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Papst, unser Heiliger Vater

Antworten im Thema: 254 » Der letzte Beitrag (22. März 2018, 19:53) ist von Teresa.

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Samstag, 17. September 2011, 17:31

Zwerge werfen kurze Schatten

Unter diesem Titel schreibt die gestrige Tagespost einen Kommentar von Markus Reder, der damit die Medien kritisiert, dass sie unbedeutenden Minderheiten hinsichtlich des Papstbesuches größtes Interesse einräumen. Er verweist auch, dass dieselbe „Masche“ der Manipulation auch beim Weltjugendtag in Madrid gefahren wurde.

Nachdem sich der Artikel nicht im Abonnentenbereich befindet, sondern allgemein zugänglich ist, kann ich ihn „verlinken.“

www.die-tagespost.de/Kommentar-Zwerge-we…n;art456,127827
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Montag, 19. September 2011, 15:56

Peter Seewald, ein Interview über den Papst

Die Tagespost bringt einen kurzen Bericht über ein Interview, das Peter Seewald, jener Journalist, der der Autor von drei Gesprächsbänden mit Papst Benedikt VI. ist, mit der „Junge Freiheit“, einer in Berlin erscheinenden Wochenzeitung, über den Heiligen Vater geführt hat. Peter Seewald bezeichnete den Heiligen Vater als „wahren Querdenker“ und meinte, dass dieser „eine Provokation für den Lifestyle“ sei. Außerdem stellte er fest, dass dessen Gegner dem Papst „nicht das Wasser reichen“ könnten und dies mache diese „doppelt aggressiv.“ Daher werde von diesen ein Feindbild aufgebaut um eine kriegerische Polemik und offene Demagogie zu rechtfertigen.

Auch mit den deutschen Medien geht Seewald hart ins Gericht und erklärte, dass in der Papstberichterstattung Nachrichten verfälscht, unterdrückt und manipuliert würden. Weiters meinte Seewald papstfeindliche Splittergruppen seien in den Medien präsenter als „alle Bischöfe zusammen.“

Ergänzen möchte ich die Aussagen Seewalds über die Medien, dass dies auch für die österreichischen Medien genauso zutrifft. Insbesondere zeichnet sich hier der ORF besonders aus, der die Pfarrerinitiative Schüller mit seinem „Aufruf zum Ungehorsam“ seit Wochen zum „Dauerbrenner“ macht, aber über die Gegeninitiative nicht einmal ein Wörtchen verlor. Umsonst wird der ORF nicht schon seit längerem in katholischen Kreisen als Österreichischer Rot-Funk bezeichnet, da er den Informationsauftrag sehr manipulativ umsetzt und Beschwerden konsequent negiert, nicht einmal eine Bestätigung des Einganges derselben vornimmt. Genauso handelt der ORF auch in den religiösen Sendungen „kreuz und quer“ und „Orientierung“, die hinsichtlich der katholischen Kirche hauptsächlich deren Spalter und Kritiker a là Schüller, Zulehner usw. zu Wort kommen lässt und nie jene, die den reinen und wahren katholischen Glauben aufgrund der Offenbarung und der Lehre der Kirche vertreten. Ebenso ist es bei Diskussionsrunden, wo jedem Lehramtstreuen mindestens zwei Gegner gegenübergestellt werden und dieser zusätzlich noch von den Moderatoren durch Unterbrechungen usw. in seiner Redefreiheit beschränkt wird, während sich die Gegner der Kirche frei entfalten dürfen. Also genau jenes undemokratisches Verhalten, das ich selbst auch in meiner linken Jugendzeit in der Parteischule für den Umgang mit „gegnerischen“ Diskussionspartnern gelernt habe.
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Montag, 19. September 2011, 17:13

Anrede als „Heiliger Vater“

Wie die Nachrichtenagentur idea berichtet wird die Thüringer Regierungschefin Christine Lieberknecht (CDU) den Papst bei seinem Besuch mit „Heiliger Vater“ anreden und dazu sagt die evangelische Theologin der Tageszeitung „Die Welt“ (Berlin) als Begründung: „Als Ministerpräsidentin halte ich mich streng an die protokollarischen Regeln. Ich tue es aber auch aus tiefem Respekt vor dem Gast, der mit der Kraft seiner Autorität und seines Wortes für die Bewahrung der Schöpfung, soziale Gerechtigkeit und Religionsfreiheit eintritt. Und dabei bleibe ich doch Protestantin.“

Außerdem weist die seit 2009 amtierende Ministerpräsidentin, die 1984 als Pfarrerin ordiniert wurde, die Einschätzung als vollkommen fern der Realität zurück, dass der Papst ein Zeichen von katholischer Machtdemonstration setzen will, denn „der Heilige Vater kommt, um mit den Menschen zu beten, das Gotteslob anzustimmen.“

Lieberknecht wird dem Papst als Geschenk ihre theologische Examensarbeit überreichen in der sie sich 1981 mit dem Dialog der evangelisch-lutherischen Kirche und der römisch-katholischen Kirche über das Thema Rechtfertigung beschäftigte. Weiters schätze sie die dogmatische Klarheit des Papstes und „Es ist wichtig, dass beide ehrlich miteinander umgehen. Ökumene lebt vom Verständnis für den anderen“ so die Theologin und Ministerpräsidentin-

Kommentar:
So kann Ökumene wirklich Fortschritte machen und irgendwann zu einem Ergebnis führen.
Dieser Post wird auch im „Ökumene“-Thread unter dem Titel „Ökumene – so kann sie gelingen“ eingestellt.
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Samstag, 24. September 2011, 14:56

Ein Jahrtausendereignis

Inmitten der postchristlichen Wüste Berlins wurde das Olympia-Stadion zum Dom und ließ das Mysterium der Kirche wieder ahnen. Von Guido Horst - so die überschrift zu diesem Artikel.

Der Link zu diesem wirklich lesenswerten Artikel der Tagespost
www.die-tagespost.de/Ein-Jahrtausendereignis;art456,127998

Aus diesem Artikel ein sehr wichtiger Absatz (wörtlich):
Das Olympia-Stadion war der Ort, wo Benedikt XVI. dann auch zum ersten Mal auf die Unruhe in der Kirche in Deutschland einging. Sein Ruf in der Predigt, „in Christus zu bleiben“, und was er zum Weinstock Jesus Christus und den Reben sagte, war seine Antwort auf die vielen Fragen des von Erzbischof Zollitsch initiierten Dialogprozesses. Kirche ist mehr als ein gesellschaftlicher Großverein, und wenn man die „leidvolle Erfahrung“ mache, so Papst Benedikt, dass es in ihr „gute und schlechte Früchte, Weizen und Unkraut“ gebe und der Blick auf „Negative fixiert“ bleibe, dann erschließe „sich das große und tiefe Mysterium der Kirche nicht mehr“, dessen Zentrum der Weinstock Jesus Christus sei.

Kommentar:
Die Worte des Hl. Vaters „in Christus bleiben“ und der Hinweis, dass die Reben, die Gläubigen, nur dann Frucht bringen, wenn sie am Weinstock bleiben, der Jesus Christus ist, ist deutlich genug, dass nur derjenige ein wahrer Rebzweig ist, der in der unverkürzten und unverfälschten Lehre von Jesus Christus und SEINER Kirche steht und nicht dagegen auftritt.
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Samstag, 24. September 2011, 15:49

RE: Ein Jahrtausendereignis

Inmitten der postchristlichen Wüste Berlins wurde das Olympia-Stadion zum Dom und ließ das Mysterium der Kirche wieder ahnen. Von Guido Horst - so die überschrift zu diesem Artikel.

Der Link zu diesem wirklich lesenswerten Artikel der Tagespost
www.die-tagespost.de/Ein-Jahrtausendereignis;art456,127998

Aus diesem Artikel ein sehr wichtiger Absatz (wörtlich):
Das Olympia-Stadion war der Ort, wo Benedikt XVI. dann auch zum ersten Mal auf die Unruhe in der Kirche in Deutschland einging. Sein Ruf in der Predigt, „in Christus zu bleiben“, und was er zum Weinstock Jesus Christus und den Reben sagte, war seine Antwort auf die vielen Fragen des von Erzbischof Zollitsch initiierten Dialogprozesses. Kirche ist mehr als ein gesellschaftlicher Großverein, und wenn man die „leidvolle Erfahrung“ mache, so Papst Benedikt, dass es in ihr „gute und schlechte Früchte, Weizen und Unkraut“ gebe und der Blick auf „Negative fixiert“ bleibe, dann erschließe „sich das große und tiefe Mysterium der Kirche nicht mehr“, dessen Zentrum der Weinstock Jesus Christus sei.

Kommentar:
Die Worte des Hl. Vaters „in Christus bleiben“ und der Hinweis, dass die Reben, die Gläubigen, nur dann Frucht bringen, wenn sie am Weinstock bleiben, der Jesus Christus ist, ist deutlich genug, dass nur derjenige ein wahrer Rebzweig ist, der in der unverkürzten und unverfälschten Lehre von Jesus Christus und SEINER Kirche steht und nicht dagegen auftritt.


Ich würde eher sagen, dass die Worte unseres Papstes eher ein Trost sind für die treuen Gläubigen, die es ja auch im deutschsprachigen Raum gibt. Bleiben wir bei Christus, werden wir immer Trost und Hilfe finden, egal wie zerrissen die Kirche sich im deutschsprachigen Raum darstellt, da denke ich so an den sogenannten "Dialogprozess", aber auch an Äußerungen von EB Zollitsch, die einen manchesmal fast zur Verzweiflung bringen können. Nein, halten wir uns an Christus - und an den Fels, den er Seiner Kirche geschenkt hat: an unseren Papst, der wahrhaft vom Heiligen Geist erfüllt ist.
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Sonntag, 25. September 2011, 17:45

Aus der Papstpredigt in Freiburg

Wie Christus ganz dem Vater verbunden und gehorsam war, so sollen seine Jünger Gott gehorchen und untereinander eines Sinnes sein. Liebe Freunde! Mit Paulus wage ich euch zuzurufen: Macht meine Freude dadurch vollkommen, daß ihr fest in Christus geeint seid! Die Kirche in Deutschland wird die großen Herausforderungen der Gegenwart und der Zukunft bestehen und Sauerteig in der Gesellschaft bleiben, wenn Priester, Gottgeweihte und christgläubige Laien in Treue zur jeweils spezifischen Berufung in Einheit zusammenarbeiten; wenn Pfarreien, Gemeinschaften und Bewegungen sich gegenseitig stützen und bereichern; wenn die Getauften und Gefirmten die Fackel des unverfälschten Glaubens in Einheit mit dem Bischof hochhalten und ihr reiches Wissen und Können davon erleuchten lassen. Die Kirche in Deutschland wird für die weltweite katholische Gemeinschaft weiterhin ein Segen sein, wenn sie treu mit den Nachfolgern des heiligen Petrus und der Apostel verbunden bleibt, die Zusammenarbeit mit den Missionsländern in vielfältiger Weise pflegt und sich dabei auch von der Glaubensfreude der jungen Kirchen anstecken läßt.

Mit der Mahnung zur Einheit verbindet Paulus den Ruf zur Demut. Er sagt: Tut „nichts aus Ehrgeiz und nichts aus Prahlerei … Sondern in Demut schätze einer den andern höher ein als sich selbst. Jeder achte nicht nur auf das eigene Wohl, sondern auch auf das der anderen" (Phil 2,3-4). Christliche Existenz ist Pro-Existenz: Dasein für den anderen, demütiger Einsatz für den Nächsten und für das Gemeinwohl. Liebe Gläubige! Demut ist eine Tugend, die in der Welt von heute und überhaupt in der Welt zu allen Zeiten nicht hoch im Kurs steht. Aber die Jünger des Herrn wissen, daß diese Tugend gleichsam das Öl ist, das Gesprächsprozesse fruchtbar, Zusammenarbeit möglich und Einheit herzlich macht. Humilitas, das lateinische Wort für Demut, hat mit Humus, mit Erdnähe zu tun. Demütige Menschen stehen mit beiden Beinen auf der Erde. Vor allem aber hören sie auf Christus, auf Gottes Wort, das die Kirche und jedes Glied in ihr unaufhörlich erneuert.

Kommentar
Der Satz aus der Predigt des Hl. Vaters ist ein Schlüsselsatz, der zwar sehr diplomatisch formuliert ist und den viele Katholiken möglicherweise gar nicht als solchen richtig mitbekommen haben.
"Die Kirche in Deutschland wird für die weltweite katholische Gemeinschaft weiterhin ein Segen sein, wenn sie treu mit den Nachfolgern des heiligen Petrus und der Apostel verbunden bleibt, die Zusammenarbeit mit den Missionsländern in vielfältiger Weise pflegt und sich dabei auch von der Glaubensfreude der jungen Kirchen anstecken läßt.“

Mit diesen Worten weist der Hl. Vater darauf hin, dass die Kirche in Deutschland nur dann ein Segen für die Weltkirche sein wird, wenn sie treu zur Lehre der Kirche steht und mit dem Papst verbunden ist. Auch der Hinweis auf die Glaubensfreude der jungen Kirche zeigt in diese Richtung, denn diese Kirchen stehen ohne Wenn und Aber zur unverkürzten und unverfälschten Offenbarung und der Lehre der Kirche sowie dem Papsttum. Damit erteilt der Hl. Vater den Anliegen der „Berufskatholiken“ in den Gremien sowie den Gruppierungen „Wir sind Kirche“, „Kirche von unten“ usw. eine ziemlich deutliche Absage. Diese Aussage gilt aber nicht nur der Kirche in Deutschland sondern auch in den anderen deutschsprachigen Ländern und den dort existierenden Gruppierungen. Leider werden diese Gruppierungen diesen Satz nicht begreifen wollen, da sie nicht die Demut haben auf diese Worte des Hl. Vaters zu hören und lieber ihre eigene „Suppe“ kochen und sich für das non-plus-ultra halten.
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Montag, 26. September 2011, 15:53

Danke, lieber Diakonus, für diesen wertvollen Beitrag!

Leider fehlt es den Verbandskatholiken in Deutschland an dieser Demut. So konnte ich noch gestern Abend auf T-Online lesen, dass diese schon wieder über den Papst schimpfen, der rückwärtsgewandt und nicht zu Reformen bereit sei. :thumbdown:
So fordern diese WSK-Leute die Gemeinden auf, in offenem Ungehorsam gegen den Papst und die Kirche die Ökumene "von unten" zu pflegen, indem man gemeinsam mit den ev. Christen das Abendmahl feiert.
Darüber kann ich nur den Kopf schütteln und sehe einmal mehr das Papstwort bestätigt, dass nicht einmal die Leute, die es wissen müßten, die grundlegenden Dinge zum Beispiel der Sakramentenlehre kennen. Daran kann man erkennen, wie sehr die Katechese in den letzten Jahrzehnten vernachlässigt worden ist, so sie denn überhaupt stattgefunden hat.

Bekanntlich soll man nur über Dinge sprechen, von denen man Ahnung hat. Das gilt insbesondere für WSK und deren Vorsitzenden Herrn Glück!
Fangt an Euch mit der Lehre der Kirche zu beschäftigen - und Ihr werdet auch den Glauben wieder neu entdecken und merken, dass unser Papst genau der Richtige für unsere Zeit ist!

An dieser Stelle möchte ich unserem Papst von ganzem Herzen dafür danken, dass er die Strapazen dieser Reise nach Deutschland auf sich genommen und die Gläubigen einmal mehr ermutigt hat, in dieser säkularisierten Gesellschaft treu zu Christus und Seiner Kirche zu stehen! :)
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Montag, 26. September 2011, 17:27

Zitat

So fordern diese WSK-Leute die Gemeinden auf, in offenem Ungehorsam gegen den Papst und die Kirche die Ökumene "von unten" zu pflegen, indem man gemeinsam mit den ev. Christen das Abendmahl feiert.

Es war gar nichts anderes zu erwarten, denn diese „Berufskatholiken, Verbands- und Gremienkatholiken“ inkl. der mit ihnen verbundenen Kleriker sowie die Angehörigen von WSK, Kvu, Laieninitiative usw. sind längst keine Katholiken mehr, in meinen Augen nicht einmal mehr Christen, sondern zeitgeistige „Vereinsmeier“, die den von ihnen selbst gebastelten Glauben als „Vereinsziel“ betrachten. In dieser Form sind sie jenen Protestanten der EKD ähnlich, die ja auch „sola scriptura“ längst über Bord geworfen haben und nur mehr zeitgeistig agieren. Auch diese EKD-Funktionäre haben bereits seit mehr als 15 Jahren internen Widerstand von jenen gläubigen Protestanten, wie Pietisten, SELK, Bekennende Kirche usw., die sich noch an der Heiligen Schrift ohne Wenn und Aber orientieren. Dazu verweise ich auf jener meiner Posts, vor allem im Ökumene-Thread, in den ich Kommentare von diesen treugläubigen evangelischen Theologen eingestellt habe.

Für diese „Vereinsmeier“ gilt Lk 8,12 aus dem Jesu-Gleichnis vom Sämann: „Auf dem Weg ist der Samen bei denen gefallen, die das Wort zwar hören, denen es aber der Teufel dann aus dem Herzen reißt, damit sie nicht glauben und nicht gerettet werden.“ In diesen Vereinsmeier ist der Hochmut der Schlange so stark drinnen, dass sie gar nicht mehr begreifen, dass sie mit ihrer Argumentation nicht nur gegen den vom Gott eingesetzten Papst, dem Jesus die Schlüsselgewalt übertragen hat, und die Lehre der Kirche sondern unmittelbar auch gegen Gott und dem menschgewordenen Sohn Gottes verstoßen.
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Dienstag, 27. September 2011, 18:53

In der Welt, aber nicht von dieser Welt

Unter diesem Titel ist in der Tagespost ein lesenswerter Artikel von Guido Horst, der darauf hinweist, dass der Besuch des Papstes in Deutschland ein erstaunlicher Erfolg war und es jetzt die Aufgabe der Bischöfe ist, daraus etwas zu machen.

Der Artikel ist eine gestraffte Zusammenfassung über die Aussagen des Papstes und erwähnt vor allem das „Drumherum“ beim Papstbesuch. Außerdem weist der Artikel darauf hin, dass es sich gezeigt haben, dass es noch immer viele Katholiken geben würde, die den geistigen Aufbruch mittragen würden.

www.die-tagespost.de/In-der-Welt-aber-ni…t;art456,128054

In diesem Zusammenhang fragt Guido Horst auch, ob diese treugläubigen Katholiken dann wirklich beteiligt werden würden, wenn es in den Gremien und Verbänden, wenn es in den Ordinariaten oder im Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz um die Zukunft der Kirche in Deutschland geht? M. M. sicher nicht, denn diese werden von den „Berufskatholiken“ in den Gremien und Verbänden weitgehend gar nicht zugelassen und ausgeschlossen, damit diese „selbsternannten Reformer“, die in Wirklichkeit die Totengräber der römisch-katholischen Kirche sind, unter sich bleiben können und dabei ihr giftiges „Süppchen“ gegen den unverkürzten und unverfälschten Glauben gemäß der Offenbarung und Lehre der Kirche brauen.
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Freitag, 30. September 2011, 18:31

Kommentar: Stille nach dem Papstbesuch

Unter diesem Titel bringt die heutige Tagespost einen sehr guten Kurzkommentar von Markus Reder, in dem dieser eine Nachlese zum Papstbesuch in Deutschland zieht.
Link:
http://www.die-tagespost.de/Kommentar-St…h;art456,128147
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Freitag, 7. Oktober 2011, 16:06

Papst-Exegese in Fulda

So titelt ein Kommentar von Markus Reder in der vorgestrigen Tagespost, in dem auf die Herbstvollversammlung der deutschen Bischöfe in Fulda verweist und darauf verweist, dass auch diese um die Deutung der Papstworte ringen. Denn die Papst- Ansprachen in Freiburg erhitzen die Gemüter.

Insbesondere kritisiert er im Kommentar den Mainzer Kardinal Karl Lehmann, der einerseits den Papst wegen seiner Forderung nach einer „Entweltlichung“ der Kirche würdigt, aber gleichzeitig den Papst deutlich kritisierte, weil dieser den karitativen Helfern zwar gedankt habe, aber unmittelbar danach erklärt habe, Agnostiker, die aufrichtig Gott suchten, seien näher an dessen Reich „als kirchliche Routiniers, die in ihr nur noch den Apparat sehen, ohne vom Glauben berührt zu sein“. Der Dank werde durch eine solche Sprache schal, meint Lehmann (DT vom 5. Oktober).

Reder macht dann in seinem Artikel deutlich, dass es sehr wohl diese Apparatschiks in den Institutionen der deutschen Kirche gebe, denen die Kirchenpolitik und ihr Ego wichtiger sei als die Glaubensverkündigung.

Link zum Artikel
http://www.die-tagespost.de/Kommentar-Pa…a;art456,128283

Kommentar.
Dieser Tagespostartikel von Markus Reder ist sehr lesenswert und spiegelt sehr wohl die Verhältnisse in der deutschen, aber auch in der österreichischen Kirche, wider und dass Kardinal Lehmann leider einer ist, der immer wieder gegen den Papst opportuniert ist ja auch nichts Neues. Wie war den Lehmanns Aussage als Rom endlich den Ausstieg aus der Ausstellung der Beratungsscheine für die Abtreibung durchgesetzt hat? Lehmann meinte damals sofort, dass sei der falsche Weg, also war er der Meinung, dass die Kirche Beihilfe zum Abtreibungsmord durch die Ausstellung der „Tötungsscheine“ leisten sollte. Und so kamen von Kardinal Lehmann immer wieder bedenkliche Aussagen zur Offenbarung und Lehre der Kirche.
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Freitag, 4. November 2011, 11:33

Assisi

Am 27. Oktober dieses Jahres hat das zweite Friedenstreffen in Assisi stattgefunden. Das letzte Treffen, das auch das erste war, hatte Papst Johannes Paul II. geleitet. Dieses hatte auch gravierende Folgen: Auch wenn man es nicht beweisen kann, dass die Gebete daran mitgewirkt haben, so ist doch nur wenige Jahre später, nämlich 1989, die trennende Mauer zusammengebrochen, die die Welt in zwei Blöcke - Ost und West - geteilt hatte. Symbolischen Wert hat für dieses Geschehen der Fall der Berliner Mauer.

Die Ansprachen von Papst Benedikt XVI. sowie die gemeinsame Beschlussfassung von Assisi 2011 kann man in der "Tagespost" vom 29.10.2011 nachlesen oder über Google im Internet finden.

Wenn auch die verschiedenen Religionen nicht viel gemeinsam haben: Der Wunsch nach Frieden in der Welt bildet dasgemeinsame Band, das alle eint. Wie weit der Friede und die Menschenrechte wirklich von allen ernst genommen werden, da habe ich allerdings meine ganz großen Zweifel. Nicht nur dass es immer noch Terroranschläge gibt, die von Islamisten religiös begründet werden (und die offiziell von den islamischen Religionsführern abgelehnt werden), sondern dass die Verfolgung von Christen in aller Welt sich in den letzten Jahren sehr verstärkt hat. Für das Thema "Christenverfolgung" haben wir ja im Forum sogar einen Thread eröffnet.
Wenn die Oberen in den islamischen Ländern nur wegschauen, wenn Christen Unrecht getan wird, kann man diesen nicht unbedingt den Friedenswunsch glauben. Denn an der Spitze des Friedenswunsches muß doch zuerst die Beachtung der Menschenrechte aller Menschen stehen!
Das Thema "Terroristen" ist schwierig, schon immer schwierig gewesen, egal ob er aus der linken, wie in Deutschland geschehen, aus islamistischer oder welcher Ecke auch immer kommt. Wie weit reichen da die Macht und die Möglichkeiten der Politiker oder, im Falle religiös begründeter Gewalt, der Verantwortlichen der jeweiligen Gemeinschaft? Ich weiß es nicht.

Ich weiß, dass man über die Veranstaltung in Assisi unterschiedlicher Meinung sein kann. Ich finde es jedoch sehr wichtig, jede Möglichkeit zu ergreifen, um den Frieden in der Welt zu fördern! Daher danke ich unserem Papst von ganzem Herzen, dass er diese Mühe auf sich genommen hat!
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53

Sonntag, 20. November 2011, 18:25

Reise nach Afrika

Papst Benedikt XVI. reist in den kommenden Tagen nach Afrika/Benin, was bestimmt sehr anstrengend wird.
Beten wir für ihn, dass er die Strapazen gut übersteht und das ausrichten kann, was er erreichen möchte!
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54

Freitag, 25. November 2011, 16:28

Dazu fällt mir nur ein Satz ein: "Die spinnen, die Deutschen." :thumbdown:
Da kommt ein Rechtsanwalt bzw. irgendein Mensch, der in dem Bericht nicht genannt sondern nur als Klient bezeichnet wird, auf die Idee den Papst anzuzeigen, weil er in Freiburg bei seiner Fahrt im Papamobil nicht angegurtet war. Dazu muß man sagen, dass der Papamobil sowieso nur Schritt-Tempo fährt, wo liegen hier also irgendwelche Gefahren?
Zum Selberlesen hier der Link zu dem Bericht auf T-Online: http://nachrichten.t-online.de/fahrt-ohn…_51780848/index

Man kann nur den Kopf darüber schütteln, auf welche kindischen Ideen die Leute in Deutschland kommen! :thumbdown:
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55

Freitag, 25. November 2011, 18:24

Dazu fällt mir nur ein Satz ein: "Die spinnen, die Deutschen." :thumbdown:
Da kommt ein Rechtsanwalt bzw. irgendein Mensch, der in dem Bericht nicht genannt sondern nur als Klient bezeichnet wird, auf die Idee den Papst anzuzeigen, weil er in Freiburg bei seiner Fahrt im Papamobil nicht angegurtet war. Dazu muß man sagen, dass der Papamobil sowieso nur Schritt-Tempo fährt, wo liegen hier also irgendwelche Gefahren?
Zum Selberlesen hier der Link zu dem Bericht auf T-Online: http://nachrichten.t-online.de/fahrt-ohn…_51780848/index

Man kann nur den Kopf darüber schütteln, auf welche kindischen Ideen die Leute in Deutschland kommen! :thumbdown:

Ich habe diese Meldung im Radio gehört und mir ähnliches gedacht. Für mich ist es eine typische Aktion eines Atheisten oder Kirchenfeindes, der nur sein Ego aufpolieren will, das etwas zu kurz geraten ist.
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Sonntag, 29. Januar 2012, 16:29

Papst Benedikt XVI. würdigt Arbeit der „Tagespost“

lautet die Überschrift eines Tagespost-Artikels vom 27. d. M. Der Heilige Vater, Papst Benedikt XVI., dankte der Zeitung für deren Dienst für die Kirche. Im Gespräch nach der Generalaudienz sagte er u. a. wörtlich: „Ich danke für den Dienst, den Sie für die Kirche in Deutschland tun.“ Und fügte hinzu: Das gelte „auch in Sachen Weltbild“.

Link zu diesem Artikel
http://www.die-tagespost.de/Papst-Benedi…t;art456,131260
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57

Samstag, 18. Februar 2012, 17:24

Ernennungen zum Kardinal

Wie man heute auf der T-Online-Nachrichtenseite lesen kann, sind in Rom mehrere Bischöfe zum Kardinal ernannt worden. Darunter der Berliner Bischof Rainer Maria Woelki, der vor ca. einem Jahr die Nachfolge von Kardinal Sterzinsky angetreten hat und beeinflusst von dem Kölner Kardinal Meisner ist, bei dem er einige Zeit als Sekretär tätig war. Gratulation zu dieser Ernennung! Ich freue mich sehr, denn bisher habe ich über den neuen Kardinal nur Gutes gelesen! :)
Auch ein zweiter Deutscher ist zum Kardinal ernannt worden: der Jesuitenpater Karl Josef Becker, der an der päpstlichen Universität in Rom tätig ist.
In dem Bericht über die Kardinalsernennungen steht aber - wie könnte es anders sein - auch wieder einmal Kritik an den päpstlichen Entscheidungen. So seien die Europäer und unter ihnen die Italiener bei den Kardinalsernennungen die bevorzugten.

Zum Nachlesen: http://nachrichten.t-online.de/papst-ben…_54113526/index
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Samstag, 18. Februar 2012, 18:20

RE: Ernennungen zum Kardinal

Wie man heute auf der T-Online-Nachrichtenseite lesen kann, sind in Rom mehrere Bischöfe zum Kardinal ernannt worden. Darunter der Berliner Bischof Rainer Maria Woelki, der vor ca. einem Jahr die Nachfolge von Kardinal Sterzinsky angetreten hat und beeinflusst von dem Kölner Kardinal Meisner ist, bei dem er einige Zeit als Sekretär tätig war. Gratulation zu dieser Ernennung! Ich freue mich sehr, denn bisher habe ich über den neuen Kardinal nur Gutes gelesen! :)
Auch ein zweiter Deutscher ist zum Kardinal ernannt worden: der Jesuitenpater Karl Josef Becker, der an der päpstlichen Universität in Rom tätig ist.
In dem Bericht über die Kardinalsernennungen steht aber - wie könnte es anders sein - auch wieder einmal Kritik an den päpstlichen Entscheidungen. So seien die Europäer und unter ihnen die Italiener bei den Kardinalsernennungen die bevorzugten.

Zum Nachlesen: http://nachrichten.t-online.de/papst-ben…_54113526/index

Unser Heiliger Vater hat 22 Bischöfe zu Kardinälen ernannt und ihnen das hochrote Birett überreicht. Auch ich freue mich für Eminenz Woelki von dem ich bisher nur Gutes gelesen habe und hoffe, dass er auch weiterhin treu zum Lehramt steht. Für mich ist es ein neuerlicher Beweis dafür, dass wo gute Früchte (Kardinal Meisner) sind auch gute Früchte nachwachsen. Dass vor allen aus deutschsprachigen Kreisen Kritik laut wird, war ja zu erwarten, denn die wollen doch alle eine protestantisch-katholische Nationalkirche ohne römisches Lehramt. Daher sollten sie eigentlich froh sein, dass nicht noch mehr Nichteuropäer oder Italiener zu Kardinälen erwählt wurden, denn die stehen wesentlich fester in der Lehre der Kirche als die Westeuropäer. Ich kenne eine Reihe indischer und philippinischer Priester und Ordensfrauen persönlich, die stehen nämlich treu zur römisch-katholischen Kirche bzw. ihrer Lehre und nicht so wie wir es von vielen europäischen kennen, die an vorderster Front gegen die Kirchenlehre wettern.
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Montag, 26. März 2012, 12:13

Mexiko - Kuba

Heute reist der Heilige Vater von Mexiko nach Kuba. Nachdem die bisherige Berichterstattung über den Mexikobesuch des Papstes vom ORF (Österreichischer RotFunk) gegenüber anderen öffentlichen Anstalten eher dürftig war, wurde heute früh schon für Kuba vorberichtet – was? Natürlich – Kritik. Der Vatikan und Kuba haben sich etwas angenähert und daher werden Kirchenbesetzer sowie die „weißen Frauen“ nicht vom Papst empfangen. Also die übliche Masche – egal was der Papst macht – es wird kritisiert. Eigentlich müsste es doch für den Österreichischen Rotfunk positiv sein, wenn sich die Kirche einem kommunistischen Staat annähert um für die Gläubigen kleine Vorteile zu erreichen, Denn aus dieser Annäherung hat es sich ergeben, dass über 50 Dissidenten ausreisen durften sowie einige Tausend politische Gefangene freigelassen wurden.
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diaconus

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Montag, 26. März 2012, 18:01

Was der Papst Mexiko sagte

So titelte der heutige Leitartikel der Tagespost von Guido Horst, der die Aussagen des Papstes in Mexiko kommentiert, die nicht nur für dieses Land sondern auch für die Christen der ganzen Welt wichtig sind.

Der Link zum Artikel
http://www.die-tagespost.de/Leitartikel-…e;art456,132844
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