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Papst, unser Heiliger Vater

Antworten im Thema: 254 » Der letzte Beitrag (22. März 2018, 19:53) ist von Teresa.

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221

Mittwoch, 4. November 2015, 17:14

Was ist nachzudenken????
Diesen Meldungs-Leittext habe ich auf einem christlichen Nachrichtenportal gefunden:

Zitat

Franziskus: Ich muss über die Ergebnisse der Synode zu Ehe und Familie nachdenken’.

Die Offenbarung und die darauf basierende Lehre der Kirche ist doch so eindeutig klar, dass auch ein Papst nicht darüber nachdenken muss. Außer er versucht in jesuitischer Manier die Lehre so hinzubiegen, dass sich nach außen hin scheinbar nichts verändert wird aber jeder es so interpretieren kann wie er will und die Modernisten machen können was sie wollen. Das ist der 6. Papst, den ich in meinem langen Leben erlebe, aber keiner hat sooft soooo unklar gesprochen wie dieser. Das ist nicht mehr die Kirche, die immer klar gesprochen hat so wie es auch Jesus gefordert hat: „Euer Ja sei ein Ja, ein Nein ein Nein, alles andere ist vom Bösen.“ (vgl. Mt 5,37).
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222

Donnerstag, 5. November 2015, 12:00

Was ist nachzudenken????
Diesen Meldungs-Leittext habe ich auf einem christlichen Nachrichtenportal gefunden:

Zitat

Franziskus: Ich muss über die Ergebnisse der Synode zu Ehe und Familie nachdenken’.

Die Offenbarung und die darauf basierende Lehre der Kirche ist doch so eindeutig klar, dass auch ein Papst nicht darüber nachdenken muss. Außer er versucht in jesuitischer Manier die Lehre so hinzubiegen, dass sich nach außen hin scheinbar nichts verändert wird aber jeder es so interpretieren kann wie er will und die Modernisten machen können was sie wollen. Das ist der 6. Papst, den ich in meinem langen Leben erlebe, aber keiner hat sooft soooo unklar gesprochen wie dieser. Das ist nicht mehr die Kirche, die immer klar gesprochen hat so wie es auch Jesus gefordert hat: „Euer Ja sei ein Ja, ein Nein ein Nein, alles andere ist vom Bösen.“ (vgl. Mt 5,37).


Vielleicht möchte der Papst über die Ergebnisse der Synode nachdenken - in dem Wissen, daß er die Lehre nicht verändern wird? Das wäre doch denkbar...

Aber diese Unklarheiten, die immer wieder Anlass zu Spekulationen geben, finde ich langsam wirklich nervig. Man soll Menschen bzw. auch nicht Päpste miteinander vergleichen, aber ich kann mich nicht erinnern, daß man sich zu Zeiten von Papst Johannes Paul II. oder Papst Benedikt XVI. (ich habe bisher nur diese beiden Päpste erlebt... ;) ) solche Gedanken machen mußte. Hinzu kommt ja auch eine gewisse Verunsicherung, es stellt sich die Frage, wohin der Weg unserer Kirche wohl führen mag. Also ist Klarheit in den Aussagen - schon um Verunsicherung unter den Gläubigen zu vermeiden - ein unbedingtes Muß!!
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223

Samstag, 7. November 2015, 16:28

Wieder zweifelhafte Papst-Predigtaussage
Am Donnerstagmorgen hat der Papst wieder eine mehrdeutige Predigt gehalten und sagte dabei:
„Die Haltung der Schriftgelehrten, der Pharisäer ist dieselbe – sie schließen aus: ‚Wir sind die Vollkommenen, wir folgen dem Gesetz. Dies da sind Sünder, sie sind Zöllner’. Und die Haltung Jesu dagegen ist es, einzuschließen. Es gibt zwei Wege im Leben: den Weg des Ausschließens der Menschen von unseren Gemeinschaften und den Weg des Einschließens, der Inklusion. Der erste kann klein sein, doch er ist die Wurzel aller Kriege: alle Katastrophen, alle Kriege beginnen mit dem Ausschließen. Man schließt von der internationalen Gemeinschaft aus, doch auch von den Familien, unter Freunden, wie viele Streitereien... Und der Weg, den uns Jesus sehen lässt, den uns Jesus lehrt – er ist ein ganz anderer, er ist das Gegenteil des ersteren: einschließen“
Der Link zum Originalartikels
http://www.kath.net/news/52760

„Einschießen, einschließen“ aller ist faktisch die komprimierte Zusammenfassung dieser Predigt. Und wenn man dann den Kontext der Bibel berücksichtigt frage ich mich und das machen auch viele wie es auf der dazugehörigen Diskussionsplattform nachzulesen ist, wirklich alles „einschließen“. Grundsätzlich;: Jesus ist gekommen um alle Menschen zum Heil zu führen und hat dafür auch am Kreuz gelitten – aber er zwingt niemanden das Heil anzunehmen,, das nur in der Nachfolge Jesu möglich ist. Und zweitens hat Jesus selbst vom Ausschluss von Gläubigen gesprochen und zwar in Mt 18, 15-17 wo es heißt“ „Wenn dein Bruder sündigt, dann geh zu ihm und weise ihn unter vier Augen zurecht…… Hört er auch auf die Gemeinde nicht, dann sei er für dich wie ein Heide oder ein Zöllner.“ Und wie ein Heide oder Zöllner bedeutete damals eindeutig den Ausschluss aus der Gemeinschaft. Also hat Jesus selbst vom Ausschluss unter gewissen Prämissen gesprochen und in der Urkirche erfolgte dann sehr wohl dieser unter bestimmten Umständen. Die Conclusio zu dieser Predigtaussage ist: Kennt der Papst noch wirklich noch die Bibel inkl. der gesamten Aussagen Jesu oder leidet er an der beginnenden Demenz, wie ich es als KH-Seelsorger in Altenheimen selbst erlebt habe? Oder und das wäre die andere Lösungsmöglichkeit: Er will die bisherige Lehre der Kirche ändern und liefert dazu bereits die „Vorgefechte“ zu dieser Änderung? Ist das letztere der Fall dann hätten Thomas von Aquin und Robert Bellarmin mit ihrer schriftlichen Möglichkeit nicht Unrecht, dass auch ein Papst einmal ein Häretiker oder sogar ein Antichrist sein könnte! Eines ist sicher, derart Unklares hat kein Papst wie dieser bereits mehrmals in den letzten 70 Jahren, die ich selbst erlebt habe, gesprochen.
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224

Dienstag, 17. November 2015, 17:20

Der Besuch bei den Lutherischen
Unser weißgekleidete „Dampfplauderer“; genannt der Papst, hat die evangelisch-lutherische Gemeinde in Rom besucht und wieder unklare bzw.. mehrdeutige Antworten gegeben, die von der Presse noch zusätzlich manipuliert wurden.
Der Link zu dem betreffenden Artikel
http://www.kath.net/news/52905
http://www.kath.net/news/52883 samt den dazugehörigen Kommentaren,
Also kann nach dieser Aussage und der sehr wohl möglichen Interpretation derselben das Heiligste was es im Katholizismus gibt, nämlich die Eucharistie, mit dem Abendmahl gleichgesetzt werden, wenn derjenige/diejenige seinem/ihrem Gewissen folgt. Außerdem hat der Papst den lutherischen Pastor der Gemeinde mit „Bruder Pastor“ angesprochen,, der eigentlich nur ein Laienprediger ist und in Wirklichkeit nichtmehr als ein akademischer Pastoralassistent in der Hl. Mutter Kirch, der kein Kleriker ist also nicht geweiht ist. Und ein evangelischer Pastor ist auch nicht geweiht weil Luther die Weihe inkl. der apostolischen Sukzession abgeschafft hat und die diesbezügliche Ordination lediglich die Einführung als Gemeindeleiter und nicht mehr. Und wenn „Modernisten“, die ja die katholischen den evangelischen gleich machen wollen, behaupten das Abendmahl sei genauso der Leib und das Blut Christi wie unsere Eucharistie so ist das eine eindeutige Irreführung denn die für die Wandlung erforderliche Priesterweihe haben dieselben nicht, denn ansonsten könnten wir geweihten Diakone dies auch machen und dies ist uns klarerweise verboten. Und wie ist es mit den „Pfarrerinnen“, die eindeutig nur gegen den Willen Jesu geschaffen wurden, da dieser nur Männer ins Amt berufen hat. In früheren Zeiten hätte dieser Papst längst einen Gegenpapst bekommen und es hat solche in der Urkirche wegen „geringerer theologischer“ Probleme gegeben (wie zBspl. die Bußpraxis für in der Christenverfolgung abgefallener Gläubigen), denn dieser Papst spaziert mit seinen unklaren mehrdeutigen Aussagen längst am Rande der Häretik herum. Damit rücken auch die Aussagen von Thomas von Aquin und Robert Bellarmin in die Nähe, die schrieben, dass auch ein Papst einmal ein Häretiker, ja sogar ein Antichrist sein könnte.
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225

Freitag, 15. Januar 2016, 15:56

Kritik: Franziskus lasse 'zu viele Interpretationsmöglichkeiten offen'
Ein Auszug aus dem Kommentar des Regensburger Prälaten:

Zitat


Regensburger Prälat Wachter behauptet: Franziskus sei theologisch im Vergleich zu Benedikt „nicht auf dem Laufenden. Er redet unwahrscheinlich viel, aber er gibt kaum eine klare Stellungnahme ab.“

Der Papst müsste nun feststellen, „wie er zu den geschiedenen Wiederverheirateten und zu den Homo-Ehen und diesen Problematiken wirklich steht“. Denn er werde von jedermann für sich instrumentalisiert. Als Beispiel nannte Wachter „die Ökumene. Da besucht er die evangelische Gemeinde in Rom und schenkt denen einen Kelch. Was soll das? Was sollen die mit dem Kelch anfangen? Natürlich hat die Frau Käßmann das so ausgelegt, dass er für die Interkommunion ist. Fahrlässig lässt er zu, dass sich etwa das Zentralkomitee der deutschen Katholiken solche Dinge dann zu eigen macht.“

Der Link zu diesem wichtigen Artikel:
http://www.kath.net/news/53609

Kommentar
Wie ich selbst in verschiedenen Beiträgen in diesem Blog feststellte, sagt der Regensburger Prälat dasselbe wenn auch mit andren Worten. Wenn ich den Papst als „Dampfplauderer“ in Beiträgen bezeichnet habe, gleicht das auch den Worten des Prälats Wachter, der „redet unwahrscheinlich viel, aber er gibt kaum eine klare Stellungnahme ab“ spricht. Das entspricht genau dem, was Herr Borglio selbst von sich gesagt hat als er von seiner Zeit als Provinzial der Jesuiten vor rd. 40 Jahren in Argentinien gesprochen hat und wo er schon damals unklares und undeutliches ausgesprochen hat. Das mag für die Leute in den Favellas ausgereicht haben als Papst ist das eindeutig zu wenig und zu primitiv. Ich kann nur eines feststellen, dass jeder Tag länger in diesem Pontifikat ein Tag ist, der die Hl. Mutter Kirche dem Abgrund näher bringt und der Absturz schon immer mehr in Sichtweise ist. Das ist nicht nur meine Meinung sondern ist bei vielen verbreitet, die wirklich lehramtstreu katholisch sind. Zustimmung kommt nur von jenen, die die Kirche in ihrem Sinn ummodeln wollen und dazu bietet die ehemals unter Roland Noe gute Plattform „kath.net“ diesen „Reformer“ unter der Diplom-Theologin Petra Lorleberg, die mit den Nicknamen „bücherwurm“ und „myserium fidei“ firmiert, von mir als Francisco jubilate“-Plattform bezeichnet, die richtige Basis. Viele dieser wirklichen treuen Katholiken sind aus dieser Plattform hinausgedrängt, gesperrt usw. worden und nicht mehr vorhanden und es sind jene Pseudokatholiken dazu gestoßen, die diesen Francisco-Jubilate-Intentionen entsprechen und diese wirklich treuen Katholiken, die jahrelang treu zur Kirche gehalten, geschrieben und verteidigt haben, wurden niedergemacht, beschimpft und tlw. lächerlich gemacht. Hier tun sich einige besonders hervor, die bei Roland Noe mit Sicherheit schon längst gesperrt worden wären, vor allem einer mit einem französischen königlichen Nicknamen c…. X.,, der jesuitisch angehaucht war und als König eigentlich gegen die Kirche tätig war, und der erst gestern einen der treuen User in seiner rüpelhaften Art, die auch schon von anderen Usern kritisiert worden war, beschimpft worden war. Seitdem dieser User und möglicherweise ein dazugehöriger Fake-Name-User desselben aufgetaucht ist, schreibe ich nicht mehr, denn mit solchen Pseudokatholiken, die nur „Reform-Kirchenzerstörer“ sind, stelle ich mich nicht auf eine theologische Diskussionsbasis.
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226

Samstag, 16. Januar 2016, 16:12

Papst-Video
Vor einigen Tagen ist ein Video veröffentlicht worden, indem Menschen verschiedener Religionen „Buddhismus, Islam, Katholik“ und der Papst alle faseln von der Liebe. Als Erste die buddhistische Priesterin, dann der Islamist. Dazu ist festzustellen, dass sowohl im Buddhismus als auch im Islam die Liebe überhaupt keine Rolle spielt, ja diese in der Religion derselben eher das Gegenteil von Liebe der Fall ist. Lediglich im Christentum wird von der Nächsten- und Feindesliebe gesprochen und entsprechende Lehranweisungen gegeben. In dem verlinkten Interview mit Dr. Hartl aus dem Gebethaus Augsburg wird auf dieses Faktum eingegangen und eine Klarstellung ausgedrückt. Nachdem der Papst in diesem Video selbst erscheint, redet er indirekt faktisch von der Gleichheit der Religionen und dass sie auch die Liebe vertreten. Jeder religiös Interessierte weiß aber, dass dies bei Buddhisten und dem Islam nicht der Fall ist. Außerdem wird für die christliche Seite weder Kreuz noch Christus gezeigt, sondern lediglich das Christuskind in der Wiege. Damit wird das einzige Zeichen der Liebe Gottes zu den Menschen durch das Sterben seines Sohnes am Kreuz bewusst negiert und das Zeichen der Erlösung/unserer Erlösung das Kreuz unterdrückt. Nachdem das Video die Gebetsintention des Papst für dieses Monat darstellt, hat ein User bei dem Artikel zur Diskussion berechtigt festgestellt, dass folgendes ausgedrückt wurde: „Franziskus hat seinen religiösen Indifferentismus offenbart. Man kann es nicht schönreden.“
Der Link zu dem Interview mit Dr. Hartl und zu diesem Video
http://www.kath.net/news/53625
Wenn dieser weißgekleidete Dampfplauderer noch lange die Geschicke der Kirche leitet, wird die gesamte Lehre der Kirche und alle lehramtstreuen Gläubigen in den Abgrund geführt, denn dass diese bereits Diskussionen zum Zweifel über dessen Lehre geführt werden lässt sich in den Kommentaren schon feststellen. Scheinbar will dieser Dampfplauderer wie Hagenkord, Gemmingen, Mertens u. andere jesuitische Brüder die katholische Lehre so „weichspülen“, dass sich wie bei den evangelischen jeder seinen Glauben machen kann wie er will. Und dies wäre das Ende des Katholizismus und würde auch zu den Äußerungen dieses Dampfplauderers passen, der wiederholt die lehrtreuen Katholiken kritisierte und desavouierte.
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227

Samstag, 16. Januar 2016, 16:43

Bisher hat Papst Franziskus die Lehre der Kirche nicht verändert - und er wird es auch nicht tun, denn die Lehre der Kirche beruht auf der Offenbarung Christi. Das hat auch Kardinal Sarah in seinem Interviewbuch geschrieben, das Du, @ lieber Diaconus, mit der gleichen Begeisterung gelesen hast wie ich. :)

Natürlich redet ein Südamerikaner mehr. Das soll etwas mit dem Temperament zu tun haben. ;)
Und selbstverständlich würde ich mir auch klarere Äußerungen unseres Papstes wünschen..., das haben wir ja in diesem Thread schon geschrieben.

Es ist auch klar, daß die Menschen unterschiedlich sind und nicht jeder jeden mögen kann. Vergleiche bringen jedoch überhaupt nichts. Und den Gläubigen sei gerade im Heiligen Jahr der Barmherzigkeit ins Herz geschrieben, dieses Jahr ernst zu nehmen - auch in Bezug auf den Papst, der in seinem Reden eben auch Mensch ist und mit diesen verbalen Äußerungen nicht lauter Lehrsätze verkündet, auch wenn sich das manchmal so anzuhören scheint... ;)

Der Papst ist gültig gewählt, also ein gültig gewählter Petrus-Nachfolger. An seinen Enzykliken ist nichts auszusetzen, an ihnen kann man erkennen, daß dieser freundliche (und zu redselige) Papst Franziskus auch anders kann!

Schimpfen wir lieber nicht, sondern beten wir lieber aus ganzem Herzen für unsere Kirche und unseren Papst.
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228

Samstag, 16. Januar 2016, 18:10

Bisher hat Papst Franziskus die Lehre der Kirche nicht verändert - und er wird es auch nicht tun, denn die Lehre der Kirche beruht auf der Offenbarung Christi. Das hat auch Kardinal Sarah in seinem Interviewbuch geschrieben, das Du, @ lieber Diaconus, mit der gleichen Begeisterung gelesen hast wie ich. :)

Natürlich redet ein Südamerikaner mehr. Das soll etwas mit dem Temperament zu tun haben. ;)
Und selbstverständlich würde ich mir auch klarere Äußerungen unseres Papstes wünschen..., das haben wir ja in diesem Thread schon geschrieben.

Es ist auch klar, daß die Menschen unterschiedlich sind und nicht jeder jeden mögen kann. Vergleiche bringen jedoch überhaupt nichts. Und den Gläubigen sei gerade im Heiligen Jahr der Barmherzigkeit ins Herz geschrieben, dieses Jahr ernst zu nehmen - auch in Bezug auf den Papst, der in seinem Reden eben auch Mensch ist und mit diesen verbalen Äußerungen nicht lauter Lehrsätze verkündet, auch wenn sich das manchmal so anzuhören scheint... ;)

Der Papst ist gültig gewählt, also ein gültig gewählter Petrus-Nachfolger. An seinen Enzykliken ist nichts auszusetzen, an ihnen kann man erkennen, daß dieser freundliche (und zu redselige) Papst Franziskus auch anders kann!

Schimpfen wir lieber nicht, sondern beten wir lieber aus ganzem Herzen für unsere Kirche und unseren Papst.

Wie Du weißt, waren vorgestern ein Priester und ein Laienbruder aus der Kirche, in der ich langjährig tätig war, zu Besuch. Der Priester, dem ich auch diese Probleme mit Franziskus vorbrachte, gab als Rat auch nur für die Kirche und dem Papst, damit er sich ändere, zu beten. Ansonsten wurde meine diesbezügliche Kritik, die natürlich theologisch fundiert war, zur Kenntnis genommen und die Kritik akzeptiert. Dass er noch kein Dogma geändert hat, aber unterschwellig Änderungen durchgeführt hat, zBspl. bei den Verfahren zur Eheannullierungen und auch anderes sei erwähnt, Er handelt genauso wie ein emeritierter Weihbischof in meiner Diözese, der glaubt er ist das non-plis-ultra, weil er Stenograf beim Konzil gewesen war und der in seinen Büchern seitenlang über die Kirche, Lehre und Tradition herzieht und dann kommt ein Satz wo er auf die Lehre der Kirche verweist und damit ist er gegenüber einem Häresievorwurf und jedem diesbezüglichen Verfahren „aus dem Schneider“. Der Intelligenzler merkt den Hintergrund und die neutralen Leser bei denen bleibt die Kritik an der Kirche hängen und es sind wieder mehrere für Reformen gewonnen, weil sie von Theologie nichts verstehen und meinen ein Bischof muss ja lehrgemäß handeln, was ein großer Irrtum ist. Nicht umsonst hat Gregor der Gr. in seiner Pastoral-Regel festgestellt, dass jeder Gläubige berechtigt und verpflichtet ist einen Vorsteher immer wieder zu kritisieren, der sich nicht streng an die Lehre der Kirche hält. Und auch Thomas von Aquin und Robert Bellarmin, beides Kirchenlehrer, haben in Schreiben festgestellt, dass auch ein Papst einmal ein Häretiker, ja sogar ein Antichrist sein könnte. Und zu dem Hinweis, dass er Südamerikaner ist. In den 90er-Jahren habe ich einige Jahre Kontakte nach Brasilien gehabt und dieser Priester war auch einige Monate hier in Wien und wir haben mehrmals bei uns zu Hause stundenlang über die Kirchenprobleme gesprochen. Aber so ein Dampfplauderer wie Franziskus war dieser Brasilianer keinesfalls, sondern was er sagte war fundiert. Aber er war ja auch kein Jesuit, von denen ich mehrere kannte, und die es immer so nahmen wie sie es gerade brauchten. Eine alte jesuitische Methode. Ähnliche Mätzchen gab es auch bei den Jesuiten beim 2. Vaticanum, auch bei Karl Rahner, der erst unmittelbar vor seinem Tod, wusste er, dass dieser knapp 1984 vor ihm stand? In einem Interview eine Änderung seiner Haltung erkennen ließ.
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229

Montag, 18. Januar 2016, 13:20

Bisher hat Papst Franziskus die Lehre der Kirche nicht verändert - und er wird es auch nicht tun, denn die Lehre der Kirche beruht auf der Offenbarung Christi. Das hat auch Kardinal Sarah in seinem Interviewbuch geschrieben, das Du, @ lieber Diaconus, mit der gleichen Begeisterung gelesen hast wie ich. :)

Natürlich redet ein Südamerikaner mehr. Das soll etwas mit dem Temperament zu tun haben. ;)
Und selbstverständlich würde ich mir auch klarere Äußerungen unseres Papstes wünschen..., das haben wir ja in diesem Thread schon geschrieben.

Es ist auch klar, daß die Menschen unterschiedlich sind und nicht jeder jeden mögen kann. Vergleiche bringen jedoch überhaupt nichts. Und den Gläubigen sei gerade im Heiligen Jahr der Barmherzigkeit ins Herz geschrieben, dieses Jahr ernst zu nehmen - auch in Bezug auf den Papst, der in seinem Reden eben auch Mensch ist und mit diesen verbalen Äußerungen nicht lauter Lehrsätze verkündet, auch wenn sich das manchmal so anzuhören scheint... ;)

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Wie Du weißt, waren vorgestern ein Priester und ein Laienbruder aus der Kirche, in der ich langjährig tätig war, zu Besuch. Der Priester, dem ich auch diese Probleme mit Franziskus vorbrachte, gab als Rat auch nur für die Kirche und dem Papst, damit er sich ändere, zu beten. Ansonsten wurde meine diesbezügliche Kritik, die natürlich theologisch fundiert war, zur Kenntnis genommen und die Kritik akzeptiert. Dass er noch kein Dogma geändert hat, aber unterschwellig Änderungen durchgeführt hat, zBspl. bei den Verfahren zur Eheannullierungen und auch anderes sei erwähnt, Er handelt genauso wie ein emeritierter Weihbischof in meiner Diözese, der glaubt er ist das non-plis-ultra, weil er Stenograf beim Konzil gewesen war und der in seinen Büchern seitenlang über die Kirche, Lehre und Tradition herzieht und dann kommt ein Satz wo er auf die Lehre der Kirche verweist und damit ist er gegenüber einem Häresievorwurf und jedem diesbezüglichen Verfahren „aus dem Schneider“. Der Intelligenzler merkt den Hintergrund und die neutralen Leser bei denen bleibt die Kritik an der Kirche hängen und es sind wieder mehrere für Reformen gewonnen, weil sie von Theologie nichts verstehen und meinen ein Bischof muss ja lehrgemäß handeln, was ein großer Irrtum ist. Nicht umsonst hat Gregor der Gr. in seiner Pastoral-Regel festgestellt, dass jeder Gläubige berechtigt und verpflichtet ist einen Vorsteher immer wieder zu kritisieren, der sich nicht streng an die Lehre der Kirche hält. Und auch Thomas von Aquin und Robert Bellarmin, beides Kirchenlehrer, haben in Schreiben festgestellt, dass auch ein Papst einmal ein Häretiker, ja sogar ein Antichrist sein könnte. Und zu dem Hinweis, dass er Südamerikaner ist. In den 90er-Jahren habe ich einige Jahre Kontakte nach Brasilien gehabt und dieser Priester war auch einige Monate hier in Wien und wir haben mehrmals bei uns zu Hause stundenlang über die Kirchenprobleme gesprochen. Aber so ein Dampfplauderer wie Franziskus war dieser Brasilianer keinesfalls, sondern was er sagte war fundiert. Aber er war ja auch kein Jesuit, von denen ich mehrere kannte, und die es immer so nahmen wie sie es gerade brauchten. Eine alte jesuitische Methode. Ähnliche Mätzchen gab es auch bei den Jesuiten beim 2. Vaticanum, auch bei Karl Rahner, der erst unmittelbar vor seinem Tod, wusste er, dass dieser knapp 1984 vor ihm stand? In einem Interview eine Änderung seiner Haltung erkennen ließ.


Sei bitte nicht böse, aber ich sehe die Sache mit unserem Papst etwas anders.
Meinem Beitrag von vorgestern habe ich nichts hinzuzufügen, außer vielleicht, daß jeder Mensch - auch der Papst ist in seinem Reden, wenn er nicht gerade Lehramtliches verkündet, nur ein Mensch - Fehler macht. Das hat Papst Franziskus nie abgestritten. Auch unsere so sehr verehrten Päpste Johannes Paul II. und Benedikt XVI. sind sicher nicht fehlerfrei gewesen, aber ihre Schwächen fielen (viel) weniger auf...
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230

Donnerstag, 21. Januar 2016, 17:11

Papst ändert Fußwaschungs-Ritual: auch Frauen zugelassen
So die Headerlins der Meldung

Zitat

Franziskus hatte bereits bisher in seinem Pontifikat und schon davor in Argentinien die Fußwaschung bei der Abendmahlsmesse an Männern wie Frauen vollzogen.
Kommentar
Also hat der Papst schon als Kardinal in Argentinien die liturgischen Vorschriften nicht eingehalten und seine Meinung als non-plus-ultra durchgeführt. Typisch jesuitisch, wobei diese „modernen“ Jesuiten schon beim Konzil, zBspl. Rahner, ihr Unwesen getrieben haben und diesen sind die doppeldeutigen Formulierungen in den Dokumenten zu „verdanken“ und damit auch das Schisma mit den Piusbrüdern. Damit ist die jahrtausendealte Symbolik, dass die Männer bei der Fußwaschung die Apostel darstellen und der Priester sowieso „in persona Christi“ handelt bei Arsch und Friedrich, wie der Wiener mit einem alten Spruch sagt. Scheinbar hatte der Seher oder die Seherin vor einigen Jahrzehnten doch recht, dass mit Papst Benedikt XVI. der letzte ordentliche Papst gekürt werden wird. Herr, bitte schmeiß‘ Hirn vom Himmel für Deine sogenannten Hirten.
@ Teresa
Wir haben also einen Papst dem Liturgievorschriften schnurz egal sind. Das sind nicht fehlerhafte Vorkommnisse sondern bewusste Missbräuche. Dieser Papst wird die Kirche ganz in den Abgrund führen, das sehe nicht nur ich so sondern auch andere lehramtstreue Gläubige, die einzigen die jubeln, sind die modernistischen Reformer wie man in den Diskussionsplattforen feststellen kann,
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231

Samstag, 23. Januar 2016, 20:08

Liturgie: Papst erlaubt Fußwaschung an Frauen
So eine Meldung der Tagespost

Zitat

Vatikanstadt (DT/KNA) Papst Franziskus hat ein symbolträchtiges Ritual der katholischen Kirche für Frauen geöffnet. Künftig sind sie offiziell zur Fußwaschung in der Abendmahlsmesse am Gründonnerstag zugelassen. Auf Wunsch des Papstes veröffentlichte die vatikanische Gottesdienstkongregation am Donnerstag einen Erlass, wonach Priester nicht mehr nur Männern und Jungen die Füße waschen dürfen. Damit solle „die volle Bedeutung“ der Geste zum Ausdruck kommen, die Jesus beim Abendmahl an seinen Jüngern vollzogen habe, so Franziskus. Priester könnten fortan die Teilnehmer an diesem Ritual „unter allen Mitgliedern des Gottesvolkes“ auswählen, heißt es in einem gleichzeitig veröffentlichten Brief des Papstes an den Präfekten der Kongregation, Kardinal Robert Sarah. Franziskus hatte die Fußwaschung während der Abendmahlsmesse bereits in den vergangenen Jahren bei Männern und Frauen vollzogen und damit in konservativen katholischen Kreisen Unmut ausgelöst. Der Vatikan betonte jedoch, es handele sich dabei um eine Ausnahme. Franziskus wolle nicht das Kirchenrecht brechen. Im geltenden Römischen Messbuch von 1970 war ausdrücklich nur von männlichen Teilnehmern die Rede

Kommentar
Was macht den unser Dampfplauderer? Er will nicht das Kirchenrecht brechen, aber er tut doch nichts anderes. Also wie gehabt jesuitische Sophistik!!!! Unter diesem Papst ist das sicher nicht mehr die Kirche, der ich bei der Weihe mein „adsum“ versprochen habe. Wäre ich 20 Jahre jünger und gesund, würde ich entsprechende Konsequenzen ziehen. Wenn die überlieferte Tradition einer persönlichen Handlung Jesu so mit einem Federstrich gestrichen werden kann, dann ist auch das Papstamt gleichfalls streichbar und die Kirche ist dann so protestantiert, was das wohl seit längerem endgültige angestrebte Ziel ist, das ja bereits im 2. Vaticanum erreicht werden sollte aber nicht gelang und sich dann diese Modernisten mit mehrdeutigen Formulierungen zufrieden geben mussten.
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232

Dienstag, 26. Januar 2016, 17:10

Papst: Priester sollen einfach und verständlich predigen
Ein Artikel auf einem katholischen Nachrichtenportal, Link dazu
http://www.kath.net/news/53741
Gilt das für den Papst nicht? Warum muss sehr oft nach einer Predigt desselben am nächsten Tag der Pressesprecher Lombardi „ausrücken“ und klarstellen was wirklich gemeint gewesen ist. Aber der Papst hat ja selbst nach seiner Wahl erklärt, dass er als junger Provinzial mit Mitte dreißig schon unklar gesprochen hat und dadurch Schwierigkeiten im Orden hatte
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233

Dienstag, 9. Februar 2016, 17:36

Anruf der Kommunistenmaid
Auf mehreren Nachrichtenplattformen wird berichtet, dass Angela Merkl, den Papst telefonisch zur Rede gestellt hat wegen folgendem:

Zitat

„In einer seiner politischsten Reden hatte Franziskus in Straßburg ein ungeschminktes Bild eines Europa gezeichnet, das dabei sei, seine Vision und seine Identität zu verlieren: «In vielen Bereichen haben wir heute den Eindruck von Verzagtheit und Alterung, von einem Europa, das wie eine 'Großmutter' wirkt, nicht länger fruchtbar und vital.“

Kommentar
Wo der Papst Recht hat, hat er Recht, dass sage ich als ein Kritiker von ihm Der europäische Kontinent ist durch die links-roten Politiker leider schwach geworden, denn diese Politiker haben alles dran gesetzt die abendländisch-christliche Kultur hinunterzufahren und besonders schlimm ist es geworden, seit dem die „Kommunistenmaid“ die Geschicke Europas mitbestimmt. Und eine Pastorentochter, die bei der kommunistischen SED der DDR eine Sekretärin der „Freien ‚Deutschen Jugend“, also hauptamtlich ein kommunistischer Kader war, ist eine Kommunistenmaid, denn mein kommunistischer Vater hat immer gesagt „Einmal Kommunist, immer Kommunist“. „Angie“ glaubt wohl und spielt sich auch so auf, dass sie „die Kaiserin“ der EU ist und alles in der EU nach ihrer Pfeife tanzen muss. Wenn sie Charakter gehabt hätte, hätte sie nie ein politisches Amt in der Bundesrepublik annehmen dürfen, aber einen derart redlichen Charakter haben die wenigstens Kommunisten/Kommunistinnen, denn sie fühlen sich ja gottgleich auf Erden.
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234

Dienstag, 9. Februar 2016, 18:26

Es ist eine Frechheit, was die Merkel sich gegenüber unserem Papst erlaubt. Selbst wenn sie katholisch wäre, würde sich ein solcher Anruf nicht gehören!
Der Diagnose über die Befindlichkeit Europas, die unser Papst gestellt hat, kann ich nur zustimmen. Sie ist "voll ins Schwarze" getroffen! :thumbup:
Schön wäre es, wenn die Politiker sich die Worte von Papst Franziskus zu Herzen nehmen würden, aber darauf kann man wohl lange warten... bis zum St. Nimmerleinstag... :huh:
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Dienstag, 9. Februar 2016, 19:04

Wie man in diesem Artikel auf der Nachrichtenseite von T-Online http://www.t-online.de/nachrichten/ausla…kein-anruf.html nachlesen kann, bestreitet Frau Merkel den Anruf.
Tja, nun ist die Frage, wer hier die Wahrheit sagt: Frau Merkel oder unser Papst? ?( :huh: ?(
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Dienstag, 9. Februar 2016, 19:24

Wie man in diesem Artikel auf der Nachrichtenseite von T-Online http://www.t-online.de/nachrichten/ausla…kein-anruf.html nachlesen kann, bestreitet Frau Merkel den Anruf.
Tja, nun ist die Frage, wer hier die Wahrheit sagt: Frau Merkel oder unser Papst? ?( :huh: ?(

Also heute Vormittag konnte man diese Meldung auch auf dem GMX-Nachrichtenportal genauso lesen wie auf kath.net. Da hat es wohl viel Kritik an der Angie gegeben wenn man die Diskussionsbeiträge betrachtete und man hat die „Notbremse“ in unserer Demokratur gezogen.
Ergänzung
Im GMX 12,20 Uhr gefunden unter der Headerline
Angela Merkel liest Papst Franziskus am Telefon die Leviten
Auch die ORF-Religionsseite bringt die Meldung
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Mittwoch, 10. Februar 2016, 11:31

Telefonat Merkl – Papst
Jetzt wird zurückgerudert
Nachdem der Vatikan diesbezüglich keine Stellungnahme abgeben wird, ist weiter der Spekulation Tür du Tor geöffnet,. Lt. ORF-Religionsseite gibt es von Radio Vatikan folgende Information:

Zitat

„Dem Papst, der sich vor allem als Seelsorger versteht, liegt viel an einem Raum der Freiheit, wo nicht jedes seiner Worte auf die Goldwaage gelegt wird“,

Kommentar
Aufgrund dieser Radio Vatikan-Stellungnahme muss sich daher jeder fragen, ob jede/eine Wortmeldung dieses Papstes überhaupt noch ernst zu nehmen ist. Wenn er Aussagen machen will, die nicht auf die Waagschale gelegt werden dürfen, dann ist er wohl für eine derartige Funktion untauglich und sollte die Konsequenzen ziehen, wenn er Charakter hätte. Das ist das siebente Pontifikat, das ich in meinem Leben erlebe, aber sämtliche Vorgänger dieses Papstes taten fundierte Aussagen, waren daher vollständig glaubhaft und von wirklicher/tatsächlicher Würde, und die Vorgängerpäpste waren daher sicher keine Witzfiguren. In der Urkirche hatten geringer wertige Aussagen mehrmals zu einem Gegenpapst geführt.
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238

Mittwoch, 10. Februar 2016, 15:06

Es geht bei der Auseinandersetzung doch darum, ob Frau Merkel den Papst wirklich angerufen hat. Über Inhalte, die der Papst missverständlich ausgedrückt haben könnte, ist mir in diesem Fall nichts bekannt.
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239

Mittwoch, 10. Februar 2016, 17:08

Es geht bei der Auseinandersetzung doch darum, ob Frau Merkel den Papst wirklich angerufen hat. Über Inhalte, die der Papst missverständlich ausgedrückt haben könnte, ist mir in diesem Fall nichts bekannt.

Indirekt schon, denn es wurde in der Erstmeldung behauptet, dass der Papst einem Bescher bzw. Mitarbeiter den Anruf von Merkl mitgeteilt habe, der es an die Zeitung weitergab. Und wie oft ist der Pressesprecher Lombardi in der vergangen Zeit „ausgerückt“ um undeutliche bzw. zweideutige Aussagen zurechtzurücken. Und warum hat Radio Vatikan in diesem Zusammenhang, die von mir zitierte Meldung veröffentlicht, wenn es keinen Grund gegeben hat. Ich habe das Dementi der Ordnunghalber gebracht, was ich persönlich aufgrund der bisherigen Erfahrungen dieses Pontifikats wirklich meine, ist daher allein mein Bier.
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240

Samstag, 12. März 2016, 19:13

Eheannullierungen
Lt.. KNA mahnt der Papst an,, dass die von ihm verfügte Eheannullierungsverfahren zügiger angewandt werden sollen. In der Meldung wird auch berichtet, dass Kirchenrechtler bemängeln, dass die Hürden für eine Nichtigkeitserklärung (= Annullierung) zu stark gesenkt wurden und auch eine unzureichende Klarheit der Normen gegeben ist.
Dazu kann ich nur feststellen, dass dieser Papst zwar offiziell keine „angebliche“ Änderungen der Lehre vornimmt, aber in jesuitischer Manier unterschwellig Änderungen vornimmt, die faktisch einer Änderung der bisherigen Lehre entsprechen.. Bereits vor 5 Jahren wurden in Österreich und auch in Deutschland, wie ich von einem deutschen Mitbruder weiß, die Eheannullierungsverfahren so vorgenommen, dass staatlich geschiedene Ehen faktisch annulliert wurden. Ein Mitbruder, der bei einem Ehegericht in Österreich als Richter tätig ist, hat mir dies auch bestätigt. Damit ist faktisch die Ehescheidung durch die Kirche sanktioniert und über das „Hintertürl“ eingeführt worden. Ich weiß von einer fast 30-jährigen als auch von einer über 40-jährigen Ehe, die so annulliert wurden, Von dem Sakrament der Ehe ob dies in Ordnung durchgeführt worden war, war überhaupt in beiden Fällen keine Rede in den Verfahren. Das entspricht genau den oben erwähnten Kritikpunkten der Kirchenrechtler in er KNA-Meldung. Also ist das Sakrament der Ehe durch diesen Papst zur Beliebigkeit verkommen und von der Formulierung „bis dass der Tod euch scheidet“ ist zur reinen Floskel, die jederzeit aufgehoben werden kann, geworden. Durch diese Art von „Hintertürln“ in der Lehre Veränderungen vorzunehmen ist eine Führung der Kirche in den Abgrund.
Preis den Herrn!