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Evangelisch-Lutherisch

Antworten im Thema: 258 » Der letzte Beitrag (3. August 2016, 19:56) ist von diaconus.

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diaconus

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Freitag, 28. Juni 2013, 16:56

Synodaler tritt aus Protest zurück

Bereits am Montag, den 24. Juni meldete die Nachrichtenagentur idea, dass der Synodale Synode der Evangelischen Kirche von Hessen und Nassau Jürgen Heitmann, der seit 2002 der Synode angehörte, mit sofortiger Wirkung zurückgetreten ist.

Der Rücktrott erfolgte aus Protest gegen die Entscheidung darüber, dass die hessisch und nassauische Kirche die Segnung gleichgeschlechtlicher Lebenspartnerschaften weitgehend einer kirchlichen Trauung gleichstellt. In einem Brief an den Präses Ulrich Oelschläger schrieb er, dass er , ,davon überzeugt sei, dass die Bibel gleichgeschlechtliches Verhalten als Sünde bezeichne. Der Heiligen Schrift müsse in der Kirche ein höherer Stellenwert als dem Zeitgeist eingeräumt werden. Er habe zwar Verständnis dafür, „dass es Menschen gibt, die mit ihren geschlechtlichen Neigungen anders geartet sind, als es dem Willen Gottes in seiner guten Schöpfung entspricht. Wir sind allzumal Sünder.“ Aber er habe kein Verständnis dafür, dass sich die Kirche „vor den Karren einer lautstarken Minderheit“ spannen lasse. Die theologische Begründung dafür, dass die biblischen Texte nicht auf die heutige Lebenswirklichkeit bezogen werden dürften, hält er für falsch und „sehr gefährlich“: „Sie könnte zum Freibrief für alles und jedes werden! Denn wer setzt die Maßstäbe, zeigt die Grenzen, wenn wir die von Gott gegebenen verwerfen?“ Zwar gelte die EKHN nach außen nun als „moderne Kirche“, doch zugleich verliere sie an Glaubwürdigkeit und Profil: „Ich weiß von zahlreichen Menschen, die wegen des Weges der Kirche in dieser Sache ihre Mitarbeit und vielfach sogar ihre Mitgliedschaft aufgegeben haben.“

Und gegenüber idea erklärte Heitmann, er sei zudem verletzt über den „unbrüderlichen Geist und Ton“ während der Beratungen der Synode. Er sei als fortschrittsfeindlicher Christ, „der noch nicht so weit ist“, verunglimpft worden. Heitmann wörtlich: „Ich sehe mich ausgegrenzt und mit meiner Überzeugung nicht mehr willkommen.“ Nicht verstehen könne er, dass letztlich die neue Lebensordnung, zu der auch die Segnung homosexueller Partnerschaften gehört, mit nur drei Gegenstimmen angenommen wurde. Denn nachdem sein Rücktritt bekanntwurde, habe er auch von zahlreichen anderen Synodalen für seine ablehnende Haltung viel Zustimmung erfahren. Er frage sich nun, was für ein Geist der Unfreiheit in der Synode herrsche, wenn Synodale sich nicht trauten, sich offen zu ihren geistlichen Überzeugungen zu bekennen.

Kommentar
Was ist an diesen evangelischen Denominationen, die im Überbau „EKD“ zusammengefasst sind, noch christlich? Das ist ein humanistischer und atheistischer politischer Verein, der sich Kirche „schimpft“, denn zu einer wirklich christlichen Kirche gehört die von Gott gegebene unveränderliche Offenbarung, die Bibel. Wer also das Wort Gottes wegen des Zeitgeistes verändert, der will Gott vorschreiben wie er sich zu verhalten hat und setzt sich an die Stelle Gottes, genauso wie es der Teufel gemacht hat, der wie Gott sei wollte. Jesus Worte sind für die EKD vollkommen zutreffend: „Wird der Menschensohn, wenn er kommt, auf der Erde noch Glauben vorfinden?“ (Lk 18,8 ) – bei dere KED sicher nicht, denn im Kontext bedeutet das Wort „Glauben“ mit der Lehre Jesu verbunden sein inkl. den Geboten und Weisungen des Alten Testaments, den Jesus sagte diesbezüglich eindeutig in den Antithesen zur Bergpredigt: „Denkt nicht, ich sei gekommen, um das Gesetz und die Propheten aufzuheben. Ich bin nicht gekommen, um aufzuheben.“ (Mt 5,17).
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182

Freitag, 28. Juni 2013, 18:06

Schneider weist Kritik am Familienpapier der EKD zurück

Wie in der heutigen Tagespost zu lesen ist, hat der EKD-Vorsitzende Nikolaus Schneider die Kritik an der „Orientierungshilfe“ zurückgewiesen, denn die „traditionelle lebenslange Ehe und Familie“ bleibe das Leitbild der evangelischen Kirche, „aber nicht mehr die einzige Form, die auf den Segen Gottes hoffen kann“, sagte er am Donnerstagabend in Berlin beim traditionellen Johannisempfang der EKD. „Wir haben daher bewusst eine Ausweitung und einen Wechsel der Perspektive vorgenommen, aber keinen Kurswechsel“, fügte er hinzu. Er freue sich über die „rege Diskussion“, die der Text „in allen Bereichen der Öffentlichkeit ausgelöst hat“.

In dem Tagespostartikel ist auch die Stellungnahme von Joachim Kardinal Meisner zum EKD-Schandpapier enthalten. Der Link dazu
http://www.die-tagespost.de/Ein-Rueckschritt;art456,144152

Kommentar
Herr Schneider, Sie sind ein Demagoge und zugleich auch ein Lügner par excellence, wenn Sie behaupten, dass die Familie „nicht mehr die einzige Form, die auf den Segen Gottes hoffen kann“. Als Theologe lese ich in und aus der Bibel das Gegenteil, dass dem Herrn, - damit Sie es begreifen, ich meine damit Gott -, Homosexualität und Unzucht ein Gräuel ist. Das was Sie und ihre pseudochristliche Clique vertreten ist genau jene „Hurerei“ und „Freiheit“, die die rot-grün-linke Reichshälfte vertritt, die bereits in 1920-er Jahren von den Kommunisten unter dem Schlagwort „Freie Liebe“ propagiert wurde. Conclusio: Sie vertreten also nichtchristliche sondern atheistische Positionen. Kein Wunder nachdem die Synoden der EKD von Roten und Grünen, der Melonenpartei (außen grün, innen hochrot mit tlw. ehemaligen Kommunisten bestückt) stark unterwandert sind. Nehmen Sie und ihre Clique das „Kapital“ von Karl Marx, das Kommunistische Manifest in die erhobenen Hände, singen die Internationale „Völker, hört die Signale“ und treten dem Freidenkerbund oder der Giordano-Bruno-Stiftung bei, denn dort gehören und passen Sie hin.
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183

Montag, 1. Juli 2013, 16:49

Das neue Familienbild macht’s möglich: EKD plant erstes evangelisches Bordell

Eine Satire unter dem nachfolgenden Link
http://www.ef-magazin.de/2013/06/28/4321…lisches-bordell

oder wird es irgendwann doch möglich? Aufgrund der bisherigen Bibelverfälschungen zur Homo-Ehe, Homo-Partnerschaften im Pfarrhaus, Abtreibungsverständnis, Euthanasie – Händchenhalten, PID usw. könnte auch sogar das einmal möglich werden. Ich würde es der EKD zutrauen mit der Bibelbegründung – es sei der älteste Beruf der Welt und schließlich hat Rahab die Kundschaft Israels in ihrem Haus beherbergt und nicht verraten (Jos 2,1,). Ist das nicht eine wunderbare theologische Begründung???? :a102: :c006: :c008:
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Sonntag, 7. Juli 2013, 18:37

EKD-Ratsvorsitzender - Familienpapier: Es wird keine Änderungen geben

So heute die idea-Nachrichtenagentur, die meldete, dass der EKD-Ratsvorsitzende Nikolaus Schneider (Berlin) Kritik an der Orientierungshilfe des Rates zur Familie zurückgewiesen hat. Es werde keine Änderungen an dem Papier geben, erklärte er im Gespräch mit der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“. „Wir haben den Fokus von ‚Ehe’ zu ‚Familie’ verschoben – im ethischen Denken wie bei den materiellen Konsequenzen“, erklärte Schneider. Aber das sei kein Abschied von der Hochschätzung der Ehe. In dem Papier würden die konstitutiven Werte von Ehe und Familie – Vertrauen, Verlässlichkeit, Verbindlichkeit, Verantwortung, Gemeinschaftsgerechtigkeit zwischen zwei Menschen – beschrieben und dann nach den notwendigen Formen für diese Inhalte gefragt. Das Neue bestehe darin, dass diese Werte nicht nur der traditionellen Ehe zugetraut und zugemutet würden. Er verstehe, dass manche Formulierung möglicherweise den Eindruck erwecken konnte, dass der institutionelle Aspekt der Ehe aufgegeben oder pauschal zurückgewiesen wird. Schneider: „Aber es geht uns gerade um ein Festhalten an der Ehe und ein Ausweiten ihrer entscheidenden Werte auf andere Formen von Familie.“

Angesprochen auf die Stellen in der Bibel, an denen Homosexualität verurteilt wird, erklärte der Ratsvorsitzende, er sei davon überzeugt, „dass an diesen Stellen nicht einvernehmliche Liebesbeziehungen kritisiert werden, sondern Entwürdigung und Gewalt.“

Kommentar
Was ist an der EKD noch christlich? Nichts, denn dieselben Argumente Schneiders habe ich in meiner Jugend als Referent in der SP-Landesparteileitung kennengelernt und es waren vor allem diese, die mir diese Ideologie zum Kotzen machte und zum Austritt führte. Jetzt kommen noch die Synodalen in der EKD dazu, die der Melonenpartei (außen grün, innen hochrot) angehören. Und der Satz zu den Homos „„dass an diesen Stellen nicht einvernehmliche Liebesbeziehungen kritisiert werden, sondern Entwürdigung und Gewalt“, dazu frage ich Sie, Herr Schneider, wo Sie einerseits Deutsch gelernt und wo und wie Sie Theologie studiert haben. Denn nirgends in der Bibel, auch nicht in der grch. Fassung, steht etwas von „Entwürdigung und Gewalt“ sondern eindeutig von „bei Männern wie bei einer Frau liegen“ bzw. „Männer entbrannten io Leidenschaft zu Männern.“ Wo ist hier von Gewalt die Rede. Also sind Sie ein Lügner, Herr Schneider. Da war unser österr. evangelischer Bischof Sturm Mitte der 90er-Jahre ehrlicher als Sie, denn als bei uns die Evangelischen mit Homopaar-Trauungen begonnen haben, hat Surm auf die Frage des Interviewers, was er zu den Bibelstellen und dem Paulinischen Römerbrief bzgl. Homos geantwortet: „Wir sagen nicht, dass Paulus lügt, aber das hat für die damaligen Menschen gegolten und nicht für die heutigen.“

Dass Jesus von „als Mann und Frau hat Gott sie geschaffen“ (vgl. Mt 19,4; Mk 10,6) gesprochen hat, das ist wohl für Herrn Schneider vollklommen uninteressant, denn er ist ein Sklave des Zeitgeistes, dem er gefallen will.
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185

Mittwoch, 10. Juli 2013, 16:38

Hintergrund zum EKD-Familienpapier

Unter dem Link
http://www.ekd.de/EKD-Texte/orientierung…fe_familie.html

habe ich folgende Hintergrundinfo, verfasst von Prof. Dr. Ute Gerhard, Stellvertr. Vorsitzende der Ad-hoc-Kommission des Rates der EKD entdeckt, die an der Entstehung des Papiers maßgeblich beteiligt war. Diese schrieb anlässlich der Vorstellung der Leitlinien (s. Link) Folgendes wobei man den abfälligen Ton gegenüber dem "sogenannten" christlich-abendländischen Eheverständnis beachten sollte:

Zitat

"Dabei haben das sog. christlich-abendländische Eheverständnis und die Lehren von der Ehe als Institution bis in die jüngste Vergangenheit dazu gedient, patriarchale Vorrechte des Ehemannes und die "Gewalt" des Vaters über die Kinder zu stützen. Mit ihrem Kurswechsel öffnet sich die evangelische Kirche nicht nur der gelebten Wirklichkeit der Familien, sie befreit sich und andere auch von Vorurteilen und Abgrenzungen gegenüber denen, die sich aufgrund ihrer Lebensweise in der Kirche nicht verstanden oder ausgeschlossen fühlen."

Dass dies in der Vergangenheit nicht selbstverständlich war, wissen wir aus der historischen Familienforschung, die nicht nur die Idealisierung der Familie in der Vergangenheit und den Mythos von Großfamilie infrage gestellt hat, sondern auch zeigen konnte, dass die Vielfalt der Familienformen in Europa der Normalfall war.

Mit dieser Akzentsetzung und Orientierung aber ist die evangelische Kirche – und dies ist mein Interesse als Sozialwissenschaftlerin – ein wichtiger zivilgesellschaftlicher Akteur, um für einen Perspektivenwechsel auch in der Politik einzutreten

Auch außerhalb der Kirche kann die evangelische Kirche somit als Bündnispartner für eine Politik der Umkehrung politischer Prioritäten wahrgenommen werden – einer Kirche, die sich den Veränderungen und Problemen nicht nur stellt, sondern den Herausforderungen zuwendet; die den neuen Lebensformen kompetent, lebensnah und fürsorglich begegnet und sie in ihrem kirchlichen Handeln gleichermaßen berücksichtigt. Dann können der soziale Wandel und die neuen Formen familialer Solidarität auch als Bereicherung erfahren werden.
Kommentar
Werte Frau Professor, welche historische Familienforschung meinen Sie – jene aus der Antike also der griechischen oder römischen Kultur, die untergegangen sind oder jene, die die letzten dreißig Jahre umfasst und bereits von der atheistischen rot-grünen Politik geprägt war, die die Scheidungsraten und Patchwork-Familien in die Höhe trieb. Denn in meinen immerhin mehr als 70 Lebensjahren habe ich Scheidungen und Scheidungswaisen nur in Einzelfällen festgestellt während die Masse, mindestens 95 Prozent, eher dem christlichen Familienbild anhingen.

Scheinbar trifft bei den Soziologen dasselbe zu wie bei einem großen Teil der Psychotherapeuten zu, von denen gesagt wird „er wird nur Psychotherapeut, weil er weiß, dass er selbst therapiert gehört“ und dies hat sich aufgrund meiner Erfahrung als langjähriger KH-Seelsorger sowie im Heilungs- und Befreiungsdienst bis zu 50 Prozent bestätigt. Und nachdem ich in jungen Jahren einige Jahre als hauptamtlicher Referent in einer linken Landespartei tätig war und auch die Parteischule besuchen musste, da ich für ein Mandat vorgesehen war, gab man uns dort die Empfehlung besonders dir Richtungen Journalistik/Publizistik, Jura, Lehrer, Soziologie oder ähnliches zu studieren, also alles Richtungen, wo die Manipulation der Menschen bzw. der Gesellschaft möglich ist. Nur als ich immer tiefer in diese Ideologie „eindrang“, habe ich mich mit Grausen davon abgewandt.

Wenn Sie die EKD als Bündnispartner der Politik bezeichnen, so demaskieren Sie die EKD und beweisen damit endgültig, dass die EKD faktisch eine links-rot-grüne Vorfeldorganisation dieser linken und atheistischen Parteigruppierung geworden ist, bei der vom christlichen biblischen Glauben nicht mehr übrig geblieben ist. Nachdem Sie von patriarchalen Vorrechten und väterlicher Gewalt gesprochen haben, beweisen Sie damit auch, dass Sie die gottgewollte Ordnung, die im Wort Gottes, d. h. in der Bibel festgelegt ist, bekämpfen und als Feministin das Patriarchat durch ein Matriarchat, ersetzen wollen wie ich es auch immer wieder von feministischen Theologinnen gehört habe mit Worten wie „Uns interessiert der Glaube ja gar nicht, aber wir wollen die Macht der Männer in der Kirche/Religion brechen.“

Arme wirklich evangelische Christen, die ihr zur Bibel treu steht, ihr werdet von Euren kirchlichen Oberen verraten, diesmal an die rot-grünen während „die bekennende (evangelische) Kirche“ unter Niemöller, Dietrich Bonhoeffer u. a. seinerzeit an die „Deutschen Christen“ unter dem Reichbischof Müller von Hitlers-Gnaden an die Braunen verraten wurde.

Nachtrag
Als ich nunmehr den Link aufrief (16,40), waren die Aussagen von Ute Gerhard im Gegensatz zum heutigen Vormittag (vor 12 Uhr), dem Zeitpunkt an dem ich diesen Text kopiert hatte, verschwunden. Dieser Text wurde wahrscheinlich gelöscht, da dieser Link auch auf einer anderen Plattform erwähnt und zitiert worden war.
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Sonntag, 14. Juli 2013, 15:12

Zustimmung zum EKD-Familienpapier

In einer heutigen idea-Meldung fand ich in dieser folgende inkludierte Teilmeldung:
Die Landesbischöfin der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland, Ilse Junkermann (Magdeburg), hat sich dagegen hinter die EKD-Orientierungshilfe gestellt. Sie könne die Kritik, die evangelische Kirche nehme in dem Papier Abschied von der Ehe als Institution zugunsten einer Offenheit für alle möglichen und denkbaren Formen des Zusammenlebens und surfe damit auf der Welle der Beliebigkeit, „nur schwer nachvollziehen“. Jesus habe einmal gesagt, der Sabbat sei um des Menschen willen gemacht, nicht der Mensch um des Sabbats willen. Dies gelte auch mit Blick auf veränderte Formen des Zusammenlebens, so die Bischöfin. Auch sie seien für den Menschen da „und nicht der Mensch für eine bestimmte gesellschaftlich geprägte Form von Ehe“. Sie hoffe, dass die EKD-Orientierungshilfe breit und kontrovers diskutiert wird: „Das ist ein guter evangelischer Weg.“

Kommentar.
Frau Junkermann darf ich die Frage stellen in welcher Baumschule haben Sie Theologie studiert, waren es Fichten oder Tannen? Selbst mein Professor hätte „sauer“ reagiert, wenn ich mit der bultmann’sche hkM Jesus –Sabataussage mit der Ehe so wie Sie vermischt hätte. Nachdem andere evangelische Theologen, die nicht der EKD angehören, sehr wohl entsprechende Auslegungen der Bibel lehren, kann wohl bei Ihnen das Studium nicht adäquat gewesen sein. Was hat das Sabathwort Jesu (Mk 2,27) mit der Ehe zu tun? Jesu hat eindeutig auf den Dekalog mit den Worten „Ich bin nicht gekommen das Gesetz und die Propheten aufzuheben“ (vgl. Mt 5,17) in den Antithesen zur Bergpredigt, falls Sie wissen was diese sind, hingewiesen bzw. auch auf „Als Mann und Frau hat er sie geschaffen“ (vgl. Gen 1,27) sowie „sie werden ein Fleisch sein“ (vgl. Gen 2,24). Da haben selbst die Kreatonisten noch mehr Logik in deren unwissenschaftlicher Feststellung, dass die Erde vor 6.000 Jahren geschaffen wurde als Sie, Fr. Junkermann in ihrer Vermischung, denn in Genesis ist die Erschaffung der Welt in 6 Tagen beschrieben und in Psalm 90,4 „Tausend Jahre sind für dich wie der Tag, der gestern vergangen ist“ und das macht nach Adam Riese 6.000 Jahre. Nachdem auch andere evangelische Theologen derartige Exegese-Vermischungen seit mindesten 20 Jahren so von sich geben, frage ich mich, ob diese zeitgeistigen Anpassungen nicht ein Werk des Teufels sind und die Theologen zumindest unbewusst dessen Sklaven sind. Scheinbar ist auch diese Jesu-Aussage nicht relevant: „Nicht jeder, der zu mir sagt. Herr!,Herr! wird in das Himmelreich kommen, sondern nur wer den Willen meines Vaters im Himmel erfüllt.“ Und wenn wer das Wort nach seinem „Geschmack“ entgegen dem Sinn Gottes auslegt, erfüllt er in diesem Fall den Willen Gottes oder seinen eigenen?
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Sonntag, 14. Juli 2013, 15:39

RE: Zustimmung zum EKD-Familienpapier

In einer heutigen idea-Meldung fand ich in dieser folgende inkludierte Teilmeldung:
Die Landesbischöfin der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland, Ilse Junkermann (Magdeburg), hat sich dagegen hinter die EKD-Orientierungshilfe gestellt. Sie könne die Kritik, die evangelische Kirche nehme in dem Papier Abschied von der Ehe als Institution zugunsten einer Offenheit für alle möglichen und denkbaren Formen des Zusammenlebens und surfe damit auf der Welle der Beliebigkeit, „nur schwer nachvollziehen“. Jesus habe einmal gesagt, der Sabbat sei um des Menschen willen gemacht, nicht der Mensch um des Sabbats willen. Dies gelte auch mit Blick auf veränderte Formen des Zusammenlebens, so die Bischöfin. Auch sie seien für den Menschen da „und nicht der Mensch für eine bestimmte gesellschaftlich geprägte Form von Ehe“. Sie hoffe, dass die EKD-Orientierungshilfe breit und kontrovers diskutiert wird: „Das ist ein guter evangelischer Weg.“

Kommentar.
Frau Junkermann darf ich die Frage stellen in welcher Baumschule haben Sie Theologie studiert, waren es Fichten oder Tannen? Selbst mein Professor hätte „sauer“ reagiert, wenn ich mit der bultmann’sche hkM Jesus –Sabataussage mit der Ehe so wie Sie vermischt hätte. Nachdem andere evangelische Theologen, die nicht der EKD angehören, sehr wohl entsprechende Auslegungen der Bibel lehren, kann wohl bei Ihnen das Studium nicht adäquat gewesen sein. Was hat das Sabathwort Jesu (Mk 2,27) mit der Ehe zu tun? Jesu hat eindeutig auf den Dekalog mit den Worten „Ich bin nicht gekommen das Gesetz und die Propheten aufzuheben“ (vgl. Mt 5,17) in den Antithesen zur Bergpredigt, falls Sie wissen was diese sind, hingewiesen bzw. auch auf „Als Mann und Frau hat er sie geschaffen“ (vgl. Gen 1,27) sowie „sie werden ein Fleisch sein“ (vgl. Gen 2,24). Da haben selbst die Kreatonisten noch mehr Logik in deren unwissenschaftlicher Feststellung, dass die Erde vor 6.000 Jahren geschaffen wurde als Sie, Fr. Junkermann in ihrer Vermischung, denn in Genesis ist die Erschaffung der Welt in 6 Tagen beschrieben und in Psalm 90,4 „Tausend Jahre sind für dich wie der Tag, der gestern vergangen ist“ und das macht nach Adam Riese 6.000 Jahre. Nachdem auch andere evangelische Theologen derartige Exegese-Vermischungen seit mindesten 20 Jahren so von sich geben, frage ich mich, ob diese zeitgeistigen Anpassungen nicht ein Werk des Teufels sind und die Theologen zumindest unbewusst dessen Sklaven sind. Scheinbar ist auch diese Jesu-Aussage nicht relevant: „Nicht jeder, der zu mir sagt. Herr!,Herr! wird in das Himmelreich kommen, sondern nur wer den Willen meines Vaters im Himmel erfüllt.“ Und wenn wer das Wort nach seinem „Geschmack“ entgegen dem Sinn Gottes auslegt, erfüllt er in diesem Fall den Willen Gottes oder seinen eigenen?


Soviel Unwissenheit einer Landesbischöfin macht mich beinahe sprachlos. :huh:
Da frage ich mich nicht nur, wo und bei wem hat sie ihr Theologiestudium absolviert - und wie hat sie es geschafft auch noch die Examina zu bestehen? Und vor allem scheint es in der EKG nicht darauf anzukommen, was man weiß und was man kann, um Karriere zu machen, denn sonst wäre eine solche Frau mit Aussagen dieser Art nicht so weit oben auf der "Karriereleiter"! Aber ich weiß aus eigener Erfahrung ( ;) schließlich war ich 51 Jahre meines Lebens ev.-luth. und noch dazu in kirchlichen Diensten... natürlich nicht 51 Jahre sondern nur 22 Jahre... ;) ), daß in den meisten Landeskirchen und Pfarrgemeinden nicht Wissen oder Können zählen, sondern vor allem der berühmte Opportunismus dem beruflichen Fortkommen dienlich ist. :thumbdown: Natürlich gibt es auch andere Pröpste und Bischöfe, denen es so wie uns um die Wahrheit geht, aber die sind leider seltener...
Ja, @ Diaconus, in der Causa dieser Landesbischöfin kann ich Dir nur zustimmen!
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Dienstag, 16. Juli 2013, 16:33

Gott mehr gehorchen als den Menschen

So eine gestrige idea-Meldung in deren Mittelpunkt die Aussage der finnischen Innenministerin Päivi Räsänen stand, die aufgerufen hat, dass Christen im Konfliktfall eher der Bibel zu folgen ist als den staatlichen Gesetzen. Diese 53-jährige Ministerin ist Vorsitzende der Christdemokraten, Mutter von fünf Kindern und mit einem Pastor verheiratet, hat diese Worte bei einer lutherischen Kirchenveranstaltung anfangs Juli in der Kleinstadt Kankaanpää im Westen des Landes gesagt. Die Politikerin, die auch für die Beziehungen zu den Kirchen zuständig ist, vertrat die Ansicht, dass Tiere von finnischen Gesetzen besser geschützt seien als ungeborene Kinder. Während man Tieren bei der Schlachtung keine Schmerzen zufügen dürfe, sei es noch nicht einmal zulässig, über die Schmerzhaftigkeit der Abtreibung zu diskutieren. Außerdem sind Finnland und Schweden die einzigen europäischen Länder, die medizinischem Personal das Recht absprächen, die Mitwirkung bei Abtreibungen zu verweigern. Die Äußerungen der Politikerin führten zu einer Austrittswelle aus der finnischen lutherischen Kirche. Zu dieser biblisch und christlich vollkommen richtigen Aussage beeilte sich der Erzbischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche Finnlands, Kari Mäkinen, zu erklären, dass die Haltung der Ministerin nicht die der Kirche sei und diese sei im Grundsatz gesetzestreu.

Kommentar
Herzliche Gratulation, Frau Räsänen, für Sie steht die Bibel, das Wort Gottes, über dem menschlichen und jederzeit veränderbaren Gesetz. Anders so der „Erzbischof“ Mäkinen, der so wie auch ein Großteil der Ordinierten der EKD, nur zeitgeistig und staatsspeichelleckerisch agiert. Angeblich, nach einer anderen Nachrichtenplattform, sollen aufgrund dieser Aussage 40.000 Finnen aus der lutherischen Kirche ausgetreten sein und sich Freikirchen zugewandt haben. Was ist an den lutherischen Kirchen überhaupt noch christlich? Arm sind jene treugläubigen Evangelischen dran, die einer solchen „Kirche“ angehören und es nicht wagen die entsprechenden Konsequenzen daraus zu ziehen.
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Dienstag, 16. Juli 2013, 17:59

Bischof Hein zum EKD-Familienpapier: Ehe wird nicht relativiert

So der Titel einer heutigen idea-Meldung in der der Bischof der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck, Martin Hein (Kassel), das umstrittene Familienpapier der EKD verteidigt, denn die Ehe werde darin keineswegs relativiert. Dies sagte er im Sommerinterview mit der landeskirchlichen Medienagentur medio. Allerdings sei die theologische Begründung für die veränderte Wahrnehmung von Ehe und Familie „ausgesprochen dünn“. Hein betonte, dass die Ehe nicht nur kirchlich, sondern auch gesellschaftlich das Leitbild bleibe. Als eine verlässliche, von gegenseitigem Respekt und Treue gekennzeichnete Beziehung zweier Menschen sei sie ein Vorbild, dem sich andere Lebensformen, etwa eingetragene gleichgeschlechtliche Lebenspartnerschaften, immer mehr angleichen. Die Stärke der Orientierungshilfe sieht der Bischof vor allem im unvoreingenommenen Blick auf die Gesellschaft. Auf die unterschiedlichen Lebensformen habe die kurhessen-waldeckische Kirche schon 1999 mit ihrer Studie „Was dem Leben dient. Familie – Ehe – andere Lebensformen“ reagiert. In dem EKD-Papier sehe er die damalige Untersuchung in vieler Hinsicht bestätigt.

Außerdem äußerte Hein sich zu den Zukunftsperspektiven der Kirche und betonte dabei den Wert kontinuierlicher Arbeit. So sei die Kirche am besten in der Öffentlichkeit und den Medien präsent, „wenn wir gute Gottesdienste feiern und glaubhaft von Jesus Christus reden“.

Kommentar
Herr Hein, schämen Sie sich nicht für die Behauptung „glaubhaft von Jesus Christus“ zu reden, wenn Sie das Wort Gottes, die Bibel, zeitgeistig auslegen und damit auch die Lehre von Jesus Christus verändern, denn scheinbar kennen Sie nicht die Worte Jesu, die dieser in den Antithesen der Bergpredigt erwähnt hat: „Denkt nicht, ich sei gekommen das Gesetz und die Propheten aufzuheben.“ (Mt 5,17) und damit gelten die Gebote Gottes und dessen Anweisungen, also auch Lev 18,22, Lev 20,13, Röm 1, 26-27, 1 Kor 6,9.10.18 und 7,1ff. Und wie ist es mit der Aussage Jesu „der Christ lebt zwar in der Welt, ist aber nicht von dieser Welt“ (vgl. Joh 17,16), die Sie mit Ihrer Behauptung „glaubhaft von Jesus Christus reden“ pervertieren? Sie sind einer der „würdigen“ Ordinierten von denen der Leiter des Geistlichen Rüstzentrums Krelingen, Pfarrer Wilfried Reuter aufgrund einer Umfrage des Religionssoziologen Klaus-Peter Jörns. bereits 1997 festgestellt hat, dass von den Ordinierten

66 % nicht glauben an das Jüngste Gericht
37 % glauben nicht, dass Jesus Christ Gott ist,
64 % für sie ist die Bibel nicht heilig ist.

Und diese Zahlen haben sich sicher seither wesentlich erhöht wenn man die Aussagen der Mehrheit der Ordinierten betrachtet. Als Kleriker mit einem redlichen Charakter, der voll zur Bibel und Lehre steht, frage ich mich schon wie man derartige Aussagen mit einem guten Gewissen machen kann. Aber natürlich wenn mindestens 2/3 der Ordinierten nicht an das Jüngste Gericht glauben, dann glauben diese ja auch nicht die Verdammnis (Verderben) von der Jesus gesprochen hat (vgl. Mt 7,13, Mt 10,28 ). Unter diesen Voraussetzungen kann man natürlich Hurerei, Unzucht, jede Perversität u. dgl. der Ehe gleichstellen, Nur sollte man dann soviel Charakter haben und nicht mehr behaupten, dass man ein wirklicher Christ ist, denn dann ist man als Seelsorger ein Verführer der Menschen, die einem anvertraut sind und das hat nach Jesus Worten Konsequenzen (Mk 9,42, Mt 18,7c, Lk 17,1).
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Dienstag, 16. Juli 2013, 18:48

RE: Gott mehr gehorchen als den Menschen

So eine gestrige idea-Meldung in deren Mittelpunkt die Aussage der finnischen Innenministerin Päivi Räsänen stand, die aufgerufen hat, dass Christen im Konfliktfall eher der Bibel zu folgen ist als den staatlichen Gesetzen. Diese 53-jährige Ministerin ist Vorsitzende der Christdemokraten, Mutter von fünf Kindern und mit einem Pastor verheiratet, hat diese Worte bei einer lutherischen Kirchenveranstaltung anfangs Juli in der Kleinstadt Kankaanpää im Westen des Landes gesagt. Die Politikerin, die auch für die Beziehungen zu den Kirchen zuständig ist, vertrat die Ansicht, dass Tiere von finnischen Gesetzen besser geschützt seien als ungeborene Kinder. Während man Tieren bei der Schlachtung keine Schmerzen zufügen dürfe, sei es noch nicht einmal zulässig, über die Schmerzhaftigkeit der Abtreibung zu diskutieren. Außerdem sind Finnland und Schweden die einzigen europäischen Länder, die medizinischem Personal das Recht absprächen, die Mitwirkung bei Abtreibungen zu verweigern. Die Äußerungen der Politikerin führten zu einer Austrittswelle aus der finnischen lutherischen Kirche. Zu dieser biblisch und christlich vollkommen richtigen Aussage beeilte sich der Erzbischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche Finnlands, Kari Mäkinen, zu erklären, dass die Haltung der Ministerin nicht die der Kirche sei und diese sei im Grundsatz gesetzestreu.

Kommentar
Herzliche Gratulation, Frau Räsänen, für Sie steht die Bibel, das Wort Gottes, über dem menschlichen und jederzeit veränderbaren Gesetz. Anders so der „Erzbischof“ Mäkinen, der so wie auch ein Großteil der Ordinierten der EKD, nur zeitgeistig und staatsspeichelleckerisch agiert. Angeblich, nach einer anderen Nachrichtenplattform, sollen aufgrund dieser Aussage 40.000 Finnen aus der lutherischen Kirche ausgetreten sein und sich Freikirchen zugewandt haben. Was ist an den lutherischen Kirchen überhaupt noch christlich? Arm sind jene treugläubigen Evangelischen dran, die einer solchen „Kirche“ angehören und es nicht wagen die entsprechenden Konsequenzen daraus zu ziehen.


Auch in der "Tagespost" wurde über die Worte, den Einsatz Frau Räsänens für eine christliche Lebenshaltung berichtet. Dieser Einsatz wurde "belohnt" mit dem Ausschluß aus der Partei, der sie angehörte.
Auch ich freue mich über den Mut von Frau Räsänen! :thumbup: :) :thumbup:
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Dienstag, 16. Juli 2013, 19:07

RE: RE: Gott mehr gehorchen als den Menschen

So eine gestrige idea-Meldung in deren Mittelpunkt die Aussage der finnischen Innenministerin Päivi Räsänen stand, die aufgerufen hat, dass Christen im Konfliktfall eher der Bibel zu folgen ist als den staatlichen Gesetzen. Diese 53-jährige Ministerin ist Vorsitzende der Christdemokraten, Mutter von fünf Kindern und mit einem Pastor verheiratet, hat diese Worte bei einer lutherischen Kirchenveranstaltung anfangs Juli in der Kleinstadt Kankaanpää im Westen des Landes gesagt. Die Politikerin, die auch für die Beziehungen zu den Kirchen zuständig ist, vertrat die Ansicht, dass Tiere von finnischen Gesetzen besser geschützt seien als ungeborene Kinder. Während man Tieren bei der Schlachtung keine Schmerzen zufügen dürfe, sei es noch nicht einmal zulässig, über die Schmerzhaftigkeit der Abtreibung zu diskutieren. Außerdem sind Finnland und Schweden die einzigen europäischen Länder, die medizinischem Personal das Recht absprächen, die Mitwirkung bei Abtreibungen zu verweigern. Die Äußerungen der Politikerin führten zu einer Austrittswelle aus der finnischen lutherischen Kirche. Zu dieser biblisch und christlich vollkommen richtigen Aussage beeilte sich der Erzbischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche Finnlands, Kari Mäkinen, zu erklären, dass die Haltung der Ministerin nicht die der Kirche sei und diese sei im Grundsatz gesetzestreu.

Kommentar
Herzliche Gratulation, Frau Räsänen, für Sie steht die Bibel, das Wort Gottes, über dem menschlichen und jederzeit veränderbaren Gesetz. Anders so der „Erzbischof“ Mäkinen, der so wie auch ein Großteil der Ordinierten der EKD, nur zeitgeistig und staatsspeichelleckerisch agiert. Angeblich, nach einer anderen Nachrichtenplattform, sollen aufgrund dieser Aussage 40.000 Finnen aus der lutherischen Kirche ausgetreten sein und sich Freikirchen zugewandt haben. Was ist an den lutherischen Kirchen überhaupt noch christlich? Arm sind jene treugläubigen Evangelischen dran, die einer solchen „Kirche“ angehören und es nicht wagen die entsprechenden Konsequenzen daraus zu ziehen.


Auch in der "Tagespost" wurde über die Worte, den Einsatz Frau Räsänens für eine christliche Lebenshaltung berichtet. Dieser Einsatz wurde "belohnt" mit dem Ausschluß aus der Partei, der sie angehörte.
Auch ich freue mich über den Mut von Frau Räsänen! :thumbup: :) :thumbup:

Was? Sie wurde aus der Partei der Christdemokraten ausgeschlossen? Diese Meldung habe ich noch nicht gelesen. Aber ich kann mir derartiges vorstellen, denn diese „Christdemokraten“ –Parteien, so auch CDU, sind reine zeitgeistige Parteien, die eher links stehen als dass sie wirklich christlich sind. Das „Christliche“ im Parteinamen ist reine Augenauswischerei zum Wählerfang, nichts anderes
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Mittwoch, 17. Juli 2013, 18:29

Pfarrer: Regionalbischöfin reagiert zynisch auf Kritik

Auch heute wieder die fast schon übliche idea-Meldung zum Familienpapier der EKD.

Die Münchner Regionalbischöfin Breit-Keßler, die der Ad-hoc-Kommission angehörte, die die Orientierungshilfe erarbeitet hat, verteidigt natürlich dieses unchristliche Familienpapier, das den Grundlagen der Bibel und somit dem Wort Gottes widerspricht. Die Regionalbischöfin bezeichnete die Empörung bei den „Urban Prayers“ (Städtischen Gebeten) am 14. Juli in München laut Redemanuskript als „Verlustangst“. Das Papier mahne Gerechtigkeit für unterschiedliche Lebensformen an. Jede Form des Zusammenlebens sei kostbar, wenn sie von Treue und Verlässlichkeit getragen sei.

Der Geschäftsführer der „Gesellschaft für Innere und Äußere Mission“, Pfarrer Albrecht Immanuel Herzog übte scharfe Kritik an den Äußerungen der Münchner Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler und bezeichnete diese als „zynisch“ denn Breit-Keßler hatte festgestellt, dass „Klageweiber beiderlei Geschlechts“ derzeit „den Verfall der Heiligen Familie“ bejammerten. Weiter schreibt Pfarrer Herzog in der Zeitschrift „CA – Confessio Augustana“, zeige die ständige Vertreterin des bayerischen Landesbischofs Heinrich Bedford-Strohm mit solchen Äußerungen „Verachtung für die klassische Ehe und Familie“ und Zynismus gegenüber dem Leiden an zerbrochenen Beziehungen.

Außerdem kritisierte Herzog die Reaktionen der Befürworter des Papiers aus der Führungsriege der EKD auf die massive Kritik: „Kein Kurswechsel, keine Abkehr von den bisherigen Grundlagen!“ Das könne kein „des Lebens und theologisch-geistlichen Denkens Befähigter“ nachvollziehen. Der Ratsvorsitzende, Nikolaus Schneider (Berlin), habe dekretiert: „Nein! An diesem Papier wird nichts geändert!“ Das ist für Herzog ein Beleg für eine „theologische Diskursunfähigkeit und ein an Absolutismus und Verstockung erinnernde Kritikunverträglichkeit“. Während der andauernde Reformprozess der Kirche durch den Heiligen Geist betont werde, dürfe aber offenbar „Gottes Geist die Kirche nach seinem Wort nur insofern reformieren, als er bereit wäre, sich den derzeitigen Mainstream zu eigen zu machen“. Das werde aber nicht geschehen, ist Herzog überzeugt. Er hoffe vielmehr, dass Gottes Geist Verwandlung schaffe, so dass auch die Kirchen der Reformation den Menschen wieder ihren ureigenen Dienst leisten, nämlich Orientierung aus Gottes Wort zu geben und den Weg zum Himmel zu weisen.

Kommentar
Also ich bin gerne ein „Klageweib“ zwar männlichen Geschlechts, Frau „Bischöfin“ recte Oberpredigerin Breit-Keßler. Ihr menschlicher Konfessionsgründer Martin Luther, der sich auf die Bibel bezog, hat erklärt, „Ich verbiete, dass Frauen predigen“ gemäß 1 Tim 2,12
Ich wusste bisher nicht, dass in diesem Papier der Reformprozess durch den Heiligen Geist betont wird. Gottes Worte so zu verändern und dies als Reformprozess des Heiligen Geistes zu deklarieren ist einerseits pathologisch schizophren und andererseits der Beweis, dass hinter diesem Papier und jenen Ordinierten, die dieses Papiere verteidigen, eindeutig der Teufel steht, der ja gestürzt wurde, weil er sich anmaßte wie Gott sein zu wollen, Mit einer derartigen Argumentation wird faktisch Gott vorgeschrieben wie ER zu sein hat. Wer so gegen das Wort Gottes in der Bibel agiert und damit faktisch gegen Gott aufruft, der lästert Gott und Seinen Heiligen Geistes und diese Lästerung kann nie vergeben werden, wie Jesus in Mk 3,29 (Mt 12,31; Lk 12,10) feststellte. Außerdem wiegt eine solche Lästerung für Ordinierte, die ja auch besondere Diener Gottes sind, doppelt schwer.
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Dienstag, 23. Juli 2013, 18:18

Kirchentag - Ausschluss messianischer Juden „antisemitisch“

Eine Nachlese dazu von einem evangelischen Theologen, so eine heutige idea-Meldung, die ich ungekürzt ins Forum stelle:

Zitat

Celle (idea) – Der evangelische Theologe Hansjörg Bräumer (Celle) hat seine Kritik am Ausschluss messianischer Juden vom Deutschen Evangelischen Kirchentag bekräftigt. Er halte dies für „antisemitisch“, schreibt er mit seiner Frau Rosemarie in einem Offenen Brief an Kirchentagsgeneralsekretärin Ellen Ueberschär (Fulda). Der Kirchentag lässt seit Jahren Gruppen messianischer Juden, die an Jesus Christus glauben, nicht zum „Markt der Möglichkeiten“ zu, so auch beim jüngsten Protestantentreffen Anfang Mai in Hamburg. Der Kirchentag beruft sich auf einen gemeinsamen Beschluss des Rates der EKD und des Zentralrates der Juden, „wonach Judenmission aus christlicher Sicht nicht richtig ist“. Das Ehepaar Bräumer wendet sich in seinem Schreiben unter anderem dagegen, judenmissionarische Gruppen mit messianischen Juden gleichzusetzen. Dienste, die das jüdische Volk nicht vom Missionsbefehl Jesu ausschließen, gebe es in allen christlichen Konfessionen, Kirchen und Freikirchen. Folgerichtig müsse ihnen allen der Zugang zum Kirchentag verwehrt werden. Messianische Juden seien gebürtige Juden, die sich für Jesus, ihren Messias, entschieden hätten. Ihren Ausschluss nur aufgrund ihres Glaubens könne er nur antisemitisch nennen, so Bräumer. Das Ehepaar verweist in diesem Zusammenhang auf seine persönlichen Kontakte und Verbindungen zu arabischen Christen, orthodoxen und messianischen Juden in Israel. Zwar sei das Votum des Zentralrats der Juden verständlich; äußerst befremdlich sei hingegen, dass es für das Kirchentagspräsidium verbindlich sei. „Wirken sie bitte darauf hin, dass in Zukunft keine Juden mehr, weil sie Jesu als ihren Messias angenommen haben, vom christlichen Kirchentag ausgeschlossen werden“, schreiben Rosemarie und Hansjörg Bräumer. Der 72-Jährige leitete von 1977 bis 2004 das pietistisch geprägte Diakoniewerk Lobetalarbeit; die Arbeit wird seither von seinem Sohn Carsten fortgesetzt.
Kommentar
In diesem Zusammenhang verweise ich auf meine Kommentare vom 20.3. 2012 und 5. 5. 2013 zu idea-Meldungen über die messianischen Juden. Messianische Juden brauchen nicht mehr missioniert werden, denn sie glauben bereits an Jesus als den Messias, wobei für diese die Worte Jesu in den Antithesen zur Bergpredigt voll zutreffen. „Denkt nicht ich sei gekommen, um das Gesetz und die Propheten aufzuheben.“ (Mt 5,17) Und für jene Menschen, die nicht an Jesus als den Messias glauben, gilt der Missionsbefehl unverändert: „Darum geht zu allen Völkern und macht alle zu meinen Jüngern“ (Mt 28,19) Aber dass sich die EKD von den Worten der Bibel längst entfernt hat bzw. zeitgeistige Auslegungen praktiziert ist ja nichts Neues wie aus den Beiträgen in diesem Thread wiederholt hervorgeht.
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Dienstag, 13. August 2013, 19:07

Noch christlich oder schon vom Teufel unterwandert?

Diese Frage stellt sich mir, nachdem ich heute die Meldungen der Nachrichtenagentur idea als auch der Tagespost gelesen habe, die beide berichteten, dass die evangelische Kirche in Hessen und Nassau; also eine Teilkirche der EKD, die kirchlich beurkundete Trauung eines Homo-Paares vorgenommen hat, wobei eine .solche Trauung ermöglicht wurde, nachdem die vor 50 Jahren verabschiedete „Lebensordnung“ im Juni d. J. neu geregelt wurde.

Wie idea berichtet hat der Leiter der Öffentlichkeitsarbeit der Kirche, Oberkirchenrat Stephan Krebs (Darmstadt), die Trauung in einer Stellungnahme gegenüber der Nachrichtenagentur begrüßt indem er folgendes sagte „Jeder Schritt in Richtung Normalität ist für Homosexuelle ein richtiger Schritt.“ Zwar spreche sich die Bibel an manchen Stellen gegen Homosexualität aus. „Das Wort Gottes kleidet sich in Texte aus bestimmter Zeit“ und sei daher nicht mehr uneingeschränkt gültig. Krebs ist aber überzeugt davon, dass sich Jesus heute für gleichgeschlechtliche Paare einsetzen würde, die „Verantwortung übernehmen und auf Dauer beieinander sein wollen“. Auch die Bibel zeige, dass Jesus immer wieder für ausgegrenzte Minderheiten Position ergriffen habe. Im Hintergrund gehe es um die Frage, wie man heute die Bibel versteht. Krebs: „Es gibt etliche Stellen, die man heute nicht mehr wörtlich nehmen kann.“ Er verwies etwa auf den Text: „Wer seine Rute schont, der hasst seinen Sohn; wer ihn aber lieb hat, der züchtigt ihn beizeiten" (Sprüche 13,24). Heute sei es Konsens, dass man sein Kind nicht schlägt. Zugleich räumte Krebs sein, dass man aber antike Überzeugungen „nicht leichtfertig über Bord werfen“ dürfe. Gott sei „das Wagnis eingegangen, sein Wort in Menschenwort zu kleiden“. Deshalb müsse man versuchen, es immer wieder neu zu verstehen. Krebs zufolge hat die Trauung in Seligenstadt keine hohen Wellen geschlagen. Die Partner seien sich nicht bewusst gewesen, dass sie Kirchengeschichte schrieben.

Von pietistischer Seite kam sofort eine Gegenstellungnahme durch EKHN-Synodale und Verbandspfarrer des (pietistischen) Evangelischen Gemeinschaftsverbandes Herborn, Eberhard Hoppe (Eschenburg bei Dillenburg): „Wir haben beim Schriftverständnis nicht mehr dieselbe Basis.“ Die Bibel sage klipp und klar: „Die Ehe ist die für einen Mann und eine Frau bestimmte Lebensform auf Lebenszeit.“

Auch der EKHN-Synodale und Bankkaufmann Jörg Waldschmidt (Dillenburg) äußerte sioch ähnlich und verwies auf die biblische Schöpfungsgeschichte, wonach Gott die Menschen als Mann und Frau geschaffen habe: „Da ist die Heilige Schrift unverrückbar: Die Ehe ist für Mann und Frau bestimmt.“ Weiter äußerte Waldschmidt die Sorge, dass die Ehe als biblisches und gesellschaftliches Leitbild immer stärker ausgehöhlt werde. Dies sei auch beim umstrittenen Familienpapier der EKD der Fall, das von der traditionellen Ehe als alleiniger Norm abrückt und ein erweitertes Familienbild vertritt, das etwa auch gleichgeschlechtliche Lebensgemeinschaften einschließt. Er sehe es als seine Aufgabe, innerhalb der demokratisch aufgebauten Kirche weiter für seine Überzeugungen zu kämpfen.

Kommentar
Was ist an dieser evangelischen Denomination noch christlich? Sie kann sich hundertmal auf Jesus berufen, aber indem sie diese Worte zeitgeistig auslegt und anwendet, macht Jesus zum Lügner und pervertiert seine Aussagen. Ich frage mich ob OKR Krebs überhaupt die Bibel als das unveränderbare Wort Gottes anerkennt oder nicht? Ich glaube nicht, sonst würde er nicht derartige abartige Stellungnahmen von sich geben, die dem Wort Gottes widersprechen. Wenn ich eine derartige Meinung als Theologe vertreten würde, würde ich eine Kerze nehmen, mich in eine Gruft zurückziehen und weinen über meine eigene Blödheit, die ich in aller Öffentlichkeit verbreitet hätte und nie mehr den Mund aufmachen.

Herr Krebs, wenn Sie meinen, dass diesen Homo-Partner nicht gewusst gewesen sei, dass sie Kirchengeschichte geschrieben hätten, so sei Ihnen gesagt, dass sie nicht Kirchengeschichte sondern eine zeitgeistige „Hurengeschichte“ und Unzuchtsgeschichte geschrieben haben und die evangelische, aber pseudochristliche, Denomination dies unterstützte .Die evangelischen haben sehr gerne von der römisch-katholischen Kirche als die „Hure Babylons“ gesprochen, - nur das Lehramt, der Papst, nimmt keine derartigen zeitgeistigen Anpassungen vor wie die EKD und ihre Denominationen: Wo befindet sich dann wohl die „Hure Babylons“ – nämlich dort wo man sich als Wendehals nach dem Zeitgeist richtet – bei der EKD. Es ist ja geschichtlich nachweisbar, dass die evangelische Denomination gerne für ihre eigenen Fehler nach der „Haltet den Dieb“-.Methode auf andere zeigt. So auch im neuesten Buch der „Lutherbotschafterin“ Käßmann wo sie als Mitherausgeberin den r.k. Widerstand, aber auch jenen der evangelischen bekennenden Kirche, gegen Hitler heruntermacht. Dass die evangelischen in Wahrheit als „Deutsche Christen“ mit ihrem Reichsbischof Müller von Hitler Gnaden faktisch mit Rektalakrobatik Hitler unterstützt haben wird geflissentlich verschwiegen. Damals war die Farbe „braun“, die unterstützt wurde, heute ist es rot-grün, wie in den Synoden feststellbar ist und nach der Farbenlehre ergibt die Mischung von rot-grün wieder braun. Immer mit dem Sieger oder dem zukünftig möglichen Sieger mitzumarschieren war seit Luther, als er sich den Schutz der Landesherrn sicherte, über alle Jahrhunderte die Devise der Evangelischen.
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Mittwoch, 28. August 2013, 11:31

EKD-Ratsvorsitzender - Familienpapier kein Kniefall vor dem Zeitgeist

Bereits am 23. August hat die Nachrichtenagentur unter diesem Titel eine Meldung veröffentlicht, die ich leider aus technischen Internetgründen erst jetzt kommentieren kann.

In dieser Meldung hat der EKD-Ratsvorsitzende, Nikolaus Schneider (Berlin), den Vorwurf zurückgewiesen, dass das umstrittene EKD-Familienpapier ein Kniefall vor dem Zeitgeist sei, denn die „Orientierungshilfe“ rückt zwar von der traditionellen Ehe als alleiniger Norm ab, vertritt aber ein erweitertes Familienbild, das etwa auch gleichgeschlechtliche Lebensgemeinschaften und sogenannte „Flickenteppich-Familien“ einschließt. Laut Schneider versucht die evangelische Kirche, sich „auf der Höhe unserer Zeit dem Wirken des Heiligen Geistes zu öffnen, denn er ist der ‚rechte Zeitgeist‘,“ wie es der Theologe Dietrich Bonhoeffer (1906-1945) formuliere, so sagte Schneider in einem Interview mit der „Berliner Zeitung“, das als Grundlage für die idea-Meldung diente.

Weiter sagte er, dass die Ehe und die eingetragene Lebenspartnerschaft seien „traditionell unterschiedliche Dinge“. Traditionen solle man nicht vorschnell über Bord werfen. Schneider plädiert zwar dafür, alle Diskriminierungen zu beseitigen: Außerdem habe die Weitergabe des Lebens in einer Ehe „doch ein anderes Gewicht als in eingetragenen Lebenspartnerschaften“. Der Ratsvorsitzende bejahte die Frage, ob Homosexuelle zum Schöpfungsplan gehören. Er sehe die Homosexualität „als Ausdruck der Liebe zwischen zwei Partnern“. Denn Sexualität diene nicht nur der Zeugung von Kindern, sondern auch dazu, Liebe auszudrücken und sich gegenseitig Lust zu schenken. Die Akzeptanz gleichgeschlechtlicher Liebe – auch in dem Familienpapier – geschehe unter der Voraussetzung, „dass es Menschen gibt, die sexuell nur vom eigenen Geschlecht angezogen werden und mit ihrem Partner eine vertrauensvolle und verlässliche Beziehung leben“. Homosexualität sei keine Krankheit: „Um es fromm zu sagen: Der liebe Gott hat wenige Menschen so gemacht.“

Kommentar
Wo Herr Schneider Recht hat, da hat er Recht. Das Familienpapier der EKD ist sicher kein Kniefall vor dem Zeitgeist sondern in Wirklichkeit ein veritabler Ko-tau, volkstümlich ausgedrückt ein veritabler Bauchfleck, bei dem der Staub des Zeitgeistes leichter vom Boden aufgeleckt werden kann. Und wenn Herr Schneider als Theologe Dietrich ‚Bonhoeffer zitiert, dass der Heilige Geist der „rechte Zeitgeist“ ist, würde ich mich in diesem Zusammenhang, der ich ja als Kleriker und somit auch Theologe bin, schämen einen derartigen Blödsinn gesagt zu haben. Denn Bonhoeffers Aussage ist im Kontext der Bibel zu verstehen und nicht in der Vergewaltigung der Bibel durch den Zeitgeist, denn Gottes Heiliger Geist wird nie eine andere Auslegung zulassen wie es Gott gemeint hat und die durch Gott inspirierten Redaktoren es aufgeschrieben haben. Und wie geistig eng das Denken von Schneider ist, beweist er, wenn er die eingetragene Homo-Partnerschaft, die staatlich noch nicht einmal 10 Jahre existiert und in der Offenbarung überhaupt nicht besteht, als traditionell einstuft. Eine wirkliche Tradition entsteht erst nach mehreren Jahrzehnten, aber derartige „Kleinigkeiten“ sind ja für die EKD und ihren Präses eine jederzeit auslegbare „Lappalie“, so wie sie es auch mit der Bibel, trotz „sola scriptura“ machen. Und dass Gott Homos so gemacht hat, der stellt mit einer derartigen Aussage Gott als Lügner dar, denn seinem Gotteswort entsprechend ist Homosexualität klare Sünde und im AT sogar mit Strafen bedroht. Wer solche Aussagen wie Präses Schneider macht und alle jene, die der gleichen Meinung sind, sollen ihren Glauben überprüfen, ob sie wirklich noch christlich sind oder einem selbst kreierten Wohlfühlchristentum ohne treuem Bibelhintergrund und somit einem Sozialverein angehören und nicht einer christlichen Denomination. Denn eine große Anzahl von evangelischen Theologen treten nachweisbar gegen dieses Dokument auf, von den meisten evangelikalen Gruppierungen ganz zu schweigen, die ebenfalls dagegen auftreten. „Apage satanas“ muss man diesen Glaubensverderbern zurufen.
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Dienstag, 10. September 2013, 10:56

Wie soll man mit Besessenheit umgehen?

Unter diesem Titel hat die idea-Nachrichtenagentur ein Meldung am 8. 9. veröffentlicht, dass sich mit diesem Thema sich die Evangelische Zentralstelle für Weltanschauungsfragen (EZW/Berlin) in ihrem Materialdienst befasst. Wie es heißt, sind in der katholischen Kirche exorzistische Praktiken weit verbreitet – nicht nur in Lateinamerika, Afrika und Asien. Allein im Großraum Paris würden jährlich etwa 1.500 Exorzismen durchgeführt. In Italien solle es über 300 offizielle Diözesan-Exorzisten geben. Der von der Diözese Rom dazu bestellte Pater Gabriele Amorth habe nach eigenen Angaben über 40.000 Teufelsaustreibungen durchgeführt. Auch in Pfingstkirchen und charismatischen Kreisen sei Besessenheit ein wichtiges Thema. Hier gebe es die Gebetspraxis eines „Befreiungsdienstes“. Damit solle die Macht widergöttlicher Dämonen gebrochen und der Belastete endgültig von Fehlverhalten befreit werden. Der EZW zufolge liegt hier allerdings häufig eine „Dämonisierung des Weltbildes“ vor. Sie führe dazu, die eigene Verantwortung in eine Geisterwelt zu verlagern, sich als hilfloses Opfer zu verstehen und Fehlverhalten von sich wegzuschieben: „Hier sind einfühlsame und religiös kundige Psychotherapeuten gefragt, diese Abwehrmechanismen zu erkennen und Hilfestellungen zur Entwicklung einer reifen Religiosität zu geben.“

Besessenheit eine hirnphysiologische Störung?
Die EZW verweist auf wissenschaftliche Erkenntnisse. Durch den Zuwachs an psychiatrischem Wissen könne man heute manche epileptischen Anfälle, die als Besessenheit wahrgenommen würden, sachgemäß als eine hirnphysiologische Störung ansehen: „Dadurch sind sie erfolgreich behandelbar.“ Der Psychotherapeut Dieter Vaitl (Gießen) klassifiziere Besessenheit und Trance als Sonderformen dissoziativer Bewusstseinsstörungen.

Kommentar
Dass die Evangelische Zentralstelle für Weltanschauungsfragen (EZW/Berlin) die Problematik herunterspielt, ist voll verständlich, da sich ja in der EKD längst von der Bibel weitgehend verabschiedet hat und wenn sie schon auf die Bibel Bezug nimmt. ihr nur mehr eine zeitgeistige Auslegung widmet. Es ist eine alte Tatsache, dass es den Teufel und die Dämonen gibt und diese sich am meisten freuen, wenn man ihre Existenz herunterspielt oder gar leugnet. Ich würde der EZW empfehlen, das Buch von Dr. A. Koch, evangelischer Theologe, Arzt und Psychotherapeut, „Seelsorge und Okkultismus“ zu lesen und dessen Erfahrungen als „Exorzist“ der evangelischen Landeskirchen zu lesen. Nur dieses Buch, das übrigens in einer Auflage von mehr als 100.000 Exemplaren erschienen ist, wird es nur mehr antiquarisch geben, da ich es in den 1980er-Jahren gelesen habe. Also nicht nur in der RKK gibt es den Exorzismus sondern auch in der EKD hat es ihn gegeben solange diese noch christlich war und nicht, wie jetzt, eine Vorfeldparteiorganisation der Rot-Grünen geworden ist und jetzt für Homo-Ehe, Abtreibung, Euthanasie und ähnliches zeitgeistig unchristliches eintritt. Außerdem spreche ich aus eigener Erfahrung, da ich als Charismatiker über 10 Jahre im Heilungs- und Befreiungsdienst tätig war und mir so manches von dem untergekommen ist, was Dr. A. Koch in seinem Buch beschreibt. Weiter ist auch die Aussage der EZW fachlich nicht vollkommen richtig, denn es gibt neben der Besessenheit auch die Umsessenheit, die wesentlich öfters auftritt.
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Montag, 11. November 2013, 18:00

Wirklich gläubiger Präses in der EKD Synode nicht gewünscht

Die idea-Nachrichtenagentur berichtet heute von der Präseswahl der EKD Synode in der der ehemalige bayrische Ministerpräsident Günther Beckstein bei der Wahl durchgefallen ist.

Der etwas gekürzte Text der Meldung

Zitat

Der Vizepräses des „Kirchenparlaments“ Beckstein und seine Gegenkandidatin, die ehemalige Richterin Brigitte Böhme (Bremen), hatten am 10. November in Düsseldorf in zwei Wahlgängen die erforderliche Mehrheit verfehlt und danach ihre Kandidatur zurückgezogen. Daraufhin wurde die frühere Generalsekretärin der FDP und Bundesministerin a. D. Irmgard Schwaetzer zur Nachfolgerin von Katrin Göring-Eckardt (Grüne) gewählt. Die stellvertretende Bremer CDU-Landesvorsitzende und Bundestagsabgeordnete Elisabeth Motschmann sagte gegenüber der Evangelischen Nachrichtenagentur idea: „Ich bin enttäuscht, dass so ein engagierter Christ wie Günther Beckstein für die EKD-Synode mehrheitlich nicht wählbar ist.“ Er hätte, so Motschmann, alle Voraussetzungen mitgebracht, um ein „sehr guter Präses“ zu werden: seinen langjährigen Einsatz für die Kirche und seine Treue zu ihr, seinen gelebten Glauben und seine Erfahrungen mit Gremienarbeit. Dennoch habe ihn die Synode nicht gewollt: „Wer der CDU/CSU nahesteht oder gar Mitglied ist, hat schon lange keine Chance mehr, in kirchenleitende Ämter gewählt zu werden.“ Die EKD-Synode sei offenbar so weit nach links gerückt, „dass für sie ein Politiker aus den Reihen der Unionsparteien an der Spitze nicht mehr verkraftbar ist“. Die Kirche müsse sich nun die Frage gefallen lassen, ob sie künftig noch eine Heimat für Konservative und CDU/CSU-Wähler sein wolle.

Kommentar
Dass Irmgard Schwaetzer, ehemals FDP Generalsekretärin, zur Präses gewählt wurde, sagt viel aus. Sie war es nämlich, die den Lebensschützern beim "Marsch für das Leben" den Berliner Dom für eine Andacht verwehrt hat und die Andacht musste vor dem Dom erfolgen. Die EKD beweist immer mehr, dass sie mehr eine reine politische Vorfeldorganisation der Linken und Pseudochristen ist als eine religiöse Gemeinschaft, die fest zur Bibel und im Christentum steht. Auch MdB Elisabeth Motschmann hat es deutlich ausgedrückt (siehe oben), dass die EKD-Synode so weit nach links gerückt sei, dass wirkliche Christen nicht mehr gewählt werden.
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Montag, 11. November 2013, 22:28

RE: Wirklich gläubiger Präses in der EKD Synode nicht gewünscht

Die idea-Nachrichtenagentur berichtet heute von der Präseswahl der EKD Synode in der der ehemalige bayrische Ministerpräsident Günther Beckstein bei der Wahl durchgefallen ist.

Der etwas gekürzte Text der Meldung

Zitat

Der Vizepräses des „Kirchenparlaments“ Beckstein und seine Gegenkandidatin, die ehemalige Richterin Brigitte Böhme (Bremen), hatten am 10. November in Düsseldorf in zwei Wahlgängen die erforderliche Mehrheit verfehlt und danach ihre Kandidatur zurückgezogen. Daraufhin wurde die frühere Generalsekretärin der FDP und Bundesministerin a. D. Irmgard Schwaetzer zur Nachfolgerin von Katrin Göring-Eckardt (Grüne) gewählt. Die stellvertretende Bremer CDU-Landesvorsitzende und Bundestagsabgeordnete Elisabeth Motschmann sagte gegenüber der Evangelischen Nachrichtenagentur idea: „Ich bin enttäuscht, dass so ein engagierter Christ wie Günther Beckstein für die EKD-Synode mehrheitlich nicht wählbar ist.“ Er hätte, so Motschmann, alle Voraussetzungen mitgebracht, um ein „sehr guter Präses“ zu werden: seinen langjährigen Einsatz für die Kirche und seine Treue zu ihr, seinen gelebten Glauben und seine Erfahrungen mit Gremienarbeit. Dennoch habe ihn die Synode nicht gewollt: „Wer der CDU/CSU nahesteht oder gar Mitglied ist, hat schon lange keine Chance mehr, in kirchenleitende Ämter gewählt zu werden.“ Die EKD-Synode sei offenbar so weit nach links gerückt, „dass für sie ein Politiker aus den Reihen der Unionsparteien an der Spitze nicht mehr verkraftbar ist“. Die Kirche müsse sich nun die Frage gefallen lassen, ob sie künftig noch eine Heimat für Konservative und CDU/CSU-Wähler sein wolle.

Kommentar
Dass Irmgard Schwaetzer, ehemals FDP Generalsekretärin, zur Präses gewählt wurde, sagt viel aus. Sie war es nämlich, die den Lebensschützern beim "Marsch für das Leben" den Berliner Dom für eine Andacht verwehrt hat und die Andacht musste vor dem Dom erfolgen. Die EKD beweist immer mehr, dass sie mehr eine reine politische Vorfeldorganisation der Linken und Pseudochristen ist als eine religiöse Gemeinschaft, die fest zur Bibel und im Christentum steht. Auch MdB Elisabeth Motschmann hat es deutlich ausgedrückt (siehe oben), dass die EKD-Synode so weit nach links gerückt sei, dass wirkliche Christen nicht mehr gewählt werden.


Das wundert mich nun aber wirklich: Wieso werden hier für die Wahl zum Praeses nur Politiker aufgestellt? Politik ist doch nun wahrlich "ein weltlich Ding". Was hat die Politik in kirchlichen Gremien verloren? ?(
Auch in der kath. Kirche hat dieses Denken in "Rechts" und "Links" längst Einzug gehalten. Dem könnte man wohl nur abhelfen, indem die vielen überflüssigen Gremien (WisiKi und wie sie alle heißen) abschafft. Dieser Wunsch scheint unrealistisch zu sein...

Ich bin für eine strikte Trennung von Politik und Kirche! Wer in der Kirche tätig ist (haupt- oder nebenamtlich), sollte auf keinen Fall in der Politik aktiv sein. Das passt einfach nicht zusammen! Wann wird in der Kirche endlich wieder hauptsächlich über Glaubensfragen gesprochen? Gut, ich habe letzten Samstag eine sehr gute Predigt zum Evangelium gehört. Diese hatte absolut nichts mit modernistischem Zeitgeist oder Politik zu tun. Wie wohltuend!
Auf der anderen Seite sind wir Laien aufgefordert, uns verantwortungsbewußt um unsere Mitmenschen und unsere Umwelt zu kümmern. Zu diesen Bereichen zählt auch die Politik. Aber es scheint heute weitgehend aus der Mode gekommen zu sein, sich um einer Sache willen zu engagieren - und nicht um irgendeine Karriere zu machen. Wobei ich die Lebensschutzorganisationen ausnehmen möchte, denn da gibt es von vielen Leuten aufopferndes Engagement.

Zum obigen Vorgang in der EKG: Darüber werden bestimmt viele gläubige Protestanten unglücklich sein. Ich habe mich dagegen gesträubt, daß Du, @ Diaconus, die Lutheraner (EKG) als Vorfeldorganisation der Parteien bezeichnest, aber wenn ich mir diesen Bericht über die Präses-Wahl ansehe, muß ich Dir leider Recht geben. Das hört sich eher nach Parteitagsveranstaltung als nach Kirche an... :( ;( :(
Obl.OSB

Gelobt sei Jesus Christus!

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Dienstag, 12. November 2013, 18:41

EKD-Synode – was ist hier noch reformatorisch-christlich?

Die Nachrichtenagentur idea berichtet von der EKD-Synode (10. November) und besonders im Detail von der Rede des Präses Nikolaus Schneider, die sich auch mit der „Orientierungshilfe“ befasste. .

Der Text der Nachrichtenagentur

Zitat

Das im Juni vom Rat der EKD veröffentlichte Papier rückt von der traditionellen Ehe als alleiniger Norm ab und vertritt ein Familienbild, das auch andere dauerhafte Lebensgemeinschaften, etwa gleichgeschlechtliche Partnerschaften oder „Flickenteppich-Familien“, einschließt. Das hat heftige und breite Kritik in Kirche und Öffentlichkeit ausgelöst. Schneider verteidigte das Papier im Grundsatz, räumte aber auch theologische Schwächen ein. Dabei ging er vom Verständnis der Heiligen Schrift aus, die er als „Maß und Mitte evangelischer Urteilsbildung“ bezeichnete. Die Reformatoren hätten freilich kein „verbalinspiriertes“ Schriftverständnis vertreten, bei dem jedes Wort der Bibel als direkt von Gott eingegeben gelte. Schneider: „Evangelische Theologie ist im Kern das immer neue Hören und das Ringen um die rechte Auslegung der biblischen Texte von Christus her.“ Die Bibel dürfe nicht zu einem „Bestätigungsbuch“ der eigenen Glaubensüberzeugung degradiert werden.
Keine Verurteilung homosexueller Liebe
Im Blick auf die Wertschätzung gleichgeschlechtlicher Liebesbeziehungen in der Orientierungshilfe weist Schneider darauf hin, dass die Bibel einerseits homosexuelle Praktiken verurteile, andererseits aber die Liebe als Wesen Gottes bezeichne. Eine pauschale Ablehnung homosexueller Beziehungen widerspreche dem Geist der Liebe, die in Jesus Christus zur Welt gekommen sei: „Deshalb würdigen wir in der Orientierungshilfe gleichgeschlechtliche Liebesbeziehungen, obwohl es dafür keine direkten Schriftbezüge gibt.“ Man dürfe auch die historischen Gegebenheiten nicht aus dem Blick verlieren: „Was damals unter homosexuellen Verhältnissen verstanden wurde, hat mit der uns heute vor Augen stehenden einvernehmlichen homosexuellen Liebe zweier freier und gleichberechtigter Partner nichts zu tun.“
Kommentar
Ach, Herr Schneider, ich argumentiere genauso primitiv wie Sie, sonst verstehen Sie es vielleicht gar nicht. Sie benehmen sich wie ein mieser Winkeladvokat, der mit Purzelbäumen versucht seine Ansichten, die nicht der Jurisdiktion entsprechen, durchzubringen, Derartige Winkeladvokaten habe ich in meinem seinerzeitigen Zivilberuf mehrmals erlebt und die sind gegen fundierte sachliche Argumente dann im Urteil untergegangen. Wenn Luther die Meinung vertreten hätte, dass die Bibel, die Heilige Schrift, sei nicht direkt von Gott gegeben, dann hätte er sicher nicht als wesentlichen Punkt der Reformation den Slogan „sola scriptura, sola fidei ….“ kreiert. Somit ist die Bibel genau das, was Sie ablehnen – nämlich das Bestätigungsbuch der persönlichen Glaubensüberzeugung, die sich nach „sola scritura“ an der Bibel orientiert.

Genauso primitiv blöd argumentieren Sie bezüglich der Homosexualität. Ihr Satz „Was damals unter homosexuellen Verhältnissen verstanden wurde, hat mit der uns heute vor Augen stehenden einvernehmlichen homosexuellen Liebe zweier freier und gleichberechtigter Partner nichts zu tun“ inkludiert dass jeder, der ihn liest, genauso primitiv denkt wie Sie. War das A..,fi… zur Zeit der Entstehung der Bibel anders als heute oder war es derselbe Vorgang? Wenn auch Gott die Liebe ist, so hat er eindeutig Homosexualität als Gräuel bezeichnet und sogar die Todesstrafe gefordert - erst Jesus Christus hat diese durch das Gebot der Feindesliebe aufgehoben. Rudolf Rultmann als auch Adolf von Harnack werden sich im Grabe umdrehen, wenn mit ihrer historisch-kritischen Methode der Exegese so argumentiert wird. Zur geistigen Nachhilfe für Sie, Herr Schneider: Lev 18,22, Röm 1,24-28, 1 Kor 6,9f. Was ist an dieser EKKD noch christlich? Nichts, denn sie ist eine zeitgeistige linke Parteivorfeldorganisation der Roten und der Melonenpartei (außen grün, innen hochrot), wie die Synoden bestückt sind. Mir tun die wirklich gläubigen Protestanten leid, die so eine „Kirchenführung“ ihrer Gemeinschaft haben mit einem Präses der Rektalakrobatik betreibt um dem Zeitgeist und der Homolobby zu gefallen.
Preis den Herrn!

diaconus

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Mittwoch, 12. Februar 2014, 18:28

Evangelische Theologie?

Auf der Diskussionsplattform einer evangelischen Nachrichtenagentur gibt es Kommentare von mehreren Pastoren, die jeden Nonsens von sich geben dürfen während jede fundierte Antwort immer zensuriert wird, wenn sie nicht in die evangelische zeitgeistige Theologie passt. Es darf wohl die volle Wahrheit der Bibel nicht gelten. Ein Auszug von den Kommentaren und den zensurierten Antworten:

Kommentar 1
Ach ja! es ist so schön, wenn man den Herrn Jesus Christus "verdrängen" und an seine Stelle den Sonnengott setzen kann. Ich finde das schöne Lied " Vom Aufgang der Sonne bis zu ihrem Untergang sei gelobet der Name des Herrn " theologisch richtig schön absurd, weil bekanntlich jeder wissen sollte, dass die Erde keine Scheibe ist und die Sonne nirgends untergeht und die Menschen nicht bei Sonnenuntergang sich schlafen legen. Aber die Heiden dachten halt anders.

Antwort
„Vom Aufgang der Sonne bis zu ihrem Untergang sei gelobet der Name des Herrn“ ist der Vers 3 des Psalms 113, einem Lobpreispsalm. Dass damit Jesus verdrängt wird und Gott Vater an seine Stelle als Sonnengott gesetzt wird, einen derartigen Nonsens habe ich in den rd. 50 Jahren mit denen ich mich Theologie beschäftige nie gehört. Und der Hinweis, dass die Erde keine Scheibe ist und dass die Heiden halt anders dachten, beweist nur, dass es auch an Geschichtswissen fehlt, denn dass heliozentrische Weltbild des Kopernikus wurde erst im 16. Jhdt. wissenschaftlich nachgewiesen. Und die Juden als Heiden zu bezeichnen ist ebenfalls ein Nonsens, denn sie beten den gleichen Gott an, den Jesus als Gott Vater bezeichnet hat und den auch den auch wir Christen anbeten.

Kommentar 2
Übrigens die "Wandlung" ist bekanntlich eine Erfindung des Mittelalters. Sie wurde durch das Laterankonzil IV - also zeitgleich mit der "Grundlegung des Holocaust" - erfunden.

Antwort
Dass Sie von Geschichte und schon gar von Kirchengeschichte keine Ahnung haben beweisen Sie immer wieder in ihren Kommentaren. Woher sollen Sie die auch haben, nachdem die Protestanten 1500 Jahre Kirchengeschichte leugnen und für nicht existent erklären. Das IV. Laterankonzil hat weniger zum Holocaust beigetragen als Martin Luther mit seiner Schrift: „Die Juden und ihre Lügen“ und wer hat Hitler unterstützt: die evangelischen Landeskirchen mit ihren „Deutschen Christen“ und dem Reichbischof Müller von Hitlers-Gnaden und mit ihrer Bibelfälschung, dass Jesus kein Jude war sondern ein Galiläer, was ein absoluter Nonsens ist. Nachzulesen u. a. in der Bonhoeffer-Biographie von Metaxas. Und jene Pastoren der Bekennenden Kirche, nicht der Landeskirchen, die gegen die „Deutschen Christen“ waren, wanderten ins KZ, wobei Martin Niemöller 8 Jahre im KZ als persönlicher Gefangener Hitlers war und Bonhoeffer hingerichtet wurde.

Und dass die Wandlung keine Erfindung des Mittelalters sondern auf die Bibel zurückgeht weiß jeder, der die Bibel wirklich kennt und auch den Kontext berücksichtigt (Mt 26,26f, Mk 14,22f, Lk 22,23f). Im ganzen Laterankonzil gibt es keinen Canones, der die Wandlung betrifft. Dazu etwas aus der Patristik:

„Apologia 1,65 -67 von Justinus 2,. Jhdt., aus der erste Verteidigungsschrift an Kaiser Antonius Pius
Bei allem aber, was wir opfern, preisen wir den Schöpfer des Alls durch seinen Sohn Jesus Christus und durch den Heiligen Geist. Am Sonntag, an dem Tag, der „Tag der Sonne“ genannt wird, kommen alle, ob sie in der Stadt oder auf dem Lande wohnen, am selben Ort zusammen.. Es werden die Schriften der Apostel oder der Propheten vorgelesen, solange es Zeit ist. Wenn dann der Vorleser aufhört, mahnt und ermuntert der Vorsteher in einer Ansprache zur Nachahmung all dieses Guten. Dann stehen wir alle zusammen auf und beten, schicken Gebet zum Himmel für uns selbst und für alle anderen auf der ganzen Welt, auf dass wir würdig werden, ... auch in Werken als gute Menschen und als Beobachter der Geboten befunden werden, um das ewige Heil zu erlangen. Haben wir das Gebet beendet, so begrüßen wir einander mit dem Friedenskuss, dann wird dem Vorsteher der Brüder Brot und ein Becher mit einer Mischung von Wein und Wasser herbeigebracht. Dieser nimmt es und sendet durch den Namen des Sohnes und des Heiligen Geistes Lob und Preis zum Vater aller Dinge empor. Und verrichtetet eine lange Danksagung dafür, dass wir dieser Gaben gewürdigt wurden. (Der Vorsteher sendet mit aller Kraft Gebete und Danksagungen empor). Ist er mit den Gebeten und Danksagungen zu Ende, stimmt das ganze anwesende Volk ein und spricht und stimmt zu mit „Amen“. Nach der Danksagung des Vorstehers und der Zustimmung des ganzen Volkes reichen die, welche bei uns Diakone heißen, jedem Anwesenden von dem unter Danksagung geweihten Brot, Wein und Wasser und bringen davon auch den Abwesenden. Diese Nahrung heißt für uns Eucharistie“
Und Eucharistie, nämlich Leib und Blut Christi, entsteht nur durch die Wandlung, aber derartige theologische Feinheiten verstehen die wenigsten Protestanten.

Kommentar 3
Der Satz „Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen.“ ist bekanntlich gegen die sündigen Menschen/Kleriker, die sich damals Katholiken nannten, gerichtet. Meine Ausführungen gaben nur elementare Grundsätze wieder, die jedem halbwegs Gebildeten bekannt sind.

Antwort
Sie tun mir leid, denn Sie haben weder Geschichtswissen noch Glaubens- bzw. Bibelwissen, nicht einmal im Ausmaß von Halbwissen denn was Sie hier immer von sich geben stimmt nämlich überhaupt nicht.. Zu dem Satz aus der Apostelgeschichte 5,29b „Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen.“ ist festzustellen, dass diesen Satz die Apostel vor dem Hohen Rat gesagt haben und die Apostel waren weder Kleriker noch Katholiken, ja sie wurden nicht einmal als Christen bezeichnet – alle diese Begriff gab es damals, in der Apostolischen Zeit, noch nicht. Erst ca. 2 Jahrzehnte später wurden in Antiochien die Christen erstmals als solche bezeichnet, weil sie an Jesus Christus glaubten

Kommentar eines verpartnerten Pastors
Homosexualität ist keine Sünde. Die Bibel spricht sich nur gegen Vergewaltigung aus nicht gegen einvernehmliche Homosexualität.

Antwort
In sämtlichen Bibelstellen, die eindeutig die Homosexualität betreffen (Lev 18,22, Röm 1,24-28, 1 Kor 6,9f) ist nirgends von Gewalt die Rede sondern eindeutig nur von Homosexualität, die also einvernehmlich durchgeführt wird.

Fazit: Eine christliche Gemeinschaft, die noch dazu von „sola scriptura“ spricht und so mit der Bibel umgeht, hat faktisch ihr Christentum verloren. Mir tun nur jene protestantischen Christen leid, die in der EKD sind und treu zur Bibel, ihrem Glaubensfundament, stehen. Sie müssten sich eigentlich verraten und verkauft fühlen. Die Handlungsweise der Nachrichtenagentur und den Inhalten der Diskussionsplattform spricht für sich selbst.
Preis den Herrn!