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Christliche Feiertage

Antworten im Thema: 508 » Der letzte Beitrag (28. November 2014, 16:03) ist von diaconus.

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Dienstag, 8. Januar 2013, 12:11

8. Jänner - Erhard von Regensburg
Nichtgebotener Gedenktag

Er wurde Mitte des 7. Jhdt. in Südfrankreich geboren und hielt sich, nachdem er zum Priester geweiht worden war, einige Jahre mit seinem Bruder, dem hl. Hidulf (Bischof von Trier) im Elsass auf, wo sie mehrere Klöster gründeten. Berühmt wurde er durch die Wunderheilung, als die blindgeborene Herzogstochter Odilia als 20-jährige bei ihrer Taufe sehend wurde. Als Wanderprediger zog er in Mitteleuropa herum und verkündete das Evangelium. Es war seine Überzeugung, dass das Leben eine Wanderschaft sei. Im Jahr 692 nChr. kam er nach Regensburg, predigte dort und wurde Bischof von Regensburg. Er starb im Alter von etwa 70 Jahren. Am 8. Oktober 1052 wurde er von Papst Leo IX. heiliggesprochen.
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Sonntag, 13. Januar 2013, 21:28

13. Jänner - Hilarius von Poitiers
Nichtgebotener Gedenktag

Bischof von Poitiers, Kirchenlehrer
Er wurde um 315/320 als Sohn heidnischer Eltern in Poitiers geboren, und wurde für die Rechtswissenschaft und Beredsamkeit erzogen. Er war Epikurer, bis er, ergriffen von der Einfachheit und Hoheit der Hl. Schrift, den Weg zum Christentum fand. Um 345 ließ er sich taufen und wurde um 350, obwohl er Frau und Tochter hatte, Bischof seiner Vaterstadt Poitiers in Frankreich (Pictavium). Seine Zeit stand im Zeichen der mit großer Heftigkeit geführten dogmatischen Kämpfe um die Trinitäts- und Zweinaturenlehre und der dramatischen Auseinandersetzungen mit dem Arianismus, er verteidigte entschlossen das Glaubensbekenntnis von Nicäa. Er war der wichtigste und bedeutendste lateinische Glaubenslehrer (Dogmatiker) vor Augustinus und führte diesen Kampf mit der vollen Leidenschaft seiner kräftigen Natur, er wird daher der „Athanasius des Westens“ genannt. Willige Werkzeuge arianischer Kaiser schloss er von der Kirchengemeinschaft aus und sprach dem Kaiser die Kompetenz in Glaubensfragen ab. Den vom Kaiser Constantius veranstalteten Synoden gegen Athanasius blieb Hilarius fern, organisierte aber den Widerstand der gallischen Bischöfe gegen den arianischen Metropoliten von Paris, weshalb er 356 nach Kleinasien (Phrygien) verbannt wurde. 356 – 359 benutzte er die Zeit der Verbannung zu theologischen Kontakten mit den Griechen, die dann in seinen Werken ihren Niederschlag fanden. Hier schrieb er auch sein großes Werk „De Trinitate“. Mit seinen Kollegen in Gallien blieb er immer noch im brieflichen Verkehr und erklärte ihnen die verschiedensten Glaubensformeln, die sich im Orient gebildet hatten. Er bemühte sich um Vereinigung westlicher und östlicher Theologie und verfasste zahlreiche Schriften zur Verteidigung und Vertiefung des Glaubens. Er muss sich gegen den an sich rechtgläubigen Bischof Lucifer von Calaris (Sardinien) rechtfertigen. Auf der Synode von Seleucia verlangen die Arianer die Rücksendung Hilarius nach Gallien, was der Kaiser nicht ungern genehmigt. Er wurde also in beiden Richtungen verbannt. Beim Kaiser bemühte er sich vergeblich um einen Audienz, weshalb er nach der Schrift an Constantius ein Buch gegen Constantius schrieb, worin er den Kaiser als Antichristen bezeichnet. Nach seiner Rückkehr aus dem Exil 360 kämpfte er unermüdlich für die Anerkennung der Definition des Nicäums, und es gelang ihm, fast den ganzen Episkopat Galliens wiederzugewinnen. Er war der erste lateinische Hymnendichter und Gründer der ersten Klöster in Gallien. Er starb am 13. Jänner 367 zu Poitiers.
Bald nach der Wahl zum Bischof kam ein junger Mann aus Pannonien zu ihm, der als Gardist des Kaisers Constantius und seines Neffen Julian in Paris „gedient“ hatte. Dieser junge Mann war der Sohn eines Hauptmannes in Sabaria (heute: Szombately) und hatte auch seinen Namen von römischen Kriegsgott Mars bekommen. Es war der spätere hl. Martin.
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Dienstag, 15. Januar 2013, 11:41

15. Jänner - Arnold Janssen
Nichtgebotener Gedenktag

Priester, Ordensgründer
Er ist am 5. November 1837 in Goch am Niederrhein (Rheinland) als Sohn eines Fuhrmanns geboren. 1861 wurde er zum Weltpriester der Diözese Münster geweiht und wirkte 12 Jahre lang als Lehrer an einer höheren Schule in der Kleinstadt Bocholt, eine Tätigkeit, die ihn auf die Dauer nicht zufrieden stellen konnte. Vorher hatte er bereits die Lehrbefähigung als Gymnasiallehrer für Mathematik und Naturwissenschaft erworben. Beeinflusst vom „Gebetsapostolat“ der Jesuiten, vertieft er sich in den Missionsgedanken. Er war zu wenig robust, um in die Mission zu gehen, die eigentlich sein Lebensthema war, so sieht er seine Berufung in der Ausbildung guter Missionare. Daher gründete er am 8. September 1875 in Steyl an der Maas (Holland) die erste Missionsschule und die „Gesellschaft des Göttlichen Wortes (SVD)“. Er hatte nur 3 Mitarbeiter und das Haus war baufällig. In der Eröffnungspredigt sagte er: „Wird aus dem Haus etwas, so wollen wir der Gnade Gottes danken. Wird nichts daraus, so wollen wir uns demütig an die Brust schlagen und bekennen: Wir waren der Gnade nicht wert.“ Doch nach 4 Jahren konnten bereits die ersten Missionare nach China geschickt werden. Am 8. Dezember 1889 gründete er die Steyler Missionsschwestern, die Dienerinnen des Heiligen Geistes, die dort arbeiten, wo bereits Steyler Missionare arbeiteten. Am 8. Dezember 1896 gründete er die Steyler Anbetungsschwestern, die Dienerinnen des Heiligen Geistes von der ewigen Anbetung. Trotz antiklerikaler Widerstände konnte er am 27. 10. 1888 (14. 10. 1888 ), in Mödling mit der Erlaubnis Kaiser Franz Josef I. das Missionshaus St. Gabriel mit Gymnasium, Priesterseminar und Druckerei gründen und schon nach wenigen Jahren auch von hier Missionare in alle Erdteile entsenden. Gestorben ist er am 15. Jänner 1909 in Steyl. Zu diesem Zeitpunkt hat die Gesellschaft mehr als 1.000 Mitglieder. Am 19. 10. 1975 wurde er von Papst Paul VI. selig gesprochen und am 5. 10. 2003 von Papst Johannes Paul II. heiliggesprochen.
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Donnerstag, 17. Januar 2013, 12:00

17. Jänner - Antonius, der Große/von Ägypten
Gedenktag

Mönchvater in Ägypten, Wüstenvater
Er wurde um 250/251/252 in Kome/Koma, einem Dorf in Mittelägypten, geboren, mitten hinein in die Christenverfolgung durch Kaiser Decius und dessen Nachfolger Valerianus. 270 ging er in die Wüste, nachdem er beim Gottesdienst das Evangelium vom reichen Jüngling hörte. Er verschenkte daraufhin seinen Besitz, zog sich zunächst in eine Felsengrotte in der Nähe seines Geburtsortes zurück, lebte in strenger Askese in der Wüste und bestand den gnadenlosen Kampf mit den Dämonen. Viele Menschen pilgerten zu ihm, um ihn um Rat zu fragen und durch sein Gebet geheilt zu werden, Um ihn sammelten sich bald weitere Einsiedler, und wurde so Vater einer Einsiedlergemeinschaft. Er gab dieser Gemeinschaft keine feste Organisation, auch später blieben seine Gründungen freie Vereinigungen unter seiner geistlichen Leitung. Andererseits wird berichtet, dass er diesen Gemeinschaften eine Regel für das Zusammenleben im klösterlichen Verband gab. Im Jahre 311 ging er nach Alexandrien um den unter Kaisern Maxentius verfolgten Christen beizustehen. 355 folgte er dem Ruf des Athanasius und ging noch im hohen Alter nach Alexandrien und trat in Predigten der Irrlehre des Arius entgegen. Athanasius berichtet darüber: „Die Leute freuten sich alle, als sie hörten, wie die christusfeindliche Häresie durch einen so bedeutenden Mann verworfen wurde.“ Von Antonius hieß es, „er freute sich, abreisen zu können zum Berg.“ Er starb 356 im Alter von 105 Jahren in Tabenisi, Ägypten.. Sein Leben, beschrieben von Athanasius, der Bischof von Alexandrien und sein Freund, fand viele Nachahmer.
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Freitag, 18. Januar 2013, 10:40

18. Jänner - Faustina und Liberata
Nichtliturgischer und nichtgebotener Gedenktag

Klostergründerinnen
Die beiden Schwestern wurden in der ersten Hälfte des 6. Jahrhunderts auf dem väterlichen Schloss in der Nähe der oberitalienischen Stadt Piacenza geboren. Ein unvergessliches Erlebnis der beiden, sie hörten eine Witwe bitterlich über den Tod ihres Mannes weinen, bewirkte bei ihnen den Entschluss ins Kloster zu gehen. Sie flohen geheim aus dem elterlichen Schoss und der Bischof Agrippius von Como nahm ihnen die Gelübde ab. Nachdem sich der Zorn des Vaters darüber gelegt hatte, gab er seinen Töchtern die finanziellen Mittel um ein Oratorium zu gründen. Da der Zustrom von Frauen, die ebenfalls das Gelübde ablegen wollten, bald so groß war, entwickelte sich in den folgenden Jahren ein Kloster, das den Namen S. Margareta trug.

Die beiden Schwestern, die im Leben alles gemeinsam machten, wurden auch im Tod nicht lange getrennt, da Faustina am 15. Jänner und Liberata am 18. Jänner 580 starb.
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Sonntag, 20. Januar 2013, 10:08

20. Jänner - Fabian
Nichtgebotener Gedenktag

Papst, Märtyrer
Geboren vor 200 in Rom. Der Name bedeutet „aus dem Geschlecht der Fabier stammend“. Er war Bischof im 3. Jhdt. und wurde am 10. Jänner 236 zum Papst gewählt. Ihm gelang es, die römische Kirche zu stärken und ihr vor den Christenverfolgungen eine kurze Zeit Ruhe zu geben. Um die Seelsorge unter der wachsenden Zahl der Gläubigen besser organisieren zu können, teilte er Rom in sieben Diakonien ein, deren Leitung er Diakonen übergab. Bei der Christenverfolgung unter Decius wurde er am 20. Jänner 250 (251) enthauptet und am selben Tag in der Calixtus-Katakombe beigesetzt.
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Sonntag, 20. Januar 2013, 10:13

20. Jänner - Sebastian
Nichtgebotener Gedenktag

Märtyrer
Er dürfte im 3. Jhdt. in Narbonne (Südfrankreich) geboren, aber in Mailand, der Heimat seiner Mutter erzogen worden sein. Die Legende erzählt, dass der in Mailand? geborene Sebastian Soldat (Befehlshaber der prätorianischen Leibgarde) bei Kaiser Carinus war. Der junge Christ wollte in der Zeit der Christenverfolgung allen helfen, die an Christus glaubten. Nach dem Tode des Kaisers wurde Diokletian sein Nachfolger. Der gläubige Sebastian war ihm ein Dorn im Auge und so ließ er ihn an einen Pfahl binden und von Pfeilen durchbohren. So fand ihn eine junge Witwe namens Irene, die bemerkte, dass er noch lebte und pflegte ihn gesund. Anstatt zu fliehen, trat Sebastian mutig noch einmal vor den Kaiser, bekannt sich abermals zu seinem Glauben und beschuldigte ihn des Verbrechens der Christenverfolgung. Darauf ließ ihn der wütende Herrscher mit Keulen erschlagen. Das soll am 20. Jänner 288 ? in Rom geschehen sein. Sein Grab „Ad Catacumbas“ an der Via Appia wird in der Depositio martyrium von 354 am 20. Jänner erwähnt. Die Kunde über ihn stammt grundsätzlich von Ambrosius. Die Darstellung als kaiserlicher Offizier dürfte eine Legende aus dem 5. Jhdt. sein.
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Montag, 21. Januar 2013, 10:48

21. Jänner - Agnes von Rom
Nichtgebotener Gedenktag

Jungfrau, Märtyrerin
Ihr Leben ist nur legendenhaft bekannt. Sie war angeblich die Tochter reicher christlicher Eltern in Rom und war so schön, dass der Sohn des Stadtpräfekten sie zur Frau haben wollte. Sie war 12 Jahre alt als sie den Heiratsantrag bekam. Doch sie sagte ihm, dass sie schon verlobt sein. Den Jüngling plagte die Eifersucht und als er den Namen des vermeintlichen Konkurrenten wissen wollte, erzählte sie ihm von Jesus. Der junge Mann ließ sich jedoch nicht abweisen und erzählte seinem Vater von der vergeblichen Brautwerbung. Als Agnes auch diesem nicht gehorchte, wurde sie dem Richter übergeben, der sie zum Tod auf dem Scheiterhaufen verurteilte. Es geschah das Wunder, dass die Flammen zwar am Körper emporloderten, aber Agnes nicht verbrannten. Daraufhin wurde sie mit dem Schwert hingerichtet (304, um 300 in Rom). Begraben wurde sie auf einem römischen Friedhof, wo später die Kirche „Sant Agnese fuori le mura“ entsteht. Sie war also eine altkirchliche Märtyrerin und wird oft mit einem Lamm (agnus) dargestellt. Sie wird schon im 5. Jhdt. in Rom und bald danach im ganzen Abendland als Jungfrau und Märtyrerin verehrt, wobei Zeit und Art des Martyriums (Anfang des 4. Jhdt.) in Rom unsicher sind. Der 21. Jänner ist als ihr Begräbnistag überliefert.
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69

Montag, 21. Januar 2013, 10:51

21. Jänner - Meinrad von Reichenau
Nichtgebotener Gedenktag

Mönch auf der Reichenau, Einsiedler, Märtyrer
Er wurde Ende des 8. Jhdt. im Südlichgau bei Rottenburg geboren. Er studierte bei den Benediktinern in Reichenau und wurde Priester und Mönch. Ab 835 lebte er als Einsiedler im „Finsteren Wald“, dem Platz des späteren Klosters Einsiedeln. Dort wurde er am 21. Jänner 861 von zwei Räubern ermordet. Der Heilige wurde zuerst in Reichenau bestattet. 1039 wurden seine Gebeine nach Einsiedeln übertragen.
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Dienstag, 22. Januar 2013, 10:17

22. Jänner - Vinzenz von Saragossa
Nichtgebotener Gedenktag

Archidiakon, Erzmärtyrer Spaniens
geboren 3. Jhdt. in Huesca, Spanien, nördlich von Saragossa, aus edler Familie, war Archidiakon des Bischofs Valerus von Saragossa, dessen Prediger er war. In der diokletianischen Verfolgung wurde er mit seinem Bischof nach Valencia gebracht, dort längere Zeit eingekerkert und nach einer redegewaltigen glänzenden Verteidigung an einem 22. Jänner um 304 in Saragossa (Valencia), Spanien, als erster spanischer Märtyrer, zu Tode gemartert.
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Dienstag, 22. Januar 2013, 10:21

22. Jänner - Sel. Ladislaus Batthyány-Stratmann
Nichtgebotener Gedenktag

Arzt der Armen, Familienvater
Geboren 28. Oktober 1870 in Dunakiliti, Ungarn, 6. Kind einer alten ungarischen Adelsfamilie, 1876 Übersiedlung nach Kittsee, Burgenland, 1882 Tod der Mutter, Zuerst studiert er Bodenkultur, später Medizin an der Universität Wien, wird Vater einer unehelichen Tochter, 1900 Studiumsabschluss, noch vor Studiumsabschluss (1898 ) heiratet er die tiefgläubige Gräfin Maria Theresia Coreth, sie bekommen 13 Kinder, er unterstellt sein Leben 1 Kor 13, errichtet auf seinem Gut in Kittsee (1902) ein Krankenhaus, spezialisiert sich auf Augenheilkunde, Arme behandelt er kostenlos, oft täglich bis zu 100 Patienten, jährlich hunderte Operationen, vor Operationen betet er mit seinen Patienten, er bekommt den Fürstentitel, nach dem 1. Weltkrieg übersiedelt die Familie nach Körmend, in den Patienten sah er immer Christus, er fühlt sich als Werkzeug Gottes bei der Behandlung der armen Kranken. Die tägliche Mitfeier der Messe, das Rosenkranzgebet und das persönliche Gebet waren für ihn selbstverständlich. Er wusste sich berufen, Arzt der Armen zu sein und wollte mit dem Körper auch die Seele heilen. Er führte die Behandlungen nicht nur unentgeltlich durch, sondern gab den Armen auch Geld mit. Sein ältester Sohn stirbt mit 21 Jahren, am 29. Juni 1926 spukt er Blut (Kehlkopfkrebs), gestorben am 22. Jänner 1931 (lt. anderer Angabe an Blasenkrebs), Eröffnung des Seligsprechungsprozesses 1944, später von den Diözesen Wien, Szombathely und Eisenstadt weitergeführt. Seligsprechung 23. März 2003 in Rom durch Papst Johannes Paul II.
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Mittwoch, 23. Januar 2013, 11:04

23. Jänner - Sel. Heinrich Seuse (lat. Suso)
Nichtgebotener Gedenktag

Ordenspriester, Mystiker
Er wurde am 21. März um 1295 als Rittersohn Heinrich aus dem Geschlecht der Ritter von Berg in Konstanz oder Überlingen geboren. Von der Abstammung her war er Alemanne. Als 13-jähriger trat er bei den Dominikanern in Konstanz ein. Aus Achtung für seine Mutter wählte er ihren Familiennamen „Seuse“. Das theologische Studium begann er 1322 an der Ordenshochschule der Dominikaner in Köln, die ab 1324 unter der Leitung von Meister Ekkehart stand und vertiefte seinen Weg der mystischen Gotteserfahrung. Daraus fand er die Kraft, alle Leiden, die ihm auf seinen Lebensweg begegneten zu meistern. 1326 kehrte er als Lektor nach Konstanz zurück und verfasste um 1327 sein „Büchlein der Wahrheit“ („Büchlein der Ewigen Weisheit“), in dem er Eckharts Mystik verteidigte. Er musste zuerst wegen seine Verbindung zu Eckehart den Vorwurf ketzerischer Lehre auf einem Generalkapitel des Ordens (1330) zurückweisen. Als Prediger und Mystiker wirkte er in Konstanz, in der Schweiz, im Elsass und am Oberrhein, wobei sein Charisma des Predigers alle beeindruckte. Außerdem war ein begnadeter Seelenführer. Bei der Auseinandersetzung zwischen Ludwig IV. dem Bayern und dem Papst auf dessen Seite er und die Dominikaner standen, mussten diese Papsttreuen 1339 Konstanz verlassen und in die Schweiz übersiedeln, von wo sie erst 1349 zurückkehrten. 1343/1344 war er Prior dieser Niederlassung, dabei musste er viel erdulden. 1348 wurde er nach Ulm versetzt. Am 25. Jänner 1366 starb er in Ulm. 1831 bestätigte Papst Gregor XVI. den Kult um ihn und er war damit seliggesprochen.
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Donnerstag, 24. Januar 2013, 09:16

24. Jänner - Franz von Sales
Gedenktag

Bischof von Genf, Ordensgründer, Kirchenlehrer
Geboren wurde er am 21. August 1567 als Ältester von 10 Geschwistern mit dem Namen Francois-Bonaventure de Sales und war der Sohn von Adeligen auf dem Stammschloss der Sales bei Thorens in Savoyen. Er studierte Rechtswissenschaften und Theologie in Annecy, Paris und Padua und wurde dann gegen den Willen seines Vaters, der ihn mit einer reichen Erbin verheiraten wollte, 1594 (1593) zum Priester geweiht. Bald danach wurde er Dompropst von St. Peter in Genf. Er war ein unermüdlicher Seelsorger und Prediger. Nun widmete er sich unter größten Opfern und Gefahren der Rekatholisierung der fast ganz dem Calvinismus anheim gefallenen Landschaft Chablais am Südufer des Genfer Sees, die ihm nach vielen erfolglosen Mühen gelang. Wegen seiner Bildung und diplomatischen Begabung wird er vom Papst zum Koadjutor des Bischofs von Genf eingesetzt und absolvierte mehrere diplomatische Reisen. 1601 führt ihn eine Reise wieder nach Paris. Als er 1602 Bischof von Genf (Weihe am 8. 12. 1602) mit Sitz in Annecy wurde, konnte er seine Bischofsstadt nur unter Lebensgefahr betreten, denn sie war die Hauptkampfstätte des Calvinismus. Dennoch unternahm er große Anstrengungen, um Calvinisten zum katholischen Glauben zurückzuführen. Er setzt seine ganze Kraft ein, um die Beschlüsse des Konzils von Trient umzusetzen, gründet ein Priesterseminar und unternimmt viele Visitationsreisen. Auf einer dieser Reisen lernt er in Dijon Jeanne-Francoice de Chantal kennen, mit der ihn bald eine geistliche und tiefe menschliche Freundschaft verbindet. Gemeinsam mit der heiligen Johanna Franziska Chantal gründete er am 6. Juni 1610 den Orden von der Heimsuchung Mariens, die „Salesianerinnen“. Ab 1616 schränkt er die Kontakte zu Chantal ein. Eine Reise nach Paris im Jahr 1618 wird durch die Verehrung des Volkes zu einem Triumphzug. Das letzte Treffen mit Chantal wegen dringender Ordensangelegenheiten erfolgt am 12. Dezember 1622 in Lyon, die noch am selben Tag zu einer Visitationsreise aufbricht.

Am 27. Dezember 1622 erleidet er eine Gehirnblutung und stirbt am 28. Dezember 1622 in Lyon. Begraben wurde er in der Klosterkirche ihrer Gründung in Annecy am 24. Jänner 1623. Chantal leitet in der Folge die Herausgabe seiner Schriften und wird auch Kronzeugin im Seligsprechungsprozess. 1661 wird er selig- und 1665 heiliggesprochen. Zum Kirchenlehrer wurde er 1877 erhoben.

Er verfasste zahlreiche geistliche Schriften, darunter die heute noch bekannte „Philothea“ („Von der Gottesliebe“, „Die Gott liebende Seele“), weiters ein „Kursbuch“ für „Exerzitien im Alltag“ sowie der „Theotismus“, ein Pendant zur „Philotea“ für Männer. Er ist ein priesterliche Persönlichkeit und ihn ihm erwuchs der düsteren, puritanischen Strenge des Genfer Reformators ein Bezwinger von zartfühlender Menschlichkeit, vom humanistischem Zuschnitt und durchformten Adel des Geistes und des Charakter. Er war ein Mann des Maßes und des inneren Gleichgewichtes. Das Urvertrauen zu Gott als Liebe und die restlose Erwiderung dieser Liebe war der Angelpunkt seines Denkens und seines seelsorglichem Wirkens. Als meisterhafter Kenner des menschlichen Herzens drang er auf die Einbeziehung des Affektlebens in das betrachtende Gebet und betonte die Möglichkeit der Synthese von tiefster Religiosität und persönlicher Heiligkeit mit profaner Aktivität und Kultur. Seine in formvollendeter Sprache verfassten Schriften und Briefe gehören zu den klassischen Dokumenten religiösen Lebens.
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Freitag, 25. Januar 2013, 15:37

25. Jänner - Bekehrung des Apostels Paulus
Fest

Während der Apostel Petrus zum Feld der Kirche bestimmt war (Mt 16,18 ), wurde Paulus zum „Lehrer der Heidenvölker“ berufen (1 Tim 2,7). Das war für ihn selbst, den Pharisäersohn, ein unbegreifliches Geheimnis, denn ursprünglich verabscheute er die Christen und bekämpfte sie, die einen gekreuzigten Messias verehrten. Das Erlebnis vor den Toren von Damaskus bedeutete für ihn eine völlige Wende, denn derselbe Gott, dem Paulus als Jude dienen wollte, hatte ihn zum Verkünders des Evangeliums von Jesus, dem Christus, gemacht (Gal 1,11-16). Er durfte die Macht des Allmächtigen verspüren und folgte ihm.

Ein Fest der Bekehrung des Apostels Paulus ist seit dem 8. Jahrhundert in Gallien bezeugt.
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Samstag, 26. Januar 2013, 09:59

26. Jänner - Timotheus
Gedenktag gemeinsam mit Titus

Bischof, Apostelschüler
Er war das Kind einer christlich gewordenen Jüdin namens Eunike und eines heidnischen Vaters, und ist bei seiner Großmutter Lois, in Lystra (Kleinasien) aufgewachsen. Er war dann ein Schüler und Gehilfe des Apostels Paulus, der ihm wie ein Vater geworden war, und wurde von diesem zum Bischof von Ephesus eingesetzt. Die schwierigste Seelsorgeaufgabe war die Auseinandersetzung mit der Gnosis. Er war ein Glaubenszeuge der dritten christlichen Generation. Er war Empfänger von 2 Briefen des Apostels Paulus. Das Martyrologium Bedae (vor 735) erwähnt den Heiligen am 24. Jänner. Sein Gedenktag wurde im 13. Jhdt. in den römischen Kalender aufgenommen.
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Samstag, 26. Januar 2013, 10:02

26. Jänner - Titus
Gedenktag gemeinsam mit Timotheus

Bischof, Apostelschüler
Er war ein Schüler und Mitarbeiter des Apostels Paulus und wurde, nach der Überlieferung, von ihm zum Bischof von Kreta eingesetzt. Auch er empfing einen Brief des Apostels Paulus. Sein Gedenktag wurde erst 1854 in den römischen Kalender aufgenommen. Wie Timotheus war auch er ein Glaubenszeuge der dritten christlichen Generation.
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Sonntag, 27. Januar 2013, 11:19

27. Jänner - Angela Merici
Nichtgebotener Gedenktag

Jungfrau, Ordensgründerin
Sie wurde am 1. März 1474 in Desenzano am Gardasee geboren und hatte eine schwere Jugend. Mit 10 Jahren verlor sie beide Eltern, kurze Zeit später ihre einzige Schwester. Als eine der ersten Frauen, denen die Bildung und Ausbildung der heranwachsenden Mädchengeneration ein großes und bleibendes Lebensanliegen war, gründete sie 1535 den Orden der Ursulinen („Genossenschaft der hl. Ursula“), der aus einer freiwilligen Gemeinschaft gleichgesinnter Frauen erwuchs. Sie starb am 27. Jänner 1540 in Brescia.. 1861 wurde sie heiliggesprochen. Vor der Liturgiereform des 2. Vatikanums war der Gedenktag der 1. Juni.
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Montag, 28. Januar 2013, 11:11

28. Jänner - Thomas von Aquin
Gedenktag

Ordenspriester, Kirchenlehrer
Er wurde um 1225/1226 aus lombardischen gräflichen Geschlecht als jüngster Sohn auf der Burg (Schloss) Roccasecca bei Aquino in der Nähe von Neapel geboren.. Mit 5 Jahren wurde er Benediktinern auf Monte Cassino zur Erziehung übergeben und studierte ab 1239 an der Universität Neapel Grammatik, Logik und die Naturwissenschaften. 17-jährig (oder im April 1244?) trat er in den Dominikanerorden ein. Vermutlich mit Wissen und Billigung des Kaisers setzen ihm seine Brüder auf einer Reise in den Norden nach, setzten ihn gefangen und sperrten ihn in der elterlichen Burg ein. Erst im Herbst 1245 kam er frei und sein Ordensgeneral schickte ihn zur Fortsetzung seiner Studien nach Paris. Hier wurde Albertus Magnus sein Lehrer. 1248 zog er mit Albertus Magnus nach Köln an das neu eingerichtete Studium generale und war hier bereits als Assistent tätig. 1252 schickte ihn Albert nach Paris, wo er seine Lehrtätigkeit begann und Vorlesungen über die Sentenzen des Petrus Lombardus hielt. Außerdem verfasste er seine ersten Schriften (“Scriptum super Sententiis“, „De ente et essentia“). 1256 wird er Magister der Theologie, konnte seinen Lehrstuhl aber erst ein Jahr später einnehmen. Die Pariser Zeit war arbeitsintensiv und fruchtbar: „Quaestionones disputatae“, „De veritate“ und einige kleinere Schriften. 1259 kehrte er nach Italien zurück und begann mit seiner „Summa contra gentiles“, die er 1261 am Hof des Papstes in Ovieto vollendete. 1265 erhielt er den Auftrag ein Studium für begabte Studenten in Rom einzurichten und hier begann er mit seinem Hauptwerk, der „Summa theologiae“, deren „Prima Pars“ er in Rom vollenden konnte. Während dieses längeren Aufenthaltes in Italien erwarb er sich gründliche Kenntnisse des Aristoteles. 1268 wird er nochmals nach Paris geschickt um wieder den dominikanischen Lehrstuhl zu übernehmen. In den Jahren 1269 – 1272 war er der gefeiertste Lehrer der Theologie in Paris, aber er geriet auch in vielschichtige Auseinandersetzungen wegen seiner Einbeziehung der Schriften des „Heiden“ Aristoteles sowie wegen des Mendikantenstreits. Nichts kann ihn aber von seiner theologischen Arbeit an den Aristoteles-Kommentaren und an der „Secunda Pars“ seiner „Summa“ abhalten. Von 1272 bis zu seinem Tod lehrte er an der Ordensuniversität in Neapel, wo er ein Studium generale einrichtete sowie die „Tertia Pars“ der „Summa“ beginnt. Am 6. 12. 1273 legte er nach einer Vision die Arbeit an der „Summa“ nieder: „Ich habe Dinge gesehen, vor denen alles, was ich geschrieben habe, wie Stroh erscheint.“. Auf dem Weg zum 2. Konzil von Lyon starb er am 7. März 1274 in der Zisterzienserabtei Fossanuova nördlich von Terracina.. Er war bei aller Kirchentreue ein weltoffener, selbstständiger und progressiver Theologe, der damals die wohl größte Kühnheit wagte, den indizierten Aristoteles zum Denkimpuls seiner Theologie zu machen. Er war ein Intellektueller, im besten Sinn der Ursprungsbedeutung. Wahrheit dient der Liebe, der Freude, dem Frieden, dem Glauben und der bedeutendste Vertreter der scholastischen Philosophie. Was er lehrte, lebte er auch. Nie beanspruchte er eine Sonderstellung, eine Sonderbehandlung. Seine Vorlesungen und sonstigen Ausarbeitungen sind nachzulesen in 30 Bänden seines Gesamtwerkes. Außerdem war ein großer Liebender und Mystiker, der Zustände echter christlicher Mystik hatte und das ist vermutlich auch der Schlüssel dazu, dass die „Summa“ unvollendet blieb.

Am 18. 7. 1323 wird er von Papst Johannes XXII. heiliggesprochen. Papst Pius V. erklärte ihn am 15. 4. 1567 zum doctor ecclesiae und Papst Leo XIII. am 4. 8. 1880 zum Patron aller katholischen Universitäten und Schulen.
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Dienstag, 29. Januar 2013, 11:28

29. Jänner - Josef Freinademetz
Nichtgebotener Gedenktag

Ordenspriester, Glaubensbote
Er wurde am 15. April 1852 in Südtirol geboren und 1875 zum Priester geweiht, wobei er zunächst Weltpriester und Kaplan in St. Martin, Diözese Brixen, war. Zwei Jahre später nahm er Kontakt mit Arnold Janssen, dem Gründer der Steyler Missionare, auf. 1878 trat er in das Noviziat in Steyl ein und wurde 1879 als einer der beiden ersten Steyler Missionare nach China geschickt. Bis zu seinem Tod am 28. Jänner 1908 arbeitete er am Aufbau der Mission in China, setzte sich trotz Verfolgungen für seine Katechisten und Gläubigen ein. Zu seinem roten Haar trug er einen schwarzen Chinesenzopf, um für die Chinesen wirklich ein Chinese zu werden. Am 19. Oktober 1975 wurde er vo Papst Paul VI. seliggesprochen. Die Heiligsprechung erfolgte am 5. Oktober 2003 durch Papst Johannes Paul II.
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Donnerstag, 31. Januar 2013, 11:08

31. Jänner - Don Bosco - Johannes Bosco
Gedenktag

Priester, Ordensgründer
Er wurde am 16. August 1815 zu Becchi bei Turin als Sohn armer Bauern geboren. Selbst in ärmsten Verhältnissen aufgewachsen, führte sein Weg zum Priester über viele Hürden. Nach der Priesterweihe im Jahre 1841 widmete er sich besonders den jugendlichen Kriminellen in den Gefängnissen von Turin. Früh schon war er sich im Klaren über den zersetzenden Einfluss der Industrialisierung auf die häusliche Erziehung. Bald begann er sich auch der verlassenen Straßenjugend anzunehmen. Er sammelte sie unter dem 1844 angenommenen Namen „Oratorium des hl. Franz von Sales“, das seine bescheidenen Anfänge in seinem Zimmer nahm, bald aber ungeheuren Aufschwung erlebte. Um den Fortbestand seines Werkes zu sichern, gründete 1861 er die Genossenschaft der „Salesianer Don Boscos“. Er errichtete Schulen aller Art; aus dem Spätberufenenwerk gingen zahlreiche Priesterberufen hervor. Erfüllt von großer Ehrfurcht vor der Würde des Kindes, erstrebte er mit seiner Präventivmethode ein enges Vertrauensverhältnis, ohne Furcht und daher ohne Heuchelei, suchte Spontanität und Offenheit zu wecken und das Kind behutsam in die rechte Proportion von Verpflichtung und Freiheit hineinwachsen zu lassen. Charakteristisch für die salesianische Erziehung ist die reiche Anwendung religiöser Mittel. Beichte und Kommunion waren Fundament einer Erziehungspraxis, aus der Drohung und Zwang verbannt war. Er war ein virtuoser Erzieher und hatte beispiellose Erfolge. Die Salesianischen Anstalten wurden als „eine einzigartige und genial eingerichtete Macht zur Vorbeugung des Verbrechens“ bezeichnet. 1877 gründete er die „Salesianischen Nachrichten“, die noch heute in 30 verschiedenen Sprachen in 52 Länder erscheinen. Bei kirchlichen Stellen wurde er wegen mancher Andeutungen von Visionen und Traumgesichten als reichlich verstiegen betrachtet. Er ist am 31. Jänner 1888 in Turin gestorben. 1934 wurde er heiliggesprochen.
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