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Politik

Antworten im Thema: 153 » Der letzte Beitrag (3. Dezember 2016, 11:34) ist von diaconus.

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diaconus

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21

Sonntag, 27. November 2011, 17:40

Politik ohne Zukunft

Unter diesem Titel veröffentlichte die Tagespost ihren Leitartikel vom Freitag, den 26. November, der von Jürgen Liminski verfasst worden war.

Es geht wieder um das Betreuungsgeld, das von den Linken erwartungsgemäß und vor allem von den CDU-Frauen leider auch abgelehnt wird. Nachdem auch die Grünen und die SPD das Heil der Familie in der staatlichen Obhut der Kinder sehen, so ist nun eindeutig klar wer zur Linksfront gehört. Denn es war immer eine Maxime der Sozialisten und Kommunisten die Kindererziehung in staatlicher Hand zu sehen um sie umso besser indoktrinieren zu können.

Es gibt genug wissenschaftliche Erkenntnisse. zum Beispiel aus der Bindungsforschung, der Entwicklungspsychologie und der Neurologie, die dieser Links-Politik, die sich nach dem Marxismus oder dem Radikalfeminismus etc. ausrichtet, entgegenstehen. die diese wissenschaftliche Erkenntnisse konsequent ausblendet und damit gegen die Natur des Menschen verstößt.

Aus dem Satz Romano Guardinis „Aus dem Sein erwächst ein Sollen“ wird für diese Linksfront als Maxime der Satz „Aus der Demoskopie erwächst ein Sollen für die Partei“, denn es war immer für die Linken der oberste Grundsatz: „Die Partei und alles was ihr nützt ist das höchste Gut.“

Daher sind die Worte der Päpste, wie zBspl. in Laborem exercens, sowie des deutschen Familienbischofs Tebartz-van Elst mit seinen hinweisenden Worten auf die „unabdingbare Verantwortung der Eltern für ihre Kinder“ und auf „eine ausreichend abgesicherte existenzielle Grundlage“ für die Familien, um dieser Verantwortung „besonders in den ersten Jahren gerecht werden zu können“ nur eine zusätzliche Argumentation.

Anders die Sozialministerin des Freistaats Bayerns, Christine Haderthauer (CSU). Diese kämpft entschlossen um das Betreuungsgeld und somit um Wohl des Kindes und der Familie. Hier steht Politik in Einklang mit der Natur und hat damit Zukunft.
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22

Freitag, 3. Februar 2012, 19:26

Scharia-Recht im Rechtsstaat?

so titelt ein Kommentar von Markus Reder, in dem der rheinland-pfälzische Justizminister Jochen Hartloff (SPD) von vielen Seiten in Kritik steht, da er fordert, „er halte islamische Scharia-Gerichte bei zivilen Rechtsstreitigkeiten in Deutschland für möglich.“

So fordert der CSU-Rechtsexperte Stephan Mayer bereits den Rücktritt Hartloffs und meint es sei „unvorstellbar“, dass ein Justizminister solche Gedanken hege sowie würtlich. „Bei uns ist kein Platz für islamisches Recht. Die Scharia ist in jeder Form grausam und menschenverachtend.“ Ebenso kommt Kritik von Günter Krings (CDU), Unionsfraktionsvize im Bundestag, der von falsch verstandener Toleranz spricht sowie vom Vorsitzenden der Justizministerkonferenz der Länder, Jörg-Uwe Hahn (FDP), de3r betonte: „Recht sprechen bei uns deutsche Gerichte. Islamische Sondergerichte braucht es da nicht.“

Auch wenn Hartloff nicht die grausame Rechtspraxis der Scharia für akzeptabel hält. so schwebt ihm eine „moderne Form“ des islamischen Rechts vor („Steinzeit werden wir nicht akzeptieren“). Und meint dazu auch die Sportgerichtsbarkeit und die Kirchen hätten eine eigene Rechtsprechung, die „dem inneren Frieden“ dient. Aber solche Überlegungen machen seinen Vorschlag freilich nicht weniger absurd.

Integration bedeutet, Grundgesetz und Strafgesetzbuch als Maßstab rechtsstaatlichen Handelns zu bejahen und nicht islamische Rechtsauffassungen zu importieren, auch nicht in modifizierter Form.

Der Link zum Artikel
http://www.die-tagespost.de/Kommentar-Sc…t;art456,131435

Kommentar
Eine solche Forderung kann nur stellen wer entweder kein Geschichts- und Gesellschaftswissen hat oder dieses bewusst negiert. Denn diese Forderung wirkt einer Integration entgegen und fördert Parallelgesellschaften. Außerdem sind die urchristlichen Ländern, sofern sie nicht mit Feuer und Schwert überfallen worden sind, genau auf diese Weise islamisiert worden. M. M. ist dieser links-rot-grünen Seite heutzutage jedes Mittel Recht um das Christentum zu überwinden, weil sie festgestellt haben, dass sie ihr Ziel ansonsten nicht erreichen.
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23

Montag, 6. Februar 2012, 12:05

Familie - Ein Weckruf an die Politik

Die Nachrichtenagentur idea berichtete am Samstag, den 4. 2., von einer US-Studie, die die Bedenken von Familienexperten in Deutschland gegen die außerfamiliäre Betreuung von Kleinkindern bestätigt. In dieser Studie haben Forscher herausgefunden, dass die Hirnentwicklung von Kindern durch intensive mütterliche Zuwendung in den ersten Lebensjahren gestärkt wird. Denn bei diesen Kindern wächst jene Hirnregion schneller, die einen wesentlichen Einfluss auf Gedächtnis, Emotionen und Stressbewältigung hat. Die Faktoren Alter oder soziale Stellung der Eltern haben keinen Einfluss auf diese Entwicklung

Über diese Studie berichteten Wissenschaftler der Washington Universität in St. Louis (Bundesstaat Missouri) um die Psychiatrie-Professorin Joan Luby in der Fachzeitschrift der Nationalen Akademie der Wissenschaften.

Hartmut Steeb (Stuttgart), der Generalsekretär der Deutschen Evangelischen Allianz, die sich0 intensiv mit Fragen der Familie befasst, fordert angesichts der Studie ein Umdenken in der Politik, den die Politik wirbt seit Jahren für eine Betreuung von unter Dreijährigen in Krippen, damit mehr Mütter einer Erwerbstätigkeit nachgehen können. Steeb sagte gegenüber idea: „Jetzt ist die Politik gefragt, ob die Ideologie wichtiger ist oder die Vernunft und ob das Wohl des Kindes oder das Wohl der Wirtschaft Vorrang hat.“ Außerdem fordert Steeb im Hinblick auf die Gesundheit der künftigen Gesellschaft die „zukunftsträchtige Mutter-Tätigkeit zu Hause“ mindestens ebenso zu fördern wie die außerfamiliäre Berufsarbeit und es müsse Schluss sein mit den Diskriminierungen von Eltern, die ihre Kinder selbst betreuen wollen.
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24

Dienstag, 28. Februar 2012, 11:47

Warum nominiert die CDU Alice Schwarzer?

so titelt die Nachrichtenagentur idea eine Meldung vom 27. 2. denn am 18. März soll diese mithelfen den neuen deutschen Bundespräsidenten in der Bundesversammlung zu wählen. Dazu teilte der Generalsekretär Oliver Wittke (Düsseldorf) am 25. Februar mit, dass mit dieser Berufung die CDU in Nordrhein-Westfalen das Lebenswerk Schwarzers anerkennen wolle.

Dazu kommen von verschiedenster Seite Kritik wie von der Bundesvorsitzende der Christdemokraten für das Leben (CDL), Mechthild Löhr (Schlossborn im Taunus), die sagte, dass Schwarzer „zur Abtreibung aufgerufen, als wäre es ein Verdienst.“ Außerdem vermutet Löhr, dass hinter der Nominierung die persönliche Freundschaft mit Angela Merkel stehe. „Überzeugte Christen können nur staunen, welche ethischen Richtungswechsel in der CDU unter Frau Merkel schmerzfrei inszeniert werde“, Löhr weiter.

Weitere Lebensrechtsverbände kritisieren Schwarzers Berufung scharf. So sagte die Vorsitzende des Bundesverbandes Lebensrecht (BVL), die Ärztin Claudia Elisabeth Kaminski (Köln), gegenüber idea: „Bei ihr von Lebensleistung zu sprechen, ist in meinen Augen haarsträubend, weil sie viel auch gegen die Frauen getan hat“, denn mit ihrem Eintreten für das Recht auf Schwangerschaftsabbruch trage Schwarzer „ein gerütteltes Maß an Mitschuld“ an der dadurch verursachten Traumatisierung vieler Frauen. Kaminski, die zugleich Vorsitzende der größten deutschen Lebensrechtsorganisation AlfA (Aktion Lebensrecht für Alle) ist, sagte außerdem, dass diese Berufung Schwarzers in die Bundesversammlung „die Unsensibilität der CDU für das Thema zeigt.“

Kommentar
Die Berufung Schwarzers durch die CDU zeigt, dass sich die CDU unter Merkel immer mehr von ihren christlichen Wurzeln entfernt hat. Wenn Merkel glaubt mit dieser und ähnlichen Aktionen den Wählerschwund aus christlichen Kreisen durch Zugewinne aus anderen Lagern ausgleichen zu können, so läuft sie einer Chimäre nach. Denn die Anzahl der verlorenen christlichen Wähler werden wird kaum durch die Wähler aus anderen Lagern erreicht werden. Aber was kann man schon von einer ehemaligen FDJ-Sekretärin erwarten, der eine Kaderausbildung in der SED, also bei den Kommunisten, absolviert hat. Ein Poster in einem anderen Forum hat zu dieser Meldung im Hinblick auf die Freundschaft Schwarzer-Merkel berechtigt festgestellt. „Zeige mir mit wem du umgehst, und ich sage dir, wer du bist.“
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25

Dienstag, 28. Februar 2012, 14:06

Nicht nachvollziehbar!

Auch für mich ist die Nominierung von Alice Schwarzer nicht nachvollziehbar! Der Kritik der Lebensschützer schließe ich mich ohne jeden Abstrich an!
Es stimmt, die CDU ist schon lange keine christliche Partei mehr. Hier geht es zwar "nur" um die Wahl des Wulff-Nachfolgers - und wahrscheinlich braucht unsere Frau Kanzlerin noch eine Stimme, auf die sie sich verlassen kann. Aber bei Frau Schwarzer von Lebenswerk zu sprechen..., verschlägt mir doch glatt die Sprache! :thumbdown:
Da hätte man mit der Begründung der Nominierung Frau Schwarzers gerne mehr Fantasie beweisen dürfen... :rolleyes:
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26

Donnerstag, 10. Mai 2012, 17:01

„Eine kaum vorstellbare Brutalität“

Unter diesem Titel veröffentlichte heute die Tagespost einen Artikel von Johannes Seibel, der ein Interview über die Zwangsarbeit in der ehemaligen DDR mit dem stellvertretenden CDU/CSU-Bundestagsfraktionsvorsitzenden Arnold Vaatz führte, der selbst einige Zeit davon betroffen gewesen ist.

Der Link dazu
http://www.die-tagespost.de/-Eine-kaum-v…t;art456,134023

Kommentar
Es ist interessant, dass von den damaligen Zuständen in der ehemaligen DDR alle Parteien wussten und dazu schwiegen. Ebenso haben die links unterwanderten Medien dazu geschwiegen. Dass heute gewisse linke Kreise damit Kapitalismuskritik ist die berühmte „Haltet den Dieb“-Methode, denn kritisiert wird nicht das DDR-Zwangsarbeitssystem sondern dass „kapitalistische“ Firmen dort arbeiten ließen. Bis heute werden die Gräueltaten des Kommunismus von den Bürgern bzw. Wählern verdrängt bzw. bagatellisiert sonst würden diese links infiltrierten Parteien wie SPD, Bündnis90/Die Grünen nicht so viele Wählerstimmen bei Wahlen erhalten. Die einzige Partei, die ihren linken Touch nicht ganz leugnen können, sind „Die Linken“ als Nachfolgepartei der SED – aber auch sie hat ja ihren Wählerkreis
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27

Donnerstag, 10. Mai 2012, 19:07

RE: „Eine kaum vorstellbare Brutalität“

Unter diesem Titel veröffentlichte heute die Tagespost einen Artikel von Johannes Seibel, der ein Interview über die Zwangsarbeit in der ehemaligen DDR mit dem stellvertretenden CDU/CSU-Bundestagsfraktionsvorsitzenden Arnold Vaatz führte, der selbst einige Zeit davon betroffen gewesen ist.

Der Link dazu
http://www.die-tagespost.de/-Eine-kaum-v…t;art456,134023

Kommentar
Es ist interessant, dass von den damaligen Zuständen in der ehemaligen DDR alle Parteien wussten und dazu schwiegen. Ebenso haben die links unterwanderten Medien dazu geschwiegen. Dass heute gewisse linke Kreise damit Kapitalismuskritik ist die berühmte „Haltet den Dieb“-Methode, denn kritisiert wird nicht das DDR-Zwangsarbeitssystem sondern dass „kapitalistische“ Firmen dort arbeiten ließen. Bis heute werden die Gräueltaten des Kommunismus von den Bürgern bzw. Wählern verdrängt bzw. bagatellisiert sonst würden diese links infiltrierten Parteien wie SPD, Bündnis90/Die Grünen nicht so viele Wählerstimmen bei Wahlen erhalten. Die einzige Partei, die ihren linken Touch nicht ganz leugnen können, sind „Die Linken“ als Nachfolgepartei der SED – aber auch sie hat ja ihren Wählerkreis


Volle Zustimmung. Ich würde lieber widersprechen ;) , aber Du hast hier eindeutig die Realität beschrieben, wie sie war und wie sie heute ist. Wieso können die Menschen nicht aus den Geschehnissen der Vergangenheit lernen? Denn eigentlich dürften nach der totalen Freiheitsberaubung durch die SED, die ja ein ganzes Land praktisch zum Gefängnis gemacht und die Meinungsfreiheit zusätzlich drastisch eingeschränkt hat, die Linken - egal wo sie sich "verbergen" - überhaupt nicht mehr gewählt werden.
Leider käßt sich die Bevölkerung immer noch durch vollmundige aber leere Versprechungen vor den Wahlen an der Nase herum führen. :huh: :thumbdown:
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28

Donnerstag, 10. Mai 2012, 19:38

RE: RE: „Eine kaum vorstellbare Brutalität“

Unter diesem Titel veröffentlichte heute die Tagespost einen Artikel von Johannes Seibel, der ein Interview über die Zwangsarbeit in der ehemaligen DDR mit dem stellvertretenden CDU/CSU-Bundestagsfraktionsvorsitzenden Arnold Vaatz führte, der selbst einige Zeit davon betroffen gewesen ist.

Der Link dazu
http://www.die-tagespost.de/-Eine-kaum-v…t;art456,134023

Kommentar
Es ist interessant, dass von den damaligen Zuständen in der ehemaligen DDR alle Parteien wussten und dazu schwiegen. Ebenso haben die links unterwanderten Medien dazu geschwiegen. Dass heute gewisse linke Kreise damit Kapitalismuskritik ist die berühmte „Haltet den Dieb“-Methode, denn kritisiert wird nicht das DDR-Zwangsarbeitssystem sondern dass „kapitalistische“ Firmen dort arbeiten ließen. Bis heute werden die Gräueltaten des Kommunismus von den Bürgern bzw. Wählern verdrängt bzw. bagatellisiert sonst würden diese links infiltrierten Parteien wie SPD, Bündnis90/Die Grünen nicht so viele Wählerstimmen bei Wahlen erhalten. Die einzige Partei, die ihren linken Touch nicht ganz leugnen können, sind „Die Linken“ als Nachfolgepartei der SED – aber auch sie hat ja ihren Wählerkreis


Volle Zustimmung. Ich würde lieber widersprechen ;) , aber Du hast hier eindeutig die Realität beschrieben, wie sie war und wie sie heute ist. Wieso können die Menschen nicht aus den Geschehnissen der Vergangenheit lernen? Denn eigentlich dürften nach der totalen Freiheitsberaubung durch die SED, die ja ein ganzes Land praktisch zum Gefängnis gemacht und die Meinungsfreiheit zusätzlich drastisch eingeschränkt hat, die Linken - egal wo sie sich "verbergen" - überhaupt nicht mehr gewählt werden.
Leider käßt sich die Bevölkerung immer noch durch vollmundige aber leere Versprechungen vor den Wahlen an der Nase herum führen. :huh: :thumbdown:


Dass ist die Schwäche der Demokratie. Schon Churchill hat davon gewusst, aber sein Ausspruch, dass er nichts Besseres weiß als diese, sagt ja einiges aus. M. M. hängt hier vieles auch mit dem funktionalen Analphabetismus zusammen, der uns im psychologischen Teilstudium in der Management-Ausbildung sehr detailliert erklärt wurde. Auf dem basiert ja auch vieles in der Werbung und im Marketing bis inkl. der Platzierung von Produkten in den Regalen. Umsonst machen nicht nur die Politiker Seminare u. dgl, damit sie sich entsprechend präsentieren und die richtige Wortwahl treffen. Ohne dem würde so manches anders ausschauen..
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29

Mittwoch, 6. Juni 2012, 19:43

Betreuungsgeld - Kontroverse Positionen in den Kirchen

Dazu meldet die Nachrichtenagentur idea: Die heutige Entscheidung des Bundeskabinetts, das Betreuungsgeld einzuführen, hat sehr unterschiedliche Reaktionen hervorgerufen. Während die Oppositionsparteien im Bundestag - SPD, Bündnis 90/Die Grünen und „Die Linke“ - abwertend von einer "Herdprämie" sprechen, fragt die bekannte Kinder- und Jugendpsychotherapeutin Christa Meves auf ihrer Internetseite: „Läuft ein gesellschaftliches Vernichtungsprogramm gegen die Familie?“

Auch das Diakonische Werk der EKD nannte die Entscheidung eine „sozialpolitische Luftnummer“, dies erklärte der sozialpolitische Vorstand der Diakonie, Maria Loheide (Berlin).

Dagegen stellten sich katholische Bischöfe bereits vor dem Kabinettsbeschluss hinter das Vorhaben. Das Betreuungsgeld würdige die hohe Erziehungsleistung der Eltern. Der Vorsitzende der Kommission Ehe und Familie der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst (Limburg), wandte sich mehrfach gegen eine „einseitige Förderung staatlicher Betreuung“.

Eine scharfe Kritik am Ausbau der Krippenerziehung übt auch die Kinder- und Jugendpsychotherapeutin Christa Meves (Uelzen) und fragt auf ihrer Internetseite: „Läuft ein gesellschaftliches Vernichtungsprogramm gegen die Familie?“ Weiter stellt sie fest: „Denn der Unaufgebbarkeit der Familie, dem existentiell notwendigen Wert ihrer Hauptperson, der Mutter, wird bei diesem Kampf um 150 Euro Subvention nicht einmal mehr Rechnung getragen.“ Durch die Krippen werde die Kollektiverziehung der Kinder von der Geburt an zum Programm. Es sei aber wissenschaftlich erwiesen, dass ihr die Familienerziehung – besonders in den ersten Lebensjahren – in jeder Hinsicht überlegen sei. Die Familie sei eine Vorgabe Gottes. Und so Meves: „Die Mutter als Zentrum einer seelisch gesunden Familie auszuhebeln, das gleicht der Abschaffung des Urelements zum vollen, auch geistigen Aufblühen des Homo Sapiens. Noch nie zuvor hat eine Menschheit je solchem Wahnsinn ihr Ohr geliehen.“

Kommentar
Dass die verkappten Kommunisten -- SPD, Bündnis 90/Die Grünen und „Die Linke“ – die staatliche Erziehung der Kinder vom Säuglingsalter fordern, was in der Sowjetunion wegen der ideologischen Indoktrinierung eingeführt wurde, ist nichts neues, da sie dieselben Ziele wie die Sowjets verfolgen. Es wundert mich die Aussage des Diakonischen Werkes der EKD auch nur beschränkt, denn die EKD ist ja von dieser linken Seite stark unterwandert, dem Zeitgeist verfallen und hat sich längst von den wirklichen christlichen Positionen verabschiedet.

Die Aussage von Christa Meves, dass die Familie und die lebenslange Ehe ausgehebelt werden soll trifft voll zu, denn auch Psychologen und Psychotherapeuten; die in der Eheberatung tätig sind und von Hilfesuchenden, die eigentlich eine Trennung vermeiden wollen, aufgesucht werden, werden meist derart beeinflusst, dass die Trennung fast immer das Endergebnis ist. So meine Erfahrung aus geführten Seelsorgegesprächen.
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30

Freitag, 15. Juni 2012, 17:49

Tanzt Europa um das „Goldene Kalb“?

Unter diesem Titel berichtet heute die Nachrichtenagentur idea über die Internationale Berliner Begegnung an der vom 14. bis 16. Juni 350 Politiker, Diplomaten, Kirchenvertreter und Führungskräfte aus über 40 Ländern Europas, Afrikas, Amerikas und Asiens teil.

Bei dieser Begegnung plädierte der bayerische Innenminister Joachim Herrmann (CSU) für eine Rückbesinnung Europas auf seine christlichen Wurzeln, denn die gegenwärtige Situation erinnere ihn an den in der Bibel beschriebenen Tanz um das Goldene Kalb: Und weiter „Es scheint, als seien uns die Bewertungen durch Rating-Agenturen wichtiger als die Werte des Alten und des Neuen Testaments.“ Zwar sei die Stabilität des Euros wichtig, aber die Bedeutung Europas dürfe nicht auf die Wirtschaft reduziert werden. Über Jahrhunderte sei Europa von christlichen Werten geprägt worden und davon dürfe man sich nicht verabschieden.

Und der Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Volker Kauder (CDU), sagte, dass ihn die Verfolgung bedrängter Religionsgruppen in aller Welt besonders bewege denn die Christen seien die am stärksten verfolgte religiöse Gruppe weltweit und hätten Solidarität und Unterstützung verdient. So wie Muslime in Deutschland selbstverständlich Moscheen errichten dürften, erwarte er, dass Christen auch in muslimisch geprägten Ländern Kirchen bauen dürften. Auch die SPD-lerin Kerstin Griese, die stellvertretend für den Fraktionsvorsitzenden Frank-Walter Steinmeier teilnahm, erklärte, die weltweit zunehmende Christenverfolgung beunruhige sie sehr.

Und dass sich die Kirchen immer mehr aus der Mitte der Gesellschaft zurückzögen, kritisierte der Staatssekretär des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Hans-Jürgen Beerfeltz (FDP) und er habe den Eindruck, dass sich manche Gemeinden regelrecht vor dem Missionsauftrag fürchteten. Aber dieser müsse der Kern ihres Auftrags bleiben. Ein Großteil der Gesellschaft lechze geradezu nach Sinnangeboten. Dieses Feld dürften die Kirchen nicht kampflos der Esoterik überlassen.

Kommentar
Die von den Politikern geäußerten Aussagen „hör ich wohl, allein mir fehlt der Glaube“, dass diese Ansichten bzw. Worte wirklich ernst gemeint sind, denn die Taten, die sich in deren Gesetzen niederschlagen sprechen diesen Aussagen Hohn, sei es wie die Homo-Ehe, PID, Organtransplantationsgesetz, Debatte über das Betreuungsgeld, Förderung der Kitas usw. usw.

Insbesondere finde ich die Aussage der SPD-lerin Griese fast schizophren, dass sie die Christenverfolgungen beunruhige, denn genau ihre Partei ist genauso führend wie die anderen linken Parteien, wenn es gilt gegen die abendländisch-christliche Kultur aufzutreten und diesbezügliche Warner „mundtot“ zu machen.

Ebenso falsch ist es, dass sich die Kirchen aus der Mitte der Gesellschaft zurückzögen sondern es werden vor allem jene kirchlichen Amtsträger von der Politik und ihre Ableger bekämpft, die die unverkürzte und unverfälschte Lehre Christi verkündeten und jene hofiert, die der „political correctnes“ und dem Zeitgeist der Politik entsprechen.
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31

Freitag, 15. Juni 2012, 21:13

RE: Tanzt Europa um das „Goldene Kalb“?

Unter diesem Titel berichtet heute die Nachrichtenagentur idea über die Internationale Berliner Begegnung an der vom 14. bis 16. Juni 350 Politiker, Diplomaten, Kirchenvertreter und Führungskräfte aus über 40 Ländern Europas, Afrikas, Amerikas und Asiens teil.

Bei dieser Begegnung plädierte der bayerische Innenminister Joachim Herrmann (CSU) für eine Rückbesinnung Europas auf seine christlichen Wurzeln, denn die gegenwärtige Situation erinnere ihn an den in der Bibel beschriebenen Tanz um das Goldene Kalb: Und weiter „Es scheint, als seien uns die Bewertungen durch Rating-Agenturen wichtiger als die Werte des Alten und des Neuen Testaments.“ Zwar sei die Stabilität des Euros wichtig, aber die Bedeutung Europas dürfe nicht auf die Wirtschaft reduziert werden. Über Jahrhunderte sei Europa von christlichen Werten geprägt worden und davon dürfe man sich nicht verabschieden.

Und der Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Volker Kauder (CDU), sagte, dass ihn die Verfolgung bedrängter Religionsgruppen in aller Welt besonders bewege denn die Christen seien die am stärksten verfolgte religiöse Gruppe weltweit und hätten Solidarität und Unterstützung verdient. So wie Muslime in Deutschland selbstverständlich Moscheen errichten dürften, erwarte er, dass Christen auch in muslimisch geprägten Ländern Kirchen bauen dürften. Auch die SPD-lerin Kerstin Griese, die stellvertretend für den Fraktionsvorsitzenden Frank-Walter Steinmeier teilnahm, erklärte, die weltweit zunehmende Christenverfolgung beunruhige sie sehr.

Und dass sich die Kirchen immer mehr aus der Mitte der Gesellschaft zurückzögen, kritisierte der Staatssekretär des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Hans-Jürgen Beerfeltz (FDP) und er habe den Eindruck, dass sich manche Gemeinden regelrecht vor dem Missionsauftrag fürchteten. Aber dieser müsse der Kern ihres Auftrags bleiben. Ein Großteil der Gesellschaft lechze geradezu nach Sinnangeboten. Dieses Feld dürften die Kirchen nicht kampflos der Esoterik überlassen.

Kommentar
Die von den Politikern geäußerten Aussagen „hör ich wohl, allein mir fehlt der Glaube“, dass diese Ansichten bzw. Worte wirklich ernst gemeint sind, denn die Taten, die sich in deren Gesetzen niederschlagen sprechen diesen Aussagen Hohn, sei es wie die Homo-Ehe, PID, Organtransplantationsgesetz, Debatte über das Betreuungsgeld, Förderung der Kitas usw. usw.

Insbesondere finde ich die Aussage der SPD-lerin Griese fast schizophren, dass sie die Christenverfolgungen beunruhige, denn genau ihre Partei ist genauso führend wie die anderen linken Parteien, wenn es gilt gegen die abendländisch-christliche Kultur aufzutreten und diesbezügliche Warner „mundtot“ zu machen.

Ebenso falsch ist es, dass sich die Kirchen aus der Mitte der Gesellschaft zurückzögen sondern es werden vor allem jene kirchlichen Amtsträger von der Politik und ihre Ableger bekämpft, die die unverkürzte und unverfälschte Lehre Christi verkündeten und jene hofiert, die der „political correctnes“ und dem Zeitgeist der Politik entsprechen.


Danke, lieber Diaconus für die Info über diese Veranstaltung in Berlin und für Deinen Kommentar! Leider zeigt die Erfahrung, dass gerne große Reden geschwungen werden und die entsprechenden Taten jedoch ausbleiben.
Aber vielleicht passiert ja diesmal ein Wunder, denn - wenn ich es mir recht überlege - ein Wunder ist doch schon geschehen, indem gleich mehrere Politiker die Christenverfolgung tatsächlich ganz offiziell angesprochen haben. Hoffen wir also doch darauf, dass sich etwas ändert.

Und dass viele Kirchenleute sogar Angst vor der Mission haben, ist ja nicht von der Hand zu weisen. Zur Mission gehört eben auch, dass man sich - überzeugend - zu seinem Glauben bekennt, das dürfte einigen Kirchenleuten (ich denke da so an viele Verbandskatholiken...) schwer fallen. Aber anders kann man in keinem Menschen das Feuer der Liebe zu Christus entzünden. Kalte Asche im Kamin steckt die neuen Holzscheite, die man für ein wärmendes Feuerchen braucht auch nicht an, da braucht es dann schon ein entflammtes Streichholz. Ob der Vergleich zu dem passt, was ich ausdrücken möchte, möge jeder für sich entscheiden...
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Freitag, 22. Juni 2012, 17:26

Gotteslästerung bestrafen

Wie die Nachrichtenagentur bereits am Dienstag, den 19. Juni meldete, hat sich der bekannte deutsche Schriftsteller Martin Mosebach, Träger des Georg-Büchner-Preises, dafür ausgesprochen, dass Gotteslästerung in der Kunst und der veröffentlichten Meinung unter Strafe gestellt werden soll. So äußerte sich der Autor in einem Aufsatz, der von der Berliner Zeitung veröffentlicht worden ist. Da das Grundgesetz auf christlichen Fundamenten beruhe, so Mosebach, müsse der deutsche Staat ein „genuines Interesse“ an ihrem Schutz haben. Und Mosebach wörtlich: „Hier läge eine Pflicht des Staates begründet, jenen Gott, auf dessen Geboten er seine sittliche Ordnung aufbauen will, vor Schmähung zu bewahren, die dieser sittlichen Ordnung auf Dauer den Respekt entziehen würde.“ Und Mosebach, der Katholik ist, bedauert, dass heute die Meinung mehrheitsfähig sei, Christen müssten die Beleidigung ihres Glaubens klaglos hinnehmen. Aber es kommt von ihnen auch kein Protest: denn die „Bischöfe blicken verlegen zur Seite, wenn von Blasphemie die Rede ist; sie wollen sie bloß nicht wahrnehmen, um nicht Stellung beziehen zu müssen.“

Mosebach spricht sich auch gegen den leichtfertigen Umgang mit der künstlerischen Freiheit aus, denn heute sei Gotteslästerung, wenn sie sich nicht gegen den Propheten Mohammed richte, risikolos. Mosebach wörtlich: „In diesem Zusammenhang will ich nicht verhehlen, dass ich unfähig bin, mich zu empören, wenn in ihrem Glauben beleidigte Muslime blasphemischen Künstlern – wenn wir sie einmal so nennen wollen – einen gewaltigen Schrecken einjagen.“ Zwar dulde die Freiheit des Künstlers keine Einschränkung, aber der Künstler dürfe nicht leichtfertig damit umgehen. Und weiter Mosebach: „Er wird sich bei seiner Arbeit fragen: Ist diese blasphemische Passage, dieses blasphemische Element wirklich notwendig, ist es ein unersetzbarer Teil meines Werks – oder nur Schnörkel, Laune oder Ungezogenheit?“

Kommentar
Diesen Aussagen Mosebach ist nichts hinzuzufügen mit Ausnahme, dass jene Künstler, die blasphemische Werke produzieren diese Art brauchen um einerseits bekannt zu werden und ihren „Ruhm“ für Dauer zu halten, denn ansonsten würden sie vermutlich schnell in der Versenkung verschwinden und kein „Hahn würde diesem Huhn nachkrähen.“
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33

Dienstag, 17. Juli 2012, 16:52

Sind Glaubende „dumm“?

So titelt eine idea-Meldung vom gestrigen Tag, die sich auf den Menschenrechtsbeauftragten der Bundesregierung, Markus Löning (FDP) bezieht, der folgende Äußerung im Internet-Netzwerk Facebook eingebracht hat in der er auf Englisch erklärte: „Zu dumm, die Wissenschaft zu verstehen – versuch’s mit Religion.“

Der neue oberste katholische Glaubenshüter, Erzbischof Gerard Ludwig Müller, sprach sich daraufhin in einem Interview für Lönings Rücktritt aus: „Das ist ein Mann am falschen Platz.“ Auch die spätere Erklärung des Politikers, er habe die Toleranz von gläubigen Menschen prüfen wollen, wies der Präfekt der Glaubenskongregation zurück: „Ein Menschenrechtsbeauftragter verletzt die Menschenwürde gläubiger Menschen und will sein schreiendes Fehlverhalten damit rechtfertigen, dass er diejenigen, die er beleidigt, jetzt auch noch testen will. Welches Recht hat er denn eigentlich, andere Leute zu testen?“

Auch der Bischof der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, Markus Dröge (Berlin), warf Löning eine Abwertung religiösen Denkens vor. „Wer Glauben gegen Wissenschaft ausspielt, dem fehlt ein ganz wesentliches Maß an Bildung. Der hat von der Kulturgeschichte der Religionen nicht viel begriffen“, so schreibt Dröge in der Berliner Zeitung. Der Bischof bezog den Spruch Lönings auch auf sich selbst: „Ich bin also dumm.“ Vom Beauftragten für Menschenrechte der Bundesregierung hätte er eine andere Form der Auseinandersetzung erwartet.

Der FDP-Politiker hat seinen Eintrag inzwischen gelöscht.

Kommentar
Dass Löning seinen Eintrag inzwischen gelöscht hat, bessert seine Aussage nicht. Löning scheint sich nach einem bestimmten geistigen Vorbild zu halten, der in seinem Kampf-Buch geschrieben hatte nachdem er in allen Zivilberufen gescheitert war, „Und so beschloss ich Politiker zu werden.“

Und dieser Spruch gilt m. M. vor allem für jene Politiker, die sofort nach Schul- oder Studienabgang eine „Parteikarriere“ begannen ohne wirklich jemals eine andere Position oder Tätigkeit in Wirtschaft oder ähnlichem ausgeführt zu haben.
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34

Dienstag, 17. Juli 2012, 17:32

RE: Sind Glaubende „dumm“?

So titelt eine idea-Meldung vom gestrigen Tag, die sich auf den Menschenrechtsbeauftragten der Bundesregierung, Markus Löning (FDP) bezieht, der folgende Äußerung im Internet-Netzwerk Facebook eingebracht hat in der er auf Englisch erklärte: „Zu dumm, die Wissenschaft zu verstehen – versuch’s mit Religion.“

Der neue oberste katholische Glaubenshüter, Erzbischof Gerard Ludwig Müller, sprach sich daraufhin in einem Interview für Lönings Rücktritt aus: „Das ist ein Mann am falschen Platz.“ Auch die spätere Erklärung des Politikers, er habe die Toleranz von gläubigen Menschen prüfen wollen, wies der Präfekt der Glaubenskongregation zurück: „Ein Menschenrechtsbeauftragter verletzt die Menschenwürde gläubiger Menschen und will sein schreiendes Fehlverhalten damit rechtfertigen, dass er diejenigen, die er beleidigt, jetzt auch noch testen will. Welches Recht hat er denn eigentlich, andere Leute zu testen?“

Auch der Bischof der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, Markus Dröge (Berlin), warf Löning eine Abwertung religiösen Denkens vor. „Wer Glauben gegen Wissenschaft ausspielt, dem fehlt ein ganz wesentliches Maß an Bildung. Der hat von der Kulturgeschichte der Religionen nicht viel begriffen“, so schreibt Dröge in der Berliner Zeitung. Der Bischof bezog den Spruch Lönings auch auf sich selbst: „Ich bin also dumm.“ Vom Beauftragten für Menschenrechte der Bundesregierung hätte er eine andere Form der Auseinandersetzung erwartet.

Der FDP-Politiker hat seinen Eintrag inzwischen gelöscht.

Kommentar
Dass Löning seinen Eintrag inzwischen gelöscht hat, bessert seine Aussage nicht. Löning scheint sich nach einem bestimmten geistigen Vorbild zu halten, der in seinem Kampf-Buch geschrieben hatte nachdem er in allen Zivilberufen gescheitert war, „Und so beschloss ich Politiker zu werden.“

Und dieser Spruch gilt m. M. vor allem für jene Politiker, die sofort nach Schul- oder Studienabgang eine „Parteikarriere“ begannen ohne wirklich jemals eine andere Position oder Tätigkeit in Wirtschaft oder ähnlichem ausgeführt zu haben.


Den Lebenslauf dieses "Menschenrechtsbeauftragten" - wie kommt er eigentlich auf einen solchen Posten? - kennen wir nicht, daher können wir darüber nichts sagen, lieber Diaconus. Oder kennst Du ihn?
Aber zweierlei kann man ganz klar feststellen: Er scheint keine ausreichende Bildung zu haben, weder in Geschichte noch in Theologie und auch nicht in wissenschaftlichen Bereichen, und man merkt deutlich, dass er von seinem Aufgabenbereich keinen blassen Schimmer einer Ahnung hat, denn sonst würde er nicht hergehen und Leute, in diesem Fall "Glaubende", diskriminieren! Welch ein deutliches Zeichen für seine mangelhafte Eignung für diese Position! Oder hat man ihn nur auf diesen Posten gehievt, um ihm ein Karrieresprungbrett zu bieten? :thumbdown: :rolleyes: :thumbdown:
Obl.OSB

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diaconus

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35

Freitag, 3. August 2012, 16:59

Union verliert katholische Stammwähler

Am 1. 8. berichtete, dass die Union bei den katholischen Stammwähler bei den Landtagswahlen in Baden-Württemberg 2011 und Nordrhein-Westfalen 2012 überproportionale Einbußen zu verzeichnen gehabt hätte und zwar .„Im Südwesten mit einem Minus von acht Prozentpunkten, in NRW von sogar zehn“, so der Parteienforscher Franz Walter. Als Grund nannte Walter, dass sich nachgewachsene Bevölkerungsschichten aus der christdemokratischen Deutungswelt entfernt hätten.

Kommentar
Wie heißt es so schön: „Glaube keiner Statistik, die du nicht selber gefälscht hast!“ Ähnlich ist mit derartigen „Forschungen“, die auch, wie Meinungsumfragen, in der Regel entsprechcnd „geschönt“ werden.

Die Wahrheit dürfte eher sein, dass die CDU mit ihrer nichtchristlichen Politik für wirklich katholische Wähler nicht mehr wählbar ist. Ich würde diese Partei, wenn ich im CDU- Einzugsgebiet wohnen würde, auch nicht mehr wählen.
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36

Sonntag, 5. August 2012, 17:57

Kauder: Kirchen sollen einseitiger Förderung von Kinderkrippen widersprechen

Die idea-Nachrichtenagentur berichtet heute von der 117. Allianzkonferenz in Bad Blankenburg, bei der sich der Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Volker Kauder, gegen eine Verunglimpfung von Familien, die ihre kleinen Kinder zu Hause erziehen, ausgesprochen hat.

In seinem Vortrag kritisierte er, dass in der Öffentlichkeit hauptsächlich die Betreuung in Kindertagesstätten und –krippen als das einzig richtige Modell dargestellt wird und es sei nicht hinnehmbar, dass das geplante Betreuungsgeld für Frauen, die um ihrer Kinder willen auf die Ausübung eines Berufs verzichten, als Herdprämie verspottet werde. „Dagegen müssen wir uns wehren“, sagte Kauder. Seiner Ansicht nach sollte von den Kirchen mehr Widerspruch gegen eine einseitige Förderung von außerfamiliärer Erziehung kommen.

Kommentar
Die Botschaft des Fraktionsvorsitzenden hör ich wohl allein mir fehlt der Glaube wenn ich die Politik der CDU so betrachte, die eigentlich insgesamt gesehen den christlichen Vorstellungen widerspricht und dem Zeitgeist huldigt.
Preis den Herrn!

diaconus

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37

Freitag, 28. September 2012, 16:53

Deutschland eine „erbarmungslose, gottlose Gesellschaft“

Erst heute ist mir diese idea-Meldung vom 22. September 2012, also vom Samstag der vorigen Woche, aufgefallen, die den Untertitel trug: Ex-Ministerpräsident Münch: Wir schützen Kröten, aber nicht ungeborene Kinder

Nach Ansicht des ehemaligen Ministerpräsidenten von Sachsen-Anhalt, Prof. Werner Münch (Freiburg), der auf einer gemeinsamen Veranstaltung der Partei Bibeltreuer Christen (PBC) und der Partei für Arbeit, Umwelt und Familie – Christen für Deutschland (AUF) am 22. September in Berlin sprach, ist Deutschland eine „erbarmungslose, gottlose Gesellschaft“ geworden. Münch, ein Katholik, war 2009 aus der CDU ausgetreten, weil er – wie er sagte – die Abkehr der CDU vom „C“ nicht mitmachen wollte und übte scharfe Kritik an der Abtreibungspraxis. Die Zahl der täglich im Mutterleib getöteten Kinder entspreche der Schülerzahl von 14 Klassen: „Wir achten auf den Schutz von Nichtrauchern und Kröten, auf Umwelt- und Verbraucherschutz, kümmern uns aber nicht um den Schutz für menschliches Leben. Wir diskutieren Überalterung und Demographieprobleme und besonders zynisch die schwache Geburtenrate in unserem Land, aber wir schweigen oder ermuntern sogar zur Tötung von Kindern im Mutterleib, der für die Kinder zum gefährlichsten Ort dieser Welt geworden ist.“ Er kritisierte ferner die derzeit diskutierte rechtliche Gleichstellung homosexueller Partnerschaften mit der Ehe von Mann und Frau, einschließlich des Rechts auf Adoption von Kindern. In der Debatte sei außerdem eine zunehmende Entchristlichung von Abgeordneten zu beobachten und er nannte es „erschütternd“, dass sich Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU) und andere CDU-Abgeordnete für die steuerliche Gleichstellung der gleichgeschlechtlichen Partnerschaften ausgesprochen hätten.

Weiter stellte Münch fest, dass bei manchen Christen mangelnde Freude am Glauben zu beobachten sei . Die frohe Botschaft des Christentums begründe jedoch eine optimistische Lebenseinstellung. Es gelte zu beten, für die Wahrheit zu kämpfen, andere zu ermutigen und zu demonstrieren. So sollten Christen protestieren, wenn ihr Glaube in Theaterstücken, Ausstellungen oder Zeitungsartikeln verunglimpft werde. Münch: „Wir schweigen nicht in unserem Land, in dem inzwischen jede Kritik an Allah und am Koran verfolgt, aber die Beleidigung christlicher Symbole als Meinungsfreiheit gefeiert wird.“

Kommentar
Den Ausführungen Münch’s ist voll zuzustimmen. Die Schizophrenie, dass jede Kritik an allem was eine andere Religion betrifft, auch wenn diese den nachweislich tatsächlichen Fakten entspricht, geahndet wird, aber jede Beleidigung christlicher Symbole unter den Begriff der Meinungsfreiheit subsummiert wird, zeigt nur wie dekadent und dement in ihrer Pluralität die Gesellschaft geworden ist, auch wenn ihr diese als Freiheit verkauft wird.
Preis den Herrn!

Teresa

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Freitag, 28. September 2012, 22:03

Wie gerne würde ich Dir, @ Diaconus, und Prof. Münch widersprechen. Das geht jedoch nicht, denn es stimmt zu 100%, was Ihr sagt.
Auch ist die "Freiheit" nicht mehr das, was sie einmal war. Mit dem Verlust der Werte ist uns auch die eigentliche Freiheit abhanden gekommen!
Wahre Freiheit funktioniert nur, wenn sie nicht auf Kosten anderer in Anspruch genommen wird. Genau das passiert aber bei der "Pseudokunst", die kein Tabu mehr kennt, sondern nur noch auf Provokation aus ist. Ursache dafür scheint zu sein, daß die "Pseudokünstler" Aufmerksamkeit brauchen.
Nur so sind die provokanten Theatermacher, aber eben auch die Hersteller dieses schändlichen Videos aus Amerika, das den Islam verunglimpft, oder die nun in Frankreich auftauchenden schändlichen Karikaturen dessen, was den Muslimen heilig ist, zu erklären.
Und leider ist es tatsächlich so, daß die Christen in Deutschland maßlos in ihrem religiösen Gefühlen verletzt werden dürfen, ohne daß dagegen etwas unternommen wird, denn das Blasphemie-Gesetz greift nur, wenn der öffentliche Frieden gefährdet ist. Daher sollten wir Christen wohl endlich einmal anfangen, uns energischer zu Wort zu melden, wenn wieder einmal über das uns Heilige hergezogen wird!

Als Ersatz für die wahre Freiheit, die uns mit dem Verlust der Werte abhanden gekommen ist, wird der einzelne Bürger immer rigider kontrolliert. Eigenes Denken und Verantwortungsbewußtsein wird "Otto Normalverbraucher" nicht mehr zugetraut! :thumbdown:
Beispiele? Jede Menge! Bei den Ärzten und Therapeuten jeder Richtung angefangen, über das Pflegepersonal in den Krankenhäusern (aber auch das ambulante Pflegepersonal ist betroffen) bis hin zu allen möglichen Berufen: alles muß dokumentiert werden, ist strengstens geregelt. Die rigiden Vorschriften müssen eingehalten werden, Ärzte und Therapeuten (Logopäden, Gymnastik usw.) müssen - egal ob sinnvoll oder nicht - Punkte sammeln, indem sie an Fortbildungen teilnehmen, deren Zahl in bestimmten Zeiträumen genau vorgeschrieben ist. Wer die erforderliche Punktzahl nicht erreicht, wird von den Krankenkassen abgestraft, indem es Honorarkürzungen gibt.
In anderen Berufen (z.Bsp. im Bereich Finanzen) müssen immer wieder neue Zulassungen beantragt werden, die natürlich immer Geld kosten. Und wer die Voraussetzungen, die plötzlich vorgeschrieben sind, nicht erfüllt, darf, auch wenn er schon 20, 30 Jahre im Beruf ist, wieder in die Ausbildung gehen und Prüfungen ablegen, natürlich gegen entsprechende Kosten. Das soll angeblich die Verbraucher schützen. Auch in diesen Berufen gibt es inzwischen umfangreiche Aufzeichnungs- bzw. Dokumentationspflichten.
Wieso erinnert mich das alles nur so sehr an die ehemalige DDR? ?(
Obl.OSB

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39

Freitag, 19. Oktober 2012, 17:49

Lebensschutz soll wahlentscheidend sein

Die amerikanischen Bischöfe geben den Bürgern Prüfsteine für die Präsidentschaftswahl in einer eindeutigen Reihenfolge.
So ein lesenswerter Artikel in der heutigen Tagespost von Alexander Riebel zur amerikanischen Präsidentenwahl. Die US-Bischöfe weisen auf die Kriterien hin, die bei den Kandidaten von den Katholiken zu berücksichtigen wären um einen Wahlentscheid zu treffen. Interessant der letzte Satz des Artikels, der lautet: „In einem Jahr wird in Deutschland eine neue Regierung gewählt. Vielleicht bekommen die deutschen Wähler ebenfalls katholische Wahlprüfsteine. Das amerikanische Papier jedenfalls ist in jeder Hinsicht vorbildlich.“

Der Link zu diesem Artikel
http://www.die-tagespost.de/Lebensschutz…n;art456,138180

Kommentar
Ich will nur den letzten Satz des Artikels kommentieren: „Wer glaubt, dass die deutschen katholischen Bischöfe, vielleicht einzelne Ausnahmen, so deutlich sprechen werden, wird sich gewaltig täuschen denn ihnen ist ihr positives Medienecho in der zeitgeistigen Öffentlichkeit wichtiger als wirklich christliche Positionen ohne Wenn und Aber zu vertreten.“
Preis den Herrn!

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40

Donnerstag, 15. November 2012, 18:32

Kommentar: Christen politisch unerwünscht?

Ebenfalls in der gestrigen Tagespost ist dieser Kommentar von Stephan Baier, der einen Vergleich sieht zwischen dem des 2004 gescheiterten Italiener Rocco Buttiglione als designierter EU-Justizkommissar am Europäischen Parlament mit dem derzeitig designierten Kommissar Tonio Borg, dem eine Sicht von Abtreibung, Ehescheidung und Homosexualität vorgeworfen wird, die mit freiem Auge als christlich identifizierbar ist.

Der Link zu diesen lesenswerten Kommentar
http://www.die-tagespost.de/Kommentar-Ch…t;art456,138754

Kommentar
Wenn der Kommentator Stephan Baier in seinem Kommentar meint, dass nur eine kleine aggressive Lobby meint, dass die christlichen Werte mit den „Werten Europas“ unvereinbar seien, so spielt er das Faktum sehr herunter, Denn diese Lobby hat seit Jahrzehnten still und leise viele Institutionen, Medien und die Politik unterwandert und fühlt sich jetzt stark genug gegen die abendländisch-christliche Kultur und Gesellschaft aufzutreten und „outet“ sich immer mehr. Diese gar nicht so kleine Lobby ist eindeutig der atheistischen-marxistischen-kommunistischen Seite zuzurechnen, Nachdem ich in jungen Jahren hauptamtlich als Referent auf dieser linken Seite war und die Parteischule besuchte, wurde uns schon damals empfohlen Positionen anzustreben, die „strategisch“ wichtig sind. Schon Cicero hat in seinem Buch über die Gesetze festgestellt, dass ein Staat, der das göttliche Recht nicht einhält und dagegen Gesetze beschließt, auch wenn dies mit Mehrheit geschieht, ein „Tyrannenstaat“ ist. Und genau auf diesem Weg befindet sich die EU, die sich immer mehr unter dem Titel der „Menschenrechte“ zum Tyrannenstaat entwickelt so wie es seinerzeit die „sozialistischen Staaten“ waren. Menschenrechte, die gegen das göttliche Recht bzw. gegen das Naturrecht stehen, sind in Wirklichkeit gegen das Wohl des Menschen gerichtet und entstammen in Wirklichkeit dem Egoismus und der geistigen Fehlleitung der „Erschaffer“.
Preis den Herrn!