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Papst, unser Heiliger Vater

Antworten im Thema: 254 » Der letzte Beitrag (22. März 2018, 19:53) ist von Teresa.

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diaconus

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Donnerstag, 30. Oktober 2014, 16:49

Papst und Evangelikale
Vorgestern hat die Nachrichtenagentur idea, eine evangelische/evangelikale von ihrer Ausrichtung her, folgende Meldung veröffentlicht, deren wichtigsten Absatz daraus ich in den Blog stelle:

Zitat

Vatikanstadt (idea) – Papst Franziskus hat sich für mehr Gemeinsamkeit von Katholiken und Evangelikalen ausgesprochen. Sie sollten zusammen vorangehen, füreinander beten und miteinander Werke der Barmherzigkeit tun, sagte das Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche bei einer Begegnung mit evangelikalen anglikanischen Bischöfen im Vatikan. Die gemeinsame Taufe und der Glaube an den dreieinigen Gott seien wichtiger als theologische Differenzen, so Franziskus. Christen verschiedener Konfessionen sollten nicht warten, bis die Theologen alle Unterschiede aus dem Weg geräumt hätten. Es sei eine Sünde gegen den Willen Jesu Christi, wenn man sich allein auf die Differenzen der Kirchen und Konfessionen konzentriere. Außerdem sprach der Papst im Blick auf die Christenverfolgung von einer „Ökumene des Blutes“. Die Verfolger fragten nicht, ob ihre Opfer, Orthodoxe, Pfingstler oder Katholiken seien; sie töteten sie, weil sie an Jesus Christus glauben.

Kommentar
Allein dieser Satz: „Die gemeinsame Taufe und der Glaube an den dreieinigen Gott seien wichtiger als theologische Differenzen, so Franziskus“ weisen darauf hin, dass sowohl Thomas von Aquin als auch Robert Bellarmin mit ihrem Hinweis, dass auch einmal ein Papst ein Häretiker oder Antichrist sein könnte, nicht ganz unrecht hatten. Theologische Unterschiede sind nicht so wichtig???? Ist die Realpräsenz Jesu in der Eucharistie nicht wichtiger als das restliche Keks-Brot nach der Abendmahlfeier der Evangelischen, das zu einer Brotsuppe von der Pastorin verarbeitet wurde, wie sie mir sagte, als ich sie in unserem ökumenischen KH-Dienstzimmer fragte was sie mit dem restlichen Brot machen wird???? Wer diesen wesentlichen theologischen Unterschied entweder kleinredet oder negiert um Rektalakrobatik bei jenen zu betreiben, die noch immer gegen die Hl. Mutter Kirche hetzen, verleumden, sie als „Hure Babylons“ bezeichnen usw. – jederzeit nachlesbar auf Diskussionsseiten derartiger Denominationen, sagt viel aus. Zur Klarstellung: Als Keks wird von dieser Seite die Hostie der Eucharistie immer wieder bezeichnet. Ein Papst, der derartiges von sich gibt, leidet entweder an Demenz oder ist unfähig und sollte daher zurücktreten, wie es Papst Benedikt wegen seiner körperlichen Schwäche nicht aber wegen geistiger Probleme gemacht hat, denn dieser ist noch immer geistig voll auf der Höhe. Die Pastoralregel von Gregor den Großen stellt fest, dass ein Vorsteher, der gegen die Lehre der Kirche verstößt, auch von Laien pflichtgemäß zu kritisieren ist. Und ist ein Papst nicht auch ein Vorsteher, nämlich der oberste Vorsteher der Kirche Jesu und wenn er die Realpräsenz theologisch herabspielt, jener Mittelpunkt in Seiner Kirche, ist es Verrat an unserem Herrn Jesus Christus, der bei uns sein will und auch ist.
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Teresa

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Donnerstag, 30. Oktober 2014, 17:38

Papst und Evangelikale
Vorgestern hat die Nachrichtenagentur idea, eine evangelische/evangelikale von ihrer Ausrichtung her, folgende Meldung veröffentlicht, deren wichtigsten Absatz daraus ich in den Blog stelle:

Zitat

Vatikanstadt (idea) – Papst Franziskus hat sich für mehr Gemeinsamkeit von Katholiken und Evangelikalen ausgesprochen. Sie sollten zusammen vorangehen, füreinander beten und miteinander Werke der Barmherzigkeit tun, sagte das Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche bei einer Begegnung mit evangelikalen anglikanischen Bischöfen im Vatikan. Die gemeinsame Taufe und der Glaube an den dreieinigen Gott seien wichtiger als theologische Differenzen, so Franziskus. Christen verschiedener Konfessionen sollten nicht warten, bis die Theologen alle Unterschiede aus dem Weg geräumt hätten. Es sei eine Sünde gegen den Willen Jesu Christi, wenn man sich allein auf die Differenzen der Kirchen und Konfessionen konzentriere. Außerdem sprach der Papst im Blick auf die Christenverfolgung von einer „Ökumene des Blutes“. Die Verfolger fragten nicht, ob ihre Opfer, Orthodoxe, Pfingstler oder Katholiken seien; sie töteten sie, weil sie an Jesus Christus glauben.

Kommentar
Allein dieser Satz: „Die gemeinsame Taufe und der Glaube an den dreieinigen Gott seien wichtiger als theologische Differenzen, so Franziskus“ weisen darauf hin, dass sowohl Thomas von Aquin als auch Robert Bellarmin mit ihrem Hinweis, dass auch einmal ein Papst ein Häretiker oder Antichrist sein könnte, nicht ganz unrecht hatten. Theologische Unterschiede sind nicht so wichtig???? Ist die Realpräsenz Jesu in der Eucharistie nicht wichtiger als das restliche Keks-Brot nach der Abendmahlfeier der Evangelischen, das zu einer Brotsuppe von der Pastorin verarbeitet wurde, wie sie mir sagte, als ich sie in unserem ökumenischen KH-Dienstzimmer fragte was sie mit dem restlichen Brot machen wird???? Wer diesen wesentlichen theologischen Unterschied entweder kleinredet oder negiert um Rektalakrobatik bei jenen zu betreiben, die noch immer gegen die Hl. Mutter Kirche hetzen, verleumden, sie als „Hure Babylons“ bezeichnen usw. – jederzeit nachlesbar auf Diskussionsseiten derartiger Denominationen, sagt viel aus. Zur Klarstellung: Als Keks wird von dieser Seite die Hostie der Eucharistie immer wieder bezeichnet. Ein Papst, der derartiges von sich gibt, leidet entweder an Demenz oder ist unfähig und sollte daher zurücktreten, wie es Papst Benedikt wegen seiner körperlichen Schwäche nicht aber wegen geistiger Probleme gemacht hat, denn dieser ist noch immer geistig voll auf der Höhe. Die Pastoralregel von Gregor den Großen stellt fest, dass ein Vorsteher, der gegen die Lehre der Kirche verstößt, auch von Laien pflichtgemäß zu kritisieren ist. Und ist ein Papst nicht auch ein Vorsteher, nämlich der oberste Vorsteher der Kirche Jesu und wenn er die Realpräsenz theologisch herabspielt, jener Mittelpunkt in Seiner Kirche, ist es Verrat an unserem Herrn Jesus Christus, der bei uns sein will und auch ist.


Was denn nun? Anglikaner oder Evangelikale? ?( Das ist ein gewaltiger Unterschied!!! Und Lutheraner sind absolut keine Evangelikalen!!! Da bitte ich Dich um Unterscheidung!

Ansonsten frage ich mich bei diesem Papst auch, was er mit diesen Wischi-Waschi-Sprüchen aussagen und bewirken will? Über die Eucharistie hat er (jedenfalls nicht in dem von Dir zitierten Absatz) nicht gesprochen. Er wollte wahrscheinlich das Verbindende zwischen den verschiedenen christlichen Denominationen herausstellen. Dann soll er das bitte auch so benennen und nicht ein erneutes Rätselraten veranstalten, was er denn wirklich gemeint haben könnte!!!
Außerdem frage ich mich, ebenso wie Du, @ Diaconus, woran wir noch merken sollen, daß er der Papst der römisch-katholischen Kirche ist, wenn in seinen Äußerungen alles gleich gemacht wird?
So langsam finde ich diese Äußerungen, die vielleicht gut gemeint sind und Frieden stiften sollen, nur noch nervig und anstrengend. Warum kann er sich nicht mal hinsetzen, nachdenken und die Sachen, die er sagen möchte, auf den Punkt bringen? Diese allgemeinen Wischi-Waschi-Äußerungen mögen aus dem Mund eines inzwischen unwissenden katholischen Laien - oder auch irgendeines anderen christlichen Laien - gut gemeint sein. Diesen könnte man dann in einem Gespräch auf notwendige Differenzierungen aufmerksam machen. Aber eines Papstes sind diese Verlautbarungen unwürdig. :( :( :(
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Donnerstag, 30. Oktober 2014, 18:07

Zitat

Was denn nun? Anglikaner oder Evangelikale? ?( Das ist ein gewaltiger Unterschied!!! Und Lutheraner sind absolut keine Evangelikalen!!! Da bitte ich Dich um Unterscheidung!

@ Teresa Ich weiß, dass Anglikaner, Evangelikale und Lutheraner unterschiedlich sind, aber sie haben eines gemeinsam, ihre Konfessionsgründer waren Menschen und nicht wie die Apostel von Jesus auch direkt beauftragt. Aber sie haben alle eines gemeinsam, auch die Anglikaner, sie stehen !!!nicht!!! in der apostolischen Sukzession damit können sie zwar Gottesdienst feiern, aber das Abendmahl wird nie zur Realpräsenz führen auch wenn die Evangelischen es behaupten, denn dazu ist die Priesterweihe erforderlich und Luther hat das Weihesakrament abgeschafft. Und dass es evangelikale Anglikaner gibt habe ich auch erst aus dieser Meldung erfahren und es wurde in einer Diskussionsplattform bestätigt. Es sind Anglikaner, die stark charismatisch sind, Richtung Pfingstler, sich als wiedergeboren bezeichnen usw. Für mich sind diese ganzen Denominationen keine Kirchen auch wenn sie es behaupten, zum Unterschied von den Orthodoxen, die auf der apostolischen Sukzession aufbauen. Auch in „Dominum Jesu“ (Benedikt XVI.) wurden diese nicht als Kirchen bezeichnet aus dem oben erwähnten Grund.
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204

Mittwoch, 5. November 2014, 16:43

600 Jahre Beginn des Konzils von Konstanz
Heute vor 600 Jahren (1414) begann das Konstanzer Konzil, das auf Druck des römisch-deutschen Königs Sigismund, der sich als Vogt und Beschützer der Römischen Kirche (advocatus und defensor ecclesiae) sah, durch Papst Johannes XXIII. einberufen wurde. Dieser Papst aus Pisa war einer von jenen drei Päpsten, die gleichzeitig in Ron, Avignon und Pisa, residierten. Jeder dieser drei Päpste wurde von verschiedenen Herrschern bei ihren Ansprüchen unterstützt, und so sah König Sigismund das Römisch-Deutsche Reich von innen und außen gefährdet. Da die drei Päpste in Rom, Avignon und Pisa von verschiedenen Herrschern bei ihren Ansprüchen unterstützt wurden, schien das Römisch-Deutsche Reich von innen und außen gefährdet. Der hier genannte Pisaner Papst Johannes XXIII., (Baldassarre Cossa). gilt als Gegenpapst und wird daher nicht in der Liste mitgezählt, sodass der Roncalli-Papst Johannes XXIII. der rechtmäßige Papst ist,

Durch die drei gleichzeitigen Päpste (Parallelpäpste) gab es das große abendländische Schisma, das dann mit dem Ende des Konzils von Konstanz 1417 beendet wurde.

Das aus diesem Konzil zu lernende Fazit isst, dass immer dann wenn sich weltlich Mächte mit ihren Eigeninteressen in kirchliche Belange mischen, dann entsteht in der Hl. Mutter Kirche ein „Sauhaufen“. So war es auch bei der Reformation als ein Großteil der Landesherrn sich hinter Luther stellten um sich den Besitz der Kirche anzueignen/einzuverleiben, so ähnlich ist es auch in der heutigen Zeit wo sich jene, denen die Lehrautorität der Kirche ein Dorn im Auge ist, sich der verschiedensten Medien, Gläubigen, Theologen, Kleriker usw. bedienen um ihre persönlichen Interessen durchzusetzen um die Kirche in ihrem Sinn zeitgeistig zu verändern. Bei der EKD ist es bereits gelungen, denn diese ist nur mehr eine Vorfeldorganisation der links-rot-grünen Politapparatschik, die theologisch nur mehr dort den Mund auftun darf, wo es diesen passt und nicht mehr nach der Bibel sondern im Zeitgeist nur mehr das lehrt was diese Apparatschiks (Homo, Pädophilie, Gender usw.) wollen. Und genau das wollen sie auch aus der Hl. Römischen-katholischen Kirche machen.
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205

Montag, 15. Dezember 2014, 16:21

Mosebach –Interview
Der bekannte katholische Schriftsteller Martin Mosebach hat sich in einem KNA-Interview interessant geäußert. Der Link zu diesem Interview
http://www.kath.net/news/48702
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206

Montag, 22. Dezember 2014, 18:53

Weihnachtsempfang
Wie auf mehreren Nachrichtenplattformen, auch säkularen, zu lesen war, hat der Papst heute den Weihnachtsempfang für die Kurie gegeben und dabei von „15 Krankheiten“ gesprochen, die deren Fehler sind. Die 16. Krankheit hat der Papst nicht erwähnt, nämlich über den Sprechdurchfall, den er selbst hat indem er täglich etwas an die Öffentlichkeit von sich gibt. Er ist der siebte Papst, den ich erlebe, aber keiner hatte ein derartiges Sprechbedürfnis wie dieser, der öfters scheinbar ohne wirkliche Überlegung so spricht, sonst würde er nicht immer wieder die Treukatholischen angreifen. Vielleicht will er in die Papstgeschichte als „Franziskus, der Sprecher“ eingehen?
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207

Dienstag, 23. Dezember 2014, 16:51

Weihnachtsempfang 2
Wie in vielen Medien heute festzustellen ist, gibt es für die Kurie aufgrund der Kritik des Papstes Häme und auch die indirekt ausgesprochene Hoffnung, dass die Kurie als Hierarchie mehr oder weniger beseitigt wird. Ein neuer Beweis, dass der Papst zwar ein guter Seelsorger aber keine Führungskraft ist, wie die bisherigen 6 Päpste, die ich erlebt habe. Und in einer Weihnachtsansprache hat derartige Kritik schon gar nichts verloren. Denn jeder Manager mit Hirn weiß, dass er Mitarbeiter nicht in der Öffentlichkeit heruntermachen darf sondern dass berechtigte Kritik unter vier Augen im „stillen Kämmerlein“ zu erfolgen hat. Auch ich musste mich als Topmanager im seinerzeitigen Zivilberuf an dieses Kriterium halten und bin damit gut „gefahren“. Interessant ist auch, dass seit Franziskus Papst ist, nunmehr aus den Schlupflöchern in den Diskussions-Foren, Blogs etc. alle jene auftauchen, die bisher gegen die Lehre der Kirche mehr oder weniger im Untergrund auftraten und nunmehr offen gegen die Lehramtstreuen agieren. Die WisiKi’ler (Wir sind Kirchenzerstörer) und alle ähnlichen Gruppierungen wittern Morgenluft und spielen sich jetzt als Retter der Kirche auf, die sie in Wirklichkeit an den Abgrund fahren wollen. Theologisch ist wohl bei diesen Gruppierungen nicht viel zu erwarten denn diese Gruppierungen sind mehr protestantisch als wirklich katholisch und wollen eine „demokratische“ Kirche. Jesus hat zu den Aposteln gesagt „wollt auch ihr weggehen?“(vgl. Joh 6,67) als viele Juden mit seiner Lehre nicht einverstanden waren. Denn Jesus hat seine Lehre gelehrt und von Demokratie und Abstimmungen nichts gehalten. Außerdem hat Papst Gregor der Große in seiner Pastoralregel festgestellt, dass jeder Vorsteher von den Gläubigen kritisiert werden muss, der nicht entsprechend der Lehre und Tradition agiert – und auch der Papst ist ein Vorsteher und zwar der höchste der Kirche. Und Gregor d. Gr. hat dazu auch festgestellt, dass ein Vorsteher, der zu kritisieren wäre und von den Gläubigen nicht kritisiert wird, immer mehr dem Hochmut verfällt. Außerdem haben Thomas von Aquin und Robert Bellarmin festgestellt, dass, was Gott verhüten möge, auch ein Papst einmal ein Häretiker oder sogar ein Antichrist sein kann.
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208

Montag, 12. Januar 2015, 22:07

Die Ansprache des Papstes zum Tag der Kranken

Am Wochenende habe ich die Ansprache unseres Papstes zum Tag der Kranken gelesen. Darin kommt zum Ausdruck, daß der Mensch nicht nur wertvoll ist, wenn er leistungsfähig ist. Das menschliche Leben ist in allen Facetten lebenswert, auch wenn eine Krankheit nicht heilbar oder jemand schwer behindert ist. Papst Franziskus setzt sich auch hier konsequent für den Lebensschutz ein, ob es um Ungeborene geht, um Kranke oder Behinderte.
Es kann nicht angehen, daß Menschen über das von GOTT geschaffene Leben in irgendeiner Art befinden, indem sie einem Menschen die Lebensqualität absprechen oder den Sinn seines Lebens in Abrede stellen!

DANKE, Papst Franziskus! :) :)
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209

Freitag, 13. Februar 2015, 16:15

Derzeit tagendes Konsistorium
Dazu wird heute gemeldet, dass die Rede von zwei neuen Superministerien und zwar von solchen für Laien und Umweltthemen ist.

Wenn „das“ die Probleme für den Papst sind an denen die Kirche derzeit vor allem leidet, dann ist dies ein Zeichen der Unfähigkeit dieses Pontifex, der die wahren Probleme nicht erkennt oder erkennen will, weil er nur dem südamerikanischen Provinzdenken, der Favelas, zugehörig fähig ist und das was sich in der Weltkirche an Disziplinlosigkeit und Egomanie von Klerikern vor allem in der deutschsprachigen Welt tut nicht eingreifen und regeln will. Aber von einem, der im Studium befreiungstheologische Theologie-Lehrer hatte und diesen noch zugeneigt ist, ist wohl nichts anderes zu erwarten auch wenn die Kirche immer mehr zum Sauhaufen wird. Ich frage mich seit zwei Jahren immer öfters ob dies noch die Kirche ist für die ich seinerzeit geweiht wurde und der ich „mein bereit“ gesprochen habe? Warum wohl wurde bisher nie ein Jesuit zum Papst gewählt außer vor zwei Jahren, die Konklavisten vorher wussten es in diesen Konklaven sicher besser! Und wer die Geschichte des 2. Vaticanums kennt, weiß, dass gewisse Jesuiten graue Eminenzen als Periti gespielt haben, die für so manche „gewisse“ Formulierungen in den Dokumenten verantwortlich sind, die die Kirche „Weltoffen“ machten und die Chimäre „Geist des Konzils“ etablierte.
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210

Samstag, 28. März 2015, 19:27

Die kalte abstrakte Lehre ohne Freude, ohne Liebe, ohne Gott
Der Papst hat, wie jeden Tag, auch am Donnerstag bei der Morgenmesse gepredigt und sprach u. a. die nachfolgenden Sätze gegen die Gesetzeslehrer. Die Sätze wurden dem Nachrichtenportal kath.net entnommen und wurden von Amin Schwibach übersetzt, der wie jeden Tag für die Papstpredigt diese Aufgabe vornimmt.
Die problematischen Sätze sind vor allem folgende, die auch in 10 von 14 Diskussionsbeiträgen kritisiert werden und bei diesen lehramtstreuen Diskutanten Kopfschütteln, Kritik usw. hervorriefen. Auch ich frage mich, was ich von den Aussagen dieses Pontifex zu halten habe.

Die Sätze lauten:
„Diese (die Gesetzeslehrer) da hatten den Glauben verloren. Sie waren Gesetzeslehrer, doch ohne Glauben! Mehr noch: sie hatten das Gesetz verloren! Denn der Mittelpunkt des Gesetzes ist die Liebe, die Liebe zu Gott und zum Nächsten“.
„Sie hatten nur ein System präziser Lehren, das sie Tag um Tag weiter ‚präzisierten’, damit es nur ja keiner anrühre. Männer ohne Glauben, ohne Gesetz. Sie hingen an den Lehren, die auch zu einer kasuistischen Haltung führten: Diese Kasuistik... Das war ihre Welt, eine abstrakte Welt, ein Welt ohne Liebe, eine Welt ohne Glauben, eine Welt ohne Hoffnung, eine Welt ohne Vertrauen, eine Welt ohne Gott. Und deshalb konnten sie sich nicht freuen“.

Kommentar
Scheinbar verkürzt der Papst hier bewusst das Evangelium auf „Mittelpunkt des Gesetzes ist die Liebe, die Liebe zu Gott und zum Nächsten.“ Jesus hat den Gesetzeslehrern und Pharisäern nicht den Glauben und die Einhaltung des Gesetzes abgesprochen sondern gesagt: „Tut und befolgt also alles, was sie euch sagen, aber richtet euch nicht nach dem was sie tun, denn sie reden nur, tun selbst aber nicht, was sie sagen.“ (Mt 23,3) Also haben die Gesetzeslehrer sehr wohl das Gesetz (die Thora) verkündet, daher ist die Aussage des Papstes, dass sie Männer ohne Glauben und ohne Gesetz gewesen wären, eindeutig total falsch Wenn die Gesetzeslehrer nicht das Gesetz voll verkündet hätten, dann wären die Zehn Gebote obsolet und die ganzen über 600 Vorschriften, die es bei den Juden gab, nicht eingehalten worden. Aber genau die Gesetzeslehrer achteten auf deren Einhaltung im Judentum. Daher unterschlägt hier der Papst einerseits die Aussagen Jesu in dieser Hinsicht und andererseits die tatsächliche Lebensweise der Juden. Und immer wieder kommen derartige problematische Aussagen bei den täglichen Predigten. Besser wäre es wenn er nicht diesen täglich „Sprechdurchfall“ hätte und schweigen würde, dann wäre er wahrscheinlich ein weiser Mann. Und die Liebe zum Nächsten beinhaltet aber auch die Zurechtweisung des sündigen Nächsten wie es in Mt 18,15-17 geschrieben ist. Denn Jesus ist barmherzig zum Sünder, der umkehrt, aber nicht zu dem, der in der Sünde bleibt siehe dazu Mt. 7,13 „denn das Tor ist weit, das ins Verderben führt“ womit Jesus die Hölle meinte. Wenn der Papst Kasuistik den Gesetzeslehrer vorwirft, so ist er selbst einer, der diese praktiziert und auch die Sophistik. Er ist halt ein Jesuit, die es immer so nehmen wie sie es im Moment brauchen, das habe ich in Gesprächen mit Jesuiten auch kennengelernt.
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211

Sonntag, 29. März 2015, 16:25

Die kalte abstrakte Lehre ohne Freude, ohne Liebe, ohne Gott
Der Papst hat, wie jeden Tag, auch am Donnerstag bei der Morgenmesse gepredigt und sprach u. a. die nachfolgenden Sätze gegen die Gesetzeslehrer. Die Sätze wurden dem Nachrichtenportal kath.net entnommen und wurden von Amin Schwibach übersetzt, der wie jeden Tag für die Papstpredigt diese Aufgabe vornimmt.
Die problematischen Sätze sind vor allem folgende, die auch in 10 von 14 Diskussionsbeiträgen kritisiert werden und bei diesen lehramtstreuen Diskutanten Kopfschütteln, Kritik usw. hervorriefen. Auch ich frage mich, was ich von den Aussagen dieses Pontifex zu halten habe.

Die Sätze lauten:
„Diese (die Gesetzeslehrer) da hatten den Glauben verloren. Sie waren Gesetzeslehrer, doch ohne Glauben! Mehr noch: sie hatten das Gesetz verloren! Denn der Mittelpunkt des Gesetzes ist die Liebe, die Liebe zu Gott und zum Nächsten“.
„Sie hatten nur ein System präziser Lehren, das sie Tag um Tag weiter ‚präzisierten’, damit es nur ja keiner anrühre. Männer ohne Glauben, ohne Gesetz. Sie hingen an den Lehren, die auch zu einer kasuistischen Haltung führten: Diese Kasuistik... Das war ihre Welt, eine abstrakte Welt, ein Welt ohne Liebe, eine Welt ohne Glauben, eine Welt ohne Hoffnung, eine Welt ohne Vertrauen, eine Welt ohne Gott. Und deshalb konnten sie sich nicht freuen“.

Kommentar
Scheinbar verkürzt der Papst hier bewusst das Evangelium auf „Mittelpunkt des Gesetzes ist die Liebe, die Liebe zu Gott und zum Nächsten.“ Jesus hat den Gesetzeslehrern und Pharisäern nicht den Glauben und die Einhaltung des Gesetzes abgesprochen sondern gesagt: „Tut und befolgt also alles, was sie euch sagen, aber richtet euch nicht nach dem was sie tun, denn sie reden nur, tun selbst aber nicht, was sie sagen.“ (Mt 23,3) Also haben die Gesetzeslehrer sehr wohl das Gesetz (die Thora) verkündet, daher ist die Aussage des Papstes, dass sie Männer ohne Glauben und ohne Gesetz gewesen wären, eindeutig total falsch Wenn die Gesetzeslehrer nicht das Gesetz voll verkündet hätten, dann wären die Zehn Gebote obsolet und die ganzen über 600 Vorschriften, die es bei den Juden gab, nicht eingehalten worden. Aber genau die Gesetzeslehrer achteten auf deren Einhaltung im Judentum. Daher unterschlägt hier der Papst einerseits die Aussagen Jesu in dieser Hinsicht und andererseits die tatsächliche Lebensweise der Juden. Und immer wieder kommen derartige problematische Aussagen bei den täglichen Predigten. Besser wäre es wenn er nicht diesen täglich „Sprechdurchfall“ hätte und schweigen würde, dann wäre er wahrscheinlich ein weiser Mann. Und die Liebe zum Nächsten beinhaltet aber auch die Zurechtweisung des sündigen Nächsten wie es in Mt 18,15-17 geschrieben ist. Denn Jesus ist barmherzig zum Sünder, der umkehrt, aber nicht zu dem, der in der Sünde bleibt siehe dazu Mt. 7,13 „denn das Tor ist weit, das ins Verderben führt“ womit Jesus die Hölle meinte. Wenn der Papst Kasuistik den Gesetzeslehrer vorwirft, so ist er selbst einer, der diese praktiziert und auch die Sophistik. Er ist halt ein Jesuit, die es immer so nehmen wie sie es im Moment brauchen, das habe ich in Gesprächen mit Jesuiten auch kennengelernt.


Ich fasse die Worte des Papstes als eher nicht auf die Kirche sondern auf die überbordende Bürokratie in der säkularen Welt bezogen auf.
Das merkt man - jedenfalls im Berufsleben - im Alltag durch zunehmendes Mißtrauen und ausufernde Kontrollsucht, die mit Sicherheit in Diktaturen mündet! Wo sind da noch Vertrauen zum Mitmenschen, Hoffnung auf Positives, Liebe zum Nächsten. Nein, da wird nur auf die Einhaltung von Vorschriften geachtet, die allerdings - besonders in Europa - so zahlreich sind, daß man sie gar nicht alle kennen kann. Da setzt die Unbarmherzigkeit ein!
Also ich meine, daß der Papst hier nicht die glaubenstreuen Katholiken kritisieren wollte, sondern unsere Zeit mit ihren negativen Auswirkungen, entstanden durch den Verlust aller Werte, kritisiert.

Hier setzt allerdings auch meine Kritik an der Rede unseres Papstes ein (oder an der ungenauen Übersetzung?): Warum kann Papst Franziskus nicht eindeutig benennen, was er meint? Warum bleibt die Aussage so schwammig, daß man herum grübelt und spekulieren muß, was er damit denn wohl gemeint haben könnte?
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Montag, 30. März 2015, 18:44

Der Versuch das Empörungspotential zu mobilisieren
Dieser Artikel wurde heute vom Forum der Katholiken veröffentlicht.

Zitat

Papst Franziskus hat am 4. Februar 2015 während der Generalaudienz in einfühlsamer Weise – wer den Text der Ansprache nachliest, wird das bestätigen – über die Vaterrolle in der Familie gesprochen. Wenn man sieht, was Medien daraus gemacht haben, sollten wir uns nicht wundern, wenn immer mehr Menschen sagen, sie bräuchten solche Zeitungen nicht mehr, denn sie würden für dumm und unfähig angesehen, sich auch anderweitig informieren zu können. Was war geschehen? Papst Franziskus sprach in seiner Rede über die notwendige Festigkeit des Erziehers. Im Wortlaut heißt dies: „Ein guter Vater vermag abzuwarten und aus tiefstem Herzen zu vergeben. Gewiss, er vermag auch mit Festigkeit zu korrigieren: Es ist kein schwacher, nachgiebiger, gefühlsseliger Vater. Ein Vater, der korrigiert, ohne zu beschämen, weiß auch zu beschützen ohne Mühen zu scheuen. Einmal habe ich bei einer Versammlung von Ehepaaren einen Vater sagen hören: ‚Ich muss meinen Kindern manchmal einen Klaps geben… aber nie ins Gesicht, um sie nicht zu beschämen‘. Wie schön! Er hat ein Gefühl für die Würde. Er muss bestrafen, er macht das auf die richtige Weise, und dann geht es weiter“. Daraus wird beispielsweise in der Augsburger Allgemeinen Zeitung (7./8. 2. 15) ein Obertitel „Will der Papst Prügel erlauben?“ und ein Untertitel „Franziskus löst mit Äußerung zur Kindererziehung Empörung aus“. Im Text heißt es dann weiter „Die Prügel, von denen er gesprochen hat, fallen auf ihn selbst zurück: Nach dem Papst Franziskus bei seiner wöchentlichen Generalaudienz sich dem Thema Züchtigung von Kindern angenommen hat, geht über dem Kirchenoberhaupt eine Welle der Empörung nieder“. Medienberichte dieser Art erinnern an den Ausspruch von Prof. Norbert Bolz: „Wenn man über Jahrzehnte die Praxis der Massenmedien beobachtet, dann weiß man aber, dass sie mit Moral gar nichts am Hut haben. Es geht auch nicht so sehr um Aufklärung, sondern um Sensation… Es geht um Skandale und Sensationen, um das Empörungspotential von Entscheidungen. Dieses Potential wird ausgebeutet. Das ist die Logik der Massenmedien“. (Die Tagespost 14.3.2013, S. 11)
Folgerichtig heißt es im Text der AZ: „…in Deutschland erntete der Papst Kritik vom Kinderschutzbund bis hin zur SPD-Familienministerin Manuela Schwesig“. Um der Bedeutung des aufgeblasenen Popanz Gewicht zu geben, wird die Angelegenheit noch in einem eigenen Kommentar der AZ „Der Irrtum des Papstes“ bemüht: „Körperliche Züchtigung von Kindern ist in 39 von 193 Staaten der Welt verboten, darunter auch in Deutschland und in Österreich … Die Welt ist sich nicht einig, ob es zulässig ist, Kinder zu schlagen oder nicht. Auch in Deutschland ist diese Haltung bekannt, dass ein Klaps auf den Hintern manchmal nicht schadet. Dem ist jedoch vehement zu widersprechen: Wer Kinder schlägt, wenn auch nur ein bisschen, der tut ihnen unrecht“. Bei so viel Einfühlungsvermögen in die Kinderseele drängen sich einige Fragen auf: Ein „Klaps“ hat nach unserem Sprachverständnis nichts mit „prügeln“ zu tun! Noch wichtiger scheint die Frage: Haben jene, die sich derart über einen Klaps echauffieren, auch schon einmal darüber nachgedacht, was es für eine Kinderseele bedeutet, wenn Kleinkinder im Alter von einem Jahr oder darunter, die Mutter entbehren müssen, weil sie – vielleicht aus wirtschaftlichen Gründen – in die Kitas abgeschoben werden, damit möglichst die letzte arbeitsfähige Frau zum Wohl einer zunehmend kapitalistischen Wirtschaft arbeiten muss? Haben sich die Empörer schon einmal Gedanken darüber gemacht oder evtl. sogar protestiert, dass bei uns jedes Jahr wehrlose, ungeborene Kinder im Umfang einer Großstadt abgetrieben werden? In welcher heuchlerischen Gesellschaft leben wir eigentlich?
Hubert Gindert
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213

Montag, 13. April 2015, 18:26

Armenier-Genozid
Der Papst hat gestern in einer Gedenkmesse den 1,5 Mio Armenier gedacht, die 1915 vom Osmanischen Reich (Türkei) ermordet worden waren und sprach vom „Ersten Genozid des 20. Jahrhundert“ wobei nicht nur Armenier sondern auch chaldäische und andere Christen betroffen waren. Natürlich empörte sich die Türkei über diese Aussage des Papstes,, denn dieser Staat will ja seit 1915 der Wahrheit nicht ins Gesicht sehen. Der türkische Staatsekretär sprach zum vatikanischen Botschafter von „So habe der Papst nur vom Leid der Armenier gesprochen, nicht aber vom Schicksal der Muslime.“ Was hat das Schicksal von Muslimen mit diesem Genozid zu tun??? Aber das ist so typisch chronisch pathologisch bei der Türkei wenn es um die Wahrheit geht. Außerdem wurde von türkischen Politikern behauptet, dass die genannte Anzahl viel zu hoch sei, „es seien wesentlich weniger Tote gewesen.“ Und wenn nur es auch nur 1.000 Armenier statt 1,5 Mio gewesen wären, ist es ein Genozid gewesen wenn diese lediglich wegen ihrer Zugehörigkeit zum armenischen Volk oder zum ‚Christentum ermordet worden wären. Genau so war es auch vor einigen Jahrzehnten als es um die Kurdenprobleme ging, auch da behaupteten die Türken es gebe keine Kurden sondern nur „Bergtürken“. Also ebenfalls eine Leugnung der Wahrheit denn auch die Kurden waren und sind ein eigenes Volk. Und so ein Volk will und soll in die EU kommen? Gut, dass die Gespräche mit der Türkei mehr oder weniger auf Eis liegen. Zum Schluss verweise ich auf das Buch von Franz Werfel über diese Armenier-Tragödie „Die 40 Tage des Musa Dagh“.
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diaconus

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Donnerstag, 16. April 2015, 11:01

Unserem sehr verehrten Papst emeritus Benedikt XVI. zum heutigen Geburtstag Gottes reichsten Segen und alle besten und herzlichsten Wünsche für die kommenden Jahre. Sie fehlen uns sehr.
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Dienstag, 28. April 2015, 15:50

Benedikt XVI.
Der Schaden der Kirche kommt nicht von ihren Gegnern, sondern von den lauen Christen.

Kommentar
Richtig und zu den lauen Christen gehören alle jene, die nicht bereit sind die Offenbarung (Bibel) samt der kompletten Lehre der Kirche ohne Wenn und Aber anzunehmen, also von jenen, die die Lehre relativieren oder selbst bestimmen wollen.
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216

Samstag, 11. Juli 2015, 17:34

Das Gastgeschenk
Wie bekannt ist, ist Papst Franziskus derzeit auf Pastoralreise in Südamerika. Sowohl katholische als auch säkulare Nachrichtenplattformen haben gestern mit Bild berichtet, dass der bolivianische und kommunistische Präsident Evo Morales dem Papst als Geschenk eine Skulptur überreicht, die Hammer & Sichel und auf dem Hammer den gekreuzigten Jesus zeigt wobei der Hammerkopf als Kreuzesquerbalken verwendet ist. Angeblich hätte ein Jesuitenpater, der der Befreiungstheologie nahestand, diese Skulptur sehr geschätzt und diese auf seinem Schreibtisch stehen gehabt. Wollte Morales damit feststellen, dass das Christentum und der Kommunismus zusammen gehört? Das zeigt nur, dass der Herr Präsident wohl keine Bildung hast sonst würde er wissen, dass der Kommunismus Millionen Tote in seinen Gulags gefordert hat und besonders unter jenen die Christen waren. Außerdem hat Lenin einmal öffentlich gesagt,, dass „er der persönliche Feind Gottes“ sei! Aber so viel Intelligenz, Bildung und Spitzengefühl ist von einem Kommunisten wohl zu viel verlangt.
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217

Montag, 13. Juli 2015, 17:29

Hammer und Sichel hat er zurückgelassen.
So die Meldung in der Tagespost.
Bei einer privaten Messe am Ende seines Bolivien-Besuchs hat Papst Franziskus die beiden Geschenke, die ihm Präsident Evo Morales in La Paz gemacht hatte, einer Statue der Jungfrau von Copacabana zu Füßen gelegt und sie in einem kurzen Gebet als Ausdruck der Zuneigung und Nähe bezeichnet, die ihm das bolivianische Volk entgegengebracht habe. Die auf Hammer und Sichel angebrachte Figur des gekreuzigten Christus und ein Medaillon mit der gleichen Darstellung, die ihm Morales beim Höflichkeitsbesuch im Präsidentenpalast überreicht hatte, sind also nicht mit nach Rom zurückgeflogen. Nur wenige haben die Szene gesehen, die private Messe fand in der Kapelle der Residenz des emeritierten Erzbischofs von Santa Cruz de la Sierra statt und über die Niederlegung der kommunistischen Symbole zu Füßen der Madonna informierte lediglich eine knappe Mitteilung von Vatikansprecher Federico Lombardi
Kommentar
Eine gute Entscheidung des Papstes dieses teuflisch inspirierte Geschenk von Evo Morales der Gottesmutter zu Füßen zu legen, denn die kann es mit Hilfe ihres Sohnes, unseres Herrn Jesus Christus, in die gute „Richtung“ verwandeln.
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218

Montag, 20. Juli 2015, 17:02

Kirche als Werk Gottes
Papst Benedikt XVI. am 19. April 2005
Für einen Katholiken setzt sich die Kirche zwar aus Menschen zusammen, die äußeres Erscheinungsbild gestalten; aber hinter diesem sind die grundlegenden Strukturen von Gott selbst gewollt und somit unantastbar. Hinter dem menschlichen Äußeren steht das Geheimnis einer übermenschlichen Wirklichkeit, in die einzugreifen Reformern, Soziologen und Organisatoren keinerlei Autorität zukommt. Wird die Kirche als ein menschliches Gebilde, als unser Machwerk angesehen, so werden letztlich auch die Inhalte des Glaubens beliebig.

Kommentar
Papst Benedikt hat hier, wie so oft, wahre Worte gesprochen. Doch diese werden nicht von jenen angenommen, die die Lehre der Kirche „modernisieren“ wollen, wobei diese Modernisierung in den Abgrund für den Menschen führt. Wer ständig das Wort „Barmherzigkeit“ im Munde führt aber die Grundvoraussetzung, die dazugehört nicht erwähnt, ist ein Irrlehrer und führt die Menschen auf den Weg des Verderbens. Wer predigt,, dass Gott alles ohne Voraussetzungen verzeiht, ist ein Lehrer des Verderbens, denn Jesus hat an vielen Stellen des Neuen Testament seine Lehre klargemacht, dass seine Barmherzigkeit an die Umkehr und Abkehr von den Sünden und nachfolgende Sündenlosigkeit gekoppelt ist, denn an vielen Stellen sagte Jeus zu den Sündern: „Geh hin und sündige nicht mehr!“
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219

Donnerstag, 13. August 2015, 19:24

Petition: Verurteilung der Homosexualität gefordert
Hunderttausende konservative Katholiken haben in einer Petition Papst Franziskus gedrängt, homosexuelle Partnerschaften zu verurteilen und keine kirchliche Trauung von Geschiedenen zuzulassen.
Laut den Initiatoren haben bis Donnerstag 462.800 Menschen die „Ergebene Bitte an Seine Heiligkeit Papst Franziskus über die Zukunft der Familie“ unterzeichnet, darunter mehr als hundert hohe Geistliche. Dazu zählen verschiedene Bischöfe aus Entwicklungsländern sowie der erzkonservative US-Kardinal Raymond Burke.
Der Link dazu:
http://religion.orf.at/stories/2726362/
Kommentar
Wenn man diesen Artikel der Religionsabteilung des ORF (Österreichischer Rotfunk) und vor allem die Ausführungen, dass der Papst anderer Meinung sei als die feststehende Lehre der Kirche kann sich der Manipulationsabsicht dieses Artikel nicht entziehen. Dazu kommt noch, dass als Unterschrift nur die Religionsabteilung erwähnt wird wie bei allen Artikeln, die gegen die Lehre der Kirche auftreten während bei jenen Artikeln, die nicht die Lehre der Kirche angreifen immer die Namen der Redakteure/Innen stehen. Ein Schelm der Böses dabei denkt, aber ich bin so ein Schelm, der die linken Agitprop-Methoden aus der linken Parteischule, die vor 60 Jahren absolvierte, kenne, Dazu bin ja „erzkonservativ“ wie ich ergoogelt habe, aber das stört mich nicht, im Gegenteil ich bin stolz darauf nicht zu den WisiKi (Wir sind Kirchenzerstörer) gezählt zu werden. Die Petition habe ich leider nicht unterschreiben können, da mir die Infos dazu fehlten.
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220

Samstag, 3. Oktober 2015, 17:47

Homosexueller Vatikan-Prälat outet sich - Vatikan reagiert
Ein interessanter Artikel, der die richtige Reaktion des Vatikans zeigte. Nur der folgende Absatz in diesem Artikel, den ich wörtlich daraus zitiere, ist sehr bedenklich:

Zitat

Unterdessen sorgt die Umarmung eines laut Medienberichten homosexuellen Paares durch Papst Franziskus während seiner USA-Reise weiter für Schlagzeilen. Der Papst hatte in der vatikanischen Botschaft in Washington einen ehemaligen Schüler und dessen Lebensgefährten herzlich begrüßt. Der Vatikan trat am Freitag Spekulationen entgegen, der Papst habe damit ein kirchenpolitisches Signal senden wollen.

Der Link
http://www.kath.net/news/52297
Kommentar:
Gegen die herzliche Begrüßung des ehemaligen Schülers durch Herrn Borg… ist nichts einzuwenden, aber die Umarmung des Homo-Paares ist, auch wenn es der Vatikansprecher leugnet, eine Anerkennung der Sünde. Wie schon so oft ist der Vatikansprecher „ausgerückt“ eine Schadensbegrenzung zu ventilieren. Herr Borg…. weiß scheinbar nicht was er seinem Amt als Statthalter Christi auf Erden schuldig ist, nämlich eine dementsprechende Sprech- und Handlungsweise. Denn Herr Borg… hat bereits mehrmals Handlungen gesetzt, die mehr als zweifelhaft sind und die im Widerspruch zu seinen „lehramtstreuen“ Worten stehen. Dass ich Herrn Borg… so bezeichne erfolgt aus diesem Grund so, dass mir die übliche Anrede aufgrund seinen feststellbaren Handlungen nicht mehr zutreffend erscheint. Jeder leitende Angestellte weiß was er seiner Funktion und Aufgabe bzw. seinem Amt schuldig ist und dementsprechend handeln muss, denn jede Handlung ist in solcher Position auch ein Zeichen. Handelt er nicht danach wird er sehr schnell verabschiedet, wenn er nicht selbst den Charakter hat aus seinen Handlungen die nötigen Konsequenzen zu ziehen.
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