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Evangelisch-Lutherisch

Antworten im Thema: 258 » Der letzte Beitrag (3. August 2016, 19:56) ist von diaconus.

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Teresa

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201

Mittwoch, 12. Februar 2014, 21:34

Diese Antworten können eigentlich nicht von ev.-luth. Pastoren kommen, denn diese haben ein volles Theologiestudium hinter sich...
Ich weiß aber - oder irre ich mich? - daß baptistsche und methodistische Pastoren nicht Theologie studieren. Wie deren Ausbildung aussieht, weiß ich nicht, aber das Wissen der von Dir zitierten Pastoren sieht doch recht mangelhaft aus. Da Baptisten und Methodisten auch als "evangelisch" bezeichnet werden, wäre ich mit der Zurechnung zur EKD vorsichtig, denn zu der gehören diese Religionsgemeinschaften nicht.
Andererseits habe ich weder von Pastoren von Baptisten noch von Methodisten gehört, daß sie in gleichgeschlechtlichen Partnerschaften leben. Vielleicht ist der die HS auslebende Pastor tatsächlich ev.-luth. und die anderen gehören den Baptisten oder Methodisten oder einer sonstigen Freikirche (nicht der SELK!) an. - Ich bin jedenfalls über das mangelnde Wissen genauso erschüttert wie Du, @ Diaconus.

Da fällt mir gerade noch ein: Könnte es sich vielleicht um Laien handeln, die sich in der Anonymität des Internets als Pastoren ausgeben, um mehr Eindruck zu schinden? Man weiß ja nie...
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202

Mittwoch, 12. Februar 2014, 21:47

@ Teresa

Zitat

Da fällt mir gerade noch ein: Könnte es sich vielleicht um Laien handeln, die sich in der Anonymität des Internets als Pastoren ausgeben, um mehr Eindruck zu schinden? Man weiß ja nie...Zitat-Ende

Das hatte ich bei den von mir nummerierten Kommentaren 1 -3 dieses Users auch schon gedacht, aber es kamen auch Beiträge aus der Kirchengeschichte usw. von diesem Kommentator, die eigentlich ein Nichttheologe, außer er ist ein Laie mit sehr fundierten Background, faktisch nicht wissen könnte
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203

Dienstag, 18. Februar 2014, 11:12

Das Predigtfasten der EKD

Das Zentrum für Predigten hat eine Handreichung für die Predigten der Fastenzeit herausgegeben indem die Prediger der EKD aufgefordert werden in den Fastenzeitpredigten „Große Worte“ zu vermeiden. Und diese „Großen Worte“, die in den Predigten zu vermeiden sind, sind die folgenden

Auferstehung – Hoffnung - Heil – Buße - Nächstenliebe – Versöhnung – Christus
Rechtfertigung – Versuchung – Erbarmen - Reich (Gottes) - Wahrheit – Bund - Barmherzigkeit
Weisheit – Erlösung – Schwachheit – Leiden – Ewigkeit - Frieden –Freiheit - Strafe
Seele – Sünde - Zorn (Gottes) – Trost – Gehorsam – Treue – Gott – Umkehr – Heiligkeit
Unendlichkeit – Herrlichkeit – Verborgenheit Gottes – Herrschaft – Gesetz – Jesus - Böse
Kreuz – Geist - Liebe (Gottes) – Verheißung – Messias - Verkündigung

Der Link zu dieser Seite
http://www.ekd.de/zentrum-predigtkultur/

Kommentar
Frage: Was bleibt da noch vom christlichen Glauben und der Lehre Jesu sowie dem Wort Gottes übrig???? Wahrscheinlich soll nur über Grünpolitik wie Notwendigkeit sowie Gottgefälligkeit der Homo-Ehe sowie der Abtreibung und der Euthanasie, über die Unsterblichkeit der Maikäfer, über das Straße-tragen der Kröten und Schnecken und ähnliche Themen gepredigt werden. Eine christliche Gemeinschaft, die sich Kirche nennen will, und solche wichtige und grundlegende Begriffe des Christentums ausschließt, beweist, dass sie tatsächlich im Konkurs ist wie es 1997 bereits der Leiter des Geistlichen Rüstzentrums Krelingen, Pfarrer Wilfried Reuter festgestellt hat, als er die Umfrageergebnisse des Religionssoziologen Klaus-Peter Jörns bekam, der herausgefunden hatte, dass von den Pastoren 66 % nicht an das Jüngste Gericht glauben, 37 % nicht glauben, dass Jesus Christ Gott ist und 64 % die Bibel für sie nicht heilig ist.
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204

Dienstag, 18. Februar 2014, 11:46

RE: Das Predigtfasten der EKD

Das Zentrum für Predigten hat eine Handreichung für die Predigten der Fastenzeit herausgegeben indem die Prediger der EKD aufgefordert werden in den Fastenzeitpredigten „Große Worte“ zu vermeiden. Und diese „Großen Worte“, die in den Predigten zu vermeiden sind, sind die folgenden

Auferstehung – Hoffnung - Heil – Buße - Nächstenliebe – Versöhnung – Christus
Rechtfertigung – Versuchung – Erbarmen - Reich (Gottes) - Wahrheit – Bund - Barmherzigkeit
Weisheit – Erlösung – Schwachheit – Leiden – Ewigkeit - Frieden –Freiheit - Strafe
Seele – Sünde - Zorn (Gottes) – Trost – Gehorsam – Treue – Gott – Umkehr – Heiligkeit
Unendlichkeit – Herrlichkeit – Verborgenheit Gottes – Herrschaft – Gesetz – Jesus - Böse
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http://www.ekd.de/zentrum-predigtkultur/

Kommentar
Frage: Was bleibt da noch vom christlichen Glauben und der Lehre Jesu sowie dem Wort Gottes übrig???? Wahrscheinlich soll nur über Grünpolitik wie Notwendigkeit sowie Gottgefälligkeit der Homo-Ehe sowie der Abtreibung und der Euthanasie, über die Unsterblichkeit der Maikäfer, über das Straße-tragen der Kröten und Schnecken und ähnliche Themen gepredigt werden. Eine christliche Gemeinschaft, die sich Kirche nennen will, und solche wichtige und grundlegende Begriffe des Christentums ausschließt, beweist, dass sie tatsächlich im Konkurs ist wie es 1997 bereits der Leiter des Geistlichen Rüstzentrums Krelingen, Pfarrer Wilfried Reuter festgestellt hat, als er die Umfrageergebnisse des Religionssoziologen Klaus-Peter Jörns bekam, der herausgefunden hatte, dass von den Pastoren 66 % nicht an das Jüngste Gericht glauben, 37 % nicht glauben, dass Jesus Christ Gott ist und 64 % die Bibel für sie nicht heilig ist.


Ich halte das Ganze für einen schlechten Witz.

Es stellt sich auch die Frage, ob dieses Institut für die Pastoren verbindlich ist. Man muß ja nicht alles mitmachen, nur weil einige Wichtigtuer provozieren wollen, denn diese seltsame Verbotsliste von Wörtern des christlichen Glaubens ist reine Provokation! - Ich kann mir nicht vorstellen, daß alle ev.-luth. Pastoren ihr Denkvermögen bei der Kirchenleitung abgegeben haben. Oder etwa doch?
Dann, liebe ev.-luth. Pastoren, erwarte ich an dieser Stelle entsprechende Stellungnahmen!
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205

Dienstag, 18. Februar 2014, 15:44

@ Teresa

Zitat

Es stellt sich auch die Frage, ob dieses Institut für die Pastoren verbindlich ist. Man muß ja nicht alles mitmachen, nur weil einige Wichtigtuer provozieren wollen, denn diese seltsame Verbotsliste von Wörtern des christlichen Glaubens ist reine Provokation! - Ich kann mir nicht vorstellen, daß alle ev.-luth. Pastoren ihr Denkvermögen bei der Kirchenleitung abgegeben haben. Oder etwa doch?

Dein Wort in Gottes Ohr. Nachdem dieses Zentrum für Predigten jedoch eine offizielle Stelle der EKD ist, werden sich die meisten Pastoren daran halten da sie sonst Konsequenzen zu erwarten haben. Denke nur an die bekannten Äußerungen von Nikolaus Schneider und früher von Margot Käßmann die deren „moderne“ Glaubenseinstellungen klarmachten.

Weiter hat Ende vorige Woche der Präses der pietistischen Dachorganisation, Michael Diener, in einer bestimmten Angelegenheit „den Schwanz eingezogen“ und sich der EKD angenähert, wie ich auf der entsprechenden Nachrichtenplattform gelesen habe. Auf der zum Artikel dazugehörigen Diskussionsplattform sind dagegen mehr als die Hälfte der 25 Kommentatoren, die mir als Glaubenstreue von den Kommentaren bekannt sind, aufgetreten und nur jene, die einer bestimmten Lobby nahestehen waren von den Äußerungen Dieners begeistert.
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206

Dienstag, 18. Februar 2014, 15:59

@ Teresa

Zitat

Es stellt sich auch die Frage, ob dieses Institut für die Pastoren verbindlich ist. Man muß ja nicht alles mitmachen, nur weil einige Wichtigtuer provozieren wollen, denn diese seltsame Verbotsliste von Wörtern des christlichen Glaubens ist reine Provokation! - Ich kann mir nicht vorstellen, daß alle ev.-luth. Pastoren ihr Denkvermögen bei der Kirchenleitung abgegeben haben. Oder etwa doch?

Dein Wort in Gottes Ohr. Nachdem dieses Zentrum für Predigten jedoch eine offizielle Stelle der EKD ist, werden sich die meisten Pastoren daran halten da sie sonst Konsequenzen zu erwarten haben. Denke nur an die bekannten Äußerungen von Nikolaus Schneider und früher von Margot Käßmann die deren „moderne“ Glaubenseinstellungen klarmachten.

Weiter hat Ende vorige Woche der Präses der pietistischen Dachorganisation, Michael Diener, in einer bestimmten Angelegenheit „den Schwanz eingezogen“ und sich der EKD angenähert, wie ich auf der entsprechenden Nachrichtenplattform gelesen habe. Auf der zum Artikel dazugehörigen Diskussionsplattform sind dagegen mehr als die Hälfte der 25 Kommentatoren, die mir als Glaubenstreue von den Kommentaren bekannt sind, aufgetreten und nur jene, die einer bestimmten Lobby nahestehen waren von den Äußerungen Dieners begeistert.


Es mag sein, daß viele Pastoren "brav" dem Unsinn folgen. Da ich als ehemalige kirchliche Mitarbeiterin die EKD hinter den Kulissen kenne, denke ich nicht, daß kein Widerspruch erlaubt ist. Eine Anordnung, die keinen Widerspruch erlaubt, würde vom obersten beschlußfassenden Organ (wie das sich schimpft, keine Ahnung...) erlassen werden. Diese Einrichtung (Predigt-Zentrum) hat jedenfalls nicht den verbindlichen Charakter, der ihr zugeschrieben wird.
Wer feige diesen Vorschlägen folgt, würde ganz sicher erst recht keine Glaubensprüfung bestehen - gemeint ist damit, dieser würde nicht für Christus zum Märtyrer werden. In diese Situation können wir Christen jedoch schneller kommen als uns lieb ist, denn inzwischen sind die Christen ja sogar die am meisten verfolgte Religionsgemeinschaft.
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207

Dienstag, 4. März 2014, 17:01

Nordkirche für Gottesbezug in Verfassung

So eine Meldung der Tagespost von heute.

Zitat

Travemünde (DT/KNA) Die Synode der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland hat einen Gottesbezug in Schleswig-Holsteins neuer Landesverfassung gefordert. Das erklärten die 156 Kirchenparlamentarier am Samstag in Travemünde auf Antrag der früheren Landtagsvizepräsidentin Herlich Marie Todsen-Reese (CDU) und des früheren Finanzministers Claus Möller (SPD), die der Landessynode angehören. Die neue Landesverfassung soll noch in diesem Jahr verabschiedet werden; die bisherige enthält keinen Gottesbezug. Um ihn einzuführen, ist eine Zwei-Drittel-Mehrheit im Kieler Landtag erforderlich. Vor den Synodalen erinnerte Todsen-Reese an den Gottesbezug im Grundgesetz. „Damals war es die Antwort auf die Erfahrungen mit dem gottlosen Naziregime“, sagte Todsen-Reese. Die Väter und Mütter des Grundgesetzes hätten sich damals bewusst dafür entschieden, sich zurückzunehmen und auf eine höhere Instanz zu verweisen. „Die Nordelbische Kirche hat sich schon für die Aufnahme der Rechte der Sinti und Roma und für den Tierschutz in der Landesverfassung eingesetzt“, betonte Todsen-Reese. „Ist es da nicht geboten, dass wir uns für den Gottesbezug einsetzen?“ Der Beschluss wurde mit zwei Gegenstimmen und sechs Enthaltungen gefasst. Synodenpräses Andreas Tietze, der auch Landtagsabgeordneter von Bündnis 90/Die Grünen ist, enthielt sich.

Kommentar
Dass der grüne Synodenpräses Andreas Tietze sich bei der Abstimmung der Stimme enthielt sagt viel aus, nämlich, dass er nicht offen dagegen stimmen wollte. So frage ich mich, wie kann so ein Mensch in einer „Kirche“ Präses der Gläubigenversammlung sein, dem ein Gottesbezug in einer Verfassung eine Störung ist. Er dokumentiert damit eigentlich, dass ihm Gott egal ist. Unter diesen Voraussetzungen ist kein Wunder sondern Faktum, warum die EKD so abgewirtschaftet hat, denn das ist keine christliche Gemeinschaft mehr sondern nur noch eine humanistische und soziale eher linke Parteivorfeldorganisation, die sich einen christlichen Touch gibt. In diese Richtung passen auch die Wortmeldungen, die gegen die Bibel sind, von Präses Nikolaus Schneider, vieler „Bischöfe“, die eigentlich mur Laien-Oberprediger sind, da ihnen ja das Weihesakrament und die apostolische Sukzession fehlt, aber auch von den Pastoren die ja auch nur Laienprediger sind.
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208

Freitag, 14. März 2014, 16:21

„Eine Tür ist genug“ - Scharfe Kritik an evangelischer Kampagne

So eine heutige Meldung der idea-Nachrichtenagentur über eine Kampagne der EKD, die ich ungekürzt einstelle.

Zitat

Hannover (toge idea) – Auf heftige Kritik von Evangelikalen stößt eine kirchliche Internetkampagne zur Beziehungsvielfalt. Die seit Ende Februar laufende Aktion „Eine Tür ist genug“ möchte nach eigenen Angaben deutlich machen, dass Menschen in allen Beziehungsformen in der Kirche willkommen sind. Vorgestellt werden Menschen, die als Hetero-, Homo- oder Intersexuelle leben. Initiatoren sind die Evangelischen Frauen in Deutschland und die Männerarbeit der EKD (beide Hannover). Auf der Internetseite heißt es: „Eine Tür ist genug – alle gehören dazu: Frauen und Männer, vom anderen oder vom gleichen Geschlecht angezogen, in Paarbeziehung lebend oder alleinstehend, Männer die sich als Frauen fühlen, Frauen, die sich als Männer fühlen, Menschen mit ganz individueller Geschlechtsidentität. Alle können miteinander leben, ohne sich gegenseitig Angst machen zu müssen. Niemand soll sich verstecken oder verbiegen müssen, niemand sollte sich überlegen fühlen.“

Video zeigt Begegnungen auf der Toilette
Zu sehen ist ein Video, in dem sich Menschen mit unterschiedlichen sexuellen Identitäten in oder vor der Toilette begegnen. Dazu sagte der Geschäftsführer der EKD-Männerarbeit, Martin Rosowski, in einem Interview mit dem Internetportal der EKD, evangelisch.de, die Toilettentüren stünden „für die noch gängige zweiteilige Geschlechtertrennung“. Man habe versucht zu verdeutlichen, „wie widersinnig in der Regel diese strikte Trennung ist, gerade weil es noch vieles dazwischen gibt“. Deswegen sei eine Tür für alle genug, erst recht in der Kirche. Nach Angaben der Vorsitzenden der Evangelischen Frauen in Deutschland, Ilse Falk, möchte die Kampagne dazu beitragen, „dass die Menschen in unserer Kirche die heute gelebte Beziehungsvielfalt wertschätzen und das gute Potenzial, das darin steckt, erkennen lernen“.

Kritiker: Die biblische Botschaft wird verdreht
Der evangelikale Bibelexperte und Wissenschaftspublizist Alexander Schick (Westerland/Sylt) übte gegenüber der Evangelischen Nachrichtenagentur idea scharfe Kritik an der Aktion: „Ich bin zutiefst geschockt und sehe alle christlichen Werte verraten.“ Dieses evangelische Online-Portal wolle Homosexualität salonfähig machen. Hier werde die biblische Botschaft verdreht. Damit habe die evangelische Kirche „endgültig jegliche Autorität in ethischen Fragen verloren“. Der Rektoratsleiter des Martin-Bucer-Seminars, Ron Kubsch (Bonn), beklagt, dass manche kritischen Kommentare bei „Eine Tür ist genug“ nicht freigeschaltet würden. Als Beispiel nennt er den Beitrag eines jungen Mannes, in dem es heißt, die Kirche sei anscheinend dem Zeitgeist und „links-grüner Politik“ zum Opfer gefallen: „Aber man kann ja auch austreten und sich Christen anschließen, die Gott und Gottes Wort achten und lieben und darum bemüht sein wollen, sich Gott unterzuordnen.“ Kubsch: „Die grenzenlose Vielfalt kennt ihre Grenzen sehr genau, besonders dann, wenn jemand für das christliche Familienbild plädiert.“

Kommentar
Der evangelikale Bibelexperte Alexander Schick braucht sich doch über derartige Aktionen der EKD nicht wundern wenn er die Geschichte der EKD betrachtet. Wer deren Aktionen und Glaubensverkündigungen in den letzten Jahren verfolgt hat, weiß doch längst, dass die EKD alles das was biblisch-christlich ist über Bord geworfen hat und nur mehr dem rot-grünen Zeitgeist nachhechelt. Nachdem bereits Homopaare in die Pfarrhäuser eingezogen sind und derartige Paare „getraut“ werden, wird wohl das Nächste sein, was es bereits in der letzten Woche in Großbritannien gegeben hat, dass eine Frau ihren Hund geheiratet hat, dass auch Trauungen mit Tieren erfolgen. Es ist doch nur logisch, dass wenn man Abartige traut, dass auch Menschen mit Tieren getraut werden, denn die sind ja schließlich auch Geschöpfe Gottes. Genauso ist mit Abtreibung, Euthanasie u. dgl. mehr, die von EKD-Ordinierten mit Präses Nikolaus Schneider an der Spitze gutgeheißen und unterstützt werden, also als Mörderbeihelfer fungieren, denn ein wirklicher Christ kann solches nicht unterstützen und der hält das 5. Gebot „Du sollst nicht töten“ ein. Aber die EKD ist doch nur mehr ein pseudochristliche rot-grüne Vorfeldorganisation dieser Parteien und als Vorfeldorganisation der Staats-Mächtigen hat sie ja jahrhundertelange Erfahrung gesammelt, ausgehend von Luther, der sich hinter den Landesfürsten verstreckt hat und die die Güter inkl. der Kirchen der Katholiken einsteckten bis in die Nazizeit wo die „Deutschen Christen“ mit einem Reichsbischof Müller von Hitlers-Gnaden als evangelische Landeskirchen Mastdarmakrobatik bei den Nazis betrieben haben während die wahren evangelischen Christen der „Bekennenden Kirche“ im KZ (Niemöller – 8 Jahre) oder am Strang (Bonhoeffer) landeten. Bis heute hat sich EKD von dieser Vorgangsweise nicht distanziert noch entschuldigt. Und die Bibelfälschung hat es ja bereits bei den „Deutschen Christen“ gegeben, die die Bibel in ihrem Sinn umgeschrieben haben und zBspl. Jesus nicht als Juden bezeichneten sondern als arischen Galiläer. Also auch hier bei den Bibelfälschungen hat die EKD gute „Vorfahren“, die Erfahrungen liefern. Bevor ich lutherisch würde, würde ich eher wahrscheinlich Kreatonist werden, die zwar theologisch und wissenschaftlich Nonsens erklären, aber die Bibel wortwörtlich nehmen und danach leben,.
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209

Donnerstag, 3. April 2014, 17:42

EKD-Kampagne: Eine Tür ist genug“

Seit ca. 14 Tag läuft die EKD Kampagne „Eine Tür ist genug“, die lt. der Nachrichtenagentur idea von der Aktion der Evangelischen Frauen in Deutschland und der Männerarbeit der EKD (beide Hannover) für Beziehungsvielfalt wirbt. Auf der dazugehörigen Internetseite (www.eine-tuer.de) ist ein Video zu sehen, bei der sich Menschen mit unterschiedlichen sexuellen Identitäten in oder vor der Toilette begegnen. Dazu heißt es: „„Eine Tür ist genug – alle gehören dazu: Frauen und Männer, vom anderen oder vom gleichen Geschlecht angezogen, in Paarbeziehung lebend oder alleinstehend, Männer die sich als Frauen fühlen, Frauen, die sich als Männer fühlen, Menschen mit ganz individueller Geschlechtsidentität. Alle können miteinander leben, ohne sich gegenseitig Angst machen zu müssen. Niemand soll sich verstecken oder verbiegen müssen, niemand sollte sich überlegen fühlen.“

Kommentar
Ich habe mir heute Vormittag das Video angeschaut und kann nur feststellen, dass eine christliche Gemeinschaft wie die EKD, die sich als “Kirche“ bezeichnet und neben diesem Video auch das „Familienpapier“ ausgegeben hat, längst alles andere ist als eine christliche Gemeinschaft. Nicht nur dass in den vielen Wortmeldungen der meisten „Bischöfe“ und vieler Ordinierte der EKD die biblischen Grundlagen verkürzt, verfälscht, ja sogar pervertiert werden um gewissen Lobbies zu gefallen ist der in dieser Denomination verbreitete Genderwahn ein weiterer Sargnagel für das christliche. Papst Franziskus hat vor rd. zwei Wochen die Genderideologie als dämonisch festgestellt und hat hier 100%ig Recht, ja die Genderideologie ist teuflisch und hat in Wirklichkeit mit dere Gleichberechtigung von Mann und Frau überhaupt nichts mehr zu tun, denn die ist längst verwirklicht sondern wurde von psychisch-sexuell gestörten Personen, in der Mehrheit Frauen, erdacht, die mit ihrem Leben nicht zu Recht kommen und faktisch sich in die Fängen des Teufels begeben haben, Nachdem die EKD nur mehr eine Vorfeldorganisation der der rot-grünen politischen Parteien ist, wobei die Grünen ja die Melonenpartei sind – außen grün, innen hochrot – sollte die Bezeichnung auf „Einheitsbreiiges Komplott Deutschland“ umbenannt werden.
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210

Freitag, 4. April 2014, 16:17

Kein Aprilscherz – Lesbenfriedhof in Berlin

Als ich vor einigen Tagen in der „Berliner Zeitung“ lass, dass auf einem Friedhof im Bezirk Prenzlauer Berg eine eigene Abteilung für Lesben geschaffen werde und die evangelisch-lutherische Kirche dies unterstütze mit dem Argument einer modernen Begräbniskultur glaubte ich an einem Aprilscherz, Nun wird von mehreren Seiten bestätigt, dass es ernstgemeint ist. Wie geistig gestört muss man sein um eine solche Forderung zu stellen Hoffentlich verirrt sich in diesen Friedhofsbereich nicht ein Rehbock oder ein männlicher Maulwurf, da beginnen ja dann bei diesem männlichen Geruch die Gebeine in den Gräbern zu rotieren und es gibt ein Erdbeben. Ob ein diesbezüglicher Besuch von Männern in diesem Bereich auch verboten ist wurde scheinbar noch nicht bestimmt und kann aber ja noch kommen,. Und wenn die EKD der Meinung ist das dies modern ist so entspricht sie wohl auch dem gängigen Schlagwort: „Wer für alles offen ist, ist nicht ganz dicht!“ Aber das entspricht auch nicht dem richtigen Umgang mit dem unveränderlichen Wort Gottes in der Bibel was die EKD schon mehrmals im genehmen Zeitgeist verändert hat, sodass sie sich von „sola scriptura“ längst entfernt hat. Der nächste Hack-mack der EKD wird dann wohl der Schwulenfriedhof sein – mit absolutem Frauenverbot Übrigens, dass es eine Rehpopulation auf großen Wiener Friedhöfen gibt, habe ich mehrmals in meinem fast zwei Jahrzehnten dauernden Begräbnisdienst festgestellt, ist also absolut wahr.
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211

Freitag, 4. April 2014, 19:25

RE: Kein Aprilscherz – Lesbenfriedhof in Berlin

Als ich vor einigen Tagen in der „Berliner Zeitung“ lass, dass auf einem Friedhof im Bezirk Prenzlauer Berg eine eigene Abteilung für Lesben geschaffen werde und die evangelisch-lutherische Kirche dies unterstütze mit dem Argument einer modernen Begräbniskultur glaubte ich an einem Aprilscherz, Nun wird von mehreren Seiten bestätigt, dass es ernstgemeint ist. Wie geistig gestört muss man sein um eine solche Forderung zu stellen Hoffentlich verirrt sich in diesen Friedhofsbereich nicht ein Rehbock oder ein männlicher Maulwurf, da beginnen ja dann bei diesem männlichen Geruch die Gebeine in den Gräbern zu rotieren und es gibt ein Erdbeben. Ob ein diesbezüglicher Besuch von Männern in diesem Bereich auch verboten ist wurde scheinbar noch nicht bestimmt und kann aber ja noch kommen,. Und wenn die EKD der Meinung ist das dies modern ist so entspricht sie wohl auch dem gängigen Schlagwort: „Wer für alles offen ist, ist nicht ganz dicht!“ Aber das entspricht auch nicht dem richtigen Umgang mit dem unveränderlichen Wort Gottes in der Bibel was die EKD schon mehrmals im genehmen Zeitgeist verändert hat, sodass sie sich von „sola scriptura“ längst entfernt hat. Der nächste Hack-mack der EKD wird dann wohl der Schwulenfriedhof sein – mit absolutem Frauenverbot Übrigens, dass es eine Rehpopulation auf großen Wiener Friedhöfen gibt, habe ich mehrmals in meinem fast zwei Jahrzehnten dauernden Begräbnisdienst festgestellt, ist also absolut ahr.

Ja, Mensch, dann dürfen die Lesben ja auch nicht von einem Pastor beerdigt werden. Sie sollten dann schon rechtzeitig dafür sorgen, daß sie sich eine geeignete Pastorin aussuchen.

Gut, ich höre ja schon auf mit meiner Ironie... Aber mal ernsthaft, sind die bescheuert oder was? Tut mir leid, aber etwas anderes fällt mir zum Thema "Lesbenfriedhöfe" nicht ein. Wissen die denn nicht, was in der Bibel steht? ?(
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212

Montag, 7. April 2014, 16:31

EKD eröffnet Studienzentrum für Genderfragen

So ein heutiger Bericht der idea-Nachrichtenagentur, dessen wesentliche Punkte ich ungekürzt ins Forum stelle.

Zitat

Hannover (idea) – Die EKD hat am 7. April in Hannover ein Studienzentrum für Genderfragen in Kirche und Theologie eröffnet. Theologisch konservative Kreise üben scharfe Kritik. Bei der Eröffnung nannte es der EKD-Ratsvorsitzende, Nikolaus Schneider (Berlin), eine bedeutende Aufgabe für die evangelische Kirche, eine gerechte Gemeinschaft von Frauen und Männern zu gestalten. Dabei sollten alle ihre Gaben und Fähigkeiten unabhängig vom Geschlecht entfalten können. Schneider: „Wir haben erkannt, dass nicht nur Frauen durch Zuschreibungen und Rollenerwartungen in ihren individuellen Möglichkeiten beschränkt werden.“ Auch Männer wollten sich nicht mehr auf die ihnen zugeschriebene Berufs- und Ernährerrolle beschränken lassen. Statt der Frauenperspektive werde das Studienzentrum daher den Gender-Ansatz zugrunde legen. Zum Hintergrund: Der englische Begriff „Gender“ bedeutet „Geschlecht“. Die Genderforschung behauptet, dass die Unterschiede zwischen Mann und Frau kulturell konstruiert sind. Die Präses der EKD-Synode, Irmgard Schwaetzer (Berlin), sagte bei der Eröffnung, dass die Geschlechtergerechtigkeit stets ein wichtiges Anliegen des Kirchenparlaments gewesen sei. Es gebe zwar vielfältige Erfolge: „Ein noch unerfülltes Ziel bleibt indes die ausgewogene Repräsentanz beider Geschlechter in Leitungsämtern von Kirche und Diakonie.“ Um dieses Ziel zu erreichen, sei es erforderlich, die Strukturen der Leitungsämter so zu verändern, dass sie für Frauen und Männer mit modernen Lebensentwürfen attraktiv seien. Studienleiterinnen der Einrichtung sind die feministischen Theologinnen Prof. Claudia Janssen und Simone Mantei. Laut Janssen soll das Studienzentrum ein Ort des Dialogs sein: „Geschlechterbewusste Theologie steht für eine Kultur der Wertschätzung in unserer Kirche, die Unterschiede hoch achtet und gleichzeitig darauf schaut, was uns verbindet.“ Der EKD zufolge hat das Studienzentrum die Aufgabe, „Genderforschungsansätze aus verschiedenen Fach- und Forschungsgebieten, insbesondere aus der wissenschaftlichen Theologie, den Sozialwissenschaften und den Gender Studies auszuwerten und sie für verschiedene Ebenen und Handlungsfelder der Kirche exemplarisch aufzubereiten“.
Bekennende Gemeinschaft: Genderideologie ist eine Irrlehre
Die Konferenz Bekennender Gemeinschaften in den Evangelischen Kirchen Deutschlands sieht in der Einrichtung des Studienzentrums „eine bibel- und bekenntniswidrige Abkehr von der guten Schöpfungsordnung Gottes und dem christlichen Menschenbild“. Als Folge wende sich die EKD von Ehe und Familie als Leitbild christlicher Lebensform ab, erklärte der Vorsitzende des theologisch konservativen Zusammenschlusses, Pastor Ulrich Rüß (Hamburg). Die „Ideologie des Genderismus“, die irrtümlicherweise mit Gleichberechtigung verwechselt werde, leugne, dass Gott den Menschen bipolar geschaffen habe. Deren Vertreter behaupteten: „Man wird nicht als Frau geboren, man wird zur Frau gemacht.“ Rüß zufolge ist die Genderideologie theologisch gesehen eine Irrlehre. Sie stehe außerdem gegen alle Vernunft und die Naturwissenschaft. Abermals setze die EKD ein Zeichen, das den Graben zur katholischen und orthodoxen Kirche vertiefe und die Ökumene gefährde.
OJC: Geschlechterpolarität nicht aufheben
Kritisch äußert sich auch die ökumenische Kommunität „Offensive Junger Christen“ (Reichelsheim/Odenwald). Zwar sei eine Auseinandersetzung mit der Thematik zu befürworten, aber nicht eine bewusste Aufhebung der Geschlechterpolarität, erklärte Prior Konstantin Mascher. „Wir schauen skeptisch auf diese Entwicklung. Ein neues Nachdenken über gelebte Versöhnung zwischen Mann und Frau und zwischen den Generationen wäre alltagstauglicher und zukunftsweisender.“
Frauenorganisation: Die EKD ein verlängerte Arm der Genderforschung?
Die Vorsitzende des Vereins „Frau 2000plus“, die Journalistin Birgit Kelle (Kempen/Niederrhein), erklärte: „Bald wundert einen gar nichts mehr in der evangelischen Kirche. Erst die viel kritisierte ‚Orientierungshilfe‘ zur Familie, die eher Verwirrung als Orientierung schaffte, jetzt ein Studienzentrum für Genderfragen.“ Man frage sich, ob die EKD ein verlängerter Arm der Genderforschung an Universitäten werden wolle. Die Eröffnung des Zentrums sei aber konsequent: „Denn wer die Familie aus Vater-Mutter-Kindern aufgegeben hat und die traditionelle Familie nur noch als belastende Rollenerwartung an Mütter und Väter begreift, der muss sich natürlich ans Werk machen, uns alle endlich aus unserer belastenden Geschlechtlichkeit zu befreien.“ Die Kirche unterwerfe sich der „seltsamen und ideologischen Genderforschung“, die nichts anderes vorhabe, als das christliche Menschenbild zu zersetzen.

Kommentar
Jenen, die gegen die Genderideologie auftreten vollste Unterstützung im christlichen Glauben, denn sie haben noch die Bibel als Fundament. Die EKD soll endlich den Begriff „christliche Kirche“ aufgeben und sich als das bezeichnen, was sie in Wirklichkeit ist – eine rot-grüne Parteiorganisation und somit das „Kapital“ von Karl Marx und das „Kommunistische Manifest“ als „Kirchen-/Parteiprogramm“ offiziell einführen, denn von der Bibel ist ja überhaupt nichts mehr vorhanden, Im Gegenteil alles was in dieser von Gott als „Gräuel“ bezeichnet wurde, wird in der EKD als normal bezeichnet. In dieser Organisation hat der Teufel in der Welt sein Hauptquartier gefunden. Luther dreht sich noch im Grabe um, wenn er sieht was aus der von ihm gegründeten Gemeinschaft geworden ist.

Um dieses Ziel zu erreichen, sei es erforderlich, die Strukturen der Leitungsämter so zu verändern, dass sie für Frauen und Männer mit modernen Lebensentwürfen attraktiv seien, so Frau Präses Irmgard Schwaetzer. Nomen est omen – Schwaetzer, die Schwätzerin. Wenn ich den Begriff „moderne Lebensentwürfe“ nur lese kommt mir das Kotzen ohne dass ich etwas gegessen habe. „Als Mann und Frau hat er sie geschaffen“(vgl. Gen 1,27c) und „Seid fruchtbar und vermehrt euch“ (vgl. Gen 1,28b) Moderne Lebensentwürfe stehen immer im Gegensatz zum Auftrag Gottes wie gesegnete Homo- und Lesben-Ehen, auch im Pfarrhaus, ein Widerspruch zum Gottesauftrag in Genesis. Apage EKD, apage satanas. Noch eines: Ich bin lieber vulgär in Wahrheit und Offenheit mit Charakter, das verstehend die Menschen und rüttelt sie auf, als perverses was Gott ein Gräuel ist zu akzeptieren und als dies wie die EKD mit „modernen Lebensentwürfen“ in „Weichsprüchlermanier“ gegen das Wort Gottes zu bezeichnen.
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Samstag, 12. April 2014, 16:03

Von wem stammt diese Aussage? Von welchem Politiker?

Einer heutigen Meldung der idea-Nachrichtenagentur ist das nachfolgende Zitat entnommen.

Zitat

Christen sollten sich mit den Verantwortlichen aus Politik und Wirtschaft zum Wohle der Gesellschaft auseinandersetzen, etwa bei den Themen Klimawandel, neue Wirtschaftsformen, Fremdenfeindlichkeit und wachsende Armut.


Irrtum – Kein Politiker tat diese Aussage
Die Aussage stammt vom neugewählten Bischof des Sprengels Schleswig und Holstein in der „Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland“ (Nordkirche), Gothart Magaard, der von der Synode gestern für 10 Jahre gewählt wurde.

Von einem Kirchenleiter erwartet man sich doch eher in erster Linie eine Aussage über die weitere Glaubensverkündigung, über Christus oder ähnlichem. Ein weiterer Beweis, dass die EKD eine rot-grüne politische Vorfeldorganisation aber keine Kirche ist, auch wenn sich diese Organisation unter dem Titel „Kirche“ verstreckt.
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214

Freitag, 15. August 2014, 17:36

Was heißt „evangelisch sein“?
So eine Kurzzusammenfassung einer längeren Stellungnahme, die von der idea-Nachrichtenagentur heute veröffentlicht worden ist.

Zur Frage, was „evangelisch sein“ bedeute, hat sich der Catholica-Beauftragte der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands (VELKD), Karl-Hinrich Manzke, geäußert. „Im Glauben mündig zu werden und sich nicht allein auf den Glauben der Kirche und der Amtsträger zu verlassen, das vor allem bedeutet ‚evangelisch sein’“, sagte er.

Kommentar
Die Conclusio dieser Aussage ist: Jeder macht sich seinen Glauben selbst, er glaubt nur das, was ihm passt und das nennt sich dann „Christ“. Und genau dieser „Glaubenssauhaufen“ ist durch diese Rezeption des II: Vaticanums unter Anleitung modernistischer Theologen in die katholische Kirche eingedrungen. Schon lange vor meinem Theologiestudium habe ich mich mit Theologie befasst und daher entsprechende Fortbildungsveranstaltungen besucht. In einer solchen wurde festgestellt, dass bei den Protestanten, vor allem in den USA, jeder, dem die Lehre seiner Gemeinde nicht passt und er genügend Geld hat, sich seine eigene Gemeinde mit dem dazu passenden Pastor gründet. So entstanden mehrere hunderttausende Denominationen, die oft nur minimal untereinander in der Lehre abweichen und die sich dann zu Blöcken zusammenschließen und sich „Kirche“ nennen. Also reines Menschenwerk, von einem Rückschluss auf eine Apostelgründung (Sukzession) keine Spur. Und das soll dann der hl. Mutter Kirche, der Katholischen“, die nachweisbar direkt eine Gründung von Jesus und Mitwirkung der Aposteln ist, gleichwertig sein??? Wenn man hört und liest welche theologische „Purzelbäume“ die Evangelischen in ihren Diskussionen machen um der römisch-katholischen die nachweisbare Berechtigung als Seine Kirche abzusprechen und die Worte Jesus „Du bist Petrus und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen“ (vgl. Mt 16,18-19) abzuwehren und dagegen, auch gegen die Taufe, aufzutreten, dann frägt man sich schon ob in diesem Bereich „alle Tassen im Schrank sind“ Hier wird nicht einmal „sola scriptura“ anerkannt. Schon vor ca. 20 Jahren hat eine katholische Religionsprofessorin im Gymnasium zur Klasse meiner Tochter gesagt, „ich empfehle Euch, geht doch zu den Evangelischen, die haben kein Lehramt, die sind viel freier, da kann sich jeder seinen Glauben so machen wie es ihm passt, das katholische ist doch viel zu beengt.“ Das Ergebnis ist ja bei den Evangelischen (EKD) zu sehen: Homo-Trauungen, Homo-Paare im Pfarrhaus, Abtreibung und Euthanasie möglich, denkbar bis Akzeptanz usw. Das sind Christen??? – nein, sie lügen sich in die eigene Tasche und verspotten damit die Lehre Jesu und die Heilige Schrift!!!!
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215

Freitag, 15. August 2014, 22:33

Wo treten denn die Protestanten gegen die Taufe auf? Davon habe ich noch nie etwas gehört. ?(
Aus eigener Erfahrung weiß ich, daß die Taufe bei den Protestanten einen hohen Stellenwert hat.

Man sollte auch die amerikanischen Verhältnisse nicht unbedingt mit europäischen vergleichen. Die Amerikaner sind doch dafür bekannt, daß sie eine Vielzahl von christlichen Denominationen haben. Das sind aber hauptsächlich Freikirchen...

Ansonsten kann ich Dir nur zustimmen: Die Aussage dieses sogenannten "Beauftragten" für was auch immer, zeigt eine Beliebigkeit auf, die überhaupt kein Maß mehr kennt. Das hat in meinen Augen mit dem christlichen Glauben nicht mehr viel zu tun. Es gibt unumstößliche Glaubenswahrheiten, daran gibt es gar nichts zu rütteln!
Die Kirche kann nicht demokratisch sein, denn ihr Haupt war, ist und bleibt Christus! Da gibt es nichts abzustimmen. Oder hat Christus die Menschen gefragt, wie sie die Wahrheit denn gerne hätten? In der Bibel steht nichts über eine solche "demokratische" Vorgehensweise! Ganz einfach: die Wahrheit ist keine Sache von Mehrheiten, ist kein Menschenwerk, sondern existiert unabhängig von uns Menschen... wie und ob wir sie wahrnehmen, ist dabei uninteressant!
Da wir bekanntlich in einer Zeit des Niedergangs leben, wundern mich solche zeitgeistigen Aussagen eines kirchlichen "Sprechers" namens Manzke nicht wirklich - sie sind eigentlich nur deprimierend, traurig...
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216

Samstag, 16. August 2014, 17:33

Wo treten denn die Protestanten gegen die Taufe auf? Davon habe ich noch nie etwas gehört. ?(
Aus eigener Erfahrung weiß ich, daß die Taufe bei den Protestanten einen hohen Stellenwert hat.

Man sollte auch die amerikanischen Verhältnisse nicht unbedingt mit europäischen vergleichen. Die Amerikaner sind doch dafür bekannt, daß sie eine Vielzahl von christlichen Denominationen haben. Das sind aber hauptsächlich Freikirchen...

Ansonsten kann ich Dir nur zustimmen: Die Aussage dieses sogenannten "Beauftragten" für was auch immer, zeigt eine Beliebigkeit auf, die überhaupt kein Maß mehr kennt. Das hat in meinen Augen mit dem christlichen Glauben nicht mehr viel zu tun. Es gibt unumstößliche Glaubenswahrheiten, daran gibt es gar nichts zu rütteln!
Die Kirche kann nicht demokratisch sein, denn ihr Haupt war, ist und bleibt Christus! Da gibt es nichts abzustimmen. Oder hat Christus die Menschen gefragt, wie sie die Wahrheit denn gerne hätten? In der Bibel steht nichts über eine solche "demokratische" Vorgehensweise! Ganz einfach: die Wahrheit ist keine Sache von Mehrheiten, ist kein Menschenwerk, sondern existiert unabhängig von uns Menschen... wie und ob wir sie wahrnehmen, ist dabei uninteressant!
Da wir bekanntlich in einer Zeit des Niedergangs leben, wundern mich solche zeitgeistigen Aussagen eines kirchlichen "Sprechers" namens Manzke nicht wirklich - sie sind eigentlich nur deprimierend, traurig...

Ich habe mich insofern unklar ausgedrückt, da ich die „Säuglingstaufe bzw. Kindertaufe“ meinte, die das geborene Kind von der Erbsünde/Erbschuld befreit. Wikipedia formuliert es so: „Diese Erlösung findet der Mensch durch das Sakrament der Taufe, da der Getaufte nicht mehr der Erbsünde unterliegt.“ Auf einer evangelischen Diskussionsplattform habe ich Ende April-Anfang Mai dieses Jahres eine diesbezügliche Diskussion geführt und diese Lehre wurde dort abgelehnt, wie auch die Säuglingstaufe, die nur als Zwangseingliederung in die HRKK betrachtet wurde. Und als sie dort mitbekamen, dass ich Kleriker bin, wurde mir mitgeteilt, dass die HRKK nur über eine gefälschte Bibel verfügt, nicht die wirkliche Lehre Jesu hätte und wir eigentlich Götzendiener sind und Maria als Himmelskönigin anbeten, die in Wirklichkeit eine Fortführung der babylonischen Göttin Astarte sei und nichts anderes. Selbst der Hinweis, dass Luther Maria sehr geschätzt habe, wurde falsch abgetan. Ebenso wurden entsprechende Hinweise auf Aussagen der Kirchenväter als falsch verworfen.

Ich habe in diesen Diskussionen den Eindruck gewonnen, dass die protestantischen Denominationen und ihre Angehörigen keine Ahnung von Kirchengeschichte, von den Kirchenvätern usw. haben, ja großteils heute nicht einmal mehr den Glauben und das Wissen ihres Konfessionsgründers Martin Luther und seines Co Melanchton haben, der ja sogar die Ohrenbeichte als Sakrament in der evangelischen Denomination haben wollte. Sie kennen nur die Bibel wörtlich ohne den dazugehörigen Kontext und wie sie sich ihn selbst persönlich auslegen. Sünde ist scheinbar für sie nur das, was sie selbst als Sünde betrachten. Ein verpartneter Homo-Pastor der EKD hat gemeint Homosexualität sei keine Sünde, da ihn Gott so geschaffen hat. Zu meinem Hinweis auf Lev 18,22, Röm 1,24-28, 1 Kor 6,9f wurde festgestellt, dass diese Worte nur eine Vergewaltigung betrifft nicht bei einem einvernehmlichen Sex gelten. Nur in diesen Abschnitten steht kein einziges Wort von Gewalt. Aus diesem Grund sind sehr wohl eine ganze Reihe evangelischer Theologen zur HRKK konvertiert als sie sich mit den Kirchenvätern intensiv beschäftigten, - um davon nur drei zu nennen John Henry Newman, der spätere Kardinal der RKK, Theologe Scott Hahn und seine Frau sowie Theologe Andreas Theurer.

Nochmals zur Erbsünde: Wikipedia schreibt hiezu als Position reformatorischer Theologie: „Im Verständnis Martin Luthers und der meisten Reformatoren ist der Mensch immer schon im Zustand der Sünde, der das eigene Handeln von Anfang an negativ beeinflusst. Selbst das neugeborene Kind ist nach diesem Verständnis sündig und bedarf daher der Erlösung. Durch die Taufe kommt es zu keiner Aufhebung der Erbsünde; der Christ wird von Gott gerecht gesprochen (Rechtfertigungslehre), nicht gerecht gemacht.“ Dies würde bedeuten, dass die Taufe nicht die Erbschuld/Erbsünde vergibt, sondern dass er als Christ eben erst nach seinem Tod gerecht gesprochen wird – wenn Gott es will. Wir haben es aber seinerzeit im Studium so gehört, dass die Erbschuldlehre bei den Protestanten der HRKK ähnlich ist.

Interessant ist auch, dass die Orthodoxie nie so als Feind betrachtet wird wie die HRKK obwohl sich diese beiden theologisch sehr, sehr nahestehen, wenn nicht sogar 90 % gleich sind und im Sakramentenverständnis fast vollkommen übereinstimmen. Oder ist es das schlechte Gewissen bei den Protestanten, das sich im Unterbewusstsein regt, weil es weiß, dass die HRKK die wahre und alleinige Kirche Jesu Christi aufgrund Mt 16,18-19 ist und damit es vor sich selbst bestehen kann???? Denn es ist eine alte Binsenwahrheit des Menschen – wer ein schlechtes Gewissen hat, der sucht immer die Schuld beim anderen, der recht hat.
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217

Sonntag, 17. August 2014, 12:49

Also ich habe in meiner Kindheit und Jugend auch nichts anderes gelernt als das, was Euch im Seminar über die Erbsünde bei den Protestanten vorgetragen worden ist. Die von Dir geschilderte Diskussion auf einer anderen Plattform zeigt eindeutig freikirchliche Standpunkte. Wenn die Vertreter dieser Meinung sich als Protestanten bezeichnen, dann sind sie entweder der Kirche sehr fernstehende, die sich ihren Glauben tatsächlich "selbst zusammen gestrickt" haben - oder sie betreiben Etikettenschwindel. Nicht bestreiten kann man allerdings, daß auch die Protestanten eine ordentliche Menge an Vorurteilen gegenüber der RKK haben, wie ja auch viele Katholiken ihre Vorurteile gegenüber den Protestanten pflegen... Das sind allerdings "im Volk" gewachsene Vorurteile und haben mit Theologie eher weniger zu tun, auch wenn in jedem Vorurteil ein Körnchen Wahrheit stecken kann: so gibt es Übertreibungen sowhl bei den Katholiken als auch bei den Protestanten. Ich denke da nur an die Geschichte mit der Amsterdamer Marienerscheinung und ihrer Anhänger, die Maria Eigenschaften zuschreiben, die gerade Mria vollkommen fremd waren. Ist sie doch ein Vorbild in Demut und Gehorsamkeit gegenüber GOTT, das wir uns immer wieder vor Augen halten sollten! Anders herum ist es natürlich nicht so, daß die Lehre bei den Protestanten (damit meine ich NUR die ev.-luth.!) so beliebig ist, wie manche protestantische Laien und anscheinend inzwischen sogar Theologen (leider schon seit Jahrzehnten) meinen. Dein Verweis auf Luther ist vollkommen richtig! Aber seit dem 2. Weltkrieg im letzten Jahrhundert scheint den Protestanten viel Wesentliches abhanden gekommen zu sein. Mir kommt der protestantische Glaube wie "amputiert" vor, abgesehen davon daß er mir in seiner abgehobenen theoretischen Praxis schon immer fremd war.
Und zu den Orthodoxen haben die Protestanten nur deshalb keine ablehnende Haltung, weil sie mit denen fast keine Berührung haben. Soviele orthodoxe Christen gibt es ja in Deutschland nicht, da sind die römisch-katholischen schon häufiger und bieten sich als Feindbild eher an. Schade, daß es unter den Christen soviele Zänkereien gibt.

Vieles deutet darauf hin, daß der Graben zwischen Katholiken und ev.-luth. Christen inzwischen wieder viel breiter wird. Man denke nur an die Feiern zum baldigen Reformationsjubiläum. Die Mehrheit der protestantischen Äußerungen - damit sind an dieser Stelle nicht Äußerungen von Laien gemeint sondern ihrer offiziellen Sprecher - lassen mir "die Haare zu Berge stehen". Dabei sind wir doch alle Christen, sollten christlich handeln und - vor allem in der stetig zunehmenden Christenverfolgung unserer Zeit zueinander stehen! Ein anderes Beispiel sind die ethischen Äußerungen von protestantischer Seite. Da wird der Lebensschutz zunehmend mit den Füßen getreten, was nicht allein dem Zeitgeist geschuldet sein kann! Wo bleibt das "viel gerühmte", von den Protestanten sich selbst "schulterklopfend" immer wieder hervor gehobene Gewissen? Das scheint ein Gewissen zu sein, dem die Gründung in GOTT abhanden gekommen ist. Natürlich gibt es, wie ich ja auch immer wieder betont habe, auch glaubenstreue praktizierende Protestanten, die nicht nur den Lebensschutz genauso sehen wie wir Katholiken, aber die stehen uns ohnehin innerlich näher als die offizielle ev.-luth. Kirche in Deutschland.
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218

Sonntag, 17. August 2014, 16:44

@ Teresa

Zitat

Natürlich gibt es, wie ich ja auch immer wieder betont habe, auch glaubenstreue praktizierende Protestanten, die nicht nur den Lebensschutz genauso sehen wie wir Katholiken, aber die stehen uns ohnehin innerlich näher als die offizielle ev.-luth. Kirche in Deutschland.

Du hast Recht. Ich denke gerne an das mehrstündige Gespräch mit einem älteren pietistischen Pastor an dessen Krankenbett zurück. Wir wussten wo die theologischen Unterschiede sind, verstanden uns aber trotzdem blendend. Leider war er nur einige Tage stationär im KH und als er nach fast zwei Jahren zu einer eintägigen Nachuntersuchung wieder im Spital war und mich sprechen bzw. besuchen wollte, war ich an diesem Tag zum Friedhofsdienst eingeteilt und dadurch abwesend. Mit diesem hätte ich mich gerne öfters unterhalten, aber er wohnte über 300 km von Wien entfernt und wir waren somit füreinander unerreichbar. Und unsere evangelischen Pfarrerinnen waren genauso modernistisch wie unsere PAss, die mehrheitlich durch die „Tübinger Schule“ gegangen waren. Und nochmals zur Diskussion auf dieser evangelischen Plattform: Möglicherweise waren dies alle Freikirchlicher, da sie sich in der Mehrheit als ehemalige EKD’ler bezeichneten, die aber auch sehr gegen Pfingstler und Charismatiker waren. Wie soll man sich als Katholik in diesem Tohuwabohu der protestantischen Denominationen wirklich auskennen? Ich könnte fast glauben, dass diese sich selbst untereinander nicht wirklich auskennen - sie kennen ihre Gemeinde und Denomination, aber was darüber hinaus ist, ist schon „feindhaft“, da sie auch oft untereinander „uneinig“ waren wie es sich in den Diskussionen zeigte.
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219

Freitag, 22. August 2014, 16:40

Quo vadis EKD?
Der nachfolgende Artikel wurde am heutigen Tag im Forum Deutscher Katholiken veröffentlicht. Gemäß der Genehmigung vom 2. 9. 2013 stelle ich ihn hier ein.

Zitat

Heute am 21. August 2014 wurde gemeldet, dass in Hamburg in Zukunft an staatlichen Schulen der evangelische Religionsunterricht auch von muslimischen, alevitischen und jüdischen Pädagogen erteilt werden kann.
http://www.kath.net/news/47241
Das habe, so wird berichtet, am Montag eine gemischte Kommission mit Vertretern aus Schulbehörde und Relgionsgemeinschaften so entschieden. Die katholische Kirche, so die Meldung, wird sich daran nicht beteiligen. Man traut kaum seinen Augen ob dieser Meldung. In drei Jahren will die EKD groß des 500jähriger Reformationsjubiläum feiern. Was will man da eigentlich feiern? Die Frage stellt sich immer ernsthafter. Dass der Abstand zur EKD immer größer wird, hat selbst Kardinal Kasper, der emeritierte Ökumeneminister des Heiligen Stuhls öffentlich festgestellt. Hatte er sich doch in seiner Amtszeit mit großem Einsatz für die Ökumene gerade mit den Evangelischen engagiert. Aber Kardinal Kasper hatte auch schon vor Jahren in Stuttgart darauf hingewiesen, dass wir Katholiken es bei den reformatorichen Kirchen und Gemeinschaften nicht mit der weltweit gesehenen kleinen EKD zu tun haben, sondern mit ca. 650 Millionen evangelikalen Christen, von denen sicher keiner auf die Idee kommen würde, das Hamburger Projekt zu unterstützen, sondern jeder dort würde heftigen Widerstand dagegen leisten. So ist es auch nicht denkbar, dass die bekennenden evangelischen Gemeinden in Deutschland hierzu schweigen werden.
Gibt es denn in der Leitung der EKD wirklich jemanden, der glaubt, dass ein muslimischer Lehrer das evangelisch-christliche Bekenntnis der deutschen Jugend vermitteln wird? So naiv kann doch selbst in der Leitung der EKD niemand sein. Was also steckt dahinter, dass die EKD so etwas hinnimmt? Jedenfalls wird mit einem solchen Schritt, der vom reformatorischen Bekenntnis nun wirklich nichts mehr übrig lässt und das Wort “sola scriptura” ad absurdum führt, der endgültige Schritt in die Säkularisierung bzw. der Kapitulation vor den anderen nichtchristlichen Religionen vollzogen. Den muslimischen Lehrer möchte wir doch mal sehen, der in seinem Unterricht den christlichen Glauben lehrt. Und mit dem breiten Einverständnis in der evangelischen Kirche zu dem Hamburger Beschluss wäre die Ökumene mit Katholiken und Orthodoxen nun wirklich so gut wie am Ende.
Bleibt also nur zu hoffen, dass sich in der EKD die bekennenden Christen doch noch durchsetzen und den Hamburger Plänen entschiedenen Widerstand entgegen setzen.
Michael Schneider-Flagmeyer


Kommentar
Dass die EKD m. M. nur mehr eine politische Vorfeldorganisation der Rot-Grün-Linken ist habe ich ja bereits vor einiger Zeit erwähnt. Ebenso war es immer schon ein Merkmal und dies seit Luther mit der jeweiligen oder der zukünftigen Staatsmacht Seite an Seite zu marschieren. Bei Luther waren es die Landesherren, die sich an den Gütern und dem Vermögen der RKK bereicherten, in der französischen Revolution wurden nur Priester und Ordensleute der RKK hingerichtet, unter Hitler und dem von seinen Gnaden installierten Reichbischof Müller verrieten sie die Herkunft Jesu, den sie als arischen Galiläer in der „neuen“ Bibel bezeichneten und nicht als Jude, und jetzt kriechen sie den Muslimen in den A…, mit erlaubten Predigten und Allah akbar-Rufen von Imamen auf evangelischen Kanzeln, wohl in der Hoffnung, dass sie dann nicht als Ungläubige bzw. als Christen bezeichnet werden, wenn Muslime dann die Mehrheit in Deutschland haben und somit sich persönlich zu retten. Und das wollen Christen sein? Das sind Glaubensverräter am Christentum, die Jesus eindeutig verleugnen! Pfui Teufel, der diese „Christen“ schon am Wickel hat.
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220

Freitag, 22. August 2014, 22:46

Quo vadis EKD?
Der nachfolgende Artikel wurde am heutigen Tag im Forum Deutscher Katholiken veröffentlicht. Gemäß der Genehmigung vom 2. 9. 2013 stelle ich ihn hier ein.

Zitat

Heute am 21. August 2014 wurde gemeldet, dass in Hamburg in Zukunft an staatlichen Schulen der evangelische Religionsunterricht auch von muslimischen, alevitischen und jüdischen Pädagogen erteilt werden kann.
http://www.kath.net/news/47241
Das habe, so wird berichtet, am Montag eine gemischte Kommission mit Vertretern aus Schulbehörde und Relgionsgemeinschaften so entschieden. Die katholische Kirche, so die Meldung, wird sich daran nicht beteiligen. Man traut kaum seinen Augen ob dieser Meldung. In drei Jahren will die EKD groß des 500jähriger Reformationsjubiläum feiern. Was will man da eigentlich feiern? Die Frage stellt sich immer ernsthafter. Dass der Abstand zur EKD immer größer wird, hat selbst Kardinal Kasper, der emeritierte Ökumeneminister des Heiligen Stuhls öffentlich festgestellt. Hatte er sich doch in seiner Amtszeit mit großem Einsatz für die Ökumene gerade mit den Evangelischen engagiert. Aber Kardinal Kasper hatte auch schon vor Jahren in Stuttgart darauf hingewiesen, dass wir Katholiken es bei den reformatorichen Kirchen und Gemeinschaften nicht mit der weltweit gesehenen kleinen EKD zu tun haben, sondern mit ca. 650 Millionen evangelikalen Christen, von denen sicher keiner auf die Idee kommen würde, das Hamburger Projekt zu unterstützen, sondern jeder dort würde heftigen Widerstand dagegen leisten. So ist es auch nicht denkbar, dass die bekennenden evangelischen Gemeinden in Deutschland hierzu schweigen werden.
Gibt es denn in der Leitung der EKD wirklich jemanden, der glaubt, dass ein muslimischer Lehrer das evangelisch-christliche Bekenntnis der deutschen Jugend vermitteln wird? So naiv kann doch selbst in der Leitung der EKD niemand sein. Was also steckt dahinter, dass die EKD so etwas hinnimmt? Jedenfalls wird mit einem solchen Schritt, der vom reformatorischen Bekenntnis nun wirklich nichts mehr übrig lässt und das Wort “sola scriptura” ad absurdum führt, der endgültige Schritt in die Säkularisierung bzw. der Kapitulation vor den anderen nichtchristlichen Religionen vollzogen. Den muslimischen Lehrer möchte wir doch mal sehen, der in seinem Unterricht den christlichen Glauben lehrt. Und mit dem breiten Einverständnis in der evangelischen Kirche zu dem Hamburger Beschluss wäre die Ökumene mit Katholiken und Orthodoxen nun wirklich so gut wie am Ende.
Bleibt also nur zu hoffen, dass sich in der EKD die bekennenden Christen doch noch durchsetzen und den Hamburger Plänen entschiedenen Widerstand entgegen setzen.
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Kommentar
Dass die EKD m. M. nur mehr eine politische Vorfeldorganisation der Rot-Grün-Linken ist habe ich ja bereits vor einiger Zeit erwähnt. Ebenso war es immer schon ein Merkmal und dies seit Luther mit der jeweiligen oder der zukünftigen Staatsmacht Seite an Seite zu marschieren. Bei Luther waren es die Landesherren, die sich an den Gütern und dem Vermögen der RKK bereicherten, in der französischen Revolution wurden nur Priester und Ordensleute der RKK hingerichtet, unter Hitler und dem von seinen Gnaden installierten Reichbischof Müller verrieten sie die Herkunft Jesu, den sie als arischen Galiläer in der „neuen“ Bibel bezeichneten und nicht als Jude, und jetzt kriechen sie den Muslimen in den A…, mit erlaubten Predigten und Allah akbar-Rufen von Imamen auf evangelischen Kanzeln, wohl in der Hoffnung, dass sie dann nicht als Ungläubige bzw. als Christen bezeichnet werden, wenn Muslime dann die Mehrheit in Deutschland haben und somit sich persönlich zu retten. Und das wollen Christen sein? Das sind Glaubensverräter am Christentum, die Jesus eindeutig verleugnen! Pfui Teufel, der diese „Christen“ schon am Wickel hat.


Was ist denn jetzt schon wieder in Hamburg los? ?(
Wenn die EKD darauf verzichtet, die nachwachsenden Generationen im Glauben zu unterrichten, kann das doch nur den Untergang der ev.-luth. Kirche in Deutschland beschleunigen. Allerdings muß man wissen, daß Hamburg zur früheren nordelbischen Kirche gehört, die inzwischen zur Nordkirche (ein Zusammenschluß einiger Landeskirchen in Norddeutschland (Meck-Pomm., Schleswig-Holstein und Hamburg) mutiert ist, vielleicht weil schon zu viele Leute ausgetreten sind? Nichtsdestotrotz gibt es in Deutschland noch mehr ev.-luth. Landeskirchen - ob die diesen Zirkus mitmachen werden? Genug "Zirkus" veranstaltet die EKD ja schon seit Jahren, da wundert man sich schon fast nicht mehr, wenn man wieder einmal so skurrile Nachrichten liest.
Richtig: Der Graben zwischen der EKD und der RKK in Deutschland wird immer breiter, wie wir schon in früheren Beiträgen festgestellt haben, @ Diaconus. Nun bin ich neugierig, wie die anderen Landeskirchen reagieren werden - und hoffe sehr, daß nicht eine einzige kath. Gemeinde auf die Idee kommt, solche Ideen mitzumachen oder sogar nachzuahmen.

Ich glaube, die Muslime lachen sich tot über die dämlichen ev.-luth. "Christen". Sollte die EKD schon eine vorsorgliche Strategie der Anpassung fahren wollen, so wird dieses nicht funktionieren. Die Muslime haben vor Ungläubigen sowieso keinen Respekt - und vor ungläubigen "Christen", die ihren eigenen Glauben verleugnen, schon lange nicht! - Was ist bloß mit den ev.-luth. Leuten in Hamburg los? Ich begreife das nicht. So dumm kann doch niemand sein - oder offenbar doch...

@ Diaconus
In welcher ev.-luth. Kirche hat ein Imam gepredigt und Allah akbar-Rufe von sich gegeben? Die Gemeinde wüßte ich gerne, vielleicht kenne ich sie sogar...

Nachsatz: Ich kann mir nicht vorstellen, daß Juden oder Muslime glaubensfremden Leute in ihren Gotteshäusern das Wort erteilen würden. Sie werden gerade mal ausnahmsweise als stille zuhörende Gäste mit besonderen Auflagen geduldet, wenn sie denn überhaupt eingelassen werden... Da habe ich wirklich schon einige Geschichten gehört. - Ja, man soll miteinander reden, friedlich zusammen leben, aber gewisse Grenzen respektieren. Unvorstellbar, daß ein katholischer Priester in einer Moschee oder ein ev. Pastor in einer Synagoge predigt.
Wenn wir nicht eindeutig schon den 22. August hätten, würde ich an einen hamburger Aprilscherz glauben...
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