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Islam als Religion

Antworten im Thema: 33 » Der letzte Beitrag (8. August 2016, 16:47) ist von diaconus.

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1

Sonntag, 13. März 2011, 17:52

Islam als Religion

In diesem Thread kann über den Islam als Religion diskutiert werden, wobei der Qu-ran (Koran) und die Hadithen zu beachten sind.
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2

Sonntag, 13. März 2011, 17:54

Aus der Erklärung über das Verhältnis zu den nichtchristlichen Religionen
„Nostra Aetate“ des 2. Vaticanums


Nr. 3
Mit Hochachtung betrachtet die Kirche auch die Muslim, die den alleinigen Gott anbeten, den lebendigen und in sich seienden, barmherzigen und allmächtigen, den Schöpfer des Himmels und der Erde*), der zu den Menschen gesprochen hat. Sie mühen sich, auch seinen verborgenen Ratschlüssen sich mit ganzer Seele zu unterwerfen, so wie Abraham sich Gott unterworfen hat, auf den der islamische Glaube sich gerne beruft: Jesus, den sie allerdings nicht als Gott anerkennen, verehren sie doch als Propheten und sie ehren seine jungfräuliche Mutter Maria, die sie bisweilen auch in Frömmigkeit anrufen. Überdies erwarten sie den Tag des Gerichtes, an dem Gott alle Menschen auferweckt und ihnen vergilt. Deshalb legen sie Wert auf sittliche Lebenshaltung und verehren Gott besonders durch Gebet, Almosen und Fasten.

*) Vgl.Gregor VII. Ep: III,21

Trotzdem ist der 2. Absatz der Nr. 2 auch hier zutreffend.
Die katholische Kirche lehnt nichts von alledem ab, was in diesen Religionen wahr und heilig ist. Mit aufrichtigem Ernst betrachtet sie jene Handlungs- und Lebensweisen, jene Vorschriften und Lehren, die zwar in manchen von dem abweichen. was sie selbst für wahr hält und lehrt, doch nicht selten einen Strahl jener Wahrheit erkennen lassen, die alle Menschen erleuchtet.
Unablässig aber verkündet sie und muss sie verkündigen Christus, der ist „der Weg, die Wahrheit und das Leben“ (Joh 14,6), in dem die Menschen die Fülle des religiösen Lebens finden, in dem Gott alles mit sich versöhnt hat. (
vgl. 2 Kor 5,18-19)
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3

Mittwoch, 4. Januar 2012, 12:34

Enttäuschung

Da meinte ich einen Lichtblick, einen Hoffnungsschimmer in der Beziehung zwischen Muslimen und Christen entdeckt zu haben, als ich einen Bericht las, dass in Duisburg die Muslime katholische Christen bei ihren Protesten gegen eine weitere Kirchenschließung unterstützen würden, und wurde leider enttäuscht.
Die Kirchenschließung ist eh nicht mehr zu verhindern - und der Zeitungsartikel diente offenbar dazu, die Muslime in Duisburg in ein gutes Licht zu setzen. Und wer steckt hinter diesen Muslimen und ihrer Moschee? Natürlich die DITIB. Da ist natürlich alles klar!
Schade, sehr schade! :(

Was passiert, wenn die Muslime, wenn sie auch verschiedenen Richtungen angehören, in Deutschland die Mehrheit erreichen? Leider kann man da nicht optimistisch sein. :(
Die islamischen Religionen sind anscheinend untrennbar mit politischen Ansprüchen verbunden. Einmal mehr kann man daran sehen, dass Religion, Glaubenswege nicht mit politischen Machtansprüchen verbunden sein sollten. Warum? Das zeigt die Geschichte in Vergangenheit und Gegenwart leider nur allzu deutlich...schauen wir in den Nahen Osten (arabische Länder) und nach Afrika....
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4

Mittwoch, 4. Januar 2012, 18:05

RE: Enttäuschung

Da meinte ich einen Lichtblick, einen Hoffnungsschimmer in der Beziehung zwischen Muslimen und Christen entdeckt zu haben, als ich einen Bericht las, dass in Duisburg die Muslime katholische Christen bei ihren Protesten gegen eine weitere Kirchenschließung unterstützen würden, und wurde leider enttäuscht.
Die Kirchenschließung ist eh nicht mehr zu verhindern - und der Zeitungsartikel diente offenbar dazu, die Muslime in Duisburg in ein gutes Licht zu setzen. Und wer steckt hinter diesen Muslimen und ihrer Moschee? Natürlich die DITIB. Da ist natürlich alles klar!
Schade, sehr schade! :(

Was passiert, wenn die Muslime, wenn sie auch verschiedenen Richtungen angehören, in Deutschland die Mehrheit erreichen? Leider kann man da nicht optimistisch sein. :(
Die islamischen Religionen sind anscheinend untrennbar mit politischen Ansprüchen verbunden. Einmal mehr kann man daran sehen, dass Religion, Glaubenswege nicht mit politischen Machtansprüchen verbunden sein sollten. Warum? Das zeigt die Geschichte in Vergangenheit und Gegenwart leider nur allzu deutlich...schauen wir in den Nahen Osten (arabische Länder) und nach Afrika....

Warum bist Du enttäuscht? Das entspricht eindeutig den Vorstellungen gemäß den drei Phasen. Solange Mosleme in der Minderheit sind (geschwächte Phase) wird nach „Takiya“ (Verstellung) gehandelt, wobei den Ungläubigen gerne suggeriert wird, dass gelt nur bei Todesgefahr was ebenfalls Verstellung ist, denn sie gilt immer gegenüber Ungläubigen. Und in Nigeria gibt es bereits die 2. Phase, die Vorbereitungsphase, zum islamischen Staat, denn dort sind die Muslime über 40 % der Bevölkerung und dann wird jedes Mittel angewandt um die Macht zu erreichen.

Ibn Taymiya. Philosoph, 1263 – 1328, schreibt im Buch „Das Schwert im Nacken des Anklägers Mohammeds“
„Gläubige in einer geschwächten Phase in einem nichtmuslimischen Land sollten vergeben und Geduld mit den Völkern des Buches (d. i. Juden und Christen) haben, wenn sie Allah und seinen Propheten auf irgendeiner Weise beleidigen. Gläubige sollen die Völker des Buches belügen.“

Auch Sure 5,51 ist eindeutig
„O die ihr glaubt! Nehmt nicht Juden und Christen zu auliya (Freunden, Beschützern, Helfern). Sie sind nur auliya füreinander. Wer von euch sie (zu auiliya) nimmt, siehe, der wird einer von ihnen.“

Und Sure 3,119
„Ihr Gläubige! Schließt keine Freundschaft mit solchen, die nicht zu eurer Religion gehören.“

Daher wird es leider nie wirkliche Freundschaft mit Muslimen geben können.

Außerdem ist der Islam nicht allein Religion sondern vor allem und zugleich Rechts- und Staatssystem, das nicht getrennt werden kann. Eine Zeit der Aufklärung/Modernisierung wie im Christentum des 16. und 17. Jhdt. wird es m. M. nie geben, denn alle, die es in den letzten Jahrzehnten versucht haben wurden getötet oder mussten untertauchen/Namen ändern etc.
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5

Sonntag, 12. Februar 2012, 16:28

Weiterbau an Parallelgesellschaft des Islam in Deutschland?

Wie ich der "Tagespost" vom letzten Dienstag entnehmen konnte, gibt es in Hamburg Bestrebungen ein Shopping-Center nur für muslimische Geschäfte einzurichten. Weitere Überlegungen gehen dahin, ein Taxiunternehmen einzurichten, das zwar angeblich auch christliche Fahrgäste befördert, in der Hauptsache jedoch dazu dient, die nach Geschlechtern getrennte Beförderung für Muslime anzubieten. Da sollen also Männlein und Weiblein getrennte Taxis benützen.
Das hat wohl eher weniger bis gar nichts mit islamischer Religionsausübung zu tun, sondern dient eher dem weiteren Ausbau einer muslimischen Parallelgesellschaft in Deutschland bzw. der Eroberung weiteren Terrains für Muslime.

Und wenn ich daran denke, dass ein CSU-Politiker jüngst die Einführung einer "modernisierten" Scharia-Rechtsprechung für den zivilen Bereich gefordert hat, dann frage ich mich, wessen Sprachrohr dieser Politiker wohl sein könnte.

Muslime, die eventuell als Gäste in diesem christlichen Forum mitlesen, dürfen sich gerne anmelden und mir hier widersprechen. Wie froh wäre ich, wenn das, was ich gelesen habe, nicht der Wirklichkeit entspräche und alle Seiten sich weiterhin um ein friedliches Zusammenleben bemühten!

@ Diaconus
Ich weiß, dass ich hier von Dir Widerspruch ernten werde, aber Wünsche nach einem friedlichen Zusammenleben, ob illusionär oder nicht, darf man doch äußern, oder?
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6

Sonntag, 12. Februar 2012, 18:01

@ Teresa

Zitat

@ Diaconus
Ich weiß, dass ich hier von Dir Widerspruch ernten werde, aber Wünsche nach einem friedlichen Zusammenleben, ob illusionär oder nicht, darf man doch äußern, oder?

Due erntest von mir keinen Widerspruch, denn in der österreichisch-ungarischen Monarchie hat es dieses friedliche Zusammenleben gegeben. Wenn muslimische Bosnier in die anderen Kronländer gekommen sind, haben sie sich integriert. Die Monarchie war die erste Staatsmacht, die den Islam als Religion staatlich anerkannt hat und wo auch Imame in den Streitkräften waren. Aber es gab keine Scharia sondern das normale staatliche Recht der Monarchie. Was ich kritisiere sind die Parallelgesellschaften, die heute von den Moslems aufgebsaut werden und wo bewusst die Unterwanderung und das Ziel die Islamisierung Europas ist, wie es ja immer wieder auch von Muslimen ausgesprochen wird. „In zehn Jahren gehört alles uns“ und dgl.. mehr wie ich es schon mehrmals gehört habe. Sie wollen das was 1529 und 1683 nicht gelungen ist heute nachholen. Darauf weisen auch die Äußerungen Erdogans hin, wenn er die Türken in den deutschsprachigen Ländern auffordert sich nicht zu integrieren.
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7

Freitag, 2. März 2012, 18:02

STUDIE ÜBER JUNGE MUSLIME - Parteien sind uneins

So berichtete gestern die Nachrichtenagentur idea über eine Studie über die Integrationsbereitschaft von jungen Muslimen, die bei den Parteien ein gegensätzliches Echo ausgelöst.

Die Studie „Lebenswelten junger Muslime in Deutschland“ ergab, dass 22 Prozent der deutschen Muslime nicht bereit seien, sich zu integrieren. Bei den deutschen Muslimen zwischen 14 und 32 Jahren seien es 15 Prozent, bei denen ohne einen deutschen Pass 24 Prozent. Zu den Merkmalen dieser Gruppe gehörten auch eine strenge Religiosität, eine starke Abneigung gegenüber dem Westen und die Tendenz, Gewaltanwendung zu akzeptieren. Für die Studie wurden 700 junge deutsche und nichtdeutsche Muslime telefonisch befragt. Zudem hat man 692 Fernsehbeiträge aus Nachrichtensendungen analysiert. Von den rund vier Millionen Muslimen hat etwa jeder zweite keinen deutschen Pass.

Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) sagte der „Bild“-Zeitung, dass Deutschland den Import autoritärer, antidemokratischer und religiös-fanatischer Ansichten nicht akzeptiere: „Wer Freiheit und Demokratie bekämpft, wird hier keine Zukunft haben.“ Auch der innenpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Hans-Peter Uhl, befürchtet, dass die Integrationsverweigerung zu religiösem Fanatismus und Terrorismus führen könne. In anderen Parteien stößt die Studie auf Kritik. Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) warnte davor, lediglich Schlagzeilen zu produzieren: Sie befürchtet eine Debatte, „die ein Zerrbild des Einwanderungslandes Deutschland vermittelt“. Die stellvertretende SPD-Vorsitzende, Aydan Özoguz, warf den Autoren der Studie vor, nur „nichteingebürgerte, also auch nicht hier geborene Jugendliche aus islamischen Kulturkreisen befragt“ zu haben. Der Parlamentarische Geschäftsführer der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Volker Beck, sagte, dass man sich über Abwehrhaltungen nicht wundern dürfe, wenn man Muslime nur im Zusammenhang mit Terrorismus wahrnehme „und sonst nicht müde wird, ihnen zu erklären, dass der Islam nicht Teil unserer Gesellschaft ist“.

So hat Geschäftsführer der Evangelischen Ausländerseelsorge, Pfarrer Hanna Josua (Stuttgart), ebenfalls beobachtet, dass immer mehr junge Muslime auf Distanz zur deutschen Gesellschaft gehen. Als Gründe nennt er zum einen die zunehmende antiwestliche Beeinflussung durch religiöse und politische Gruppen, wobei eine große Rolle dabei das Internet spiele.

Und nach Ansicht des Vorstandsmitglieds des Arbeitskreises für Migration und Integration der Deutschen Evangelischen Allianz, Günther Korn (Nürnberg), ist die Integrationsunwilligkeit zahlreicher junger Muslime auch auf die religiöse Situation in Deutschland zurückzuführen. Begegnungen zwischen Christen und Muslimen fänden vor allem bei Konferenzen oder Dialogveranstaltungen statt, während nachbarschaftliche Besuche Seltenheitswert hätten

Kommentar
Dass von Grüne, SPD keine andere Reaktion zu erwarten war, ist wohl selbstverständlich da diese ja die Muslime benutzen wollen um das Christentum zu verdrängen. Über die Haltung der FDP kann ich mich nur wundern, aber scheinbar ist bei denen der Liberalismus stärker als die abendländische Kulturverbundenheit.

Dass sich das Vorstandsmitglied der Evangelischen Allianz, Korn, wundert, dass nachbarschaftliche Besuche Seltenheitswert haben, darüber kann ich mich nur wundern, denn damit beweist er, dass er vom Qu-ran keine Ahnung hat, denn dort heißt es in Sure 3,118 „Ihr Gläubige! Schließt keine Freundschaft mit solchen, die nicht zu eurer Religion gehören.
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8

Mittwoch, 11. April 2012, 17:30

Salafistenaktivität

Wie man in diesem Artikel auf T-Online lesen kann: http://regionales.t-online.de/duesseldor…_55486074/index, wollen die radikalislamischen Salafisten vor Schulen und in Fußgängerzonen deutscher Städte, genauer gesagt: in nordrhein-westfälischen Städten, kostenlose Exemplare des Korans verteilen.
Die Union wehrt sich dagegen und hofft, dass das Land Nordrhein-Westfalen die Gemeinden darin unterstützt, diese Aktion zu unterbinden.

Kommentar
Offenbar fühlen die Salafisten sich in Deutschland inzwischen schon stark genug, um ihre Überzeugung aggressiver unter die Leute zu bringen. Wer bis heute nicht an eine Islamisierung Europas oder auch nur Deutschlands glaubt, sollte durch eine solche Vorgehensweise aufgeschreckt sein, denn dies ist mit Sicherheit erst der Anfang zu einer rigideren Vorgehensweise. Da die Herstellungskosten des Korans ja nicht ganz ohne sein dürften, frage ich mich, woher die Salafisten das Geld für diese Gratisaktion nehmen? - Theoretisch muß das nichts Schlechtes sein, so könnten die Salafisten für ihre missionarischen Maßnahmen ebenso Spendengelder einsammeln, wie wir Christen das ja auch tun. Ich vermute jedoch, dass das Geld aus ganz anderen Quellen kommt, da der Islam bekanntlich nicht von der Politik zu trennen ist. Damit begebe ich mich allerdings in den Bereich der Spekulation und mache mich angreifbar. Allerdings meine ich, dass man seinen Sorgen schon Ausdruck geben darf. Jedenfalls bis jetzt...

Ich befürchte, wenn das aggressivere Agieren von Anhängern islamischer Religionsrichtungen so weitergeht, wird es bald um unsere Religionsfreiheit geschehen sein. Und wenn schon die radikalislamischen Salafisten in dieser Weise aktiv sind, sollte das ein deutliches Warnzeichen für die Bedrohung der Religionsfreiheit sein! Wann wachen die schlafenden Taufscheinchristen endlich auf? Wahrscheinlich wenn schon alles zu spät ist...
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9

Mittwoch, 11. April 2012, 17:47

@ Teresa

Zitat

Ich befürchte, wenn das aggressivere Agieren von Anhängern islamischer Religionsrichtungen so weitergeht, wird es bald um unsere Religionsfreiheit geschehen sein. Und wenn schon die radikalislamischen Salafisten in dieser Weise aktiv sind, sollte das ein deutliches Warnzeichen für die Bedrohung der Religionsfreiheit sein! Wann wachen die schlafenden Taufscheinchristen endlich auf? Wahrscheinlich wenn schon alles zu spät ist...

Du hast vollkommen Recht. Woher das Geld herkommt ist ziemlich sicher. Von den Erdöldollars, die wir zahlen. Grundsätzlich ist davon auszugehen, dass mit dieser Qu-ran-Verteilungsaktion die zweite Phase der „Eroberung“ eingeleitet wird und dann weitere Schritte, die in dieser Phase vorgesehen und mir aus der Literatur nicht ganz unbekannt sind. Von den schlafenden Taufscheinchristen kannst du Dir nicht viel erwarten, die lassen sich lieber von den Multikulti-Grün-Rot-Linken einlullen, denn diesen geht es in erster Linie zuerst darum das Christentum „wegzubringen“. In deren geistigen Beschränktheit glauben sie nämlich dann den Islam beherrschen und klein halten zu können wie mir ein solcher Grüner schon vor Jahren erklärt hat.
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10

Donnerstag, 12. April 2012, 19:10

Und heute kann man auf T-Online einen noch umfangreicheren Artikel zur "Missionsattacke" der Salafisten lesen:
http://nachrichten.t-online.de/kostenlos…_55535632/index

Ich schreibe deshalb "Attacke", weil es offensichtlich doch eine Mission mit politischen Absichten ist, die keineswegs aus Glaubensgründen passiert. In der Schweiz, in Österreich und in Deutschland sollen Millionen von Freiexemplaren des Korans verteilt werden. Einzugsbereich ist auch nicht nur Nordrhein-Westfalen, wie gestern noch geschrieben wurde, sondern es geht um viele Städte in ganz Deutschland- und wie schon gesagt, auch um die Schweiz und Österreich!

Die Union möchte die Kostenfrage geklärt haben - und verlangt die Prüfung eines Verbots der Salafisten in Deutschland. Da heißt es zwar, nicht alle Salafisten sind Terroristen, die meisten islamischen Terroristen sind aber Angehörige dieser Gruppierung oder haben Kontakte zu ihr.
Natürlich gibt es, wie immer, Politiker, die das Ganze herunterspielen und für harmlos erklären. Ich wollte es immer nicht glauben, wenn unser @ Diaconus über die Denkweise der Linken geschrieben hat, aber langsam dämmert es mir, dass er viel mehr Weitblick hat als ich und offensichtlich eine sehr scharfe Beobachtungsgabe...

Ein "witziger" Artikelkommentar fragt, warum sich die Christen nicht mit der Bibel neben die Koranverteiler in den Fußgängerzonen stellen und Bibeln verteilen? Und ich frage, warum eigentlich nicht?
Der Artikelkommentarschreiber darf gerne mit gutem Beispiel voran gehen! Zu klären wäre nur noch, woher das Geld für die Millionen Bibeln kommen soll, die man verschenken möchte...? ?(
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11

Donnerstag, 12. April 2012, 19:25

@ Teresa

Zitat

Ich wollte es immer nicht glauben, wenn unser @ Diaconus über die Denkweise der Linken geschrieben hat, aber langsam dämmert es mir, dass er viel mehr Weitblick hat als ich und offensichtlich eine sehr scharfe Beobachtungsgabe...

Danke für die Blumen, aber das ist nicht Weitblick sondern politische Erfahrung aus meiner "Jugendzeit" wo ich hauptamtlich in einer Landesleitung tätig war, die Parteischule absolviert habe und für ein Jahr später als Mandatar vorgesehen war. Dazu kommt noch, dass ich in dieser Zeit sowohl Bibel aber auch Qu-ran, Laotse, Veden etc. gelesen habe und mich dann als Lebensentscheid für das Christentum aktiv entschieden habe. Aber die anderen Religionen interessieren mich noch immer, so habe ich zBspl. vor ca. 4 Jahren die Baghavadgita (Hinduismus) gelesen.
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12

Samstag, 14. April 2012, 18:57

Koranverteilung

Wie allgemein berichtet wird in verschiedenen Städten Deutschlands, evt. auch in der Schweiz und in Österreich, von Salafisten der Koran kostenlos ausgeteilt.

Nachdem ich mich auch mit vergleichenden Religionsinhalten beschäftige, habe ich schon vor rd. 50 Jahren das erste Mal den Qu-ran (Max Henning-Übersetzung) gelesen, besitze seit einigen Jahren eine neue Ausgabe, die sich zwar ebenfalls auf Max Henning beruft aber von Murad Wilfried Hofmann überarbeitet wurde, einem Deutschen, der zum Islam konvertiert ist, und diese Ausgabe ist eindeutig „geschönt“. Daher würde mich die nun verteilte Qu-ran-Ausgabe schon interessieren, ob diese auch „geschönt“ ist oder dem wirklichen Originaltext entspricht. Unter „geschönt“ bezeichne ich die Kommentare bzw. Anmerkungen vor allem zu jenen Versen, die zur Gewalt aufrufen und wo dieser Gewaltaufruf heruntergespielt und versucht wird diesem eine andere „friedlichere“ Deutung zu geben, die jedoch der Geschichte und der Praxis des Islam in islamischen Ländern nicht entspricht, siehe den Christen- und Judenverfolgungen in diesen Ländern.
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13

Sonntag, 15. April 2012, 13:29

RE: Koranverteilung

Wie allgemein berichtet wird in verschiedenen Städten Deutschlands, evt. auch in der Schweiz und in Österreich, von Salafisten der Koran kostenlos ausgeteilt.

Nachdem ich mich auch mit vergleichenden Religionsinhalten beschäftige, habe ich schon vor rd. 50 Jahren das erste Mal den Qu-ran (Max Henning-Übersetzung) gelesen, besitze seit einigen Jahren eine neue Ausgabe, die sich zwar ebenfalls auf Max Henning beruft aber von Murad Wilfried Hofmann überarbeitet wurde, einem Deutschen, der zum Islam konvertiert ist, und diese Ausgabe ist eindeutig „geschönt“. Daher würde mich die nun verteilte Qu-ran-Ausgabe schon interessieren, ob diese auch „geschönt“ ist oder dem wirklichen Originaltext entspricht. Unter „geschönt“ bezeichne ich die Kommentare bzw. Anmerkungen vor allem zu jenen Versen, die zur Gewalt aufrufen und wo dieser Gewaltaufruf heruntergespielt und versucht wird diesem eine andere „friedlichere“ Deutung zu geben, die jedoch der Geschichte und der Praxis des Islam in islamischen Ländern nicht entspricht, siehe den Christen- und Judenverfolgungen in diesen Ländern.


Da jeder Haushalt einen kostenlosen Koran geschenkt bekommen soll, könnten wir ja eventuell das Glück haben auch ein Exemplar zu erhalten. Da ich mich generell auch für andere Religionen interessiere, bin ich natürlich auf die Koranübersetzung der geschenkten Ausgabe neugierig. Allerdings wurde von Salafisten schon betont, dass diese nicht dem Koran in der Originalsprache gleich zu setzen sei.
Schauen wir 'mal, wie es weitergeht...
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14

Mittwoch, 2. Mai 2012, 17:46

Salafisten

Wie man auf der T-Online-Nachrichtenseite heute lesen konnte, hat es vor allem in Solingen Ausschreitungen gegeben. Es gab eine Demonstration von Salafisten, die erreichen wollen, dass in Deutschland die Scharia, also islamisches Recht, eingeführt wird. Und es gab eine Gegendemonstration von Rechtsextremisten, die natürlich dagegen sind, sich aber nicht mit der Kundgabe dieser Meinung zufrieden gegeben haben, sondern meinten die Salafisten noch mit Karikaturen Mohammeds (ich meine, die Karikaturen waren dänischen Ursprungs) provozieren zu müssen. Beide Krawallmachergruppen stehen unter Beobachtung des deutschen Verfassungsschutzes.

Über die Rechtsextremisten wissen wir Bescheid, was kann man von denen schon erwarten, aber die Salafisten haben nun als gewaltbereite Verfechter ihrer Sache endgültig die Masken fallen gelassen und sogar die Polizisten, die lediglich auf einen ordnungsgemäßen Verlauf der Demonstrationen achten sollten, mit Steinwürfen angegriffen.

Feststellen möchte ich hier noch einmal ausdrücklich, dass jeder Fundamentalismus, aus welcher Ecke auch immer, abzlehnen ist!
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15

Montag, 7. Mai 2012, 15:39

RE: Salafisten

Wie man auf der T-Online-Nachrichtenseite heute lesen konnte, hat es vor allem in Solingen Ausschreitungen gegeben. Es gab eine Demonstration von Salafisten, die erreichen wollen, dass in Deutschland die Scharia, also islamisches Recht, eingeführt wird. Und es gab eine Gegendemonstration von Rechtsextremisten, die natürlich dagegen sind, sich aber nicht mit der Kundgabe dieser Meinung zufrieden gegeben haben, sondern meinten die Salafisten noch mit Karikaturen Mohammeds (ich meine, die Karikaturen waren dänischen Ursprungs) provozieren zu müssen. Beide Krawallmachergruppen stehen unter Beobachtung des deutschen Verfassungsschutzes.

Über die Rechtsextremisten wissen wir Bescheid, was kann man von denen schon erwarten, aber die Salafisten haben nun als gewaltbereite Verfechter ihrer Sache endgültig die Masken fallen gelassen und sogar die Polizisten, die lediglich auf einen ordnungsgemäßen Verlauf der Demonstrationen achten sollten, mit Steinwürfen angegriffen.

Feststellen möchte ich hier noch einmal ausdrücklich, dass jeder Fundamentalismus, aus welcher Ecke auch immer, abzlehnen ist!

Wie gestern in verschiedenen Nachrichtenplattformen zu lesen waren, haben Salafisten zwei Polizisten niedergestochen, die zwischen demonstrierenden Rechtsradikalen und ihnen gewissermaßen eine Barriere bilden wollten. Damit zeigen die Salafisten ihr wahres Gesicht und ihre wahren Absichten, was sie von der freiheitlich demokratischen Ordnung halten. Es ist faktisch eine Demaskierung.

Kommentar
Als Kenner des Qu-rans und islamischer Geschichte wundert mich diese Vorgangsweise nicht. Die zweite Phase der Unterwanderung durch den Islam hat begonnen. Diese beginnt immer dann wenn eine gewisse Stärke erreicht ist und eine Region, ein Staat gegen den Islam Schwächen gezeigt hat und diese Phase beinhaltet zuerst vereinzelt Gewalttaten, die sich sukzessive steigern können. Das Endziel ist immer die vollkommene Islamisierung des Landes.
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Montag, 7. Mai 2012, 16:27

RE: RE: Salafisten

Wie man auf der T-Online-Nachrichtenseite heute lesen konnte, hat es vor allem in Solingen Ausschreitungen gegeben. Es gab eine Demonstration von Salafisten, die erreichen wollen, dass in Deutschland die Scharia, also islamisches Recht, eingeführt wird. Und es gab eine Gegendemonstration von Rechtsextremisten, die natürlich dagegen sind, sich aber nicht mit der Kundgabe dieser Meinung zufrieden gegeben haben, sondern meinten die Salafisten noch mit Karikaturen Mohammeds (ich meine, die Karikaturen waren dänischen Ursprungs) provozieren zu müssen. Beide Krawallmachergruppen stehen unter Beobachtung des deutschen Verfassungsschutzes.

Über die Rechtsextremisten wissen wir Bescheid, was kann man von denen schon erwarten, aber die Salafisten haben nun als gewaltbereite Verfechter ihrer Sache endgültig die Masken fallen gelassen und sogar die Polizisten, die lediglich auf einen ordnungsgemäßen Verlauf der Demonstrationen achten sollten, mit Steinwürfen angegriffen.

Feststellen möchte ich hier noch einmal ausdrücklich, dass jeder Fundamentalismus, aus welcher Ecke auch immer, abzlehnen ist!

Wie gestern in verschiedenen Nachrichtenplattformen zu lesen waren, haben Salafisten zwei Polizisten niedergestochen, die zwischen demonstrierenden Rechtsradikalen und ihnen gewissermaßen eine Barriere bilden wollten. Damit zeigen die Salafisten ihr wahres Gesicht und ihre wahren Absichten, was sie von der freiheitlich demokratischen Ordnung halten. Es ist faktisch eine Demaskierung.

Kommentar
Als Kenner des Qu-rans und islamischer Geschichte wundert mich diese Vorgangsweise nicht. Die zweite Phase der Unterwanderung durch den Islam hat begonnen. Diese beginnt immer dann wenn eine gewisse Stärke erreicht ist und eine Region, ein Staat gegen den Islam Schwächen gezeigt hat und diese Phase beinhaltet zuerst vereinzelt Gewalttaten, die sich sukzessive steigern können. Das Endziel ist immer die vollkommene Islamisierung des Landes.


Da bleibt nur zu hoffen, dass die Salafisten, die ja offensichtlich fundamentalistische Gewalttäter sind, nicht die Oberhand gewinnen.
Leider liest man immer wieder, dass sich auch hier in Deutschland Leute von dieser Gruppierung anwerben lassen - und womöglich noch gewaltbereiter sind als die Salafisten aus islamischen Ländern.
Wenn sie sich friedlich den hiesigen Gesetzen unterordnen, hat niemand etwas gegen ihre Gegenwart, aber von einem Zusammenleben im Frieden scheinen gerade die Fundamentalisten weit entfernt zu sein, denn sonst würden sie sich nicht an vom Staat beauftragen Sicherheitskräften (Polizisten) vergreifen! :thumbdown:
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Sonntag, 10. Juni 2012, 14:01

Methodistische Kirche an Aleviten übergeben

Entgegen dem Grundsatz, dass nicht mehr von Christen gebrauchte Kirchen zwar in eine Synagoge umgewandelt werden dürfen aber nicht in eine Moschee, ist jetzt eine Kirche der ev.-methodistischen Christen in Mönchengladbach an die Aleviten übergeben und in eine Moschee umgewidmet worden, wie man auf der T-Online-Seite lesen kann: http://regionales.t-online.de/kirche-in-…_57070828/index

Das bestätigt allerdings meinen grundsätzlichen Verdacht, dass in den evangelikalen Gemeinden die christlichen Grundsätze willkürlicher ausgelegt werden als in den beiden großen Konfessionen. Dazu muß man aber wissen, dass es sich bei den freikirchlichen evangelikalen Gemeinden um kleinere Splittergruppen handelt, die in Deutschland nicht die große Bedeutung haben.

Über die Aleviten weiß ich zu wenig, um über sie etwas sagen zu können, habe aber die Hoffnung, dass sie nicht den fundamentalistischen oder konservativen Muslimen zuzurechnen sind - denn dann würde uns Schlimmes bevorstehen. Der Machtanspruch von Muslimen, sobald sie genügend in der Mehrheit sind, ist ja unübersehbar, wie man sehr gut an den islamischen Staaten beobachten kann. Da werden sogar eigene Glauibensgeschwister umgebracht, wenn sie eine zu liberale Auffassung vertreten.

Ich finde das Verhalten der Methodisten in Mönchengladbach unverantwortlich! Und: Schade, so etwas generell über Muslime sagen zu müssen, aber die Salafisten haben das Ansehen des Islam in Deutschland nicht vergrößert!
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Sonntag, 10. Juni 2012, 16:36

RE: Methodistische Kirche an Aleviten übergeben

Entgegen dem Grundsatz, dass nicht mehr von Christen gebrauchte Kirchen zwar in eine Synagoge umgewandelt werden dürfen aber nicht in eine Moschee, ist jetzt eine Kirche der ev.-methodistischen Christen in Mönchengladbach an die Aleviten übergeben und in eine Moschee umgewidmet worden, wie man auf der T-Online-Seite lesen kann: http://regionales.t-online.de/kirche-in-…_57070828/index

Das bestätigt allerdings meinen grundsätzlichen Verdacht, dass in den evangelikalen Gemeinden die christlichen Grundsätze willkürlicher ausgelegt werden als in den beiden großen Konfessionen. Dazu muß man aber wissen, dass es sich bei den freikirchlichen evangelikalen Gemeinden um kleinere Splittergruppen handelt, die in Deutschland nicht die große Bedeutung haben.

Über die Aleviten weiß ich zu wenig, um über sie etwas sagen zu können, habe aber die Hoffnung, dass sie nicht den fundamentalistischen oder konservativen Muslimen zuzurechnen sind - denn dann würde uns Schlimmes bevorstehen. Der Machtanspruch von Muslimen, sobald sie genügend in der Mehrheit sind, ist ja unübersehbar, wie man sehr gut an den islamischen Staaten beobachten kann. Da werden sogar eigene Glauibensgeschwister umgebracht, wenn sie eine zu liberale Auffassung vertreten.

Ich finde das Verhalten der Methodisten in Mönchengladbach unverantwortlich! Und: Schade, so etwas generell über Muslime sagen zu müssen, aber die Salafisten haben das Ansehen des Islam in Deutschland nicht vergrößert!


Umwandlung der Kirche in Moschee
Ich habe die Nachricht ebenfalls gelesen, dass diese „Kirche“ an die Aleviten übergeben worden ist. Zuerst ist zu betonen, dass es keine Kirche im engeren Sinn gewesen ist, sondern nach einem Bild eher einem Gemeindesaal. Nun zu den Aleviten: Diese sind zwar offiziell Muslime, werden aber sehr oft von echten sunnitischen Muslims verfolgt, auch in der Türkei wurden sie schon verfolgt. Außerdem verehren sie Ali, den Schwiegersohn Mohammeds, ähnlich der Schiiten. Sie nennen ihr Gebetshaus auch nicht Moschee sondern Cem und kennen keine Geschlechtertrennung beim Gottesdienst und ihre Frauen gehen auch nicht mit Burka bzw. Gesichtsschleier. Beim Gottesdienst zeigt nach den Gebeten der Vorsteher Brot und sagt dazu „Leib“ verteilt es, ebenso hebt er einen Becher mit Wein und sagt „Blut“ und verteilt ihn ebenfalls. An was erinnert dies? Es gibt die starke Vermutung, dass die Aleviten christliche Wurzeln hatten und sich nach der Islamisierung offiziell zum Islam bekannten um zu überleben. Aber inzwischen haben sie ihre Wurzeln total vergessen außer dem Ritus beim Gottesdienst. Also mir sind die Aleviten auf alle Fälle lieber als jene, die den Koran wörtlich auslegen.
Preis den Herrn!

Teresa

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Sonntag, 10. Juni 2012, 17:55

RE: RE: Methodistische Kirche an Aleviten übergeben

Entgegen dem Grundsatz, dass nicht mehr von Christen gebrauchte Kirchen zwar in eine Synagoge umgewandelt werden dürfen aber nicht in eine Moschee, ist jetzt eine Kirche der ev.-methodistischen Christen in Mönchengladbach an die Aleviten übergeben und in eine Moschee umgewidmet worden, wie man auf der T-Online-Seite lesen kann: http://regionales.t-online.de/kirche-in-…_57070828/index

Das bestätigt allerdings meinen grundsätzlichen Verdacht, dass in den evangelikalen Gemeinden die christlichen Grundsätze willkürlicher ausgelegt werden als in den beiden großen Konfessionen. Dazu muß man aber wissen, dass es sich bei den freikirchlichen evangelikalen Gemeinden um kleinere Splittergruppen handelt, die in Deutschland nicht die große Bedeutung haben.

Über die Aleviten weiß ich zu wenig, um über sie etwas sagen zu können, habe aber die Hoffnung, dass sie nicht den fundamentalistischen oder konservativen Muslimen zuzurechnen sind - denn dann würde uns Schlimmes bevorstehen. Der Machtanspruch von Muslimen, sobald sie genügend in der Mehrheit sind, ist ja unübersehbar, wie man sehr gut an den islamischen Staaten beobachten kann. Da werden sogar eigene Glauibensgeschwister umgebracht, wenn sie eine zu liberale Auffassung vertreten.

Ich finde das Verhalten der Methodisten in Mönchengladbach unverantwortlich! Und: Schade, so etwas generell über Muslime sagen zu müssen, aber die Salafisten haben das Ansehen des Islam in Deutschland nicht vergrößert!


Umwandlung der Kirche in Moschee
Ich habe die Nachricht ebenfalls gelesen, dass diese „Kirche“ an die Aleviten übergeben worden ist. Zuerst ist zu betonen, dass es keine Kirche im engeren Sinn gewesen ist, sondern nach einem Bild eher einem Gemeindesaal. Nun zu den Aleviten: Diese sind zwar offiziell Muslime, werden aber sehr oft von echten sunnitischen Muslims verfolgt, auch in der Türkei wurden sie schon verfolgt. Außerdem verehren sie Ali, den Schwiegersohn Mohammeds, ähnlich der Schiiten. Sie nennen ihr Gebetshaus auch nicht Moschee sondern Cem und kennen keine Geschlechtertrennung beim Gottesdienst und ihre Frauen gehen auch nicht mit Burka bzw. Gesichtsschleier. Beim Gottesdienst zeigt nach den Gebeten der Vorsteher Brot und sagt dazu „Leib“ verteilt es, ebenso hebt er einen Becher mit Wein und sagt „Blut“ und verteilt ihn ebenfalls. An was erinnert dies? Es gibt die starke Vermutung, dass die Aleviten christliche Wurzeln hatten und sich nach der Islamisierung offiziell zum Islam bekannten um zu überleben. Aber inzwischen haben sie ihre Wurzeln total vergessen außer dem Ritus beim Gottesdienst. Also mir sind die Aleviten auf alle Fälle lieber als jene, die den Koran wörtlich auslegen.


Danke für die Informationen über die Aleviten.
Zur sogenannten "Kirche" der Methodisten: in kleineren Gemeinden ist es durchaus üblich, die Gottesdienste in Gemeindehäusern zu feiern, weil für einen Kirchbau dann die Gemeinde nicht groß genug und damit eben nicht genügend Geld vorhanden ist. Geht man davon aus, dass bei evangelikalen Gemeinden genauso wie bei Evangelischen die Kirche nicht sakramental geweiht wird, wie es bei den Katholiken der Fall ist, dann kommt es mir jetzt auch weniger schlimm vor.

Allerdings bin ich entsetzt über die schlechten Recherchen der Journalisten, denn sie hätten dann doch etwas mehr differenzieren und aufklären müssen. Aber nein, die (negative) Sensation ist denen wichtiger. :thumbdown:
Obl.OSB

Gelobt sei Jesus Christus!

Teresa

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Mittwoch, 25. Juli 2012, 18:18

Hassprediger von Köln muß Sozialhilfe in sechsstelliger Höhe zurückzahlen

Da staunt man nicht schlecht, wie der Salafist, der inzwischen bekannte Hassprediger von Köln - er hat die Koran-Verschenkungsaktion maßgeblich geleitet - es fertig gebracht hat, jahrelang Sozialhilfe bzw. Hartz-4 in Höhe von monatlich 1.800 EUR zu kassieren. Er wohnt in einem gutbürgerlichen Vorort Kölns, laut Zeitungsbericht steht die Mercedes-Limousine vor der Tür...
Da kann man sich nur fragen, ob der Sachbearbeiter etwas "übersehen" hat? Normalerweise werden doch Einkünfte und vorhandenes Vermögen äußerst dezidiert abgefragt. Die Hartz-4-Anträge sind eine "Wissenschaft" für sich. Nun hat also ein Gericht entschieden, dass er die erhaltenen Gelder in voller Höhe zurückzahlen muß. Ansonsten scheint er ungeschoren davon zu kommen. Ein Deutscher wäre wegen Sozialbetrugs noch zusätzlich bestraft worden. Eigentlich müßte, jedenfalls meiner Meinung nach - auch der Sachbearbeiter zur Rechenschaft gezogen werden...

Und das schreibt die T-Online-Nachrichtenseite heute: http://regionales.t-online.de/hass-predi…_58204672/index

Und ansonsten darf er offenbar seine Hasspredigten weiter halten. Schade, Extremisten, egal um welche Religion es geht, verbessern den Ruf ihrer Religion nicht. Ein gutes Miteinander anzustreben, liegt Fundamentalisten jeder Couleur anscheinend leider nicht. :(
Obl.OSB

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