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Ökumene

Antworten im Thema: 124 » Der letzte Beitrag (24. Februar 2016, 17:57) ist von diaconus.

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diaconus

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Samstag, 13. Februar 2016, 17:25

Kyrill und Franziskus – ein Verrat-Dokument?
Der russische Patriarch Kyrill ha sich mit Papst Franziskus getroffen was einerseits sehr, sehr gut ist, aber das veröffentlichte Schlussdokument hat einen Schönheitsfehler, der einem Verrat an den mit Rom unierten orthodoxen Kirchen gleichkommt. Im Absatz 1 des Dokumentes lautet es u. a.
„Papst Franziskus und Kyrill, Patriarch von Moskau und dem ganzen Rus, uns heute in Havanna getroffen.“ Es handelt sich um den Begriff „Rus“. Dieser Begriff wurde auch in der Unterzeichnungsformel verwendet und bedeutet nicht Russland allein sondern „Ruthenien“, .d. h. er ist Patriarch auch über ein Gebiet, das die Ukraine; Weißrussland, bis nach Rumänien umfasst und damit weit in das Gebiet der mit Rom unierten Kirchen hineinreicht. Dazu ist festzuhalten, dass das Schisma 1054 nicht wegen großer besonderer theologischer Gegensätze entstanden ist sondern schon damals har die russische Orthodoxie für sich als Oberhoheit Gebiete beansprucht hat, die dem Patriachat Konstantinopel zugeordnet waren. Dass der Papst diesen Begriff in den Dokument anerkannt hat, sagt viel aus und kommt faktisch einem Verrat an den mit der lateinischen Kirche unierten orthodoxen Kirchen aus, nämlich dass der Papst auf die Oberhoheit über diese Kirchen verzichtet. Damit wäre das Ziel der russischen Orthodoxie, das faktisch zu dem Schisma von 1054 geführt hat, erreicht. Msgr. Schlegel, der ja auch Priester des unierten Ritus ist, zitiert einen griechisch katholischen Priester, der gesagt hat: „Über den Gräbern der Griechisch- Katholischen. möchten sich Orthodoxe und Lateiner die Hand reichen!" Sollte dies eintreffen, wäre das furchtbar und dieser Papst wäre dann wirklich ein Verräter am Katholizismus und den mit ihm verbundenen Teilkirchen, was ich diesem Papst ohne weiteres zutraue, denn aufgrund seiner Handlungen ist er „kirchenpolitisch“ einerseits unerfahren und unbelegt und andererseits traue ich ihm zu, dass ihm wichtig ist, dass er dann als Beendiger des Schisma gilt
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122

Dienstag, 16. Februar 2016, 17:49

Großerzbischof von Kiew
Auch dieser Großerzbischof der ukrainisch-katholischen Kirche übt laut zwei Nachrichtenplattformen heftige Kritik an diesem Dokument und weist als Mitglied der zuständigen Dikasterie in Rom darauf hin, dass auch Kardinal Koch als Leiter der Kongregation sowie weitere Mitglieder der Kongregation in die diesbezüglichen Vorbereitungen zu diesem Dokument nicht eingebunden gewesen sind. Wieder einmal ein Alleingang des Papstes wie schon des öfteren. Außerdem lässt sich in den Diskussionsplattformen feststellen, dass bei jenen Gläubigen, die der Offenbarung, bisherigen Lehre und der Tradition der Kirche zugewandt waren, immer mehr Probleme durch dieses Pontifikat auftauchen während jene linken Kräfte, die bisher gegen die Kirche angingen jubeln und diesen Papst, der der Befreiungstheologie nahesteht und der noch immer mit seinen ehemaligen Befreiungstheologie-Professoren in Kontakt ist, und der mit seinem „Barmherzigkeitsfimmel“ die Hl. Mutter Kirche lehrmäßig eher an den Abgrund führt. Wäre er doch als #Seelsorger in den Favellas Südamerikas geblieben, dort passt er hin.
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123

Mittwoch, 17. Februar 2016, 15:38

Gemischte Gefühle
In diesem Artikel schreibt der mir persönlich bekannte Priester Msgr. Schlegel, der auch für den byzantinischen Ritus ordiniert ist, seine Meinung über das Dokument des Vatikans und der russischen Orthodoxie, Der Link dazu
http://www.kath.net/news/54050
Auch ich bin der der Meinung, dass sich Papst Franziskus entweder bewusst oder aufgrund von persönlicher Unkenntnis, im schlechtesten Fall sogar bewusst um als jener Papst, der das Gespräch gesucht hat, dazustehen, mit diesem Dokument „über den Tisch“ hat ziehen lassen ansonsten hätte er den Begriff „der Rus“ nicht akzeptiert. Jeder, der sich mit den verschiedenen orthodoxen Kirchen nur etwas beschäftigt hat und das müsst auch ein Kardinal der Hl. Mutter Kirche wissen, wenn es sogar interessierte Laien wissen, weiß, dass die russische Orthodoxie immer sehr staatsabhängig war und ist und dass zur Zeiten des Sowjetkommunismus diese weitgehend vom KGB abhängig wenn nicht sogar gesteuert worden war. Und daran hat sich sicher nicht wesentlich geändert, nachdem ja der Staatslenker Putin ein ehemaliger Oberst des KGB ist. Das Ziel der russischen Orthodoxie war immer für den Osten bzw. für die Orthodoxie dasselbe zu sein was Rom für die Weltkirche ist, auch wenn die orthodoxen Kirchen der verschiedenen Ländern ihre Eigenständigkeit immer bewahrt und gegen den russischen Anspruch auftraten.
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124

Donnerstag, 18. Februar 2016, 15:52

Ein Kommentar eines evangelischen Theologen zu Kyrill und Franziskus
Ein sehr guter Artikel, der auch die politischen Hintergründe deer russischen Orthodoxie beleuchtet.
Der Link dazu
http://www.kath.net/news/54066
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125

Mittwoch, 24. Februar 2016, 17:57

Die Schließung der Kirche Fransiz Kilisesi in Bursa verhindern
Die letzte verbliebene Kirche der türkischen Stadt Bursa (Kulturhaus Französische Kirche) wird von vier christlichen Gemeinden für Gottesdienste genutzt: Der deutschen katholischen Gemeinde, der lateinischen katholischen Gemeinde, der orthodoxen und der evangelischen Gemeinde.
Jetzt gibt es schlechte Nachrichten für die gut 100 aktiven Gläubigen: DTJ-Online, die Internet-Ausgabe des „Deutsch Türkischen Journals“, berichtete am 19. Februar 2016, dass die Gemeinden überraschende Post vom städtischen Amt für Stiftungswesen erhalten haben. Sie wurden trotz laufender Verhandlungen über die weitere Nutzung aufgefordert, das Gebäude kurzfristig zu räumen und die Schlüssel bis Freitag, 26. Februar 2016, dem Amt zu übergeben.
http://www.citizengo.org/de/pr/33143-kei…-kilisesi-bursa
Einige Hintergründe:
Die Kirche wurde zwischen 2002 und 2004 von den christlichen Gemeinden restauriert.
Nach Angaben des evangelischen Pastors Ismail Kulaçoğlu wurde das Haus gemäß „einem Protokoll“ mit dem Amt für Stiftungswesen als Kirche genutzt. Die Laufzeit des Protokolls endete mit dem Jahresende 2015.
Die christlichen Gemeinden wollten das Haus weiterhin als Kirche nutzen und haben sich mit diesem Anliegen an das Amt gewandt. Ihnen wurde daraufhin der Vorschlag unterbreitet, ein Unternehmen zu gründen, danach würde ihnen das Haus übertragen werden.
Die christlichen Gemeinden taten dies, doch die Stadtverwaltung von Bursa fordert sie nun dennoch auf, das Gebäude bis zum 26. Februar 2016 zu räumen.
Die derzeit gut 100 Gläubigen der vier Gemeinden hoffen darauf, ihre Kirche weiter nutzen zu dürfen.
Mit dieser Petition wenden wir uns an die Stadtverwaltung von Bursa und an die türkischen Botschafter in Berlin, Wien und Bern. Wir bitten die Behörden darum, gemeinsam mit den christlichen Gemeinden in Bursa eine Lösung zu finden, die die Weiternutzung der Kirche für die Gemeinden ermöglichen wird.
http://www.citizengo.org/de/pr/33143-kei…-kilisesi-bursa
Vielen herzlichen Dank für Ihre wichtige Unterstützung, Ihr
Eduard Pröls und das Team von CitizenGO
Kommentar
Ein weiterer Beweis was von Worten bzw. Versprechungen von Muslimen zu halten ist – nämlich nichts. Ja, sie halten sich an den Koran (Qu-ran), denn Allah ist ja der listenreichste (Sure 8,30). Selbst untereinander gelten keine Versprechen, das hat Mark Gabriel in einem seiner Bücher auch festgestellt. Als das Gerücht ging, dass Sadam Hussein Kuweit angreifen würde, flog der ägyptische Präsident Mubarak zu ihm, um ihn davon abzuhalten. Sadam Hussein erklärte Mubarak hoch und heilig, dass dies nicht geplant sein und Mubarak flog nach Ägypten zurück. Als Mubarak in Kairo landete erfährt er, dass Sadam in Kuwait einmarschiert war. Soweit die Glaubwürdigkeit eines Muslim
Preis den Herrn!