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Evangelisch-Lutherisch

Antworten im Thema: 258 » Der letzte Beitrag (3. August 2016, 19:56) ist von diaconus.

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Mittwoch, 11. April 2012, 17:39

RE: Lutheraner auf dem Weg nach Rom

Unter diesem Titel ist heute ein Artikel von Hinrich E. Bues in der Tagespost in dem auch Material von Kathnews und idea verwendet wurde.

In diesem Artikel wird berichtet, dass hochkirchliche Bruderschaften noch vor dem großen Reformationsjubiläum 2017 die volle Gemeinschaft mit dem Stuhl Petri anstreben. Dazu hat kürzlich eine Gruppe von 25 Repräsentanten aus Deutschland, Skandinavien und dem Baltikum mit Vertretern des römischen Einheitssekretariats und der Glaubenskongregation Vorgespräche geführt, die beiderseits als konstruktiv und positiv beschrieben wurden. Damit hatte im weltweiten Luthertum niemand gerechnet denn eine „Rückkehrökumene“ war bisher vollkommen ausgeschlossen worden. .

Wie ein hoher lutherischer Repräsentant gegenüber dem katholischen Nachrichtenportal „kathnews“ bestätigt würde die „Einheit mit der Kirche“ tatsächlich gesucht, so die Tagespost. Man forsche derzeit man nach einer kirchenrechtlichen Möglichkeit, die es erlaube, die kirchliche Einheit zwischen der katholischen und den betreffenden evangelischen Gemeinschaften „schnellstmöglich und unbürokratisch“ zu vollziehen. So könne man sich das anglikanische Modell mit der Bildung von Personalordinariaten gut vorstellen, bestätigte der protestantische Theologe.

Wie der protestantische Theologe erklärte, wollen die Bruderschaften das Jubiläumsjahr 2017 nicht in erster Linie mit dem Reformationsjubiläum, sondern vielmehr mit dem einhundertsten Jahrestag der Marienerscheinung von Fatima verbinden, denn die Gottesmutter und Jungfrau Maria genießt bei den hochkirchlichen Bruderschaften eine ähnlich hohe Verehrung wie bei katholischen oder orthodoxen Gläubigen. In den bisherigen ökumenischen Gesprächen galt die Verehrung Mariens stets als „Stolperstein“. Aus dem Blickwinkel der Bruderschaften stellt sich aber die Marienverehrung eher als Brücke denn als kirchentrennendes Hindernis dar.

Die 25 lutherischen Repräsentanten waren vom römischen Einheitssekretariat offiziell eingeladen und im Gästehaus des Vatikans „Santa Marta“ untergebracht worden. Es wurden intensive Gespräche mit hochrangigen Vertretern des vatikanischen Einheitssekretariats und der Glaubenskongregation geführt und dabei zeigten sich die evangelischen Besucher beeindruckt über den kollegialen Arbeitsstil der Kardinäle im ehemaligen „Heiligen Offizium“ und bedauerten, dass es im Protestantismus seit der Reformation kein ähnliches Gremium gäbe, das in strittigen Glaubensfragen vermittelnd oder entscheidend eingreifen könnte, um damit die für den Protestantismus typischen ständigen neuen Spaltungen zu verhindern.

Wie der an den Gesprächen beteiligte lutherische Pastor Ulrich Rüß gegenüber dieser Zeitung erklärte, versuchte sich die katholische Seite zunächst ein Bild vom Hintergrund der beteiligten Bruderschaften zu verschaffen und dabei sei eine grundsätzliche Offenheit für das geäußerte Anliegen zu beobachten gewesen. Besonders interessiert seien die katholischen Gesprächspartner an der von Rüß vertretenen zahlenmäßig größten Gruppe der Gemeinschaften gewesen. Pastor Rüß ist der Präsident der Internationalen Konferenz Bekennender Gemeinschaften (IKBG). Rüß äußerte sich ebenso wie sein Vorgänger, der Ehrenpräsident der IKGB, Professor Peter Beyerhaus, darüber erfreut, dass die „Bekenntnis-Ökumene“ weiter vorankomme.

Kommentar
Erfreuliche Gespräche, die, wenn sie sicher auch noch eine längere Zeit erfordern, hoffentlich zu einer Einigung führen. Denn die Bekennenden Gemeinschaften, zu denen auch Dietrich Bonhoeffer gehörte bzw. auch deren Mitbegründer gewesen ist, stehen fest im Glauben an der Schrift.


Das ist ein Bericht, über den ich mich sehr freue! Endlich passiert auch einmal etwas Positives!!! :c011: :c014: :c011:
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Donnerstag, 12. April 2012, 18:31

Lutheraner auf dem Weg nach Rom

Heute ist der von mir gestern zitierte Artikel der Tagespost im allgemein zugänglichen Teil enthalten, sodass er "verlinkt" werden kann.
Der Link dazu
http://www.die-tagespost.de/Lutheraner-a…m;art456,133275
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Mittwoch, 18. April 2012, 11:42

RE: Lutheraner auf dem Weg nach Rom

Heute ist der von mir gestern zitierte Artikel der Tagespost im allgemein zugänglichen Teil enthalten, sodass er "verlinkt" werden kann.
Der Link dazu
http://www.die-tagespost.de/Lutheraner-a…m;art456,133275

In der Zeitungsausgabe der Tagespost ist ein Leserbrief abgedruckt, in dem Pastor Rüß als Präsident der Internationalen Konferenz Bekennender Gemeinschaften (IKBG), schreibt, dass sich das Verhältnis der „Bekennenden Kirche“ zur RKK hinsichtlich des Primates des Papstes und anderer theologischer Fragen nicht geändert hätte. Den Wunsch nach voller Gemeinschaft hätten nur die hochkirchlichen Bruderschaften.

Kommentar
Also wenn man die Äußerungen von Pastor Rüß im Artikel betrachte, klingt dies wohl etwas anders. Vor allem warum war er dann an den Gesprächen mit dem Vatikan beteiligt? Dies schaut eher aus, dass er jetzt „Fracksausen“ bekommen hat und einen Rückzieher macht. Möglicherweise haben ihm andere aus der IKBG die „Rute“ ins Fenster gestellt. Es ist halt immer so wenn man zwei Herren dienen will – da stellt sich dann oft die Frage „Wer bin ich jetzt“ – ich oder ich.
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Mittwoch, 18. April 2012, 13:54

RE: RE: Lutheraner auf dem Weg nach Rom

Heute ist der von mir gestern zitierte Artikel der Tagespost im allgemein zugänglichen Teil enthalten, sodass er "verlinkt" werden kann.
Der Link dazu
http://www.die-tagespost.de/Lutheraner-a…m;art456,133275

In der Zeitungsausgabe der Tagespost ist ein Leserbrief abgedruckt, in dem Pastor Rüß als Präsident der Internationalen Konferenz Bekennender Gemeinschaften (IKBG), schreibt, dass sich das Verhältnis der „Bekennenden Kirche“ zur RKK hinsichtlich des Primates des Papstes und anderer theologischer Fragen nicht geändert hätte. Den Wunsch nach voller Gemeinschaft hätten nur die hochkirchlichen Bruderschaften.

Kommentar
Also wenn man die Äußerungen von Pastor Rüß im Artikel betrachte, klingt dies wohl etwas anders. Vor allem warum war er dann an den Gesprächen mit dem Vatikan beteiligt? Dies schaut eher aus, dass er jetzt „Fracksausen“ bekommen hat und einen Rückzieher macht. Möglicherweise haben ihm andere aus der IKBG die „Rute“ ins Fenster gestellt. Es ist halt immer so wenn man zwei Herren dienen will – da stellt sich dann oft die Frage „Wer bin ich jetzt“ – ich oder ich.


Ja, ich war auch sehr erstaunt über den Leserbrief, den Pastor Rüß als Präsident der 'Internationalen Konferenz Bekennender Gemeinschaften' (IKBG) unterzeichnet hat. Ich vermute auch, dass er auf Grund von Ermahnungen "Fracksausen" bekommen hat. Finde das sehr, sehr schade!

Aber trösten wir uns, die hochkirchlichen Bruderschaften, die uns Katholiken sehr nahe stehen, wie ich aus eigener Erfahrung weiß, haben keinen Rückzieher gemacht und sind offensichtlich ernsthaft an den Gesprächen mit Rom interessiert. Eine Gruppierung muß ja den Anfang machen. Wer weiß, vielleicht folgen im Laufe der Jahre noch andere?
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Mittwoch, 25. April 2012, 16:36

„Wir wollen keine Spaltung feiern“

Unter diesem Titel bringt die Tagespost vom Montag, dn 23, 4., in einem Artikel von Michael Evers ein Interview mit Margot Käßmann zum Reformationsjubiläum 2017. Es werden aus dem Interview nur jene Passagen herausgenommen, die für die Hl. Mutter Kirche wesentlich sind.

Margot Käßmann ist die Botschafterin für das Reformationsjubiläum. Dazu sagte sie u. a. : „Es geht um eine Bewegung, die von Glaubensüberzeugungen her gesellschaftliche und kirchliche Reformen in Gang gesetzt hat, die sich bis heute in Form von Freiheit, Menschenrechten und Demokratie zeigen.“ Und „Die Punkte, bei denen Luther mit seiner eigenen Kirche gehadert hat, sind geblieben: Kirchenverständnis, Ablass, Papsttum, Amtsverständnis, Priestertum aller Getauften, und natürlich die Differenzen im Sakramentsverständnis. Das können wir nicht überspringen. …. Zum einen ist zwar klar, aus einer Kirche sind zwei geworden. Dabei sind die Kirchen der Reformation nicht eine neue, das ist uns Evangelischen wichtig, sondern gleichermaßen wie die römisch-katholische Teil der einen Kirche, die sich vor 500 Jahren in zwei verschiedene Wege aufgespalten hat.

Kommentar
Was wird denn sonst gefeiert als die Spaltung? Welche Bewegung und Reformen wurden in Gang gesetzt: Die Bibel, von der groß behauptet wird, dass sie allein gilt „sola scriptura“, gilt längst nicht mehr in den meisten landeskirchlichen protestantischen Denominationen, denn die wurden längst durch demokratische (Synodal-)Abstimmungen außer Kraft gesetzt sonst gebe es nicht Zustimmung zu Abtreibungen, Homo-Ehe-Segnungen, Homo-Paare in evangelische Pfarrhäuser usw., alles was gegen den Text der göttlichen Offenbarung (Bibel) ist. Wenn es auch den Evangelischen wichtig ist, eine Kirche zu sein wie die römisch-katholische, so ist dies eine Anmaßung und zusätzlich eine weitere Bibelfälschung, denn wo ist in der evangelischen Denomination der Nachfolger des Petrus auf den Jesus seine Kirche gegründet hat, wo die apostolische Sukzession, fehlende Sakramente wie zBspl. Weihesakrament, Krankensalbung etc. Das wurde von einem unzufriedenen und gegen Gott ungehorsamen Menschen aufgebaut, der seine Ordensgelübde gebrochen und geheiratet hat, der aber nur eine Gemeinde wollte, die dem Landesherrn unterstellt war und keine „Kirche“ gründete. Erst nach der Abschaffung der Landesherrn wurden „Bischöfe“ (also Laien-Oberprediger) demokratisch installiert. Kein Wunder also, dass er nach einem gnädigen Gott gesucht hat. Selbst die orthodoxen Kirchen können auf die apostolische Sukzession verweisen, da sie von verschiedenen Aposteln gegründet worden sind.
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Mittwoch, 25. April 2012, 17:02

Die von Frau Käßmann aufgezählten Unterschiede zwischen der ev.-luth.und der röm.-kath. Kirche scheinen einbetoniert zu sein. Für mich hören sich die Aussagen von Frau Käßmann so an, als ob es keine Gespräche, keine Bemühungen um Ökumene gegeben habe. Ich kann leider auch nicht erkennen, dass die Lutheraner sich auch nur für einige Zentimeter auf die röm.-kath. Kirche zu bewegt hätten.

Dieses Wort, dass sie nicht die Spaltung feiern möchte, scheint sie nur aus diplomatischen Gründen zu sagen. Würde sie es jedoch wirklich so meinen, würde sie nicht so statisch auf ihren zu Beton gewordenen Grundsätzen beharren!

Die Betonung, dass die Punkte, bei denen Luther mit seiner Kirche gehadert habe, geblieben seien, zeigt mir die Intention von Frau Käßmann überdeutlich. Schade! :(
So muß ich Dir, @ Diaconus, leider Recht geben, wünschte aber, dass es anders wäre...
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Mittwoch, 25. April 2012, 17:10

„Wir können nicht eine Sünde feiern“

So äußerte sich Kurienkardinal Kurt Koch lt. der heutigen Tagespost zum 500. Jahrestag der Reformation 2017 und „Reformation ist kein Grund für ein Jubiläum“. Er plädiere daher dafür, nicht von einem „Jubiläum“, sondern von einem „Reformationsgedenken“ zu sprechen, sagte der Schweizer Kurienkardinal am Dienstag in Wien: „Denn wir können nicht eine Sünde feiern.“

Koch äußerte sich am Rande eines Expertentreffens zum 50. Jahrestag der Eröffnung des Zweiten Vatikanischen Konzils (1962–1965).
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Mittwoch, 25. April 2012, 17:23

RE: „Wir können nicht eine Sünde feiern“

So äußerte sich Kurienkardinal Kurt Koch lt. der heutigen Tagespost zum 500. Jahrestag der Reformation 2017 und „Reformation ist kein Grund für ein Jubiläum“. Er plädiere daher dafür, nicht von einem „Jubiläum“, sondern von einem „Reformationsgedenken“ zu sprechen, sagte der Schweizer Kurienkardinal am Dienstag in Wien: „Denn wir können nicht eine Sünde feiern.“

Koch äußerte sich am Rande eines Expertentreffens zum 50. Jahrestag der Eröffnung des Zweiten Vatikanischen Konzils (1962–1965).


Dem kann man nur voll zustimmen! :c014:
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Sonntag, 29. April 2012, 16:25

Alt-Bischöfin Jepsen: Schwule Pastoren können Vorbilder für Jugendliche sein

Seit Freitag, den 29. 4., habe ich überlegt ob ich diese Meldung der Nachrichtenagentur idea ins Forum stelle n soll oder nicht. Aber zu diesem überdeutlichen unchristlichen Bruch der Offenbarung kann ich nicht schweigen.

Nun die Meldung. Die evangelische Kirche soll sich deutlicher für die gesellschaftliche Anerkennung von homosexuellen Beziehungen engagieren; so forderte die ehemalige nordelbische Bischöfin Maria Jepsen (Hamburg) am 27. April bei einer „Anhörung“ des Instituts für Antidiskriminierungs- und Diversityfragen der Evangelischen Hochschule Ludwigsburg, denn ihrer Ansicht nach soll die Kirche vor allem solchen Homosexuellen helfen, die in einer Partnerschaft leben wollen und für die Treue, Verlässlichkeit und Liebe wichtig sind. Außerdem gebe es in vielen Gemeinden schwule Pastoren, ohne dass dies jemanden störe und diese können Frau Jepsen zufolge homosexuelle Pastoren gute Vorbilder für Jugendliche sein, wenn sie ihr Leben verantwortlich führen und vorleben. Ihnen biete die Hamburger Kirche Segnungsgottesdienste an.

Der Vorsitzende des Lesben- und Schwulenverbands Deutschland, Manfred Bruns (Stuttgart) äußerte Kritik an der evangelischen Kirche, denn viele Vertreter der evangelischen Amtskirche würden nur vordergründig Verständnis äußern, aber wenig Unterstützung bieten. Und „besonders schlimm“ seien Katholiken und Evangelikale, die mit dem göttlichen Gericht drohten. Interessant auch dass Bruns nach eigenen Angaben seit über 50 Jahren verheiratet ist und heute sei er zusätzlich auch noch mit einem Mann liiert. Aber das sei für seine Frau, seine Kinder und Enkel kein Problem.

Zwei hochrangige Mitglieder der württembergischen Landeskirche, die zur Tagung eingeladen waren, Oberkirchenrat Wolfgang Traub (Stuttgart) und Dekan Volker Teich (Schorndorf) sagten ihre Teilnahme jedoch kurzfristig ab, weil sie – wie Teich auf Anfrage von idea erläuterte – die Vorbereitung für „völlig unprofessionell“ hielten., den se hätten im Rahmen einer Podiumsdiskussion kirchliche Positionen erläutern sollen. Aber diese wurden im Einladungsprospekt als „defensiv“ charakterisiert, während die Forderungen von Homosexuellen unterstützt wurden. Außerdem sah das Programm ferner vor, dass Frau Jepsen den Hauptvortrag hielt und dass in Arbeitsgruppen über Voraussetzungen für die Gleichstellung von homosexuellen Beziehungen mit der Ehe beraten wird.

Kommentar
Ein neuerlicher Beweis, dass die EKD und ihre Zweigorganisationen längst nicht mehr als christlich betrachtet werden können. Denn wer einerseits groß „sola scriptura“ behauptet und andererseits die die biblischen Grundlagen ((Lev 18,22, Lev. 22.13, Röm 1,27, 1 Kor 6,9) ad absurdum führt, steht damit eindeutig nicht mehr im christlichen Bereich. Und wieso können schwule Pastoren für Jugendliche Vorbilder sein? Es gibt genug seriöse wissenschaftliche Studien, dass gerade Homos Jugendliche dazu verführt haben und dass gerade aus diesen Kreisen immer wieder Pädophilie erfolgt wie ein in letzter Zeit veröffentlichter Bericht zeigte. Die Dekadenz der EKD hat begonnen als sie die Worte ihres Konfessionsgründers Martin Luther „Ich verbiete, dass Frauen predigen“, gemäß 1 Kor 14,34, in den Rauchfang geschrieben haben.

Also eines wäre für mich klar wenn ich Atheist wäre und Christ werden wollte, dann würde ich in diesem Fall sicher nie bei der EKD eintreten sondern eher noch evangelikal oder römisch-katholisch werden, denn die halten noch die christliche Offenbarung (Bibel) hoch und vergewaltigen sie nicht.
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Sonntag, 29. April 2012, 18:55

Leider muß ich Dir Recht geben, @ Diaconus! - So langsam warte ich darauf, dass in der EKD das große Aufräumen beginnt und die dekadenten Kräfte entmachtet werden! Denn dekadent sind diese Forderungen und Vorstellungen allemal! Seit wann kann man so unnatürliche Verbindungen wie gleichgeschlechtliche Partnerschaften der Ehe gleichstellen? GOTT hat Mann und Frau geschaffen, die Familie ist die natürliche Lebensform. Unter Familie verstehe ich ganz altmodisch: Vater, Mutter, Kind bzw. Kinder.

Wodurch Homosexualität auch immer verursacht wird, Vorbilder für Kinder und Jugendliche können dauerhaft in Sünde lebende Menschen auf keinen Fall sein! Das ist, auf Deutsch gesagt: Quatsch! Wann werden die zeitgeistigen Leute in der EKD zur Ordnung gerufen? Oder müssen wir bis zum St. Nimmerleinstag warten?

Fragen wir doch einmal ganz anders: Hat Christus sich dem Zeitgeist gebeugt? Dass er es nicht getan hat, zeigt eine ganze Reihe von Berichten im NT! Beispiele? Tempelreinigung. Die Ermahnung der Ehebrecherin: Gehe und sündige nicht mehr. Usw. usf.
Wir wissen aus der Bibel auch, dass Christus die Sünder liebte, aber nicht die Sünden. Daraus kann man jedoch nicht den Schluß ziehen, dass ein Leben in fortdauernder Sünde von Christus geduldet werden würde. - Es gibt allerdings auch vorbildlich lebende Homosexuelle: das sind diejenigen, die diese Eigenart nicht ausleben. Die auf diesem Gebiet also keine Sünder sind, allerdings so wie der Rest der Menschheit auch, mich natürlich eingeschlossen, jeden Tag immer wieder (unfreiwillig) sündigen und daher immer wieder neu umkehren müssen. Die Vollkommenheit werden wir alle erst im Himmel erreichen...

Und noch ein Gesichtspunkt ist nicht zu unterschätzen: Mit diesem Gebaren entfernt sich die EKD immer mehr von den Katholiken. Wie soll denn eine ehrliche Ökumene dann noch gelingen können? ?(
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Sonntag, 29. April 2012, 19:47

@ Teresa

Zitat

Und noch ein Gesichtspunkt ist nicht zu unterschätzen: Mit diesem Gebaren entfernt sich die EKD immer mehr von den Katholiken. Wie soll denn eine ehrliche Ökumene dann noch gelingen können?

Zur Ökumene musst du berücksichtigen, dass genau diese zeitgeistigen Kräfte in der EKD der Meinung sind, dass sich alle ihrer Meinung anschließen müssen und nicht anderes als Ökumene zu betrachten ist. Dass auch die Orthodoxen bereits verschiedene Gesprächsrunden stillgelegt haben sei nur am Rande erwähnt. Aber auch dies hat keine Einsicht bewirkt.
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Sonntag, 29. April 2012, 20:07

@ Teresa

Zitat

Und noch ein Gesichtspunkt ist nicht zu unterschätzen: Mit diesem Gebaren entfernt sich die EKD immer mehr von den Katholiken. Wie soll denn eine ehrliche Ökumene dann noch gelingen können?

Zur Ökumene musst du berücksichtigen, dass genau diese zeitgeistigen Kräfte in der EKD der Meinung sind, dass sich alle ihrer Meinung anschließen müssen und nicht anderes als Ökumene zu betrachten ist. Dass auch die Orthodoxen bereits verschiedene Gesprächsrunden stillgelegt haben sei nur am Rande erwähnt. Aber auch dies hat keine Einsicht bewirkt.


Dabei hätte es spätestens nach Einstellung der Gespräche von orthodoxer Seite ein Erwachen auf evangelischer Seite geben müssen. Es hätte ein selbstkritisches Nachdenken einsetzen müssen.

Ökumene kann nur gelingen, wenn man sich in aller Wahrheit und Aufrichtigkeit auf allen Seiten wirklich bemüht. Das, was an der Basis sozusagen als Ölumene läuft, die jedoch auf Ignoranz bzw. nicht zur Kentnisnahme von Fakten beruht, ist reine Augenwischerei! Gemeinsame Veranstaltungen zum Aschermittwoch oder (ganz schlimm!) Kanzeltausch und (noch schlimmer) unter Missachtung der Lehre der katholischen Kirche Teilnahme von Evangelischen an der Heiligen Kommunion und Einladung der Katholiken zum evangelischen Abendmahl, haben in meinen Augen nichts mit Ökumene zu tun, sondern beruhen auf Lügen!

Aber zurück zum Thema, denn dies ist ja nicht der Ökumene-Thread ;) ...
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Sonntag, 13. Mai 2012, 16:05

Schamanin referiert in Evangelischer Akademie

So lautet eine Meldung der Nachrichtenagentur idea vom heutigen Tag, in der berichtet wird, dass der Schamanismus als „Urreligion der Menschheit“ im Mittelpunkt eines Seminars steht, das vom 11. bis 13. Mai in der Evangelischen Akademie der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck in Hofgeismar (Nordhessen) stattfindet.

Genau zur Gottesdienstzeit am Sonntag hat die Akademie einen Lehrgang mit dem Titel „Götter – Geister – Menschen, Schamanische Praktiken für den Alltag“ angesetzt, wobei als Referentin die Deutsche Andrea Kalff (Haiku/Hawaii) fungiert, die 2006 in Südkorea als erste Nicht-Koreanerin zur Schamanin geweiht worden war. Wie diese im Internet schreibt, war ihr katholischer Glauben nach dem Tod ihres Bruders und einer Krebsdiagnose bei ihr selbst ins Wanken geraten. Es habe sich ihr eine neue spirituelle Welt nach der Teilnahme an einem Schamanenkongress in Österreich erschlossen. Seit ihrem Initiationsritual sagt sie von sich: „Ich bin ein Werkzeug der Geister.“ Sie reise durch die Welt, „um Menschen in schwierigen Lebenssituationen, psychischen wie physischen Krankheiten zu helfen und zu unterstützen“.

Die Studienleiterin der Akademie, Heike Radeck, sagte der Evangelischen Nachrichtenagentur idea auf Anfrage, das Seminar sei Teil einer Reihe „Innenansichten der Religionen“, die sich mit Islam, Judentum, Buddhismus, Hinduismus und Christentum befasse. Es gehe nicht um den klassischen interreligiösen Dialog, sondern um die Erfahrung: „Wie schmeckt eine Religion?“ Den Vorwurf, dass das Seminar Werbung für eine nichtchristliche Religion betreibe, wies Radeck zurück. Von früheren Begegnungen mit dem Schamanismus wisse sie, dass die Teilnehmer positive Impulse für ihren christlichen Glauben mitnehmen könnten: „Der wird mehr sexy.“ Die Pressestelle der kurhessen-waldeckischen Kirche lehnte eine Kommentierung der Veranstaltungsreihe ab. Welche Angebote eine evangelische Akademie mache, liege allein in ihrem Ermessen, hieß es.

Kommentar
„Ich bin ein Werkzeug der Geister.“ – ‚Welcher Geister? Diese Aussage verrät alles. Sicher nicht des Geistes Gottes, des Heiligen Geistes, der nur eine göttliche Person ist - also können es nur die Dämonen, also Werkzeuge des Teufels sein, die Jesus ausgetrieben hat, wie im Neuen Testament mehrmals berichtet wird. Und die Studienleiterin, Radeck, die erklärt, dass die Teilnehmer positive Impulse für ihren christlichen Glauben mitnehmen und mit den Worten „Der wird mehr sexy“ zitiert wird, ist wohl ein Werkzeug des Bösen denn wie sonst kann ein wirklich gläubiger Christ, der fest an die Offenbarung und Jesus als Gottessohn glaubt, so eine gegen Jesus gerichtete Aussage machen.

Leider wird auch in katholischen Bildungshäusern derartiger Unsinn, wie Zen.Seminare usw., für die Allgemeinheit angeboten. Und genau diese „christlichen“ Bildungseinrichtungen inkl. der modernistischen Theologen sind die Urheber des Glaubensverlustes, der die christlichen Kirchen heimgesucht hat. Anders wäre eine vergleichende Fachtagung für Theologen zu betrachten, die sich mit solchen Themen beschäftigt um Argumente sowie Missionsgrundlagen gegen diese „Religionen“ zu erarbeiten. Ich selbst habe den Qu-ran, aus Laotse und Konfuzius sowie die Baghavadgita (Hinduismus) gelesen um mir einerseits einen Überblick zu verschaffen und andererseits in Diskussionen Argumente zu haben.
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74

Samstag, 19. Mai 2012, 19:32

EKD-Landesbischof Fischer kritisiert katholische Kirche

So eine heutige Meldung der Nachrichtenagentur idea, in der der badische Landesbischof Ulrich Fischer (Karlsruhe) der katholischen Kirche vorwirft, beim Umgang mit Frauen gegen die Bibel zu verstoßen, indem er laut einem Bericht der Deutschen Presseagentur (dpa) sagte: „Eine Kirche, die für sich in Anspruch nimmt, sich in Lehre und Ordnung an den biblischen Texten zu orientieren, kann jedenfalls nicht auf Dauer Frauen von allen Ämtern der Kirche ausschließen“.

Er verwies darauf, dass Jesus sich Männern und Frauen ohne jeden Unterschied zugewandt habe. Doch dann seien die Frauen durch ein männliches Dominanzstreben nach und nach zurückgedrängt worden. Und im zentralen ökumenischen Gottesdienst des Katholikentages rief Fischer zu mehr Miteinander in der Ökumene auf: „Wir wissen, dass es so nicht weitergehen kann, und wir oft nur ein Nebeneinander haben.“ Es fehle oft der Mut, eingefahrene Wege zu verlassen. Doch in der Ökumene dürfe es nicht um die Wahrung des eigenen Besitzstandes gehen. Wie Fischer weiter sagte, sei ihm keine Gestalt der Bibel so nahe wie Petrus. Ohne dessen eindrucksvollen Glauben gäbe es keine Kirchen.

Kommentar
Ein neuer Beweis, dass die lutherischen Landeskirchen der EKD sich längst von der Offenbarung entfernt haben und ihre eigene „Suppe“ kochen-. Selbst SELK, Pietisten sehen dies anders und treten immer wieder dagegen auf.

Herr Ulrich Fischer, nicht geweihter Ordinierter, wissen Sie nicht, dass ihr Konfessionsgründer erklärt hat. „Ich verbiete, dass Frauen predigen.“ Und wo hat Jesus Frauen zu Aposteln bzw. in ein Amt berufen. Die Zuwendung Jesus zu Männern und Frauen war seelsorglich bedingt, nicht mehr. aber ER hat nie Frauen in den engeren Kreis seiner Jünger, den Aposteln, berufen oder sie zu besonderen Anlässen, wie zBspl. zur Verklärung,, Fußwaschung, Abendmahl usw., mitgenommen, Daher kommt Ihre Aussage, dass eine Männerdominanz die Frauen zurückgedrängt habe, faktisch einer Lüge gleich. Und wenn Sie der Meinung sind in der Ökumene darf es nicht auf den Besitzstand ankommen, so meinen Sie wohl, dass die wahre Kirche Christi, die Heilige römische katholische Kirche, die evangelische Theologie annehmen soll, denn die Evangelischen weichen keinen Schritt von ihrem Besitzstand ab wie ich es aus der Ökumene kenne. Nur die Katholische Kirche wurde von Jesus unmittelbar gegründet und nicht von einem abgefallenen Mönch, der nur durch die Hilfe der Landesfürsten, also der weltlichen Macht, Erfolg hatte. Aber so viel geschichtliche Selbsterkenntnis kann von den Laien-Theologen der EKD wohl nicht erwartet werden, Und dass auf einem „Katholikentag“, wo der katholische Glaube und nichts anderes im Mittelpunkt stehen sollte, ein zentraler ökumenischer Gottesdienst gefeiert wird, zeigt, dass die Organisatoren dieses „Events“ nicht mehr wirklich zur wahren Kirche stehen und besser zur Ihrer Denomination konvertieren sollten,
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Sonntag, 20. Mai 2012, 17:45

Beckstein: Katholische Kirche mit sich selbst beschäftigt

Der Vizepräses der EKD-Synode, Ministerpräsident a.D. Günther Beckstein: Versöhnung mit Piusbrüdern wichtiger als Ökumene mit Protestanten?
So eine gestrige Meldung der Nachrichtenagentur idea, die dabei auf ein Interview Becksteins mit der Online-Ausgabe des Straubinger Tagblattes zurückgreift. Wörtlich sagte er: „Ich sehe auch nicht ganz ein, warum die Versöhnung mit den Piusbrüdern eine größere Bedeutung hat als die Ökumene mit den Protestanten. Diesen Eindruck habe ich manchmal.“

Kommentar
Wieder ein abgehalfteter Politiker, der sich in einer Glaubensgemeinschaft (Denomination) breit macht und politische Aussagen tätigt über eine Angelegenheit, die seinen geistigen Horizont bei weitem überschreitet. Ähnliches ist ja auch von den Politiker-ZDK-Mitgliedern, dem Zerstörkomitee der Hl. Mutter Kirche, auch bekannt. Dass die Versöhnung mit den Piusbrüdern wichtiger ist, die in derselben Tradition stehen als die Ökumene mit den zeitgeistigen Protestanten, die sich immer mehr von den Grundlagen der Heiligen Schrift entfernen, ist vollkommen klar für jeden der über die eigene Nasenspitze hinaussehen kann. Auch orthodoxe Kirchen haben die ökumenische Aktivitäten mit den Protestanten aus gleichen Gründen schon zeitweise sistiert.
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Sonntag, 20. Mai 2012, 18:02

RE: Beckstein: Katholische Kirche mit sich selbst beschäftigt

Der Vizepräses der EKD-Synode, Ministerpräsident a.D. Günther Beckstein: Versöhnung mit Piusbrüdern wichtiger als Ökumene mit Protestanten?
So eine gestrige Meldung der Nachrichtenagentur idea, die dabei auf ein Interview Becksteins mit der Online-Ausgabe des Straubinger Tagblattes zurückgreift. Wörtlich sagte er: „Ich sehe auch nicht ganz ein, warum die Versöhnung mit den Piusbrüdern eine größere Bedeutung hat als die Ökumene mit den Protestanten. Diesen Eindruck habe ich manchmal.“

Kommentar
Wieder ein abgehalfteter Politiker, der sich in einer Glaubensgemeinschaft (Denomination) breit macht und politische Aussagen tätigt über eine Angelegenheit, die seinen geistigen Horizont bei weitem überschreitet. Ähnliches ist ja auch von den Politiker-ZDK-Mitgliedern, dem Zerstörkomitee der Hl. Mutter Kirche, auch bekannt. Dass die Versöhnung mit den Piusbrüdern wichtiger ist, die in derselben Tradition stehen als die Ökumene mit den zeitgeistigen Protestanten, die sich immer mehr von den Grundlagen der Heiligen Schrift entfernen, ist vollkommen klar für jeden der über die eigene Nasenspitze hinaussehen kann. Auch orthodoxe Kirchen haben die ökumenische Aktivitäten mit den Protestanten aus gleichen Gründen schon zeitweise sistiert.


Mir stellt sich auch hier wieder die Frage, weshalb sich Außenstehende in innerkatholische Angelegenheiten einmischen?
In meinen Augen sieht das nach Wichtigtuerei aus. :thumbdown: - Sind das die Früchte des Katholikentages in Mannheim? Das ist dann tatsächlich kein Aufbruch, und ein neuer schon gar nicht, sondern abgestandener "Mecker-Kaffee", der nichts als destruktiv ist.
Ich hoffe, dass in Mannheim auch Positives geschehen ist, gehört habe ich davon leider überhaupt nichts. Schade, sehr schade! :(
Obl.OSB

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Samstag, 26. Mai 2012, 19:17

Bleibt die Ehe das Leitbild?

So ist eine heutige Meldung der Nachrichtenagentur idea überschrieben, die vom „Kirchentag“ in Bremen berichtet. Es geht natürlich wieder um das Pfarrdienstgesetz, das schwule und lesbische Partnerschaften im Pfarrhaus erlaubt.

Einigen Mitgliedern sind die Bestimmungen des Pfarrdienstgesetzes noch immer zu eng gefasst, weil das Leitbild „Ehe“ bleibt. So erklärte der Pastor Bernd Klingbeil-Jahr am 23. Mai: „Hier werde ein ‚Leitbild von gestern‘ zur Norm erhoben“. Sowie „So könne der evangelische Theologe Joachim Gauck, der von seiner Ehefrau Gerhild getrennt mit seiner Lebensgefährtin Daniela Schadt zusammenlebt, zwar Bundespräsident sein, aber nach dem EKD-Pfarrdienstgesetz keine Pfarrstelle bekommen. Das Dienstrecht sei „ideologisch und verletzend“ und diskriminiere unzählige gelebte Partnerschaften in Deutschland.“ Und die Pastorin Frauke Lieberum meinte, das EKD-Gesetz befördert eine „Parallelgesellschaft“ im Pfarrhaus, denn wenn die BEK es annehme, „werden wir die Menschen genauso wenig erreichen, wie ein katholischer Priester im Zölibat, weil wir nicht mehr über genügend Lebenserfahrung verfügen werden“.

Theologisch konservativere Delegierte wiesen die Rede von Diskriminierung zurück. Die Bestimmungen zur christlichen Lebensführung seien sinnvoll und biblisch begründet.

Kommentar
Was ist an der EKD noch christlich und biblisch begründet, wenn nur der Zeitgeist triumphiert? Jesus
hat eindeutig davon gesprochen, dass die Menschen, die ihm folgen, nicht von dieser Welt sind (vgl. Joh 17,16). Wer also die Vorgaben Jesu verändert, macht IHN zum Gespött und Lügner und ist in Wirklichkeit ein Verräter an Seiner Lehre, dem Judas vergleichbar. Jesus wollte die Menschen besser machen während die EKD in ihrer zeitgeistigen Lehre die Menschen schlechter macht.
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78

Samstag, 26. Mai 2012, 20:50

RE: Bleibt die Ehe das Leitbild?

So ist eine heutige Meldung der Nachrichtenagentur idea überschrieben, die vom „Kirchentag“ in Bremen berichtet. Es geht natürlich wieder um das Pfarrdienstgesetz, das schwule und lesbische Partnerschaften im Pfarrhaus erlaubt.

Einigen Mitgliedern sind die Bestimmungen des Pfarrdienstgesetzes noch immer zu eng gefasst, weil das Leitbild „Ehe“ bleibt. So erklärte der Pastor Bernd Klingbeil-Jahr am 23. Mai: „Hier werde ein ‚Leitbild von gestern‘ zur Norm erhoben“. Sowie „So könne der evangelische Theologe Joachim Gauck, der von seiner Ehefrau Gerhild getrennt mit seiner Lebensgefährtin Daniela Schadt zusammenlebt, zwar Bundespräsident sein, aber nach dem EKD-Pfarrdienstgesetz keine Pfarrstelle bekommen. Das Dienstrecht sei „ideologisch und verletzend“ und diskriminiere unzählige gelebte Partnerschaften in Deutschland.“ Und die Pastorin Frauke Lieberum meinte, das EKD-Gesetz befördert eine „Parallelgesellschaft“ im Pfarrhaus, denn wenn die BEK es annehme, „werden wir die Menschen genauso wenig erreichen, wie ein katholischer Priester im Zölibat, weil wir nicht mehr über genügend Lebenserfahrung verfügen werden“.

Theologisch konservativere Delegierte wiesen die Rede von Diskriminierung zurück. Die Bestimmungen zur christlichen Lebensführung seien sinnvoll und biblisch begründet.

Kommentar
Was ist an der EKD noch christlich und biblisch begründet, wenn nur der Zeitgeist triumphiert? Jesus
hat eindeutig davon gesprochen, dass die Menschen, die ihm folgen, nicht von dieser Welt sind (vgl. Joh 17,16). Wer also die Vorgaben Jesu verändert, macht IHN zum Gespött und Lügner und ist in Wirklichkeit ein Verräter an Seiner Lehre, dem Judas vergleichbar. Jesus wollte die Menschen besser machen während die EKD in ihrer zeitgeistigen Lehre die Menschen schlechter macht.


Es ist wirklich erschreckend, wie weit sich die EKD von der Lehre Christi entfernt hat. ...und von der Wahrheit!
Da können die Ideologen noch so viel zetern, es bleibt dabei, dass die Ehe und die Familie die Keimzelle einer jeden Gesellschaft sind, wenn diese denn Zukunft haben soll. Ist das so schwer einzusehen? Männer können nunmal keine Kinder gebären und zwei Frauen schaffen es auch nicht auf natürliche Weise Nachwuchs zu bekommen. GOTT hat den Menschen nunmal als Mann und Frau geschaffen - und ganz sicher mit Grund!
Und dieser Satz von der "Lebenserfahrung": Es gibt genügend alleinstehende LehrerInnen, die leider keine Kinder haben, obwohl sie auch gerne eine Familie hätten, und trotzdem sind viele von ihnen hervorragende Lehrer. So what?

Schade, dass die konservativen Theologen in der EKD nicht die Kraft haben sich durchzusetzen! Und leider muß man feststellen, dass gewisse progressive Kreise in der RKK ebenfalls im zerstörerischen Mainstream mitschwimmen.

Ich denke, dass konservative evangelische und katholische Christen sich in der Nachfolge Christi näher stehen als die sogenannten progressiven Leute, die viel über Ökumene schwafeln, aber außer auf Ignoranz basierenden Handlungen und Geschwafel überhaupt nichts bewegen. - So, das mußte ich mal in aller Deutlichkeit sagen!
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Samstag, 2. Juni 2012, 16:31

Ist die evangelische Kirche noch Kirche Jesu Christi?

Unter diesem Titel berichtet heute die Nachrichtenagentur idea von einem Thementag des Lutherischen Einigungswerkes am 30. Mai in Leipzig.

Das Motto dieses Thementages war „Sind wir noch Kirche Jesu Christi?“ So seien Abtreibung, Homosexualität Mission durchaus umstrittene Themen in den evangelischen Landeskirchen, die der Theologieprofessor Günther R. Schmidt (Erlangen) ansprach. Wie der Theologieprofessor sagte, haben die evangelischen Kirchen in Deutschland die Gräben innerhalb der weltweiten Ökumene mit ihren jüngsten Beschlüssen zum Zusammenleben gleichgeschlechtlicher Partner im Pfarrhaus vertieft und bezeichnete diese Beschlüsse als „Ausdruck ökumenischer Gleichgültigkeit“. Der Paragraf 39 des Pfarrdienstgesetzes der EKD, der das Zusammenleben homosexueller Pfarrerinnen und Pfarrer in die Zuständigkeit der Landeskirchen stellt, sei ein „Einknicken vor dem Zeitgeist“. Merkmal der Kirche sollte jedoch vielmehr ein „prophetischer Protest“ sein. Schmidt wörtlich: „Das erfordert allerdings Mut zur Unpopularität. Und den lassen viele Kirchenvertreter in Deutschland vermissen.“

Auch im Hinblick der Abtreibung fand der Theologe klare Worte denn diese sei die „die größte moralische Wunde unserer Gesellschaft“ und es stimme ihn nachdenklich, wenn führende Kirchenvertreter die Bitte, bei einem Marsch für das Leben ein Grußwort zu sprechen, ausschlügen
Und so übte der Theologe auch Kritik an der Berichterstattung der Medien in der Sache Lebensschutz und sagte: „Heute ist ein Hühnerauge am Zeh eines Fußballers wichtiger als der Lebensschutz.“ Denn ein Protestmarsch gegen die Abtreibungspraxis in Deutschland, an dem in Nürnberg mehrere hundert Christen teilnahmen, sei in der örtlichen Presse mit keinem Satz erwähnt worden.

Schmidt erklärte auch mit Blick auf protestantische Gottesdienste, dass in diesen von evangelischen Kanzeln häufig „viel Unsinn erzählt“ werde. Ähnlich äußerte sich auch der Indienreferent des Leipziger Missionswerkes, Christian Samraj, der zwar die Missionsarbeit der deutschen evangelischen Kirchen in der Vergangenheit würdigte aber heute sprächen Kirchenvertreter in Deutschland allerdings nur noch widerwillig über Mission, so sei sein Eindruck. Stattdessen drehten sich viele Predigten nur um zwei Themen, Gerechtigkeit und Frieden – „egal, was der Predigttext ist“, kritisierte der Theologe. Damit werde Kirche verwechselbar und mache sich selbst letztlich überflüssig.

Kommentar
Den Feststellungen von Professor Günter R. Schmidt und auch von Christian Samraj ist nichts hinzuzufügen. Es ist klar, dass dadurch eine fruchtbare Ökumene mit den Landeskirchen immer mehr ausgeschlossen und nicht vertieft werden kann, wenn wesentliche Punkte der Offenbarung, die das christliche Leben betreffen, negiert werden. Zuerst müssen diese Punkte außer Streit gestellt werden und dann kann über theologische Differenzen gesprochen werden.
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Samstag, 2. Juni 2012, 16:51

RE: Ist die evangelische Kirche noch Kirche Jesu Christi?

Unter diesem Titel berichtet heute die Nachrichtenagentur idea von einem Thementag des Lutherischen Einigungswerkes am 30. Mai in Leipzig.

Das Motto dieses Thementages war „Sind wir noch Kirche Jesu Christi?“ So seien Abtreibung, Homosexualität Mission durchaus umstrittene Themen in den evangelischen Landeskirchen, die der Theologieprofessor Günther R. Schmidt (Erlangen) ansprach. Wie der Theologieprofessor sagte, haben die evangelischen Kirchen in Deutschland die Gräben innerhalb der weltweiten Ökumene mit ihren jüngsten Beschlüssen zum Zusammenleben gleichgeschlechtlicher Partner im Pfarrhaus vertieft und bezeichnete diese Beschlüsse als „Ausdruck ökumenischer Gleichgültigkeit“. Der Paragraf 39 des Pfarrdienstgesetzes der EKD, der das Zusammenleben homosexueller Pfarrerinnen und Pfarrer in die Zuständigkeit der Landeskirchen stellt, sei ein „Einknicken vor dem Zeitgeist“. Merkmal der Kirche sollte jedoch vielmehr ein „prophetischer Protest“ sein. Schmidt wörtlich: „Das erfordert allerdings Mut zur Unpopularität. Und den lassen viele Kirchenvertreter in Deutschland vermissen.“

Auch im Hinblick der Abtreibung fand der Theologe klare Worte denn diese sei die „die größte moralische Wunde unserer Gesellschaft“ und es stimme ihn nachdenklich, wenn führende Kirchenvertreter die Bitte, bei einem Marsch für das Leben ein Grußwort zu sprechen, ausschlügen
Und so übte der Theologe auch Kritik an der Berichterstattung der Medien in der Sache Lebensschutz und sagte: „Heute ist ein Hühnerauge am Zeh eines Fußballers wichtiger als der Lebensschutz.“ Denn ein Protestmarsch gegen die Abtreibungspraxis in Deutschland, an dem in Nürnberg mehrere hundert Christen teilnahmen, sei in der örtlichen Presse mit keinem Satz erwähnt worden.

Schmidt erklärte auch mit Blick auf protestantische Gottesdienste, dass in diesen von evangelischen Kanzeln häufig „viel Unsinn erzählt“ werde. Ähnlich äußerte sich auch der Indienreferent des Leipziger Missionswerkes, Christian Samraj, der zwar die Missionsarbeit der deutschen evangelischen Kirchen in der Vergangenheit würdigte aber heute sprächen Kirchenvertreter in Deutschland allerdings nur noch widerwillig über Mission, so sei sein Eindruck. Stattdessen drehten sich viele Predigten nur um zwei Themen, Gerechtigkeit und Frieden – „egal, was der Predigttext ist“, kritisierte der Theologe. Damit werde Kirche verwechselbar und mache sich selbst letztlich überflüssig.

Kommentar
Den Feststellungen von Professor Günter R. Schmidt und auch von Christian Samraj ist nichts hinzuzufügen. Es ist klar, dass dadurch eine fruchtbare Ökumene mit den Landeskirchen immer mehr ausgeschlossen und nicht vertieft werden kann, wenn wesentliche Punkte der Offenbarung, die das christliche Leben betreffen, negiert werden. Zuerst müssen diese Punkte außer Streit gestellt werden und dann kann über theologische Differenzen gesprochen werden.


Ich finde es erstaunlich, dass einige Vertreter der ev. Kirche den Mut haben, sich gegen die vorherrschenden (Zeitgeist-)Meinung zu stellen, die leider nicht erst seit gestern sondern schon seit Jahrzeiten in den lutherischen Landeskirchen bestimmend ist. Und dass von ev. Kanzeln viel Unsinn (...und auch Lügen) erzählt wird, kann ich nur bestätigen! Leider!

Ein Dankeschön an diese beiden mutigen Theologen. Mögen ihre Worte Widerhall finden und ... eine neue gegenläufige Entwicklung in den ev. Landeskirchen anstoßen. Ich befürchte allerdings, dass mein Wunsch etwas unrealistisch ist. Leider!
Obl.OSB

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