglich Laienprediger sind, betrachtet: Homopaare im Pfarrhaus, Homosex ist keine Sünde (Lev 18,22 2 gilt nur bei Gewaltanwendung wie immer wieder betont wird, obwohl von Gewalt kein Wort steht,) Euthanasie denkbar („Ich halte auch die Hand wenn er den Todestrunk nimmt“ – N.. Schneider), Abtreibung wenn Notgründe vorhanden sind etc. – jeder entscheidet wie er die Hl Schrift auslegt, da es keine verbindliche Lehre gibt.

Und mit solchen „Christen“, deren Konfession auf einem Säufer basiert und der unmittelbar bevor er die Bibel ins Deutsche übersetzte von Melanchton griechisch lernte sowie mit Gläubigen, die meinst keine Ahnung von Kirchengeschichte haben und Meinungen, wie oben zitiert, haben, soll eine Ökumene möglich werden? Das war einer der größte Fehler des 2.. Vaticanums – das Dekret „Unitatis Redinegratio“ – besser gewesen wäre eine eindeutige Einladung zur Rückkehrökumene, denn allein in der katholischen Kirche ist das allumfassende (volle) Heil (LG 48 ) und diese Lehre ist noch immer unverändert (s. KKK 776, 780, 849).
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Sonntag, 2. November 2014, 16:05

Dieser von Dir zitierte Schreiber auf einer ev. Plattform hat tatsächlich keine Ahnung - auch wenn er diese Einsicht nicht hat.
Seit wann unterscheidet man biblische und nichtbiblische Christen? ?( Diesen Unsinn lese ich das erste Mal! :thumbdown:
Also ich würde solche Äußerungen nicht einmal zur Kenntnis nehmen sondern einfach ignorieren. Mit solchen Leuten lohnt das Diskutieren nicht, da sie ihre Einbildungen für Bildung halten...

Ich weiß, daß Du etwas gegen die Lutheraner hast, @ Diaconus. Aber Schlechtes kann man bei jedem Kirchenmenschen (so wie bei der übrigen Menschheit auch) finden. Luther hat nicht nur Mist von sich gegeben, obwohl ich seinen Antisemitismus, der heute kaum noch jemanden bekannt ist, vollkommen ablehne. Aber auch die katholische Kirche war schon in der ersten Hälfte des 2. Jahrtausends antisemitisch. Ich erinnere nur an das unverschämte Relief aus dem Erfurter Dom: die Christen reiten auf Pferden, der Jude wird auf einem Schwein reitend dargestellt - ausgerechnet! :huh:

Abgesehen davon habe ich meine Gründe, weshalb ich von den Lutheranern zum Katholizismus konvertiert bin. Schwerwiegende Gründe. Deshalb kann ich die praktizierenden Christen unter den Lutheranern trotzdem akzeptieren. Diese laufen nicht, wie die offizielle EKG, hinter dem Zeitgeist her und sind sicher näher bei Christus als so mancher unwissender Taufscheinkatholik. Aber ich gebe ehrlich zu, daß ich nicht wirklich verstehe, weshalb diese praktizierenden evangelischen Christen der offiziellen EKD nicht schon längst den Rücken zugekehrt haben... Vielleicht liegt es bei einigen daran, daß sie wirklich gläubige Pastoren in ihrer Gemeinde haben.
Wir haben einen neuen Pfarrer. Dieser ist liturgisch ausgezeichnet, theologisch treu zur Lehre der Kirche. Aber er scheint kein Seelsorger zu sein. :( Dabei hatten wir einen unwahrscheinlich gütigen Seelsorger als Pfarrer, der wirklich ein Hirte für unsere Gemeinde war. Ich habe bisher noch niemanden gesprochen, der ihn nicht ebenso vermisst wie ich... :(
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Sonntag, 2. November 2014, 17:24

@ Teresa

Zitat

Ich weiß, daß Du etwas gegen die Lutheraner hast, @ Diaconus. Aber Schlechtes kann man bei jedem Kirchenmenschen (so wie bei der übrigen Menschheit auch) finden. Luther hat nicht nur Mist von sich gegeben, obwohl ich seinen Antisemitismus, der heute kaum noch jemanden bekannt ist, vollkommen ablehne. Aber auch die katholische Kirche war schon in der ersten Hälfte des 2. Jahrtausends antisemitisch. Ich erinnere nur an das unverschämte Relief aus dem Erfurter Dom: die Christen reiten auf Pferden, der Jude wird auf einem Schwein reitend dargestellt - ausgerechnet!

Zu Deinem Beitrag, dass ich etwas gegen Lutheraner habe, irrst Du insofern – ich habe gegen alle etwas, die nicht lehramtstreu römisch-katholisch oder orthodox sind. Eine Ausnahme bildete während der Zeit wo ich im ständigen Begräbnisdienst war ein altkatholischer Priester mit dem ich befreundet war. Dieser bot mir 1994 an, ich sollte konvertieren und er könnte mir zusichern, dass ich sofort zum Priester der Altkatholiken geweiht würde, denn er habe ohne mein Wissen diesbezüglich mit seinem Bischof gesprochen und er kann mir offiziell dieses Angebot machen. Dieser Altkatholik war ein ehemaliger r. k. Diakon, der geschieden worden war, neu heiratete, darum konvertierte und dann zum altkatholischen Priester geweiht worden war. Dieses Angebot lehnte ich natürlich dankend ab. Aber er war ein netter „Kerl“ und wir verstanden uns sehr gut.

Und zu dem Relief ist der Hintergrund damals sicher der gewesen, dass Schweinefleisch bei den Juden verboten ist, weil das Schwein als unrein gilt. Aber eine derartige Darstellung gibt es scheinbar nur im Erfurter Dom, denn von einer ähnlichen wo anders habe ich noch nie gehört. Dass es im Mittelalter und auch teilweise auch noch später für die Juden eigene Bekleidungsvorschriften gegeben hat, hatte den Grund, dass damit ein Jude erkennbar sein sollte, und er sich nicht christlichen Mädchen nähern konnte, die für ihn „Schicksen“ waren, denn geheiratet wurde in der Regel nur ein Jüdin, vorher waren die christlichen Mädchen gut genug für ihn, Das war auch noch so in den 1930er-Jahren so, wie ich aus dem eigenen Bekanntenkreis von einer Frau wusste, die ein Verhältnis mit einem Juden gehabt hatte. Also alles hatte seinen diesbezüglichen Hintergrund.
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Montag, 3. November 2014, 20:52

@ Teresa

Zitat

Ich weiß, daß Du etwas gegen die Lutheraner hast, @ Diaconus. Aber Schlechtes kann man bei jedem Kirchenmenschen (so wie bei der übrigen Menschheit auch) finden. Luther hat nicht nur Mist von sich gegeben, obwohl ich seinen Antisemitismus, der heute kaum noch jemanden bekannt ist, vollkommen ablehne. Aber auch die katholische Kirche war schon in der ersten Hälfte des 2. Jahrtausends antisemitisch. Ich erinnere nur an das unverschämte Relief aus dem Erfurter Dom: die Christen reiten auf Pferden, der Jude wird auf einem Schwein reitend dargestellt - ausgerechnet!

Zu Deinem Beitrag, dass ich etwas gegen Lutheraner habe, irrst Du insofern – ich habe gegen alle etwas, die nicht lehramtstreu römisch-katholisch oder orthodox sind. Eine Ausnahme bildete während der Zeit wo ich im ständigen Begräbnisdienst war ein altkatholischer Priester mit dem ich befreundet war. Dieser bot mir 1994 an, ich sollte konvertieren und er könnte mir zusichern, dass ich sofort zum Priester der Altkatholiken geweiht würde, denn er habe ohne mein Wissen diesbezüglich mit seinem Bischof gesprochen und er kann mir offiziell dieses Angebot machen. Dieser Altkatholik war ein ehemaliger r. k. Diakon, der geschieden worden war, neu heiratete, darum konvertierte und dann zum altkatholischen Priester geweiht worden war. Dieses Angebot lehnte ich natürlich dankend ab. Aber er war ein netter „Kerl“ und wir verstanden uns sehr gut.

Und zu dem Relief ist der Hintergrund damals sicher der gewesen, dass Schweinefleisch bei den Juden verboten ist, weil das Schwein als unrein gilt. Aber eine derartige Darstellung gibt es scheinbar nur im Erfurter Dom, denn von einer ähnlichen wo anders habe ich noch nie gehört. Dass es im Mittelalter und auch teilweise auch noch später für die Juden eigene Bekleidungsvorschriften gegeben hat, hatte den Grund, dass damit ein Jude erkennbar sein sollte, und er sich nicht christlichen Mädchen nähern konnte, die für ihn „Schicksen“ waren, denn geheiratet wurde in der Regel nur ein Jüdin, vorher waren die christlichen Mädchen gut genug für ihn, Das war auch noch so in den 1930er-Jahren so, wie ich aus dem eigenen Bekanntenkreis von einer Frau wusste, die ein Verhältnis mit einem Juden gehabt hatte. Also alles hatte seinen diesbezüglichen Hintergrund.


Der Antisemitismus der RKK in der Vergangenheit ist Fakt, den man nicht kleinreden sollte. :huh: Und nur darüber habe ich geschrieben. Es ging einfach darum, daß es nicht nur schwarz-weiß gibt, daß Luther nicht nur schlecht war, sondern daß es auch bei den Katholiken schon immer "gemenschelt" hat.
Noch einmal zu dem Relief: Gerade weil das Schweinefleisch in den Augen der Juden unrein war und ist, ist diese Darstellung eine bodenlose Frechheit gegenüber unseren älteren Glaubensgeschwistern. Das kann man einfach nicht verharmlosen. Welche diskriminierenden antisemitischen Äußerungen es in jener Zeit in der RKK noch gegeben hat, weiß ich nicht, aber es wird sicher nicht die einzige gewesen sein, denn der Antisemitismus, der leider lange Zeit auch in der katholischen Kirche herrschte, ist gut überliefert. Da Luther ja eigentlich auch aus der katholischen Kirche kam, könnte es doch sein, daß er diesen Teil aus seiner Vergangenheit sozusagen "mitgenommen" hat.
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228

Mittwoch, 12. November 2014, 16:16

Neuer EKD-Ratsvorsitzender
Gestern wurde in Dresden der 54-jährige bayrische Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm zum neuen Ratsvorsitzender der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) mit 106 von 125 abgegebenen Stimmen gewählt.

Wie nachzulesen war, war seine Wahl unbestritten und stand von vorherein ziemlich fest. Lt. der Nachrichtenagentur idea ist der Landesbischof Mitglied der SPD, lässt aber seine Mitgliedschaft seit seiner Wahl zu Landesbischof 2011 ruhen, In der Grußadresse an ihn stellten die Fraktionsvorsitzenden von Bündnis 90/Die Grünen, Katrin Göring-Eckardt und Anton Hofreiter, fest, dass mit Bedford-Strohm ein Mann an die Spitze der EKD gewählt worden sei, „dem wir in Fragen wie der Bewahrung der Schöpfung und dem starken Engagement für eine gerechte Gesellschaft eng verbunden sind“. Er werde mit Sicherheit ein Ratsvorsitzender sein, der sich auch in seinem neuen Amt in die politischen und gesellschaftlichen Debatten mit einem klaren Akzent einbringen werde.

Kommentar
Der richtige Mann am richtigen Platz einer rot-grünen Parteivorfeldorganisation, der bei seinem Antritt als Landesbischof auch festgestellt hat: „Wer eine kreationistische – also gegen die Evolutionstheorie gerichtete – Lehre verbreite, habe keinen Platz in der Landeskirche." Diese Aussage wundert mich nicht, wenn so manche andere getätigte Aussage von ihm berücksichtigt wird. Auch so manche Evangelische sind nicht „happy“, es fielen Kommentare wie „vom Regen in die Traufe“, „seine nichtchristlichen Aussagen sind ja bekannt“, „eigentlich ein weiterer Grund zum Kirchenaustritt“ usw. Für mich ist ein strammer links-grüner „Parteisoldat“, der mehr eine atheistische als christliche Linie und die Relativierung des Glaubens vertritt ist Ratsvorsitzender geworden. Darauf weist auch der Hinweis auf die Evolutionstheorie hin, die die Bibel ablehnt und vom Atheisten Richard Dawkins vehement vertreten wird.
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229

Donnerstag, 4. Dezember 2014, 17:14

Christen sollten sich nicht gegen die Evolution wenden
Die Nachrichtenagentur idea hat heute die nachfolgende Stellungnahme des Leiters der Evangelischen Zentralstelle für Weltanschauungsfragen (EZW), Reinhard Hempelmann (Berlin) veröffentlich, die dieser in der Dezemberausgabe seines Materialdienstes getätigt hat. Diese Stellungnahme wird in den wichtigsten Punkten in den Blog übernommen.

Christen sollten sich nicht gegen die Evolutionstheorie wenden, sondern deren detailreiche Datenbasis zur Kenntnis nehmen. Laut Hempelmann verzerrt die Vorstellung, dass Gott die Welt buchstäblich in sechs Tagen erschaffen hat (Kreationismus), den christlichen Glauben. Die biblischen Erzählungen von der Erschaffung des Menschen, ihrer Vertreibung aus dem Paradies und der Sintflut dürften nicht als Geschichte im historischen Sinne verstanden werden. Wer dies tue, betreibe „protestantischen Fundamentalismus“. Das Urteil von Fachwissenschaftlern gegenüber dem Kreationismus sei „durchweg ablehnend“. Der Kreationismus sei keine Wissenschaft und auch nicht in der Lage, die Evolutionstheorie zu widerlegen. Kritik übt Hempelmann an der evolutionskritischen Studiengemeinschaft „Wort und Wissen“ (Baiersbronn/Schwarzwald). Diese verkenne, dass die moderne Wissenschaft mit einem „methodischen Atheismus“ arbeiten müsse. Es gelte, die unterschiedlichen Weltzugänge von Religion und Wissenschaft zu unterscheiden.
Kein Gegensatz zwischen Schöpfungsglaube und Evolution
Hempelmann meint auch; „Der christliche Glaube sollte nicht mit Argumenten verteidigt werden, die im Widerspruch zu den Erkenntnismöglichkeiten der menschlichen Vernunft stehen.“ Im Alten Testament seien die Vorstellungen vom „Wie“ der Schöpfung nicht entscheidend. Vielmehr komme es den biblischen Zeugen darauf an, dass Himmel und Erde aus Gottes Hand kommen. Hempelmann: „Schöpfungsglaube und Evolution sind zwei unterschiedliche Weltzugänge, die beide legitim sind und zwischen denen kein Gegensatz konstruiert werden muss.“ Mit der Bibel in der Hand müsse auch nicht zum Feldzug gegen den Begründer der Evolutionstheorie, Charles Darwin (1809-1882), aufgerufen werden.

Kommentar
Wieder ein zeitgeistiger protestantischer Theologe, der die Bibel komplett in Frage stellt und der den Kreationismus, der Bibel gleichstellt. Eine Kommentatorin, Li….; hat dazu vollkommen richtig festgestellt, ob das Credo in Zukunft so beginnen wird: „Ich glaube an die Evolution denn Hervorbringer des Himmels und der Erde“ uns ich erweitere dieses Credo: „und an einen Herrn Jesus, der sich als Sohn des Vaters bezeichnete, der nur in Köpfen gewisser Menschen existiert…..“

Dieses Credo würde genau der rot-grünen Vorfeldorganisation EKD entsprechen, denn die EKD hat sich von der Bibel wie aus vielen Wortspenden zu ersehen ist, längst verabschiedete sonst würde sie nicht Verneigungen vor den Homos und vor den Homo-Verpartnerungen im Pfarrhaus machen (Lev 18,22), Euthanasie gutheißen (Nikolaus Schneider: „ich würde die Hand halten wenn jemand der Todestrunk gereicht wird….“) und fast gar nichts zum Lebensschutz. Alles Beweise, dass die Bibel für die EKD längst passé ist. Boshafterweise muss ich feststellen, ob bei Herrn Hempelmann „Nomen est Omen“ ist, wenn man einen Buchstaben verwechselt???? :thumbdown: :thumbdown: :evil:
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230

Dienstag, 30. Dezember 2014, 17:01

Slowakei: Evangelische für traditionelle Ehe
Auf der Seite der Tagespost befindet sich folgende Kurzmeldung

Zitat

Bratislava (DT/KAP/KNA) Die evangelischen Bischöfe in der Slowakei haben die Protestanten des Landes aufgerufen, die für kommenden Februar geplante Volksabstimmung gegen mehr Rechte für Homosexuelle zu unterstützen. Ein entsprechender Hirtenbrief wurde an Weihnachten in den evangelischen Kirchen des Landes verlesen. Das Referendum wird von der kirchennahen „Allianz für die Familie“ vorbereitet. Dabei geht es um den Ehebegriff, den Schutz der Ehe von Mann und Frau sowie um ein Verbot der Adoption von Kindern durch Homosexuelle und des Sexualkunde-Unterrichts an den Schulen.

Kommentar
Wie die slowakischen protestantischen Bischöfe beweisen gibt es also noch immer Protestanten, die die Lehren der Bibel hochhalten, während die EKD (Evangelische Kirche Deutschland) mit ihren Kirchenleitern dem rot-grünen Zeitgeist hinterherjagt wie Segnung von Homo-Paaren, Homo-Paare im Pfarrhaus durch Homo-Pastoren/Pastorinnen, Verständnis für Abtreibung und Euthanasie usw., alles Fakten die gegen die Bibel sowie gegen die Gebote und Anweisungen Gottes gerichtet sind.
Um diese Bibel-Abweichungen zu rechtfertigen werden theologische Purzelbäume gemacht, die jeder Christ, der die Bibel kennt, nur erschauern lassen kann, Aber die Slowaken haben sicher keine rot-grün unterwanderten Synoden, die die Denomination zu einer Parteivorfeldorganisation machen wie sie die EKD darstellt deren Kirchenleiter überwiegend linke Parteimitglieder sind. Auch der neue EKD-Ratsvorsitzende Heinrich Bedford-Strohm (München) ist nach Angabe der evangelischen Nachrichtenagentur ausgewiesenes SPD-Mitglied.
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231

Donnerstag, 23. April 2015, 16:47

Altes Testament Zeugnis einer Stammesreligion
Wie die Nachrichtenagentur idea berichtet hat der Berliner evangelische Theologieprofessor Notger Slenczka behauptet, dass das Alte Testament „kein Zeugnis der Universalität des Gottesverhältnisses, sondern ein Zeugnis einer Stammesreligion mit partikularem Anspruch“ sei. Für Christen habe es daher den gleichen Status wie die Apokryphen (außerbiblische Schriften) der Lutherbibel und dürfe somit nicht zum biblischen Kanon gehören. Gerade vor dem Hintergrund des christlich-jüdischen Dialogs halte er bestehende christliche Zugänge zum Alten Testament für „höchst problematisch“. Für diese Aussagen erhielt er heftige Kritiken.

Auch der Vorsitzende des Bibelbundes, Michael Kotsch (Horn-Bad Meinberg), kritisiert diese Aussagen und sieht in Slenczkas Forderung, das Alte Testament zu verwerfen, Ähnlichkeiten sowohl zu „sektiererischen Gnostikern aus dem zweiten und dritten Jahrhundert” als auch zu den nationalsozialistisch gesonnenen „Deutschen Christen“ und „ideologisch aufgeheizten Atheisten aus dem 20. Jahrhundert“. Und Kotsch weiters: „Mit Jesus Christus und den Autoren des Neuen Testaments plädiert der Bibelbund vehement für den Verbleib des Alten Testamentes im christlichen Kanon der Heiligen Schrift. Das Alte Testament ist ein glaubwürdiges Zeugnis vom Schöpfer der Welt und dem Vater Jesu Christi. Es ist Teil christlicher Identität und unveräußerliche Grundlage christlicher Verkündigung.“ Seine ideologie- und zeitkritischen Töne dienten einer notwendigen Infragestellung theologischer und gesellschaftlicher Einseitigkeiten der Gegenwart.

Kommentar
Dazu kann ich nur feststellen, dass dieser „Theologe“ eigentlich nie und nimmer christlich ist sondern ein ganz gewöhnlicher Heide, der sich als Pseudochrist tarnt, da er sowohl die Urwurzel des Christentums, das Alte Testament, als auch Jesus, der sich grundsätzlich auf das Alte Testament beruft indem er sagte: „Denkt nicht, ich sei gekommen, das Gesetz und die Propheten aufzuheben“ (vgl. Mt 5,17) leugnet. Und die von diesem Theologen getätigte Aussage „Gerade vor dem Hintergrund des christlich-jüdischen Dialogs halte er bestehende christliche Zugänge zum Alten Testament für „höchst problematisch“, weist eigentlich daraufhin, dass dieser „Theologe“ in meinen Augen gelinde gesagt „meschugge“ ist, denn unter der von ihm getätigten Prämisse wäre ein christlich-jüdischer Dialog ja gar nicht erforderlich.
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232

Freitag, 24. April 2015, 12:45

Altes Testament Zeugnis einer Stammesreligion
Wie die Nachrichtenagentur idea berichtet hat der Berliner evangelische Theologieprofessor Notger Slenczka behauptet, dass das Alte Testament „kein Zeugnis der Universalität des Gottesverhältnisses, sondern ein Zeugnis einer Stammesreligion mit partikularem Anspruch“ sei. Für Christen habe es daher den gleichen Status wie die Apokryphen (außerbiblische Schriften) der Lutherbibel und dürfe somit nicht zum biblischen Kanon gehören. Gerade vor dem Hintergrund des christlich-jüdischen Dialogs halte er bestehende christliche Zugänge zum Alten Testament für „höchst problematisch“. Für diese Aussagen erhielt er heftige Kritiken.

Auch der Vorsitzende des Bibelbundes, Michael Kotsch (Horn-Bad Meinberg), kritisiert diese Aussagen und sieht in Slenczkas Forderung, das Alte Testament zu verwerfen, Ähnlichkeiten sowohl zu „sektiererischen Gnostikern aus dem zweiten und dritten Jahrhundert” als auch zu den nationalsozialistisch gesonnenen „Deutschen Christen“ und „ideologisch aufgeheizten Atheisten aus dem 20. Jahrhundert“. Und Kotsch weiters: „Mit Jesus Christus und den Autoren des Neuen Testaments plädiert der Bibelbund vehement für den Verbleib des Alten Testamentes im christlichen Kanon der Heiligen Schrift. Das Alte Testament ist ein glaubwürdiges Zeugnis vom Schöpfer der Welt und dem Vater Jesu Christi. Es ist Teil christlicher Identität und unveräußerliche Grundlage christlicher Verkündigung.“ Seine ideologie- und zeitkritischen Töne dienten einer notwendigen Infragestellung theologischer und gesellschaftlicher Einseitigkeiten der Gegenwart.

Kommentar
Dazu kann ich nur feststellen, dass dieser „Theologe“ eigentlich nie und nimmer christlich ist sondern ein ganz gewöhnlicher Heide, der sich als Pseudochrist tarnt, da er sowohl die Urwurzel des Christentums, das Alte Testament, als auch Jesus, der sich grundsätzlich auf das Alte Testament beruft indem er sagte: „Denkt nicht, ich sei gekommen, das Gesetz und die Propheten aufzuheben“ (vgl. Mt 5,17) leugnet. Und die von diesem Theologen getätigte Aussage „Gerade vor dem Hintergrund des christlich-jüdischen Dialogs halte er bestehende christliche Zugänge zum Alten Testament für „höchst problematisch“, weist eigentlich daraufhin, dass dieser „Theologe“ in meinen Augen gelinde gesagt „meschugge“ ist, denn unter der von ihm getätigten Prämisse wäre ein christlich-jüdischer Dialog ja gar nicht erforderlich.


Vielleicht mache ich es mir zu einfach, aber ich denke dieser "Herr Pseudo-Theologe" aus Berlin will sich nur wichtig machen. Auf diese Weise erhält er Aufmerksamkeit, die er wohl leider in anderen Lebensbereichen nicht bekommt...
Obl.OSB

Gelobt sei Jesus Christus!

diaconus

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233

Sonntag, 10. Mai 2015, 17:48

Wenn im Fernsehgottesdienst das „Vaterunser“ verändert wird

Zitat

Wilhelmsdorf (idea) – Eine ungewöhnliche Formulierung im „Vaterunser“ hat die Zuschauer eines Fernsehgottesdienstes irritiert. Ende April wurde in der Sendung „Stunde des Höchsten“ statt der üblichen Bitte „Und führe uns nicht in Versuchung“ so gebetet: „Und führe uns in der Versuchung“. Der einstündige Gottesdienst wird von der Diakonie-Einrichtung „Zieglersche“ (Wilhelmsdorf bei Ravensburg) produziert und über den christlichen Fernsehsender BibelTV ausgestrahlt. Gegenüber der Evangelischen Nachrichtenagentur idea begründete Fernsehpfarrer Heiko Bräuning die Veränderung damit, dass er immer wieder kritische Anfragen zu dem gewohnten Wortlaut erhalte.
So eine Kurzmeldung der idea-Nachrichtenagentur.

Kommentar
Weil irgendwelche geistige „Blossfüssige“ irgendwelche komische Fragen stellen wird der biblische Wortlaut sofort verändert. Aber von der Mehrheit der EKD-Pastoren, diesen Laienpredigern, ist ja nichts anderes zu erwarten. Diese waren immer zeitgeistig, schon damals, vor 500 Jahren, als sich Luther hinter den Landesherrn verstreckt hatte, dann hat man langsam begonnen die Bibel zu verändern bis unter den Nazis die Evangelischen als „Deutsche Christen“ Jesus vom Juden zu einem arischen Galiläer gemacht haben. Und heute ist die EKD in ihren Synoden so von den Roten und Grünen unterwandert, dass sie faktisch eine politische Vorfeldorganisation derselben ist. Und für die Homos werden „Trauungen“ durchgeführt obwohl die Bibel in Lev 18,20 eindeutig von einem Gräuel spricht. Aber die Bibel ist ja diesen Pseudochristen egal, Hauptsache die EKD spielt Rektalakrobat für die zeitgeistigen Menschen. Aber von den wirklichen evangelischen Christen treten viele aus und wandern zu den Evangelikalen ab.
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234

Sonntag, 31. Mai 2015, 18:18

Das will eine christliche „Kirche“ sein?
Was die evangelikale Nachrichtenagentur idea über Äußerungen zur Homo-Ehe von Margot Käßmann und des EKD-Ratsvorsitzende Heinrich Bedford-Strohm bringt mich zum <Kotzen, denn wie diese die Bibel, das unveränderbare Wort Gottes verbiegen, ist sowohl zeitgeistig als auch ein Hinweis, dass diese Werkzeuge des Teufels sind.

So hat Käßmann, eigentlich die Käsefrau nur „Käse“ geredet aber nicht biblisch theologisch, wenn sie erklärt, dass die Öffnung der Ehe für homosexuelle Paare kann christlich und konservativ begründet werden kann, denn in den Bibelstellen, die Homosexualität verurteilen, geht es um eine Mahnung zu verantwortlicher Sexualität, die nicht mit Erniedrigung, Beliebigkeit oder gar Gewalt einhergeht, sondern mit Liebe und gegenseitigem Respekt. Gemeint seien nicht Paare, „die einander ein Jawort geben, zueinander stehen wollen in guten und in schweren Zeiten ein Leben lang“. Dazu muss ich sagen, dass ein Hilfsschüler oder Grenzdebiler die Bibelaussage Lev 18,20 „Du darfst nicht bei einem Mann liegen wie bei einer Frau, das ist dem Herrn ein Gräuel“ und im Original zusätzlich die Androhung der Todesstrafe „so sollst du das Böse in Israel ausrotten“ wohl besser verstehen als die „Supertheologen-Lügner/-fälscher“ der EKD.

Und der EKD-Ratsvorsitzende Heinrich Bedford-Strohm hatte sich ebenfalls für eine Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare ausgesprochen. Das Liebesgebot Jesu und seine Goldene Regel („Alles, was ihr wollt, das euch die Leute tun sollen, das tut ihnen auch“) seien Grundorientierungen, die zur Überwindung von Diskriminierung jeder Art ermutigten, hatte er im Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ erklärt: „Sie wiegen für mich schwerer als einzelne Bibelstellen, die Homosexualität kritisieren.“ Also Bedford-Strohm gibt sogar zu, dass die Bibel dies Homosexualität kritisiert und ablehnt, aber sein Zitat von der „Goldenen Regel“,, dass in einem anderen Zusammenhang von Jesus ausgesprochen worden war,, aber nicht mit der Tolerierung und Anerkennung von Sünden verbunden war, zeigt, dass ihm die unverkürzte und unverfälschten Worte Jesu „schnurzegal“ sind und dass dem Ratsvorsitzenden die Mastdarmakrobatik mit den Zeitgeistmenschen wichtiger sind als die klare, wahre und reine Lehre Gottes. Das ist genau der Hochmut der Schlange, die wie Gott sein will. Und diese Zeitgeistakrobatik ist ein wesentliches Merkmal der lutherischen Kirche, das im Laufe der Jahrhunderte immer wieder zur Verbindung mit der weltlichen Macht geführt hat, das letzte Mal bei den Nazis als die „Deutschen Christen“ die Bibel umschrieben und Jesus vom Juden zum „arischen Galiläer“ gemacht haben. Dazu kommt noch, dass die lutherischen in der Geschichte immer von sich ablenken indem sie auf die römischkatholischen zeigen, obwohl die Geschichtserfahrungen anderes zeigen und nachweisen. Das war sowohl bei Hitler so, der überwältigende Wahl-Ergebnisse 1933 in protestantischen Gebieten hatte, das war so bei der Inquisition wo die meisten Todesurteile von der weltlichen protestantischen Macht nachweisbar ausgesprochen worden waren.
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235

Montag, 1. Juni 2015, 16:25

Das will eine christliche „Kirche“ sein? – Ergänzung dazu
Als Ergänzung zu meinem obigen Beitrag stelle ich zwei wesentliche evangelische Stellungnahmen aus der Mitte der 1990-er Jahre in den Blog

Zuerst eine Aussage des bekannten evangelischen Theologen Wolfhart Pannenberg zu den homosexuellen Partnerschaften: „Wer die Kirche dazu drängt, die Norm ihrer Lehre in dieser Frage zu ändern, muss wissen, dass er die Spaltung der Kirche betreibt. Denn eine Kirche, die sich dazu drängen ließe, homosexuelle Betätigung nicht mehr als Abweichung von der biblischen Norm zu behandeln und homosexuelle Lebensgemeinschaften als eine Form persönlicher Liebesgemeinschaft neben der Ehe anzuerkennen, eine solche Kirche stünde nicht mehr auf dem Boden der Schrift, sondern im Gegensatz zu deren einmütigem Zeugnis. Eine Kirche, die einen solchen Schritt tut, hätte darum aufgehört, evangelische Kirche in der Nachfolge der lutherischen Reformation zu sein."

Im Jahre 1997 hat der Leiter des Geistlichen Rüstzentrums Krelingen, Pfarrer Wilfried Reuter das Ergebnis einer Umfrage veröffentlicht, die der Religionssoziologen Klaus-Peter Jörns bei Pastoren der lutherischen Kirche durchgeführt hat:

Die Ergebnisse: 66 % glauben nicht an das Jüngste Gericht
37 % glauben nicht, dass Jesus Christ Gott ist
64 % für sie ist die Bibel nicht heilig

Fazit

Pfarrer Reuter schloss aus diesem Ergebnis der Umfrage: Eine Kirche, die Pfarrer ausbildet und einstellt, denen Gott nicht heilig ist, Jesus nicht Gott, die Bibel nicht Gottes Wort ist, hat sich im Kern schon preisgegeben und sollte Konkurs anmelden.

Kommentar
Wenn man die öffentlichen Aussagen der evangelisch-lutherischen Ordinierten der letzten Jahre betrachtet, sind die Prozentzahlen der oben genannten Umfrage sicherlich wesentlich höher geworden. Und die zitierte Pannenberg-Aussage stellt auch fest, dass diese „Kirche“ nicht mehr auf dem Boden der Bibel steht, da praktizierte Homosexualität akzeptiert und Segnungen von Homo-Partnerschaften („Homo-Ehen“) durchgeführt werden.
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236

Dienstag, 14. Juli 2015, 17:39

Lieber nett statt wahr?
Vom Forum Deutscher Katholiken veröffentlicht

Zitat

Über den evangelischen Kirchentag in Stuttgart ließe sich manche Satire schreiben. Aber manchmal überholt die Wirklichkeit die Satire. Die evangelikale Nachrichtenagentur idea hat das in einer nüchternen Reportage am Beispiel des interreligiösen Dialogs festgehalten. Autor Klaus Rösler schreibt: „Im Inneren des von riesigen Kronleuchtern festlich beleuchteten Saales sitzen die 400, die es geschafft haben (hineinzukommen), an eingedeckten Tischen. Für Musik sorgt die Tübinger Gruppe „Les baliseurs du desert“ (Wanderer in der Wüste) mit Liedern aus der islamischen Sufi-Bewegung. Die drei Musiker laden ein zum Mitsingen: Auch Christen könnten „Allah“ im Lied verehren, da dies die im Orient übliche Bezeichnung „für den einen Gott“ sei. Und so stimmen viele mit ein. Das Lied erinnert melodisch an den Ruf eines Imams auf einem Minarett“. Die Naivität der Teilnehmer hat damit aber keineswegs den Höhepunkt erreicht. Rösler weiter: „Bei einer muslimischen Bibelarbeit tritt die türkischstämmige Musikerin Hülya Kandemir auf. Unter den Türken in Deutschland war sie als Folkloresängerin eine Berühmtheit, bis sie sich 2004 entschloss, nur noch für Allah zu singen. Das hat ihr nicht nur Sympathien eingebracht. Sie freut sich, dass sie auf dem Kirchentag wie selbstverständlich über Allah singen darf. Hunderte applaudieren. Sie lädt die Kirchentagsbesucher ein, mit ihr in das „La ilaha illa Allah“ („Es gibt keinen Gott außer Gott“) einzustimmen. Die eingängige Popmelodie macht es leicht mitzusingen. Bei der Veranstaltung kümmern sich muslimische Pfadfinder – es gibt 150 in fünf Stämmen in ganz Deutschland – um den reibungslosen Ablauf“.
Rösler zieht ein Fazit: Er habe beim interreligiösen Dialog „nette Juden, Muslime und Buddhisten kennengelernt. Man muss als Christ keine Angst haben, mit ihnen über Glaubensfragen zu sprechen. Aber ich freue mich über eine klare Aussage des hannoverschen Landesbischofs Ralf Meister. Er hat auf dem Kirchentag vor einem ‚theologischen Mischmasch‘ gewarnt, der den Eindruck erweckt, dass ‚alles irgendwie richtig ist‘. Doch genau das hat der Kirchentag getan“. Mehr noch: Wer die erste Sure laut sagt (La ilaha illa Allah Mohammed rasul al Allah – Es gibt keinen Gott außer Allah und Mohammed ist sein Prophet) der gilt in den Augen von Muslimen als Konvertit. Vielleicht fänden die mitsingenden Besucher das sogar gut, wenn sie es wüßten. Für die EKD allerdings gibt es noch Unterschiede. Ein Grundsatztext betont die Unterschiede zum Islam. Aber was soll man noch mit Grundsätzen, wenn alle so nett singen?
Jürgen Liminski

Kommentar
Was ist an dieser evangelischen Denomination noch christlich? Einzig ein Teil der Mitglieder, die noch die Bibel „hochhalten“ und ihren Inhalt glauben, sind noch als wirkliche Christen zu betrachten. Aber ein Großteil der Ordinierten sind zeitgeistige „Bibelverdreher“, die die Bibel so verdrehen, dass sie in den Zeitgeist passt. Dazu gehört auch die Rektalakrobatik mit dem Islam und der Homo-Lobby. Dass sich Islam und Homolobby aufgrund der Scharia widerspricht sei nur am Rande erwähnt. Oder glauben die evangelischen Ordinierten, dass sie damit die Homos vor der Scharia schützen können? Aber wer die Bibel so wie diese ordinierten Bultmamn-Jünger verdreht, glaubt wohl, dass er „Wahrheit“ im Zeitgeist genauso verdrehen kann Wie sagt der Alt-Wiener: „Selig sind die beklopften, denn sie brauchen keinen Hammer mehr!“
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237

Mittwoch, 29. Juli 2015, 18:05

Es war eine richtige Entscheidung“
so bezeichnet der im August scheidende sächsische Landesbischof Johann Bohl, der zugleich stellvertretender EKD-Ratsvorsitzender ist, die Öffnung des Pfarrhauses für homosexuelle Paare. Ein neuerlicher Beweis, dass die EKD nicht mehr auf dem Boden der christlichen Grundlagen steht sondern die eindeutigen Worte Gottes in der Bibel negiert (vgl. Lev 18,20), die lauten „Du darfst nicht bei einem Mann liegen wie bei einer Frau.“ Ironie: Aber vielleicht wird die Bibelbestimmung von den Homos dadurch umgangen, dass sich der eine stehend vorbückt und dem anderen so seinen A… zum Reinstecken darbietet. Ironie off. Solche geistige Purzelbäume sind diesen „Theologen“ (Bultmann-Jünger) ohne weiteres zuzutrauen, da ja schon auch mehrfach die Feststellung ventiliert wurde, dass praktizierte Homosexualität nach der Bibel nicht verboten sei sondern nur die Gewaltanwendung. Nur wer die Bibel auch in der Originalüberlieferung kennt weiß, dass von „Gewalt“ keine einziges Wort oder ein Hinweis darauf enthalten ist also eindeutig die praktizierte Homosexualität verboten wurde und im Original auch die Todesstrafe für beide gefordert war, denn „so sollst du das Böse in Israel ausrotten“.
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238

Sonntag, 2. August 2015, 15:51

EKD-Ratsvorsitzender im Kuratorium eines Islamzentrums
Der EKD-Ratsvorsitzende und bayerische Landesbischof, Heinrich Bedford-Strohm, hat die Einladung ins Kuratorium des Münchner Islamzentrums angenommen. Die Einrichtung soll „Muslimen bei der Ausübung ihrer Religion behilflich sein, ihr Glaubensbewusstsein und ihre Bereitschaft zum Dienst am Mitmenschen vertiefen, aber auch zum besseren Verständnis des Islam und der Muslime beitragen“, heißt es in der Selbstdarstellung
Grundlage des Zentrums sei das islamische Glaubenszeugnis „Kein Gott außer Allah und Muhammad ist Allahs Gesandte“.
So die gestrige Meldung der idea-Nachrichtenagentur.

Der Diskutant E…. meinte auf der dazugehörigen Diskussionsplattform:
„Wie will der EKD-Ratsvorsitzende und bayerische Landesbischof, Heinrich Bedford-Strohm als Christ „Muslimen bei der Ausübung ihrer Religion behilflich sein, ihr Glaubensbewusstsein und ihre Bereitschaft zum Dienst am Mitmenschen vertiefen, aber auch zum besseren Verständnis des Islam und der Muslime beitragen"? Okay, als Islamversteher und Gutmensch par exellence hat er sich ja bereits zur Genüge bewiesen.“

Kommentar
Wenn man die Grundlage des Zentrums beachtet und diesen Satz nur einmal ausspricht konvertiert man automatisch zum Islam und gilt als Moslem. Damit ist Herr Bedford-Strohm ein Apostat vom Christentum und somit ein Judas, der wie dieser Jesus verrät und er muss sich nunmehr fünfmal täglich Richtung Mekka verneigen. Aber diese Handlungsweise entspricht genau den Landeskirchen in der Nazizeit als diese einen Reichsbischof Müller von Hitler Gnaden hatten, die Bibel umschrieben, Jesus vom Juden zum galiläischen Arier machten und diejenigen Pastoren der Bekennenden Kirche wie Niemöller, Bonhoeffer u. a. dem KZ bzw. Schafott auslieferten. Es war schon immer bei den Landeskirchen zeitgeistig so, dass man beim Sieger oder zukünftig erwarteten Sieger mitmarschieren wollte.
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239

Freitag, 7. August 2015, 18:03

Evangelische Sexualethik: Trendwende ist nicht aufzuhalten
Heute veröffentlicht die Nachrichtenagentur idea folgende Meldung, dass am 24. August ein Buch mit dem Titel „Unverschämt – schön: Sexualethik: evangelisch und lebensnah“ erscheint, indem alle sexuellen Perversitäten inkl. Sadomasochismus, gutgeheißen werden.
Der Link dazu
http://www.idea.de/thema-des-tages/artik…lten-83405.html

Eine „Kirche“, die sich angeblich christlich nennt und bewusst die Worte der Bibel ändert nur um den zeitgeistigen lebensnahen Menschen zu gefallen und daher Gott „spielt“ ist keine christliche Kirche mehr sondern ein direktes Werkzeug des Teufels, das die evangelischen Gläubigen, die der Lehre dieser „Kirche“ folgen in den Abgrund führt. Aber die Landeskirchen waren schon immer „groß“ zeitgeistige Bibeländerungen durchzuführen, seien es die „Deutschen Christen“ in der Nazizeit oder die Anpassungen, die sie seit dem Tod Luthers und Melanchtons immer durchführten um den Landesherrn und dem Zeitgeist zu gefallen. Luther und Melanchton finden wahrscheinlich selbst im Grab keine Ruhe was aus ihrer Reformation gemacht wurde.
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240

Sonntag, 8. November 2015, 20:22

EKD nur gegen Rechtsextremismus
Der EKD-Ratsvorsitzende, Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm (München),hat gegen den Rechtsextremismus aufgerufen und dagegen müssten alle rechtsstaatlichen Mittel aufgeboten werden, so sagte er in seinem Bericht vor der EKD-Synode am 8. November in Bremen. So meldet heute die idea-Nachrichtenagentur.
Dass die Linksautonomen gegen alles Christliche sind, dass unterschlägt der Herr Landesbischof, der in München auch in einem islamischen Gremium für die Verbreitung des Islam sitzt und dort Rektal-Akrobatik betreibt. Aber das ist ja bei den evangelischen-lutherischen „Kirchen“ nichts Neues: Die wollen immer bei der jeweils gültigen Staatsmacht oder bei der kommenden, die erwartet wird, mitmarschieren. Dass war schon bei Martin Luther so, der sich hinter die Landesfürsten versteckt at, das war bei den Landeskirchen in der Nazizeit so, wo diese ihre Pastoren verpflichteten dem „Führer“ einen Treueid zu leisten und auch die „Deutschen Christen“ forcierten die die Bibel umschrieben und Jesus vom Juden zum arischen Galiläer machten und nunmehr ihre „Geistlichen“, die gar nicht geweiht sind sondern ordinierte Laienprediger sind als politische Funktionäre einsetzt, wie schon in so manchen Mitteilungen zu lesen war, dass sie einer Links-.Rot-Grünen Partei angehörten, ebenso die Synodenangehörigen. Und somit sind diese EKD-Landeskirchen nichts anderes als Parteivorfeldorganisationen dieser Richtungen, was ja auch ihre unchristlichen Einstellungen beweisen, die da gegen die Bibel lauten wie zBspl. Homo-Ehen, Abtreibungsbefürwortung, Euthanasieförderung usw. Dass unter diesen Umständen nur gegen den Rechtsextremismus agiert wird ist klar, denn die Antifa mit ihren Gewaltexzessen gegen christliche Organisationen, die für den Lebensschutz, gegen Abtreibung etc. sind, ja das ist dann klarerweise ein Teil der von dieser „Pseudo-Kirche“ betriebenen Politik.

P.S. Soeben habe ich auf der Diskussionsplattform von idea festgestellt, dass dort dieselbe Frage von Usern gestellt worden ist (20.33)
Preis den Herrn!